Mineralienatlas - Fossilienatlas
Gesteine / Rocks / Rocas => Bestimmung von Funden / Determination of findings => Deutschland / Germany => Thema gestartet von: Druide am 05 Mar 09, 11:32
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Hallo,
was habe ich da gefunden?
reagiert nicht auf Säure
micht magnetisch nicht aufgepasst...Note 6
mit Nagel ritzbar
Strich hellgrau
dichtes Gefüge
bricht scharfkantig
fühlt sich an wie Schmiergelpapier
Danke für mögliche Antworten
Marie
besser spät als nie
ich habe mit dem Hammer ein Stück zerklopft. Die graue Strichfarbe hat mir keine Ruhe gelassen.
Man darf wirklich nichts außer Acht lassen ::)
Der Abrieb ist magnetisch
Und ich habe auf der Seite
www.Isar-Kiesel.de
einen Stein entdeckt, der sieht dem hier sehr ähnlich
Er nennt sich:
Basaltisches Ganggestein aus der nördlichen Grauwackenzone
Ist das möglich?
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....
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Hallo,
Was vulkanisches wäre durchaus möglich. Allerdings kommen Vulkanite im Odenwald vor allem in der Gegend um Waldkatzbach (am Katzenbuckel) vor.
Könnte vom Foto her auch ein verkieselter Baryt sein, auch wenn es eher nach Vulkanit aussieht. Verkieselter Baryt ist im Odenwald an mehreren Orten verbreitet und bildet wie bei Reichenbach ganze Gangzüge, die über mehrere km zu verfolgen sind.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo Smoeller,
danke für deine Amtwort.
Dann wäre wohl Baryt wahrscheinlicher. Laut geologischer Karte gibt es ein kleiner Fund Baryt in 3 km Entfernung
Ähnliches habe ich hier
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,16279.30.html
Gruß Maria
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Hallo,
an der Stelle an der ich Salzaäure aufgeträufelt hatte
sind die "Nadeln" nun bräunlich verfärbt und verformt.
Hat die Verformung und Verfärbung eventuell eine Aussagekraft die der besseren Bestimmung zuträglich ist?
Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria
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Hallo,
wenn es kein Anstehendes wäre sondern ein Geschiebe würde ich auf einen Åsby-Diabas ( Dolerit) aus Mittelschweden tippen ( http://www.kristallin.de/bilder.htm#Anker1 ). Vielleicht gibt es bei euch eine Varietät davon?
Gruß Helmi
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Hallo Druide!
Das kann sehr gut ein basaltisches Gangestein sein - zumindest nach den Fotos. Die allgemeine Bezeichnung wäre dann "Dolerit".
Magnetit ist in diesen Gesteinen oft enthalten, das würde also passen. Magnetit ist dunkelgrauschwarz mit metallischem Glanz.
Die hellen schlanken Kristalle sind dann die Plagioklase. Auf angewitterten Oberflächen sind die Plagioklase meist hell bis weiß.
Ich bin mir nicht sicher: Sind da auch kleine, gelblich glänzende Körner enthalten? Das könnte Olivin sein, der in solchen Gesteinen ab und zu vorkommt.
Olivin würde einen muscheligen Bruch mit Glasglanz zeigen.
Saxifragus
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Hallo,
danke für die Antworten.
Einen muscheligen Bruch kann ich nicht erkennen.
Ich habe Dolerit gegoogelt......am nächsten kommt immer noch der
Basaltische Ganggestein aus der nördlichen Grauwackenzone
auf der Seite von Isar-Kiesel.
Reagiert Plagioklas so wie auf dem Bild auf Säure?
Gruß Marie
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Moin Druide!
Plagioklas reagiert nicht auf Salzsäure.
Wenn die Braunverfärbung direkt auf die Salzsäure zurückgeht, ist das kein Dolerit/Diabas, also kein basaltisches Gestein, sondern was ganz anderes.
(Ich habe eben noch ein mal an zwei unterschiedlichen Plagioklasproben getestet. Absolut nichts mit 10% iger HCL. Weder bei Plagioklas in einem Anorthosit noch an einem Dolerit irgendeine Reaktion von irgend etwas - also auch nicht die dunklen Minerale, in der Regel ist das bei einem Basalt ja Augit, also Pyroxen. Das wäre auch überraschend gewesen.)
Saxifragus
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Auch dir Saxifragus einen wunderschönen guten Morgen ... :)
ich habe in meiner Kiste gewühlt und noch einen gefunden. Der hat eine richtig verwitterte Seite und die hat keine Säure nötig. Da sind die Nadeln schon verrostet.
Unter welchen Mineralien könnte ich suchen gehen?
Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria