Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: DonMineral am 04 Jan 09, 15:54
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Marokko Mineralien sind in den letzten Jahren ja immer unprofessioneller angeboten worden.
Die kleinen Händler von hier haben immer mehr Schwierigkeiten die Kosten des Messebesuchs aufzubringen
und den Transport günstig von Midelt nach München und Hamburg zu bewerkstelligen.
Sie haben auch die Deutschen Händler vergrault da sie nach altgewohnter Manier des Souk hier
Morgens teuer verkaufen ... dann gehen die besten Stücke weg ... und abends dann billiger oder an den letzten Tagen.
Für mich als Händler in Midelt ist die Meinung wichtig und da fordere ich die Sammler auf zur Diskussion..
Was muss man unternehmen um die Marokkomineralien wieder attraktiv und interessant zu machen und besser zu etablieren..
War das Angebot auf den beiden letzten Messen gut , schlecht oder was erwartet der Sammler von einem Marokkanischen HÂndler und Exporteur..Woran lag es das das Interesse nachgelassen hat.. am Preisgefüge oder am schlechten Angebot.
Herzlichst
Don Ronaldo Atlas Atmosphere
Centre Mineraux et Fossil Midelt
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Hi DonMineral
vorab zur Information, ich bin begeisterter Bleimineraliensammler und da hat Marokko ja einiges zu bieten. Hier meine GANZ PERSÖNLICHE Einschätzung zu Deiner Frage am nachlassenden Interesse.
1. Beim Großteil der Händler habe ich den Eindruck, es wird viel Material angeboten, das Beschädigungen an Kristallen aufweist wg. mangelnder Fürsorge beim Bergen / Präparieren / Transport / Ausstellen. Wenn das zu Schleuderpreisen verhökert wir, ist das in Ordnung. Richtig gutes Material ohne Beschädigungen ist selten zu finden und wird dann auch zu hohen Mitteleuropäischen Preisen gehandelt, die berühmten "Schnäppchen" von sehr guter Qualität sind kaum mehr auf mitteleuropäischen Börsen zu finden. Wenn man aber für das oben beschriebene qualitativ minderwertige Zeug Münchner Börsenpreise zahlen soll, dann kauf ich's halt nicht.
2. Viele der Händler haben mit dem Problem zu kämpfen, daß viele von uns Sammlern auf Börsen die Erfahrung machen mussten, von marokkanischen Händlern (aber nicht nur von diesen) mit Fälschungen, vertuschten Beschädigungen übers Ohr gehauen worden zu sein. Dann ist man in Zukunft misstrauischer. Zudem machte ich die Erfahrung mit unzureichenden oder gar falschen Angaben zu Fundorten, gerade in Midelt ist das Gebiet sehr unübersichtlich und die Fundortangabe "Marokko" ist mir halt für das ein oder andere, paragenetisch iunteressante Stück einfach zuwenig.
Das sind für mich die Hauptgründe, bei Mineralstufen made in "Marokko" Vorsicht walten zu lassen. Aber wie gesagt meine persönliche Meinung nach meinen persönlichen Erfahrungen. Übrigens habe ich aus meiner Anfängerzeit noch einen super Trilobiten aus Marokko im Regal: 1A-Fälschung aus Ton und Kamel-Dung...
Glück Auf!
GEOMAXX
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Hallo aus Mittelfranken
Zweifellos ist der Markt mit Vanadiniten mittlerweile ziemlich gesättigt. Farbschöne Vanadinite werden zwar immer gekauft werden, aber eben von zunehmend weniger Menschen...so ist das nun einmal mit einer Marktsättigung...Ausnahmen : besonders exclusive und ästhetische + unbeschädigte (!!!) Stufen, die natürlich auch weiterhin gefragt sind und gute Preise erzielen werden.
Lösung : Neue und bisher wenig bekannte Mineralstufen aus Marokko, von denen es zweifellos genug gibt ! Meines Wissens gibt es in Marokko dutzende von fördernden Bergwerken, von denen man so gut wie nichts hört und sieht...aber da gibt es bestimmt auch einiges zu finden, was das europäische und internationale Sammlerherz erfreut !
Glück Auf
Thomas
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Also ich könnte noch ein paar hübsche Marrokcanische Mineralien gebrauchen. Naja, Vanadinit gibt es allerdings wirklich schon genug. Ich meine, wenn da Kistenweise abgerollte Massenware auf dem Tisch steht ist halt das Interresse gering. Aber letztens habe ich in Fellbach welche gesehen, die mich wirklich begeisert haben. Die waren ausserordentlich rein und perfekt ausgebildet. Leider hatte ich nicht genug Geld dabei...
Ansonsten gucke ich mir immer das Marrockomaterial gut an, weil es mich besonders interressiert, und freue mich immer wenn ich was finde. Wenns halt beschädigter Ramsch ist kaufe ich auch nicht, wenns zu teuer ist auch nicht (weil ich halt nicht so viel Geld habe). Aber ich hätte in letzter Zeit einiges gekauft was auch preislich sehr gut war, hatte aber nicht genug Geld (das waren super Argentite aus Tisnik? für 100€)
Naja und das mit den Standgebühren ist wirklich ein Problem. Um die wieder reinzukrigen muss man einfach teuer verkaufen, dann kauft aber keiner. Klar das dann nur noch billige Massenware teuer verkauft wird. Weis nicht wie lange das noch gut geht.
Einfach in Fellbach verkaufen, beste Zeit im Oktober, niedrige Standgebühren, gutes Publikum.
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bisher wenig bekannte Mineralstufen aus Marokko, von denen es zweifellos genug gibt ! Meines Wissens gibt es in Marokko dutzende von fördernden Bergwerken, von denen man so gut wie nichts hört und sieht.
Hallo -
@Don Ronaldo vor Ort
Du schreibst, dass Marokko-Mineralien in den letzten Jahren immer unprofessioneller angeboten worden sind. Das stimmt nur einseitig. Was stimmt ist, dass Midelt - Mineralien seit Jahren angeboten werden, die wenigen Ausnahmen von anderen, oft wenig bekannten Fundorten sind leider schon vor Ort vergriffen oder gehen in wenigen Stunden in Sainte Marie weg ( hier spielt die marokkanische Musik, nicht in München und auf keiner anderen deutschen Börse)
Und, Don Ronaldo - ich glaube, Dein Hauptproblem ist, dass Du nur auf Midelt und Midelt-Mineralien und Midelt-Leute fixiert bist. Das heißt Vandinit, Baryt, evtl. mal n bisschen Azurit und Fluorit aus Aouli und ansonsten tote Hose.
Midelt ist mineralogisch ausgebeutet, jeder hat Vanas bis zum Abwinken. So, wie Thomas schreibt: Der Markt ist seit mehr als 35 Jahren mit Vanadiniten übersättigt. Es sei denn, Du bietest Vanadinitstufen zu 1.500 bis 5.000 Euro das Stück an, wie noch vor wenigen Monaten nicht wenige angeboten wurden (und rasend schnell weggingen).
Das meiste Material aus Midelt jedoch ist drittklassige Qualität und nicht selten Schrott.
Das Problem in Marokko sind nicht die Mineralien. Die gibt es. Jede Qualitätsstufe, viele Arten und oft reichlich. Das Problem ist, dass es leider nur sehr wenige Marokkaner gibt, welche am richtigen Ort Mineralien suchen und Stufen zutage fördern, bzw. - welche Lust, Ehrgeiz oder Laune haben und es gibt noch weniger Marokkaner, die was von Mineralien verstehen. Der Verstand setzt bei den meisten erst ein, wenns ums handeln geht. Und auch da dominieren nur eine Hand voll. (kennst Du ja alle).
Ich habe in meiner Marokko-Sammlung zur Zeit über 500 verschiedene sehr gut ausgebildete Mineralien und an die 100 Varietäten. Wie gesagt, nur aus Marokko ! Ein großer Teil davon stammt aus älteren Funden und ist nicht mehr auf dem Markt; aber, so an die 120-140 Benennungen sind bei intensiver Suche immer noch zu finden. Es muss nicht immer Vanadinit oder Argentit sein ! Es gibt einige Straßenhändler im Raum Ouarzazate-Tazenaght, da kannst Du in einer Stunde bestimmt an die 30-40 unterschiedliche Mineralien entdecken; aber - wer interessiert sich schon für marokkanischen Epidot, Mikroklin, super Siderit, Vesuvian, viele Amphibole usw. ?? Wer, im übrigen, geht mal selber sammeln ? Von den Dealern, die in München und Sainte Marie auftauchen, bestimmt keiner.
@Thomas, soviel Bergbau, wie Du vermutest, gibts leider nicht mehr ! (ausgenommen Phosphate)
Mit Abzug der Franzosen, am Ende der Kolonialzeit, sind sehr viele Bergwerke geschlossen worden, die französischen Ingenieure abgezogen und die Anlagen verrottet, eingefallen, abgesoffen. Die heute wirklich mineralogisch interessanten Fundstellen sind das Kobalt-Bergbaurevier von Bou Azzer, die Silbergrube Imiter und das ausgedehnte Berggebiet rund um Imilchil im Hohen Atlas. Das mineralogisch paradiesische Touissit gibt nichts mehr her (wengleich es dort noch einige Schätze zu holen gäbe); alle anderen, für ihre Supermineralisation bekannten Mn-Cu-und tw. Pb-Bergwerke sind aufgelassen. Und der Rest sind Mineralvorkommen in den Bergen und in der Meseta und in der Wüste, aber da muss echt gearbeitet werde, und da....... - siehe oben.
Ein weiterer Punkt, warum so wenige marokkanische Mineralien sind, ist, , dass 90% der ausländischen Besucher nicht selbst sammeln sondern kaufen. Nur ganz wenige, wirklich ganz wenige, waren jemals mit schwerem Hammer, Rucksack und Zelt an den aussichtsreichen Vorkommen; anders ist kaum zu erklären, warum , obwohl reichlich vorhanden, sowenige Cölestine (Top-Stufen), Granate, Siderite, fantastische Quarze und deren Varietäten, Hollandite, Diopsid, Cuprite etc. auf dem Markt sind. Und wer war schon mal am Jebel Bou Agrao in den Alkalipegmatiten mit etwa 30 verschiedenen, tw. seltenen Mineralien, die man selbst finden kann ?
In Bou Azzer und in Imiter kann man nicht selber sammeln, aber nur wenige km entfernt von Imiter - man muss allerdings schon ein paar km zu Fuß durch die Wüste laufen - gibts immer noch tolle Azurite, Rauchquarze, gediegen Kupfer, Malachit etc. Fluorite in großen Größen und in verrückten Formen kommen nicht alle von Hammam (auch da darf man nicht rein), aber von anderen, frei zugänglichen Vorkommen. Man muss halt nur ein bisschen arbeiten.
Und wer sich für Achate interessiert: Die kann man immer noch mit nem Lastwagen abfahren. In allen denkbaren Farben. Und wer es mit den Geoden hat: 1-2 Tage harte Arbeit in den Basalten bei Asni und Sidi Rahal, da kann jeder finden, was das Herz begehrt: Quarze, Chalcedone, Pseudomorphosen, Goethit, Calcit, Baryt, alles in den Geoden, die bsi 1/2 m groß sein können.
In diesem Sinne
Marokko - ein an Steinen reiches Land. Man muss sie nur aufheben !
Gruß
collector
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Hallo Don,
der GEOMAXX hat das Problem der Sammler zu marokkanischen Händlern gut beschrieben.
Mich persönlich hat das Verhalten der Händler schon lange gestört. Übereinander liegender Ramsch, unter Argentite gemischte Galenite, keine Preisauszeichnung, Fälschungen und für das alles überzogene Preise.
Und wenn ich vorher schon weiß, dass ich den ersten geforderten Preis um mindestens 50% runterhandeln kann, dann mag das auf einem marokkanischen Markt i. O. sein. Unserem mitteleuropäischen Kaufverhalten entspricht das nicht !!!
Noch ein Beispiel: ich habe in Ste. Marie von einem Franzosen ein Flat Vanadinit mit Baryt und Goethit gekauft. 20(!) Stücke, alle so um die 6 cm, unbeschädigt, für exakt 20 €. Sprich....1,-€/Stck. Zum Verschenken oder Tauschen (mir als Sammler genügt ein richtig gutes Stück!).
Was hat dann wohl der Franzose bezahlt? Und in Dortmund wollen die Händler für ein schlechteres Stück 10,- - 12,-€ haben? Kann sein, dass unwissende Laufkundschaft das bezahlt. Aber eben nicht die Sammler !
Diese Sammler hast Du ja angesprochen und das ist meine Antwort.
ups....zwischenzeitlich hat der Collector geschrieben. Jetzt sollte es reichen ::)
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@ collector
Ich bin gewiß kein guter Marokkokenner, aber mir fallen da noch ein paar größere Bergwerke ein, die potentiell sicherlich mineralienträchtig und meines Wissens in Betrieb sind. z.B. Hajar bei Marrakesch : Pb, Zn; Tighza : ebenfalls Pb. Zn; Bleida : Cu sowie etliche kleinere Mangan und Barytgruben...
Vielleicht weißt Du ja näheres über diese Bergwerke ?
Glück Auf
Thomas
P.S. Die wirklich excellenten Siderite habe ich in München gesehen. Wo kommen die eigentlich her. Und woher bekommt man sie...wäre doch mal was :D
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meine Meinung ..
Marokko hat Sehr Schöne Mineralien & Fossilien wie wir alle wissen ..
aber..
Viele Marokkaner machen die preise selber zur Sau .. .
schau wen ich als Händler am freitag nach München oder (saint Marie ) Anreise ..
bezahle ich für ein Flat Mineralien das doppelte ..
als wen ich Sonntag Abend komme ..
daher werden viele Händler sagen
warum sollte ich noch Mineralien aus Marokko kaufen ..
wen der Endkunde am Sonntag rein spazieren kann und es billiger kauft als ich .. als Händler..
das ist meine These
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Vielleicht sind Mineralien aus Marokko ja auch ein wenig aus dem Blickwinkel verschwunden, da sich viele auf Chinastufen stürzen....und Geld kann man nur einmal ausgeben...Lieber einen schönen roten Scheelit als den 10. Vanadinit...usw.
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Ich glaube, das neben den bereits genannten Punkten, denen ich zum Großteil zustimme, vielleicht noch ein weitere, nicht ganz unwesentlicher Faktor hinzukommt: Aus eigener Beobachtung, die sich allerdings auf die wenigen norddeutschen Börsen beschränkt, muß ich leider sagen, das der Anteil an Schmuck und Esoterikhändlern in den letzten Jahren extrem zugenommen hat. Fast schon schockierend war Hamburg 2007 (dieses Jahr konnte ich leider wegen Krankheit nicht dort hin): Gab es dort noch ein Jahr zuvor viele Händler mit durchaus günstigen und interessanten Mineralen, so musste ich 2007 die Mineralienhändler zwischen den ganzen Schmuckständen schon suchen. Und dann hatte praktisch jeder dasselbe typische Esoterikprogramm am Stand. Insgesamt gab es vielleicht 5 bis 6 Händler, die auch für Sammler relevantes Material angeboten haben - ein echt trauriges Bild. Und wenn man mal einen solchen Händler gefunden hat und sich für ein schönen Stück entscheiden hat kommt nahezu immer der gleiche Spruch: "Endlich mal wieder ein Sammler, der sich auskennt". 2006 in Hamburg (ich war Sonntag Nachmittag da) meinte ein Verkäufer, ich wäre der erste echte Mineraliensammler an seinem Stand in den ganzen drei Tagen gewesen - und dabei hatte der wirklich schöne Stücke aus Dalnegorsk. Wenn man mal diesen Trend beobachtet hat, ist es irgendwie logisch, das es kaum noch Verkäufer gibt, die sich auf eine Börse stellen, um dort ihre Mineralien an den Sammler zu bringen, wenn doch das Esoterikgeschäft viel besser läuft. Ich hab so das Gefühl, die meisten "echten" Mineralienverkäufer für den Sammler sind auf das Internet umgestiegen und die Börsen verarmen. Und nun zu den Marokkanern: Warum sollten die diesen Trend nicht mitmachen und ebenfalls lediglich für die breite Masse anbieten ? Was nutzt es denen, wenn sie 500 € Stufen mitschleppen, die aber niemand kauft, wenn sie doch in der gleichen Zeit 5000 oder 10000 € mit Jöckelquarzen und Schnickschnack für die Esoterikgläubigen machen können ?
P.S.: Und was China betrifft, der Zug ist doch auch schon wieder abgefahren. Die Preise sind dermaßen in die Höhe geschnellt, das Kaufen schon wieder keinen Spass mehr macht. Zudem bauen und fälschen die Chinesen mindestens genauso schlimm, wie manch Marokkaner, wenn nicht gar schlimmer...
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@cmd.powell: ja, genauso ist es mir hier in Stuttgart auch aufgefallen! Gibt nur noch Esoterikzeux und Schmuck. Deswegen gehen die richtigen Sammler da auch garnicht mehr hin (zumindest viele aus meinem Verein), der Eintrit ist ja auch nicht gerade billig.
Vielleicht ist es auf den kleinen Regionalbörsen noch anders, da wo auch Mineraliensammler verkaufen können. Da kommen dann auch richtige Sammler vorbei. So ist es zumindest auf der Fellbacher Börse, da finde ich eher was ich suche, obwohl es viel kleiner ist als Stuttgart. Da gibts auch nicht so ewigviel Esozeux und Schmuck.
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Hallo joachimotto,
war letztes Jahr in Fellbach und kann Dir nur zustimmen. Eine gute Börse für Sammler mit Bestimmungsstand uvm. Die Organisation hat auch gestimmt und im Vorfeld wurde viel Werbung gemacht. Nur fiel mir auf , dass wenige Besucher gekommen sind. Dies war mein Eindruck für Samstag , und gerade am 1. Tag vermutet man doch viele Sammler als Besucher. Dies ist mir übrigens letztes Jahr schon auf anderen Börsen aufgefallen. Deshalb meine Frage: warum bleiben die Sammler den guten Börsen fern??? Für schlechte Börsen kann ich dies verstehen , doch sollte gerade der engagierte Sammler wahre Sammlerbörsen mit seinem Besuch unterstützen.
Zum Thema Marokko möchte ich noch folgenden Tipp beitragen:
Am 28.02. und 01.03.2009 findet die Internationale Achatbörse in Niederwörresbach bei Idar-Oberstein statt. Sonderschauthema:
Achate aus Marokko
weitere Infos unter: www.achatboerse.de
Viele Grüße
agatefreak
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Deshalb meine Frage: warum bleiben die Sammler den guten Börsen fern???
Tja, ich muß gestehen, das ich mich primär auf ebay.com konzentriert habe. Die Auswahl dort kann mir ansich keine Börse bieten (München und St. Marie mal außen vor, die liegen außerhalb meiner "Reichweite"). Lokale Sammlerbörsen sind zwar oft nicht schlecht und dazu billig im Eintritt, allerdings ist die Auswahl oftmals nicht wirklich groß. Naja, und immer zig Kilometer für eine mäßig "ertragreiche" Börse abreißen ist dann auch nicht so mein Ding. Ebenso ist es auch nicht so mein Ding, mir zig mal das gleiche Mineral hinzustellen (Calcit mal ausgenommen, da bringen es die nahezu endlosen Formen). Allerdings bin ich regelmäßig auf der Börse Bielefeld, die ist nicht schlecht und ich finde da auch nicht selten ein paar gute Stücke für die Sammlung - naja, als Mitbeteuer des VFMG-Stands dort hab ja auch den ganzen Tag Zeit, mir alles seeeeehr in Ruhe anzuschauen ;)
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Hallo Mineralienfreunde
ihr habt ja eine Menge geantwortet und ich brauche etwas Zeit das alles auszuarbeiten und in Ruhe zu beantworten. Ich melde mich anfang der Woche..alle Punkte die ihr nennt habe ich hier auch beobachtet es stellt sich eben die Frage wie man in Zukunft vorgeht und wie man den Sammlermarkt richtig zufriedenstellt, denn ohne Sammler läuft nichts und die bleben auch die kleinen Börsen . Wenn ihr weniger Geld habt dann muss man bessere Stufen für einen sinnvolln Preis anbieten, damit der Sammler auf einer kleinen Börse seine doppeltn STufen verkaufen kann..ich habe das schon verstanden..
das heisst für mich ald Exporter aber dass ich nur günstig bei den Klopfern in den Mienen einkaufen kann, das heisst weiter dass man sie im Vorfeld der Suche mit Lebensmittel versorgen muss um sie über Wasser zu halten bis sie was finden..das kostet auch viel Zeit und nMühe als Exporteur..
Dann bekommt man die besten Stufn als erster angeboten zu guten Preisen.
wenn man die dann nach deutschland bringt ist es die Frage verkauft man an die Sammler oder an die Händler.
Auch der Verkauf an Sammler auf den kleineren messen istAufwendig und Zeitintensiv. Ich denke schon seit jahren darüber nach wie man das in die Reihe bekommt...
Bis dann euer DonRonaldo
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An Geomaxx direkt
hallo wieviel Kg Blei willst du dann haben. Mibladen ist voll davon und die buddeln an 15 Stollen.
Mach mal ein Angebot für erstklassiges Material. Ich wusste garnicht dass man Blei auch sammelt...
Oder komm mal mit einem WOMO vorbigefahren
..
Gruss DonRonaldo Midelt
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Blei? Gediegen Blei oder wie? Könnte ich auch gebrauchen!
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Hi
mir ist keine Fundstelle in Marokko bekannt, welche gediegen Blei geliefert hat oder liefert, oder irre ich mich da?
Glück Auf!
GEOMAXX
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Hallo
Leute, seid doch nicht päbstlicher als der Pabst.
Die marokkanischen Bergleute sprechen in ihrer Umgangssprache von "Blei" und meinen Bleiglanz. Auch in Frankreich selbst gibts ne Menge Sammler und Bergleute, die einfach von Blei sprechen und Galenit meinen. Und Don Ronaldo, der vor Ort lebt, hat sich halt angepasst. Ist das so schlimm ?
Wir sagen doch auch Kohle oder Schotter und meinen Geld. Oder ? ;)
Im übrigen: Bleiglanz heißt französisch Galène (auch im Englischen Galena), Blei heißt "plomb".
Und - GEOMAXX: Selbstverständlich gibts auch gediegen Blei in Marokko: > von der Hg-Ag-Lagerstätte Zgounder am Jebel Siroua im Mittleren Atlas; seit längerem bekannt.
Gruß
collector
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Hi Peter
hast Du nähere Informationen zum Gediegen Blei aus Zgounder?
Und das mit den Begriffen Blei-Galenit ist schon klar, ich wollte niemandem auf den Schlips treten...
Glück Auf!
GEOMAXX
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Naja, das Bleiglanz auch einfach Blei genannt wird wusste ich nicht, leuchtet aber irgendwie ein. Aber schöne Bleiglanzkristalle würden mich natürlich auch interressieren.
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Antwort auf die verschiedenen Beiträge
@ Collector,
das von dir angesprochene Problem an den richtigen Stellen und an anderen Fundorten zu suchen werde ich im nächsten Halbjahr verstärkt angehen und versuchen da gute Stufen zu finden..
Epidot, Mikroklin, super Siderit, Vesuvian, viele Amphibole usw. ? Du bist spezieller Sammler, ich aber muss Ware suchen die die allgemeinen Sammler interessiert. Es stellt sich aber für mich als Exporteur die Frage ist das interessant zu suchen und den Sammlern anzubieten.
Daher die Frage an alle, wer sammelt so etwas, ist das interessant für Sammler?
Aber ich werde da mal vorbeischauen und mich umsehen, das ist schon möglich.
.@ Thomas
die Franzosen haben zwar die Bergwerke geschlossen und offiziell wird nichts mehr gefördert aber die Berber arbeiten nach dem System AliBaba und die 40 Räuber seit Jahrtausenden und auch bis heute noch so, da vielen keine andere Wahl bleibt zum Geldverdienen..
Mibladen ist auch zu aber alle buddeln da in den alten Stollen.
Die Franzosen haben gerade Gänge mit Maschienen vorangetrieben um rentabel abzubauen..aber die Adern verlaufen nicht gerade und in den Abzweigenden Serpentinen der Adern rechts und links der Hauptgänge teilweise bis 6 km lang findet sich noch jede Menge Mineralien.
Warum 90 % der marokkanischen Händler nicht selbst graben, liegt in der Mentalität der Menschen hier..eine Schicht arbeitet, die andere handelt, die dritte geht in die Schule lernt Deutsch, FR und kann dann auf die Messe gehen..das ist ein Kastensystem hier wie in Inden, das merkt man erst wenn man hier lebt, wenn sie dich zum Beispiel fragen, warum hast du dann eine braune Frau geheitratet, du bist doch ein Weisser..
Ein normaler Klopfer in Mibladen wird nie das geld für die fahrt nach deutschland zusammenbekommen, geschweige denn einen Transit kaufen können der weiter als bis Tanger kommt. Dazu braucht man hier eine Familie mit Hausbesitz und Kreditwürdigkeit.
Bei mir hat es gedauert bis man Kontakte zu den Berbern in den Stollen bekommt, die was vom Klopfen verstehen, man muss nämlich welche finden die französisch sprechen..das sind die ganz Alten die mit den Franzosen gearbeitet haben oder die ganz jungen die etwas Grips haben..
und was du zu den Geoden in Sidi Rahal sagst klingt so einfach..ich war mal da 2001 am Anfang und habe da geklopft bis man so ein Ding da raus hat, dauert das Stunden und dann stellt man fest es ist nix drin und fängt wieder neu an..das bei 30 Grad mit 3 Kg Hammer ist eine Sauarbeit, die auch die Marokkaner scheuen...
@Geomaxx
wegen Blei habe ich ja schon geschrieben. Melde dich privat, habe Blei mit Kupfer und Blei mit Amethist - Kleine, Mittlere und Grosse Stücke...direkt aus der Mine Ahouli
@ an alle
was die Beschädigungen betrifft, das ist ein großes Problem des Transportes (da kein Geld vorhanden ist bei den Klopfern ) den man auch in Mibladen hat..Erst mal sauber rausmeisseln mit dem 3 kg Hammer, und einem immer spitzen Meissel, das muss man können, verpacken mit Pappe oder im Sack dann 4 km aus dem Stollen mit dem Fahrrad, auf dem Gepäsckträger, den Berg runter zur Straße 300 m mit dem Rucksack, und dann im Pickup auf der ausgenudelten Piste nach Mibladen 13 km, oder mit dem Esel im Sack...dann nach Midelt zu den Händlern, die es erst da in Klopapier wickeln...und in ein Lot legen..
Keiner bringt vorbereitete Holzkisten in den Stollen mit Papier und holt die da dann ab.
In Imilchil oder anderswo wird es genauso sein.
dann aber geht es wieder in die Kiste , verpackt im Transit, in billige gebrauchte Kartons, weil das leichter ist als Holzkisten, und weniger Platz wegnimmt, dann 2 Tonnen überladen (einen haben sie in Spanien mit 5400 kg GesGew. auf der Rückfahrt erwischt) -> 4000€ muss er brennen, der darf nie mehr auf die Mess) und oben drauf wird dann mit 4 Mann geschlafen ...oder gesessen 3000 km lang bis Hamburg.. nur ganz vornehme Händler haben oben eine extra Pritsche eingebaut..bis die Stufe dann in München oder Hamburg ist, ..... hat sie einiges erlebt und auszuhalten......Soweit das nur mal als Info an die Sammler die sich über Beschädigungen beschwehren.
Problem ungenaue Fundorte
das kommt daher dass einem die Finder und Klopfer absichtlich die falschen Angaben machen, damit kein anderer kommt und sucht, geben sie extra falsche Ortsnamen an..System Ali Baba und die 40 Räuber nach wie vor...man wird extra auf eine falsche Fährte geschickt..zuwenig Vertrauen untereinander und auch nicht zu mir.
Also das mal zur Diskussion damit das Thema oben auf bleibt...,.,.
bis der Revisor mich wieder rauswirft oder in die Verbannung verlegt..
Nachwievor hoffe ich hier gute brauchbare Anregungen und seriöse Ratschläge zu bekommen das ist ja der Sinn einer Forumsdiskussion, von den Sammlern und den echt interessierten an der Sache.
Herzlichst
Don Ronaldo Atlas Athmosphère
Centre Minereaux et Fossilles
7 Jahre in Midelt unter Berbern
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Servus DonMineral,
ich denke, Marokko-Mineralien haben nichts an Attraktivität verloren. Beispiel Vanadinit: in München 2007 gab es sehr schöne Stufen mit hochglänzenden braun-orangen Kristallen, Stufen bis 15 cm und Kristallen bis 2 cm. Sonntags ab 17.00 waren die wirklich einigermaßen "billig" zu haben, zumindest wenn man pro Lot 300 bis 400 Euros investiert hat. Als "Klein- oder Zwischenhändler", zu denen ich mich zähle, der dann ein paar Lots kauft, auf jeden Fall ein gutes Geschäft. Dieses Material ließ sich auf den kleineren Börsen sehr gut verkaufen. In 2008 war jedoch nur recht mäßiges Material vorhanden, also habe ich zusammen mit meinem Kumpel nichts nachgekauft. Trotzdem haben wir vor allem in Marokko-Mineralien investiert, weil es Glitzer-Material zu einem guten Preis gab: Malachit-Kleinstufen, Aragonite, Sandrosen. Wir machen das rein hobby-mäßig und freuen uns über einen kleinen Zuschuss zur Finanzierung unseres Hobbys, sind halt ab und an auf kleineren Börsen in Nord-Bayern und Sachsen vertreten. Unsere Hauptkunden sind Sammler, die nicht nach München fahren und wissen, bei den regionalen Börsen finden sie ein ähnliches Angebot zu attraktiveren Preisen als dort sowie Anfänger, stein-interessierte Schüler und Leute, die ganz einfach einen schönen Stein in die Wohnzimmer-Vitrine stellen wollen. Reich wird man damit nicht, aber es macht Spaß und man lernt viele Leute kennen. Wie gesagt, es ist nur ein Hobby.
Ds Problem liegt wohl eher im Umfeld. Ein klassisches Beispiel sind wohl Schüler. Mit ca. 10 Jahren sind viele vom Stein-Virus befallen und kaufen auch gerne einen kleinen glitzernden Vanadinit für 3-5 Euros - ja, auch dieses Material gibt es in München mit den entsprechenden Gewinnspannen zu kaufen! Im Alter von 16 oder 17 haben dan andere Interessen Priorität: Moped, Freundin, Autos. Nicht viele bleiben bei ihrer Steinbegeisterung. Die, die dabei bleiben, wollen dann selbst einmal etwas finden und sind schnell ernüchtert, welche Fundmöglichkeiten es zumindest in Deutschland noch gibt. Betretungsverbote, zurückgehaltene Informationen usw. geben dann vielen den Rest. Darum wird der Nachwuchs weniger, nur wenige bleiben bei diesem schönen Hobby.
Trotzdem bin ich überzeugt davon, dass trotz Nachwuchsmangel und Wirtschfts- und Finanzkrisen auch in 10 oder 20 Jahren noch Vanadinite und auch andere Mineralien aus Marokko gekauft werden! Ob man davon leben kann, das lasse ich jetzt mal offen...
Servus + Glück auf
Wolfi
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Hallo Don Ronaldo
sehr, sehr aufschlussreich Dein Bericht zur Mineralienlage in Marokko.
In vielen Dingen sind Deine Argumente begründet, manche andere Deiner Meinungen beruhen jedoch schlicht weg auf Unkenntnis der Mineralien und des internationalen Mineralienhandels.
Dass die marokkanischen "Klopfer", wie Du sie nennst, kaum Geld haben, einen Transit zu kaufen, ist verständlich. Verständlich ist auch, dass die Leute lieber andere Jobs machen und in die Schule gehen, anstelle untertage Mineralien auszubuddeln. Und auch, dass viele von der Hand in den Mund leben, ist menschlich verständlich.
Sehen wir die Sache mal pragmatisch und kommen wir zu den Dingen, die Du nicht weißt oder noch lernen musst:
1. Es gibt keine Mineralien für spezielle Sammler und für allgemeine Sammler. Jedes Mineral, solange es gut ausgebildet, unbeschädigt und preislich bezahlbar ist, findet seinen Liebhaber und Käufer. Die Superstufen für die Reichen. Aber davon spreche ich nicht. Es gibt auch schöne 5x7 bis 8x10 cm große Epidotstufen, die ich beim Finder (d.h. "Klopfer" ) für 3-5 Euro bekomme, die jedoch in Deutschland ohne großes Handeln für 20.- Euro verkaufbar sind. Ich meine, hier dürften sowohl Klopfer, Händler und Sammler zufrieden sein, wir haben eine win/win-Situation. Und sehr ähnlich ist es mit all den anderen "speziellen" Mineralien.
2. Du solltest Dich unbedingt von der Idee freimachen, dass es hier in Deutschland (und Europa) nur einen Markt für Vanadinite und Achate gibt - nein ! alle Mineralien sind verkäuflich, solange sie ... siehe oben.
Du musst einfach mehr lernen über marokkanische Mineralien - es gibt an die hundert unterschiedliche, die alle immer noch in guter und preiswerter Form findbar sind und allen Beteiligten ein nicht schlechtes Einkommen bieten sllten.
