Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Mineralroli am 04 Jan 09, 12:25
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Ich habe hier im folgenden zwei Bilder bei denen ich nicht weiß um was es sich handelt.
Wer kann behilflich sein?Diese Bilder befinden sich auch im Lexikon und konnten einem Mineral noch nicht zugeordnet werden.
Bitte keine Vermutungen denn die helfen mir nicht weiter.
Danke schon mal im Voraus.
mineralroli
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1206640483.jpg.b) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1206640483.jpg)
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und Bild Nr. 2
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1206644135.jpg.b) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1206644135.jpg)
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Bitte keine Vermutungen denn die helfen mir nicht weiter.
was, außer vermutungen, kann man sonst erwartet? oder hat schon jemand die virtuelle mikrosonde erfunden ? ;)
1: aragonit
2: pyroxen
sind die vermutungen von
haldenschreck
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was genau ist so an sich nicht so easy. aber pyroxen? davon gibt es eine ganze reihe, da es mehr ein gruppen als mineralname ist.
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Hallo,
wenn die Winkel zwischen den Flächen passen, kann man Bild 2 schon als Pyroxen ansprechen. Genaueres ist bei den Eifel-Mineralien ohne Analyse nicht zu sagen, die Farben sind da zu wenig aussagekräftig.
Günter
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1. Aragonit
2. Klinopyroxen und/oder Amphibol.
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Hallo alle zusammen
vielleicht kommen ja noch andere Reaktionen,doch danke ich jetzt schon mal allen Beiträgen.
Das das Bild 2 Pyroxen sein könnte habe ich auch schon im Vergleich mit anderen Stufen von diesem Fundort vermutet.
Bild Nr. 1 ist eine Gratwanderung da die Kristallstruktur nicht ganz erkennbar ist.(ist auch eine Makroaufnahme) die nicht besser geht.
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Aragonit- Säuretest (unter dem Bino eine Nadel mit HCl in Kontakt bringen- schäumt?).
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Hallo,
2. wohl Klinopyroxen (Augit -Diopsid), vielleicht sind die gröberen xx Amphibol. Bei dem 1. würde ich auch Säuretest empfehlen. Aber es gibt neben Aragonit auch Calcit, der auch in ähnlicher Form vorkommen kann.
Glück Auf!
Smoeller
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Woher stammen die Stufen?
Gruss
Spotts
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Wenn man das Bild anklickt sieht man am unteren linken Bildrand die Fundortangaben,Größe usw.
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Hallo,
2. dann zu 90 % Augit-Diopsid
1. sehr schwierig, könnte auch ein Silikat sein am Emmelberg oder so ein Sellait-ähnliches Mineral (wurde meines Wissens nie bestimmt)
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo Mineralroli,
bei Bild 1: würde ich auch auf Aragonit gehn.
bei Bild2: sieht man leider die Kopffläche schlecht, aber vergleich mal die Stufe mit Topas,
mit Kristallzeichnung von Topas (Einführung in die Kristallographie/ Kleber-Bautsch-Bohm )
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bei Bild 1 habe ich auch zuerst an Aragonit gedacht, wie die anderen es schon sagten. Aber wie wäre es denn mit Pikropharmakolith ? Von Wittichen und diversen Fundstellen kommt der ähnlich vor. Denke aber eher Aragonit.
bei Bild 2 würde ich mich soweit der Meinung von smoeller anschließen wollen.
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Aber wie wäre es denn mit Pikropharmakolith ?
Nach meiner Literatur ist das in der gesamten Vulkaneifel bisher noch nicht aufgetreten...
man soll natürlich niemals nie sagen, sonst hätte man die vielen Typmineralien der Eifel wohl auch nie erkannt...
Günter
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Hallo,
Aber wie wäre es denn mit Pikropharmakolith ?
nee der passt paragenetisch überhaupt nicht in die Vulkaneifel, es gibt da auch keine primären Ausgangsminerale für..
Gruß
TK
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Das war ja nur so eine Idee. Auf Aragonit habe ich sowieso mehr gehalten und der "Eifelkenner" bin ich ja auch nicht. Ich habe bei der Ausbildungsform nur an andere Gebiete Deutschlands gedacht, wo so etwas schon Pikropharmakolith sein kann. Mit dem Säuretest könnte man dies ja überprüfen.
Bei Bild 2 ist das schon eine schöne Ausbildung des vermutlichen Vertreters aus der Pyroxen-Reihe !
Gruß
Daniel
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Bei Bild 2 ist das schon eine schöne Ausbildung des vermutlichen Vertreters aus der Pyroxen-Reihe !
Schön ausgebildete Kristalle (alles Mikro) der Pyroxen-Gruppe zu finden, ist eigentlich kein Problem an den Eifel-Vulkanen, das ist dort ein Allerweltsmineral. Das Problem ist aber immer die genaue Bestimmung, die nur mit der Farbe selten eindeutig ist. Ich schreibe an meine Stücke fast immer nur Pyroxen-Gruppe dran...
Günter
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Hallo Roland,
Bild 1 stammt vom Emmelberg. Von daher und in Kombination mit dem schwarzen Xenolithen handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um ( schlecht ausgebildeten ) Topas. Jedenfalls ist der dort grade in den schwarzen Xenolithen ( die häufig in den Blasenhohlräumen bunt angelaufen sind ) so sehr häufig.
Bild 2 ist vermutlich Pyroxen.
Wenn Du sicher gehen willst, hilft nur eine Analyse. Beim Pyroxen hast Du dann auch den genauen Vertreter dieser Gruppe. Günter Blass ist dafür eine gute Adresse.