Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: MeilensteinAachen am 13 Feb 09, 13:43
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Hallo, ich habe einen eifrigen Kunden, der seine Pyritfundstücke auf einen eventuell vorhandenen Goldanteil überprüfen möchte. Wie kann dem guten Mann einfach + preiswert weitergeholfen werden?
Viele Grüße aus Aachen, Bernd Eckel, Mineralienhandel
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RFA (billig, vermutlich ab ca 10 bis 100ppm) oder ICP-MS (teuer, einige 10ppb) in einem Analysenlabor des geringsten Misstrauens.
Google oder wlw liefern Treffer.
Mfg
Frank
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als Amateurmethode bei normalen Fundstellen (keine Porphyre) empfiehlt sich das feine Zerstoßen in einem Mörser (Metall wäre optimal) und dann das klassische Waschen mit Pfanne. Da kann man quantitative Aussagen machen.
Glück Auf!
Doc Diether
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cool,
dabei kommt bei mir die Frage, wie das Gold im Pyrit vorliegt?
Als "Einsprengsel" oder atomar gelöst?
MfG
Frank
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Kommt jetzt darauf an, ob er eine Ja/ Nein- Ausage oder eine Prozent- Aussage braucht. Das Gold liegt normalerweise als mechanische Beimengung vor. Es könnte auch noch Kupfer, Zinn oder Silber im Pyrit sein. Aufschluss des Gold mit Salpetersäure und dann Nachweis naßchemisch oder wenn Ja/ Nein- Aussage reicht, Goldflitter unter dem Mikroskop erkennbar. Eine Prozentaussage bekommt man ohne Analyse nicht.
Gruß
Uwe
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Vielen Dank für Eure Tips!
Bernd Eckel aus Aachen