3. Marokko ist nicht das einzige Land auf der Welt, wo es Berge und lange Transportwege gibt. In Pakistan kommen die Aquamarinstufen tw. aus 6.000 m Höhe, wo die Leute sich abseilen, wo mit Karbid und Dynamit gesprengt wird, usw. usw. Komisch - aus Pakistan - und aus Afghanistan (und hier kommt noch der Krieg hinzu) kommen seit Jahren viele unterschiedliche wunderbare Mineralien in allen Preislagen, nicht nur Aquamarine, sondern auch sehr viele Raritäten. Warum ist in Pakistan möglich, was in Marokko nicht möglich sein soll ?
4. Weiter: Es gab mal Zeiten, da kamen Unmengen super Mineralien aus Touissit, die Kisten mit Azuriten haben sich bis zur Decke gestapelt. Fast alle dieser Stufen waren gut in Zeitungspapier gepackt, unbeschädigt, schön und - je nach Definition, billig bis mittelteuer. Die Topstufen rechne ich hiermit nicht dazu. Und in Mibladen konnte ich selbst aus tausenden der besten Cerussite wählen; alle waren sorgfältig in Flats aus Karton einsortiert.
Es ist einfach, darüber zu schimpfen, dass die Mineralien beschädigt sind. Kann es nicht vielmehr sein, dass die Aufkäufer, bzw. Händler nicht in der Lage sind, den "Klopfern" beizubringen, dass unbeschädigte Stücke besser verkäuflich sind als kaputte ? Komisch - in Pakistan und in China gehts - warum nicht in Marokko ?
5.Dann musst Du aber auch die "Klopfer" auf diese Mineralien trainieren. Nun, da Du jedoch selbst keine Ahnung von Mineralien hast, kannst Du nicht vom "Klopfer" erwarten, dass er das findet, was gesucht wird und gut verkäuflich ist. Dann bleibts halt immer wieder bei Vanadinit und Gips.
6. Ich hab den Eindruck, Don Ronaldo, dass Du Dich im Kreis drehst und den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst. Ich lese immer wieder bei Dir: Vanadinit, Blei, Achat.
Dass Du kein geeignetes Fahrzeug hast, ist nicht ganz verständlich. Wozu brauchst Du nen Transporter ? Es reicht ein normaler Kofferraum in einem PKW, da passen gut für 100.000 Euro Mineralien rein. Allerdings nicht 500 kg Achate - aber die spreche ich hier nicht an, sondern Mineralien.
Warum keinen einzigen Fluorit aus Aouli ? Warum keinen Wulfenit ? Coronadit ? Azurit? Fluorit mit Amethyst ? Alles Aouli ! Da brauchst Du keinen Transporter, sind nur n paar km von Dir bis Aouli.
Für die Azurite und Malachit in Kerrouchen und die Fluorite in Arhbalou brauchst Du auch keinen Transporter, genausowenig, um nach El Hammam zu kommen. Geht alles mit nem ganz normalen Renault.
Du selbst bist ja sowieso nicht der "Klopfer", sondern der Aufkäufer, bzw. lokale Dealer, bzw. Abholer. D.h., selbst die vielen unterschiedlichen Mineralien von Imilchil und von Tazenaght werden nicht selbst von Dir gesucht, sondern von den Strahlern vor Ort, Du holst lediglich ab.
7. Dass eine eigene Achatschleiferei in Midelt lukrativer wäre, als für Spottpreise Rohware an Dealer zu verkaufen, weiß ich nicht; ich denke, dass die Phase der Investition in Maschinen und die Phase des Anlernens nicht ganz unproblematisch und vor allen Dingen recht teuer sind.
8. Deine vielen Ideen sind zum großen teil realisierbar. Dazu musst Du als allererstes einiges lernen, besonders über Mineralien. Dann musst Du Leute finden, die für Dich "klopfen", aber Du musst diese Leute erst mal selbst trainieren. Dann musst Du eine Vertrauensbasis herstellen; d.h., wie meist, dass Du bereit bist, für gute Mineralien einen fairen Preis zu zahlen. Beide sollten profitieren, beide gewinnen.
Du kannst Deine Ware, sofern sie gut und unbeschädigt und preislich vernünftig ist, selbst auf Börsen verkaufen (was angesichts des Transportes und der Messekosten der teure Weg ist) oder Du kannst Dir Abnehmer suchen.
Es ist garnicht notwendig, dass der lokale Bergmann selbst nach Stuttgart auf die Börse geht, solange Du ihm einen fairen Preis für seine Ware zahlst. Das war jedoch bisher wohl nicht der Fall, wenn eine gute Vanadinitstufe beim Bergmann 50 Euro kostete und dann in München für 2.000 weiterverkauft wurde. Irgednwann wurde dieses Handelsgebaren sogar vom blödesten Bergmann entdeckt und deshalb gingen so manche Marokkaner - bis heute - nach Europa auf die Börsen.
(Apropos: In den 70er Jahren, Hochblüte Touissit und Mibladen, gabs kaum oder gar keine Marokkaner auf deutschen Börsen; erst mit zunehmender Gier und Raffsucht der Händler wollten dann einige Leute aus Midelt (und aus Frankfurt, Tucson, Paris etc). gleichziehen. Und da gabs dann 1-2 große marokkanische Dealer, die alle anderen in den Schatten stellten und die Szene dominierten).
Don Ronaldo, wir könnten hier stundenlang schwafeln und diskutieren. Tatsache ist, dass es in Marokko, trotz gechlossener Bergwerke, noch nach wie vor hoch interessamnte MIneralien gibt, die verkäuflich sind, wo alle etwas dran verdienen (solange sie sich mäßigen). Und nicht nur Vandinite. Und schon gar keine schlechte Qualität.
Und was Qualität ist, solltest Du irgendwann lernen. Neben all den anderen Kenntnissen, die man zum Betreiben eines Handels mit Mineralien wissen muss. Das ist die Basis, wenn Du Erfolg mit Mienralien haben willst.
Bitte, nimms konstruktiv, ist nicht böse gemeint.
Gruß
collector
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Naja, ich denk das alles was schöne Kristalle bildet sich gut verkaufen lässt. Von Vanadinit über Gips bis Feldspat. Und dann alles was mineralogisch irgendwie interressant ist, zB seltene Mineralparagenesen, Mineralien seltener Elemente, und natürlich seltene Mineralien. Und da muss lernen und das dann den Klopfern weitergeben. Ich denke, das das sehr viel Potential hat. Ich denke, das es für die Sammler viel interressanter ist, wenn da nicht nur eine Kiste Azurit, zwei Kisten Vanadinit und drei Kisten Aragonit stehen, sondern viele unterschiedliche Sachen. Das sieht sonst so nach Massenware aus, da zahlt man automatisch weniger. Ja, und je mehr man von den Mineralien versteht, desto besser kann man mit den Kunden reden, ihnen die Sachen schmackhaft machen.
Naja, ich bin gespannt was da noch alles kommt! Ich sammle hauptsächlich Erzmineralien, also Galenit, Skutterudit, Zinkblende, Fahlerz usw, möglichst in schönen Kristallen. Cerrussit, Anglesit, Azurit und Erythrin sind natür auch immer sehr willkommen.
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@collector
Hallo, der Sinn eines Forums ist ja doch die Diskussion aus der man lernen soll. Deswegen nehme ich auch nichts übel und habe ja das Thema angeheizt um mal die Reaktionen zu sehen, und hier weiterzukommen. Ich bin immer für offene Worte und werde die Punkte abarbeiten die da auf den Tisch geworfen werden. Aber die Strasse nach Ahouli wird im Jahr 3 mal von Gewitterregen überspült, und ist eine Katastrophe wen man ein tiefliegendes Auto hat, es hat mr schon 3 Automatikgetriebe da zerhauen, weil das da unten und vorne sitzt.
Aber sachlich werde ich mich daran geben jetzt Mineralien wie angegeben zu besorgen und zu horten, das läuft schon...aber der Begriff Strahler , der geht mir bei den Berbern hier nicht über die Lippen daher bleib ich bei den Klopfern..
Also dann Herzlichen Gruss
Don Ronaldo
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@collector
ich habe das nochmal alles in Ruhe gelesen, was du schreibst, und werde das beherzigen und fleissig sammeln. Aber du brauchst mich nicht gleich so in die Pfanne zu hauen, und mir öffentlich da so viel Unkenntniss vorzuwerfen, gar so schlimm ist das nicht..
Und was die Sachgemässe Behandlung der Mineralien betrifft, so gibt es grosse Unterschiede zwischen Chinesen und Marokkanern, die Chinesen können inzwischen auch gute Autos bauen und werden uns eines tages abhängen die Marokkaner aber nicht; das kann man nicht vergleichen..die Inder sind auch sehr lerneifrig und Gefühlvoll, die Marokkaner nicht..
das Anlernen ist schon möglich, das setzt aber vorraus dass die Menschen ein Langzeitgedächtnis haben, das ist aber nicht der Fall. Die vergessen sehr schnell, was man ihnen beigebracht hat, weil sie lieber den einfacheren Weg gehen wollen als den komplizierteren.
Gruss Don Ronaldo
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der einfachere weg führt nur in dem fall nicht zum erfolg. man kann viel geld kaputt machen, wenn man den einfachen weg nimmt, allerdings auch ander rum.
speziell mit der verarbeitung kommt man um anlernen und gute arbeit nicht herum. bei einer schleiferei z.b. braucht es diamantwerkzeug. das sind nicht die billigsten sägeblatter, dafür 1a in 2 sekunden mit dem ersten schnitt zu ruinieren. gleiches bei schliffen. schlecht begonnen schlecht geendet. da hilft alles nichts, nur lernen, lernen, lernen. das muss man möglichen arbeitern einbleuen. wer's nicht bringt kann das halt nicht auf dauer machen. gleiches gilt für die mienralienschürfer. wer nur blind klopf und stücke irgendwie birgt, der kann nicht weiter zuliefer sein.
wenn man den edelsteinhandel oder den lapishandel nimmt, so stellt man fest, dass dort die händler immer auf qualität achten. schlechte qualität kein geschäft. dort überlegt man sich dann ob man weiter schlampig abbaut. will man gute qualität, die entsprechend verkaufsfähig ist, so muss man kontrollieren und nochmal kontrollieren, was die arbeiter treiben. was hat man denn davon, wenn man nur zerklopftes material kauft? der schürfer verdient wenig, der händler auch. ein bischen mehr sorgfalt kann für beide den gewinn steigern. genau das muss man klarmachen.
in der hinsicht ein schönes beispiel ist folgendes: in einer region, die wenig wasser hat wird aus spenden finanziert ein brunnen gegraben, damit die leute mehr wasser für sich zum leben haben. was machen sie? schaffen sich doppelt so viele viecher wegen dem status an, die nun sämtliches grün fressen, das wasser verseuchen und aufbrauchen. dann schreien alle sie haben kein wasser mehr. ist das gleiche prinzip. wer bischen mehr sorgfalt walten lässt hat am ende mehr davon.
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@collector
Aber du brauchst mich nicht gleich so in die Pfanne zu hauen, und mir öffentlich da so viel Unkenntniss vorzuwerfen, gar so schlimm ist das nicht..
Irgendwie hab ich das Gefühl, hier mal ein wenig aufklären zu müssen.
Da ich Dir in gar keinem Fall vorwerfen will, Leute zum Abzocken zu suchen, kann ich nur absolute Naivität annehmen.
Du hast hier 2006 unter dem Account " Don Ronaldo " schon mal so eine Aktion gestartet. Damals hab ich Dich kontaktiert, weil ich dachte das ist jemand der wirklich will und nur noch nicht so genau weiß wie.
Ich hatte Dir vorgeschlagen, dass Du Material besorgst, ich es verarbeite und wir beide am Erlös profitieren.
Daraufhin hast Du mir erstmal seitenlange Vorträge gehalten, wie ich meinen Börsenstand zu gestalten habe.
Dann hast Du mich mit Fotos von Schrott bombardiert. Der war zwar nicht schön, aber teuer und den hätt ich hier auf vielen Börsen in der Ramschkiste finden können. Ich hab Dir Fotos geschickt, auf denen Du erkennen konntest, wie das Material geartet sein muß, damit man es verkaufen kann.
Daraufhin wolltest Du ein paar 100 Kilo Rohachate mit nach München bringen. Das war bis dahin schon anstrengend, aber was dann kam, war lächerlich.
Du - als Großhändler und Apfelbaumplantagenbesitzer wie Du damals sagtest - wolltest von mir ein paar 100 € haben, damit Du in Marokko bei Deinen Steineklopfern das Rohmaterial kaufen konntest. Und spätestens da schrillen bei mir alle Alarmglocken.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Du in Marokko hockst und dringend Geld brauchst.
Du hattest damals schon alle Informationen von mir bekommen, was Du wie machen musst. Bis heute konntest oder wolltest Du es offenbar nicht schaffen.
Dein Auftritt hier ist relativ peinlich und nervt.
Ralf
PS, Unterlasse es in Zukunft bitte - wie in dem anderen Thema - den Eindruck zu erwecken, ich würde in irgendeiner Form mit Dir Geschäfte machen.
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Lieber Ralf.
ich halte nichts davon sich öffentlich die Meinung zu sagen und zu kritisieren. Was du persönlich von mir denkst ist dein persönliches Vergnügen, und geht niemand was an, und esist mir auch vollkommen egal.. . Egal welche Sprüche und Briefe man über eine geplahnte Geschäftsbeziehung in den folgenden Monaten macht, wer Waare bestellt, hat sie zuerst mal zu bezahlen und dann kann man einen eventuellen Profit teilen...dies gilt zumindest, wenn man einen neuen Geschäftskontakt aufbaut und man sich nicht kennt. Ich bin nicht teurer gewesen sondern verkaufe allen zu dem selben Preis. Händler in Amerika oder Polen schicken das Geld und bekommen dann die Waare. So ist das. Nur der sich als zweitgrösster deutscher Achathändler bezeichnende sieht das eben anders....
Ich sage auch allen gerne dass ich mit dir keine Geschäfte gemacht habe, weil du eben diesen Grundsatz nicht anerkennen wolltest, und bis jetzt auch mit dir keine Geschäfte gemacht habe weil du eben dein Achat eben woanders kaufst. Das steht dir ja zu.
Und wenn du noch weiter hier Mist erzählst über mich, da du mich ja nicht enmal kennst oder die Kosten gescheut hast mal hierher zu kommen und persönlich eine Zusammenarbeit zu diskutieren , werde ich auch mit dir bestimmt keine Geschäfte machen wollen.
Ich habe keine Lust meinem Geld nachzulaufen. Es gibt genug Händler in Deutschland und Italien die auf ihren Lagern sitzen und mein englischer Freund, ein grosser Exporteur der alleine in Italien 100.000 Euro an Mineralien 2007 lieferte ging aus diesem Grund Pleite.
Trotz Kunden in den besten Lagen Italiens, von denen man nur träumen kann.
Ob mit Grosshändlern oder Sammlern, so bleibt mein Geschäftsgrundsatz, dass meine Waare, wenn sie Marokko verlässt bezahlt ist.
Ich danke dir aber hier in aller Öffentlichkeit über die diskutierte Idee in Deutschland und Europaweit Achate zu verkaufen und ich kann dir versichern dass ich in allen von dir vorgeschlagenen Punkte übereingestimmt habe und versuche dieses vorgeschlagene Konzept durchzuziehen und nicht zu viele Achate aus Marokko auf den Markt zu schicken, damit die Preise für Sammler interessant bleiben.
Dies ist ein sehr intelligentes und gutes Konzept was du da vorgeschlagen hattest.. Du und Ich haben aber eben nicht so viel Geld um alle Achate hier aufzukaufen..und einzulagern und damit den Markt zu kontrollieren, deswegen geht dein Konzept eben nicht auf und ist nicht realistisch. Unsere Idee hindert andere nicht daran Tonnenweise Achate von hier zu liefern. oder in Kerrouchen Achate zu schneiden und geschnitten anzubieten auf Messen ihrer Wahl.
So ist das nun mal in der freien Marktwirtschaft. und meine Idee des Fair Trade im Mineralienhandel kann ich eben schwehr durchsetzen wenn meine Partner nicht einmal diese akzeptieren und mich korrekt bezahlen, da ich auch mit diesem Geld die Sucher und Finder korrekt bezahlen will, und noch dazu da wir gute Qualität suchten und nicht die angeschlagenen Mandeln abnehmen wollten...
Und wenn du meinst dass sie dir als Deutscher da die Besten Stücke um die 200 kg aus 3 Tonnen für den selben Kg Preis geben dann bist du mit dieser Ansicht alleine und jeder marokkanishe Nomade sieht das ganz anders. Und auch meine Zeit , Kosten und Fahrten sind für 200 KG die selben wie für 1 tonne. Ich werde in Zukunft an Grosshändler nicht unter einer Tonne liefern , da es uninteressant ist.
Du solltest weiter wie bisher auf den Messen in Europa herumfahren und wie bisher am letzten Abend die billigen Restangebote der Marokanischen Händler ausnutzen, und ergattern um damit eine möglichst grosse Spanne zu ewirtschaften.
Herzliche Grüsse Don Ronaldo Midelt
.
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Jungs,Jungs,
geht das nicht anders?Oder vielleicht über PN?
Bin zwar in vielen Dingen auch sehr emotional,aber das hier sieht ja aus wie ein ....
Spart Euch die Energie und bringt dafür lieber schönes "Zeuchs"zu kleinen Preisen unter die Leuts :)
altes-gebirge
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wer Waare bestellt, hat sie zuerst mal zu bezahlen und dann kann man einen eventuellen Profit teilen
da müsste ich jedoch mal ein wenig korrigieren. neben der vorauskasse gibt es immer noch möglichkeiten per rechnung zu bezahlen, bei lieferung oder über zwischenstationen, die geld erst dann weiter leiten, wenn die ware angekommen ist (stichwort paypal). es gibt also schon wesentlich mehr möglichkeiten als die vorauszahlung.
vorauszahlungen sind an sich nur im eigenen land oder innerhalb bestimmter zonen sinnvoll. allein wenn ich bedenke wie viele fälle ich von bekannten kenne, die in den usa mit vorauskasse gezahlt haben und die ware nie erhalten haben. was soll man denn auch machen? aussage gegen aussage, rechtssystem gegen rechtssystem. da ist man total verratz. die ware muss ja nicht mal niemals verschickt worden sein, sonder verschwindet anderweitig. alles schon vorgekommen.
selber mache ich es bei den seltenen usa-käufen so, dass entweder jemand das geld persönlich übergibt (seltener fall) oder via paypal, wo alles bis 500€ definitiv versichert ist. aber einfach in's ausland (außerhalb (eu)) per vorkasse überweisen, evtl. noch große summen, ne, sry, aber das ist mir ja schon bei 100€ zu heikel. da verstehe ich schon die, die da nicht mitspielen.
da unterscheiden sich schlicht zuverlässigkeit und mentalitäten.
wo liegt an sich das problem der rechnungszahlung? wenn ich hier was in versandhäusern bestelle, so hat man die ware meist vor der abbuchung des betrages. nicht selten liegt die rechnung bei mit der info wann überwiesen wird, oder bis wann dies zu tun ist. die zahlung per rechnung ist viel üblicher als die vorkasse. dabei ist auch der käufer besser geschützt. vorkasse macht man an sich im kleinen versandhandel und im privaten bereich. aber nicht mehr bei 4-stelligen beträgen. hier kann der händler den verkäufer schlicht leichter über den tisch ziehen. ist nunmal so.
aber was hat da das teilen eines profites mit dem bezahlen zu tun? wenn die ware ist geliefert und bezahlt ist, so sind gegenseitigen ansprüche somit erloschen. wenn der käufer dann mit dem weiterverkauf die ausgaben doppelt als verkaufserlös einfährt, so gehört ihm der gewinn an sich allein und er kann, wenn er will davon was abgeben. genauso kann ein verkäufer dreingaben machen. kann, aber muss nicht. keine der seiten wäre dazu verpflichtet. nach wie vor gilt überall auf der welt: der kunde ist könig, der verkäufer nur diener. wenn könig kunde nicht zufrieden gestimmt wird, so nimmt er sich einen neuen diener.
je mehr verkäufer den kunden also entgegenkommen, umso besser für das geschäft. je unkomfortabler man es dem kunden macht, umso weniger wird gekauft werden.
ein schönes beispiel hatte ich letztens bei ebay gesehen. wenn da jemand schon in die auktion reinschreibt, dass er spaßbieter anzeigt und die ware auch binnen 3 tagen bezahlt sein muss (weil sonst ist der käufer ein spaßbieter), dann sage ich mir schlicht und einfach, der kann mich mal. der braucht nicht glauben ich würde bei ihm irgendwas einkaufen. aber so wirkt sich das nunmal aus. oder flohmärkte, bzw. messen; wenn da die bereitschaft zum verhandeln fehlt, dann bitte schön, wird eben nichts gekauft. solange es nicht große umstände macht oder es nicht anders geht, wird sich der kunde vieles nicht gefallen lassen. darauf muss der verkäufer nunmal eingehen.
und genau hier knackt die sache, wenn es über die landesgrenzen geht. durch die unterschiedlichen mentalitäten und die verschiedenen gesetzeslagen wird die sache hier problematisch. das mit italien ist doch ein gutes beispiel, dass sowas auch schiefgehen kann. nur gilt auch hier immer noch das prinzip vom könig kunde. sobald man dem nicht entgegenkommt wird kein geschäft zustande kommen.
vor allem bei neuen kontakten ist das mit dem vertrauen schwer. nur stellt sich die frage: wer müsste zuerst vertrauen? der, der verdienen will, oder der, der was kaufen würde.
hierzulande kann eine firma problemlos gerichtlich ausstehende zahlungen einfordern. pech nur, wenn es kein geld zu holen gibt. das ist nunmal das risiko. nur was kann der käufer machen? recht wenig. an sich nur auf kulanz und ruf hoffen. gerichtlich mit einem konzern anlegen ist meist kostspieliger als der verlust.
generell wird jedenfall der kunde kaum bereit sein das gesamte risiko bei einem kauf allein zu tragen. denn er ist auch nicht darauf angewiesen hier und da zu kaufen.
wie wäre es dann schlicht genau hier eine bessere basis zu schaffen, wo keiner vollkommen alleine das risiko hat. es gibt mehr als nur einen weg, wie eine zahlung bis zur warenlieferung eingefroren sein kann.
allerdings, ein gedanke, der negativ auffällt: markt und preise zu kontrollieren heist monopol, und da führt ein gewisser betriebssystemhersteller deutlich vor, wie nachteilig das sich auswirkt. sammlerfreundlich ist das keinesfalls.
die logik mit den kg-preisen ist mir auch nicht ganz verständlich. bei achat richtet sich die qualität nicht nach der unversehrtheit der mandeln. ein angeschlagenes stück kann völlig rissfrei sein und eine intakte mandel die reinste kastastrophe. diese ansicht ist völlig quatsch.
schlechte qualittät heist:
- stücke die sich schlecht verarbeiten lassen oder ungünstig geformt sind (z.b. völlig flach)
- stücke, die kein schnitt retten kann, weil jeder schnitt ein etwas gleich mieses ergebnis liefert
- material mit x% reinem ausschuss unabhängig der qualität
- material, welches beim bearbeiten vermutlich auseinanderfällt und die maschinen ruiniert
qualität misst man beim rohachat nicht am ergebnis des bildes, sondern dem rohzustand. ich habe schon teure A-qualität gekauft und nur müll gehabt, wohingegen billige B-ware super war.
material, welche wie oben beschrieben ausfällt kann man als unverkäuflich oder trommelware ansehen, je nachdem. aber ein mix aus alle dem ist ab gewissen preisen schlicht eine frechheit. bei 5€ pro kg sagt vermutlich keiner was. aber späterstens bei 20€ hört der spaß auf. 40-50% verwertbares material ist ein muss, der rest eine zumutung und an der grenze zum betrug. wie würdest du denn reagieren, wenn du eine kiste obst kaufst und 50% ist völlig vergammelt? einer gewissen mindestqualität würdest doch da auch zustimmen.
wenn ich das jetzt ganz neutral lese heist:
wenn du sagst, du hast bei einer tonne die gleichen kosten wie bei 200kg dann ist das verständlich. dreist klingt es nur durch die aussage: warum 200kg gute qualität für z.b. 1000€ transporteiren (5€ pro kg), wenn ich 1t mindere gemischt für den gleichen betrag (1€ pro kg) herumkarre.
pass doch hier lieber deinen preis en wenig an statt 800kg schlechtes material zu liefern. wenn 1€ und 5€ jetzt kilo-preise wären, dann mach eben die mitte von 3€ pro kg. somit kommen sich verkäufer und käufer gegenseitig entgegen. anders bescheißt du nur den kunden und er wird nicht mehr kaufen wollen. lieber zahlt er etwas mehr. du musst bedenken, das schlechtes eingangsware den kunden geld kostet.
in der gastronomie wird in sternelokalen ganz rigoros verfahren. wenn die ware nicht ok ist, auch wenn es nur ein kleiner teil ist, so wandert die gesamte lieferung zurück. 100% verlust für händler, die die ware dann nicht weiterverkaufen oder abnehmer haben, die auch weniger gute qualität noch nehmen.
du musst den käufern schlicht mehr entgegenkommen. mit manchen ansichten verbaust du dir von haus aus einfach nur das geschäft.
am besten werden alle wieder schnell ganz sachlich
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Hallo
Wollte das Gleiche zitieren wie Calistos.
Bei meinen Großeinkäufen bei ausländischen Geschäftspartnern war bisher noch nicht ein Einziger welcher erst das Geld erhalten hat bevor ich überhaupt Ware erhielt.
Hier spreche ich speziell die Marokkaner an bei denen es bisher immer problemlos über die Bühne ging "Geld gegen Ware", da erst nach Augenschein der Lieferung letztendlich der Preis entweder akzeptiert oder neu verhandelt wurde. Beide Seiten sind hierbei immer gut gefahren.
Wer kann es sich heute noch erlauben größere Verluste wegzustecken verbunden mit dem Risiko "die Katze im Sack kaufen".
Gruß Robert
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Selbst editiert.
Jegliche Diskussion ist sinnlos.
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@caliastos
Danke für deine ausführliche Stellungnahme des Problems. Ich bemühe mich auch immer sachlich zu bleiben und dazu habe ich die se Diskussion nicht begonnen.
Du hast ja in den meisten Punkten Recht aus deiner Sicht als Käufer, und ich werde sie überdenken und durcharbeiten....aber die uneinbringbaren Forderungen von Lieferanten an Händler sind auch nicht zu übersehen.
Ich war 5 Jahre Importeur in Deutschland und habe aus Indien Waare bezogen nur gegen Letter of Kredit, das heisst das das Geld bei der Bank lag. Kein Inder hat mir einen Container gegen Ansicht und Rechnung geliefert..
Aber wir sollten die Diskussion beenden da es ja jedem überlassen ist seine Geschäftsprinzipien zu haben...
Zur Mentalität nur noch zu sagen dass ich Deutscher bin, auch wenn ich in Marokko wohne weil hier halt die Sonne so viel scheint, im Momnt haben wir 18 Grad und ich kann auf der Terrasse Mittagessen, und die Bürokosten so günstig sind...und somit eine deutsche Geschäftsmentalität habe und die auch beibehalte.
Was dir aufgestossen ist, ist das kontrollieren des Angebotes an Achat..Das war ein gute Idee, das ist aber nicht zu ernst zu sehen , da es nicht durchzuführen ist.. Keiner hat das Geld alles Achat aufzukaufen und einzulagern...
Wir dachten nur dass wir nicht zu viel Achat anbieten, damit die Preise stabil bleiben bei den Sammlern, die ja auch verkaufen wollen..aber das ist schwierig durchzusetzen, sondern muss sich selbst regeln..
Bis dann also Gruss Don Ronaldo
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nun, ich sehe das an sich zweiseitig. einmal als sammler, der seine stücke nicht überteuert erwerben möchte und andererseits als jemand, der seine dubletten bisweilen wieder weiterverkauft. gewinnspannen sind da nicht wirklich drinnen, sofern man günstig bleiben will. materialeinkauf, verbrauchsmaterial, arbeitszeit. kommt hier alles nicht unbedingt billig. zahlt man, sagen wie 50€ für 1kg material, wo 60% schrott ist, so wirkt sich das schon sehr auf den rest aus, sofern man +/- null rauskommen will, wenn man doppelte hälften zu den kosten weitergeben will. je höher der verlust, umso höher werden die kosten und der preis. :-\
in dem fall hat man beim verkauf als verkäufer erst mal die kosten, die durch käufer hereinkommen müssen. also erst selber investieren, dann verdienen. der haken ist: wem kann man wo vertrauen? in welches land geht das geld? sobald es außerhalb der ladesgrenzen oder der eu geht wird es immer heikel. daher mistrauen viele dem vorgehen. oft halt zu recht. bei großen summen überlegt man sich sowas 2x. ich denke mal, wenn du sowas wie paypalzahlungen akzeptierst, dann wäre das vielleicht schon mal ein besserer start. immerhin ist das bis 500€ versichert.
dennoch muss auch hier die qualität stimmen und damit qualitativ und preiswert wertbewerbsfähig bleiben.
monopole kann ich an sich generell nicht leiden, wenn damit der preis kontrolliert werden soll. bei mineralen ist es nicht die menge auf dem markt, die den preis definiert. das ist nur anfangs so und bei neuen funden. wichtiger ist qualität. die geht immer. nehmen wir vanadinit. wer will schon ein hässliches und beschädigtes 5x5x5 cm großes stückkaufen für 100€, nur weil die menge gering gehalten wird? uninteressant. damit macht man nicht den gewinn. super stücke sind von haus aus selten und daher entsprechend teuer. da braucht es keine regelung. und wozu bräuchte man bei achat mit 50% ausschuss ne mengenkontrolle? verärgert nur die käufer und dann war's das.
selber habe ich z.b. stücke, die kaum angeboten werden und damit selten zu bekommen sind. absolut nicht schlechtes material. kenne vielleicht eine hand voll personen, die das hier anbieten, allerdings mit großen qualitätsdifferenzen. dennoch fast beinahe ein angebotsmonopol. so, wir haben geringes angebot, beinahe monopol, angemessene preise und gute qualität. nur, es interessiert keinen. hier liegt es eher am geschmack, bei rohware aber ist es definitiv der preis und das was am ende über bliebe.
haupttriebfeder ist die qualität.
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ist doch eigendlich ganz einfach. Der Kunde geht auf die Börse, hat vielleicht vorher die Terra Mineralia in Freiberg gesehen, und will nun schöne mineralien. Der eine hat 100€, der andere 1000€, andere vielleicht nur 10€. Alle wollen möglichst schöne Stücke, die Interressen sind verschieden, aber Geld verschenken will nimand. Dem Kunden interressiert nur das Angebot und ob das sein Preis wert ist. Wie das Zeug her kommt interressiert nimandem. Wenn Ali Baba und die 40 Räuber nur Schotter rausholen und dann noch die Händler betrügen, dann gibts halt nix. Dann kaufen die Leute lieber Mineralien aus China oder Indien. Da können die tollsten Kristalle rumliegen, wenn es zu schwer ist sie irgendwie heile nach Deutschland zu bringen, dann bleiben die da halt liegen. Oder vergammeln in irgend welchen Kellern weil sich nimand traut die Katze im Sack zu kaufen. Ich meine, ob da Marrokkaner oder Deutsche oder Russen verkaufen ist eigendlich egal. Die Leute sehen die Steine, sehen oder erfragen den Preis, und wenn gut dann kaufen, wenn nicht dann nicht. Und was gut ist, weis jeder Händler der auch mal mit den Kunden redet.
Und was halt Händler wissen wollen wurde hier ja schon gut genug gesagt, da interressiert nur ob man es wieder verkaufen kann. Was soll man mit tonnenweise Schotter? Auch wenn es geschenkt ist. Wenn da keiner einen Euro für bezahlt, dann ist das nur unnützer Ballast der teuer entsorgt werden muss.
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DonMineral,
du gehst immer mit viel Enthusiasmus an deine Projekte. Leider reicht das aber nicht, gerade in Marokko.
Achatfundstellen bei Midelt und Umgebung - oft auf Weideland oder Acker, noch öfter wie z.B. Aouli in bergigem Gebiet. Große Funde wären nur mit Einsatz von Maschinen zu bekommen. Behördliche Genehmigungen werden benötigt - Kosten?
Neues Achatmaterial wird in der Regel nur durch Erosion freigelegt. Erfahrungen zeigen, das ein oft abgesuchtes Gelände immer weniger Funde bringt.
Gutes Material ist selten, von 50 Mandeln ist eine Super, vielleicht noch 2-3 gute, das wars.
Marokko ist in keinster Weise mit Brasilien zu vergleichen. Brasilien ist Massenabbau, in Marokko pickt man von der Erdoberfläche.
Eine Chance auf Verdienst hast du nur, indem du selber schleifst. Dazu gehören aber Maschinen, Schleifkenntnisse, Ausstellungen auf Börsen und eine jahrelange aufgebaute Kundschaft. Vor allen Dingen mußt du die Achatmandel intuitiv bewerten können. Das geht nur mit jahrelanger Erfahrung.
Ein Freund von mir, der vor ca. 20 Jahren nach Marokko ausgewandert , jetzt dort heimisch ist, hat schon damals erkannt, das mit Menge nichts zu verdienen ist.
Wir haben zusammen viele Fundstellen bei und um Midelt herum besucht, und ich gebe ihm recht.
Mittlerweile hat dieser eine Schleiferei und ist bei den deutschen Achatsammlern sehr bekannt wegen seiner qualitativ hochwertigen Achate, wozu dann auch der gute Schliff gehört.
Bei Kerrouchen liegen jetzt noch an einer Straßenkreuzung ein paar Tonnen Achate, welche Bauern und Hirten gesammelt haben. Das Material wurde bezahlt und dann mangels Qualität liegengelassen.
Große Achate sind fast immer zerissen und nicht zu verwenden.
Die Fundstellen im Atlas, wo auch Amethyste u. Goethit gefunden werden, sind alle in fester Hand.
Fazit also: Kenntnisse der Materie sind unumgänglich, leider nicht in 1 oder 2 Jahren zu erwerben. Einfach nur wollen oder nachmachen: Is nich.
Du versuchst ja jetzt schon seit längerer Zeit, verschiedene Dinge auf die Beine zu stellen. Ich gönne dir auch, das irgendein Projekt mal so läuft, wie du dir das vorstellst.
Zu Geschäften gehören heutzutage aber persönliche Kontakte. Sei doch mal mit einem Stand auf der Münchener Börse vertrete, damit potentielle Kunden dich kennenlernen können. Stell ein Konzept vor, was ausgtüfftelt ist. Bitte aber nur mit den entsprechenden Kenntnissen. Ein erfahrener Händler oder auch Sammler merkt sehr schnell, ob das, was du sagst, auch Hand und Fuß hat.
Leider konnt ich in den letzten Jahren Marokko wegen fehlender Euros nicht mehr bereisen. Wohnmobilfahren ist eben teuer. Ich hoffe aber, Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres per Flug einzureisen. Ich würde gerne mal vorbeikommen.
freundliche Grüße aus Hilden
Couchmolch Peter
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Lieber Peter
danke für deinen guten Ratschläge, dafür habe ich ja die Diskussion angezttelt. Ich hatte Besuch und bin im Moment mit meiner Kneipe in der Mibladenstrasse und dem Ausbau dort beschäftigt, damit die wieder eröffnet ist; und baue da Toiletten und eine Dusche ein..daher hatte ich wenig Zeit im Internet zu schauen.
Mit dem Freund meinst du den in Aglmoos, ich habe zwar seine ehemalige Wohnung von Rudi übernommen und da mein Büro aber ich habe Medi noch nicht ausfürhrlich sprechen können. Vielleicht hat er auch kein Interesse daran.
Viele Europ¨äer in Marokko sind oder werden nach jahren eigenwillig.
Alle meine Projekte die ich angefangen habe habe ich auch weitergeführt und laufen Manchmal muss man abwarten wenn die Zeit besser wird und braucht etwas Geduld..das heisst aber nicht das man aufgibt..schliesslich haben wir ja ständig Ktriesen in Europa..
Inzwischen bin ich eifrig in den Sollen und sammle ..viele haben mich ermutigt mehr an die Front zu gehen und im November will ich wie du auch vorschlägst auf Messen nach Deutschland kommen und die Waare prësentieren..und die Kommunikation zu der Sammler Clique aufnehmen..
Falls du nach Marokko kommst dann biete ich dir in Midelt 100 Euro die Woche an, guts Frühstück und Halbpension mit Deutsch Marokkanischer Familie in meinem Appartement pro Person im 2 Bettzimmer. mit Dusche und WC nebenan. -das gilt auch für die anderen- und das wird deinem Budget gerecht hoffe ich..
In meiner Kneipe in der Mibladenstrasse habe ich jetzt einen Salon Marrocain eingerichtet mit 5 Liegen da kann man auch für 50 DH die Nacht schlafen wenn man da abends isst und morgens Frühstückt und einfach sitzen bleiben möchte..
Also bis dann
Gruss Don.Ronaldo
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Hallo,mir ist bekannt,das die Marokkaner gerne mal,insbesondere bei Fossilien, aus Fundstücken Schaustücke
zusammenbasteln und nicht selten werden "unechte"Materialien benutzt.
Zum Beispiel Mosasaurier komplette Kiefer(übereinander liegend)werden gebastelt.
Und es ist bekannt,das es so gut wie unmöglich ist komplette Mosa Kiefer zu bergen und schon
garnicht zwei passende Kiefer oben und unten.
Nun gut,einzementiert werden sie ,weil die Ausfuhr von einzelenen Fossilien verboten ist.
Aber das gehört nicht in diesen Threat.
Nun gut,ich kann mir vorstellen,das auch nicht zimperlich mit Fundstücken umgegangen wird,sei
es Fossile oder Minale Funde.
Aber die Morokkanische Auswahl ist schon bombastisch.
Nur schade,das die Sorgfalt und das Verständnis fehlt,aber sehr wahrscheinlich werden die Arbeitskräfte
mit einem Appel und ein Ei bezahlt,also ist die Motivation bestimmt nicht sonderlich groß.
Gruß Udo
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Fälschungen
ja das ist leider wahr, dass vor allem im Bereich der Fossilien einiges gepfuscht wird0 Manchmal wird es ns beim kauf mitgeteilt, dass es aufgesetzte STücke sind, aber leider gibt nicht jeder diese Information weiter, und informiert gerecht. Ich weiss nicht wie das bei anderen Mineralien und Fossilien as Afrika ist..ich kann mir vorstellen dass da auch gemogelt wir ..¨berall gibt es Schlitzohren..
Man muss eben etwas Fachverstand haben beim Einkauf und aufpassen..Rai,er Bode hat das in einigen Artikeln über Amoniten mal genau untersucht und dokumentiert..
herzlichst Don Ronaldo
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an Udo
das mit dem Appel und dem Ei stimmt das ist ja mein Thema seit Jahren..Fair Trade im Mineralienhandel zu erreichen das ist eben schwierig zu bewerkstelligen. Die Sammler wollen günstige Stücke erwerben und die Klopfer und Strahler in den Mienen sind nicht versichert.
.von schlechter Bezahlung mal abgesehen...wenn ihnen beim Schlagen ein Steinsplitter ins Auge geht dann haben sie 5000 DH also 500 Euro Krankenhauskosten zu tragen das ist dann der Verdienst von Monaten..Das ist die traurige Seite die man nicht so gerne hört..das in Mibladen jedes Jahr mindestens einer in den Stollen umkommt weil sie da klopfen wo es dann einstürzt ist auch den wenigsten von euch bekant..und was dann aus der Frau und den Kindern wird interessiert niemanden..
Don Ronaldo in Midelt
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Hallo Don Mineral,
es ist so viel geschrieben worden über die Situation der (marokkanischen) Bergleute und "Klopfer", was letztendlich zu der Erkenntnis führt, dass es denen nicht anders geht als dem Strahlern im Karakorum von Pakistan, dem Tagelöhnern in Afghanistan und in China, den Garimpeiros in Brasilien und den Negern im Erongo, die für nen Appel und n Ei ohne Krankenversicherung billige Topstufen für uns und besonders für die US-Amerikaner in 6000 m Höhe oder in 200 m Tiefe oft unter Lebensgefahr brechen und unter abenteuerlichen Verhältnisen nach oben oder nach unten bringen, um dann dafür einen Hunger-Obolus im Gegenwert von einer Scheibe Weißbrot zu krepieren.
Das wirst Du nicht ändern, solange Du zu den underdogs und den Nicht-Mitspielern der Szene gehörst ! Das heißt, solange Du auf dem Klavier des Mineralienbusiness die allerletzte Geige spielst.
Es ist müßig, es ist unnötig, es ist gähnend kotzlangweilig, ewig immer die gleiche Story zu hören : Armer Bergmann - Reicher und böser Dealer. Du hast selbst mal vor etea 1 1/2 Jahren, hier im Atlas, große Sprüche abgelassen ob sozialem Engagement pro Midelt-Bergleute. Was ist davon übriggeblieben ?
Du wirst - wenn Du Dich nicht 150 % - und nicht 30 % - zu einem Mineralienhändler mit erfahrenem Wissen und mit Vertrauen in Deine Person - niemals weder Deine Situation noch die der Midelt-Bergleute ändern. Dazu bist Du viel zu unerfahren und leider nicht egoistisch genug und nicht selbstorientiert.
Vergiss nicht: Money lets the world turn round.
Was kannst Du eigentlich bieten außer vielen Sprüchen ? Seit 2 Jrhren, ohne dass dabei was passiert ist. ? Wann kannst Du erstklassige Ware - e.g. Mineralien oder Fossilien - anbieten, zu einem fairen (fairtrade) Preis ? Ich habe noch keine sammelwürdige Hammam - oder Bou Azzer-Stufe von Dir gesehen. Geschweige denn von Imilchil, Tafraout oder Azrou.
Seit etwa 1/2 Jahr gibt es - ziemlich viele - fantastische neue Quarze, Siderite, Fluorite, Sphalerite, Cuprite u,a,v,a auf dem Markt. Wo bist Du ? 12 km nordöstlich von Dir gibts tonnenweise die besten Baryte - umsonst - wo sind Deine ?
Du sollest - neben dem Ausbau Deiner Kneipe - wirklich mal anfangen, Dich mit Mineralien, mit den Grundzügen der Mineralogie und mit dem Bergbau Deiner näheren Umgebung zu beschäftigen. Du sitzt mittendrin und hast null Ahnung - wiederhole - null Ahnung, worüber Du sprichst oder schreibst. Ich könnte heulen. Wenn ich von Deiner Kneipe nachmittags ne halbe Stunde in die Wüste fahre, komme ich zwei Stunden später mit 50 Mineralstufen zurück. Und zwar: Guten Stufen ! Wo sind Deine ? Weißt Du, worüber ich rede ?
In der Hoffnung, dass Du was lernst - Gruß
collector
P.S.
Ich bin Anfang Juni einige Tage beim Gnaoua-Jazz-Festival in Esaouira und anschließend vier Tage im Mittleren Atlas. Vielleicht können wir uns treffen. Und endlich mal zu Potte kommen.
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ich behaupte mal dass man an der situation vor ort genauso wenig wird ändern können wie an vielen anderen dingen auch. wie lange versucht man in nahost die kämpfe zu beenden, wie lange in armen ländern die armut zu bekämpfen, wie lange umweltfreundlich zu sein usw.
das hat auch noch keiner geschaft. man hat immer interessenskonflikte, die veränderungen verhidern, strukturen die es nicht ermöglichen. wer sowas ändern will müsste es schaffen die welt zu bekehren. schlicht utopisch. man kann es versuchen, im kleinen vielleicht ändern, für einen augenblick. aber sicher nicht mehr.
was ist fairtrade? welcher preis ist fair? ist es fair eine stufe, die dem finder für 10$ abgekauft wird für 100.000$ zu verkaufen oder nicht? fair wäre, wenn der finder die 100.000$ bekäme. von dem standpunkt kann man sagen: es sind nicht die sammler, die viel für wenig geld wollen. das ist relativ. es sind nun einmal die händler und nicht die sammler, die das niveau so halten. wen der sammler nur sagen wir 100$ für eine stufe hinlegt, warum muss der händler dann immer gleich 80$ kassieren? der ganze transport und co macht nicht unbedingt diesen unterschied aus. markenklamotten, hier für 100€ angeboten werden für 5€ produziert, der arbeiter sieht davon vielleicht 50ct. fairtrade? nein, auch ungesehen der relationen was man wo für einen bestimmten betrag kaufen kann. das schwankt ja auch. grundsatz bei einzelhändler ist doch 150-200% auf den einkaufspreis aufzuschlagen. der transport kostet peanuts.
die problematik mit unfällen seh ich ehrlich gesagt nicht so drastisch. vieles ist purer leichtsinn oder schlicht wahnwitzig. daran sind nicht die sammler schuld, die "günstig" stufen wollen. wie gesagt, der sammler der eine günstige stufe für 30³ kauft denkt in der regel, dass der sucher angemessen bezahlt wird. blödsinn. die bezahlt keiner fair.
ein schönes beispiel sind diamanten in afrika. die arbeiter suchen da für einen tageslohn von einem ecken brott diamanten. der eine findet dann einen diamanten, der in europa oder den usa für 10.000€/$ gehandelt wird, und den der minenbesitzer für 3000 an den diamantenhändler verkauft hat. die 7000 differenz sind in dem fall unerheblich, aber der finder hat von dem stück nur das nächste, magere abendessen, der minenbesitzer den satten gewinn. und dann sind es die bösen diamantenkäufer, die einen billigen schmuck wollten?
es würde alles funktionieren, würde man den entsprechenden personen angemessene summen überlassen. da braucht man nicht mal an der preisschraube drehen. dreh und angelpunkt ist die schnittstelle dessen, der den finder eines stückes zuerst bezahlt. niemand sonst. jeder danach baut auf dem vorherigen auf. natürlich will jeder möglichst günstig kaufen und selber gewinn machen. kein problem, nachher. macht die preise doppelt so hoch, der arbeiter wird dennoch sein lohnlevel zu 80% behalten. würde jeder der zwischenhädler ein wenig seines gewinns nach unten weitergeben wäre schon geholfen.
daher: raus auf den markt mit der ware, keinen müll, absatzfähiger, fairer und vernünftiger preis entsprechend der qualität und von dem verkaufserlös dem finder einen angemessenen anteil zukommen lassen.
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Hallo und wieder vielen Dank an die grosen Meister
und Gurus im Mineralienatlas die mir mal wieder mehr die Meinung sagen als ich eigentich wollte... ich habe lediglich auf die anderen Beiträge geantwortet. Seit ich hier lebe wird mir die Situation der Minenarbeiter immer klarer..
Ich gebe auch niemanden eine Schuld.. am wenigsten den Samlern, aber als kritischer Mensch kann man ja seine Gedanken zu diesen Themen äussern, dafür ist ja ein Forum da... Michael Gienger denkt auch darüber nach und macht bei seinem Gewinn aus seinen Büchern Hilfsprojekte in den Mineralienländern und fördert die Jugend...das ist ein Händler oder Autor der sozialkritisch ist..
ich bedanke mich aber bei euch dass ihr so viel Geduld habt mit mir und mich mit machtvollen Worten und liebevoll Ratschlägen auf den rechten Weg füren wollte ... es wird schon werden.
Einem Treffen mit Euch mit Peter und auch mit den anderen sehe ich in ehrfürchtiger Haltung entgegen .
Ein Freund hat heute das Buch von Bode mitgbracht und wir fotokopieren im Moment die 150 Seiten mit den interessanten Fundstellen um dann diese nacheinander durchzuarbeiten..
Viele Grüsse an alle Don Ronaldo
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Hallo Don Ronaldo oder wie auch immer Dein Name sein mag,
ich war Mitte Februar in Midelt zum Achatesammeln. Vor meinem Trip nach Marokko hatte ich Dich noch informiert und um Deine Adresse und Deinen richtigen Namen gebeten. Ich wollte Dich in Midelt treffen. Leider hast Du mir nur eine Strasse mitgeteilt: "Midelt-Strasse". Ich habe diese Strasse in Midelt nicht gefunden auch nicht unter "Rue de Midelt" Deinen richtigen Namen hast Du mir bis heute auch nicht verraten , obwohl ich Dich ausdrücklich darum gebeten habe. In Midelt habe ich einige Freunde und diese habe ich gefragt ob sie Dich kennen , keiner konnte mir über dich Auskunft erteilen. Solang Du also als unbekanntes Pseudonym hier im Forum auftrittst , rate ich jedem ab mit Dir Geschäfte zu machen. Auch Dein mangelndes Fachwissen ergibt ein weiteres negatives Beispiel. Bitte unterlasse also weitere unnütze und überflüssige Beiträge in diesem sonst so informativen und bereicherndem Forum!!!
Was Dein soziales Engagement anbelangt so habe ich den Eindruck das die Marokkaner schon sehr genau wissen was sie verdienen wollen und die Preise inzwischen schon gut selbst bestimmen können. Ich habe Achate direkt von den Berbern in der tiefsten Wüste gekauft und die Preise waren nicht billiger als direkt beim Marokkaner in St.Marie. Auch die Händler in Midelt sind nicht die Billigsten mit ihren Angeboten. Natürlich muss man in einem basargeprägten Land wie Marokko handeln und feilschen , sonst ist man gleich unten durch. Ich habe damit kein Problem und die Marokkaner haben damit auch kein Problem , im Gegenteil sogar. Ich glaube das die Marokkaner durch die freundschaftlichen Geschäftbeziehungen mit uns Sammlern/Händlern , egal aus welchem Land , nur Vorteile für die Zukunft erzielen können. Somit hat beim Verkauf des Achates hier in Europa jeder was verdient , auch der Händler der wohl die größten Kosten zu tragen hat (Anreise,Transport , Bearbeitung,Messekosten uvm.)
agatefreak
Peter Jeckel
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Und mit diesen treffenden Worten sollte man diesen Thread am besten beschliessen, denn was Neues kommt da onehin nicht mehr bei raus, oder...?
Glück Auf und ein schönes Osterfest, hier und in Marokko
wünscht
Thomas
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@ Peter Jeckel
Das ist ja ein Dickes Ei und das kann ich nicht so stehen lassen , mit allem Respekt an den grossen Händler der Achate.
Unter Don Ronaldo kennt mich in Midelt jeder da ich nach der Abreise von Rudi , der ja jetzt in Agadir lebt der einzige Deutsche und mit einem Franzosen der zweite Europäer bin, der hier in Midelt lebt und das seit 2001.
Und der Mineralien exportiert, dass mich vielleicht die Berber in Sidi Ayat oder in der Wüste oder den Bergen nicht kennen kann sein....
Es ist auch klar dass dir die Mineralienverkäufer die das Geschäft alle selbst machen wollen dir meine Adresse nicht geben. wollen..das spricht für Ihren Geschäftssinn... ausserdem weiss ich auch nicht mit welcher Kategorie der Marokkaner du verhandelt hast.
Ich habe dir an deine Mailadresse einige Mails mit dem Weg des Exports geschrieben und mehrmals zukommen lassen und dich gebeten dich rechtzeitig zu melden, ich kann die gerne raussuchen.
Aber in dem Messevorbereitungsstress ist das vielleicht auch untergegangen..
Auch meine Adresse habe ich mitgeteilt..da ich ja an dem Geschäft mit dir als deutschlands grösstem Achathändler sehr interessiert bin.
Hier nochmal und für alle die mich besuchen wollen..
Don Ronaldo, 64 Hay Lalla Meryem, MA 54350 MIDELT, hinter dem Justitzgebäude stadtauswärtz Richtung Errachidia, rechts in der Siedlung der 80 Häuser, wie das im Volksmund heisst, direkt an der Strasse gelegen..und das ist meine Büroadresse seit 2003 unter der ich auch mit meiner Card Sejour registriert und verheiratet bin und meine Register Commersanmeldung läuft auf diese Adresse
Was du da negativ schreibst und von ein paar Mibladenjungen vielleicht nicht richtig verstanden hast, da die ja Berbersprache sprechen , grenzt fast schon an Geschäftsschädigung, aber man sollte persönliche Diskussionen hier nicht so austragen...lass dich überraschen.
Ich habe auch nie geschrieben dass das Restaurant in der Mideltstrasse liegt, sondern in der Mibladenstrasse Nr. 65 Richtig heisst die Bv. Moulay Driss aber unter dem Namen kennt die keiner hier da es die Strasse ist , die nach Mibladen führt und jeder Guide in Midelt der an der TOTAL Tankstelle den Händlern und Touristen auflauert kennt das Cafe....und mich.
Meine Nr ist 0666.366.517 und darüber erreicht mich jeder, aber vielleicht hast du nicht gewusst, dass man seit einem Monat vor alle Handynummern eine 6 wählen muss und vor die Festnetznummern eine zus. 5...
Also alles Gute und noch viel GLück im Geschäftsleben und frohe Ostern an alle Mineralien und Fossiliensucher
Euer Don Ronaldo
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@ Don Mineral/Ronaldo,
was soll Deine endlose Diskussion??? Deinen richtigen Namen hast Du immer noch nicht genannt!!! Wie soll man als deutscher Geschäftsmann mit einem Unbekannten Geschäfte machen und viele tausend Euros im Vorraus überweisen. Ralf Dahlheuser , auch ein bekannter Händler hat mit Dir die selben Erfahrungen. Bitte verstehe das dies wichtig ist , eine persönliche Anfeindung soll dadurch natürlich nicht entstehen.
Viele Grüße
Peter Jeckel
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Anscheinend ist es irgendwie problematisch seinen richtigen Namen preis zu geben. Ich für meinen Teil kenne meine marokkanischen Handelspartner alle mit ihrem Namen. Mit irgendwelchen Pseudonymen würde auch ich keine Geschäfte tätigen.
Gruß Robert
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So, Leute,
damit sich jeder mal ein Bild machen kann, bitte mal nach Don Ronaldo alias googlen. Es sind wohl verschiedene Projekte am Laufen und es werden tlw. 15 % Zinsen versprochen.
Folgender Seite mit der Antwort eines Rudi aus Agadir sagt mir einiges aus.
http://www.forum.marokko.net/ubbthreads.php?ubb=showflat&Number=84661 ----- kopieren und in Browser legen. Mit den Links klappt bei mir nicht.
Aber lest selber. Für mich ist diese Diskussion damit beendet.
Ich werde meine Zeit in Marokko dann lieber mit Mineraliensammeln nutzen.
Gruß
Peter
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Für mich ist diese Diskussion damit beendet.
Ich werde meine Zeit in Marokko dann lieber mit Mineraliensammeln nutzen.
siehe auch hier: http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,9663.0.html (http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,9663.0.html) ::)
oder hier: http://www.imkerforum.de/archive/index.php/t-10815.html (http://www.imkerforum.de/archive/index.php/t-10815.html) ;D
haldenschreck
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Haldenschrecks letzter Link zum Imkerforum, und dort der letzte Beitrag von einem Thomas, deckt sich zu 100 % mit den Informationen, die ich inzwischen von Marokkanern und in Marokko lebenden Deutschen habe.
Man sollte dieses Thema hier wirklich beenden.
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Ich denke auch, dass spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen ist dieses Thema zu schließen. Wirklich produktiv sind hier keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.
In diesem Sinne,
Gruß,
Andreas
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Anscheinend ist es irgendwie problematisch seinen richtigen Namen preis zu geben.
Aus einem anderen Forum:
Name: Roland Hauck, Imkerei-Investor, Multipler Geschäftsmann, Gourmet-Restaurant-Besitzer und Möchtegern-Mineralienhändler.