Mineralienatlas - Fossilienatlas

Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: MichaelP am 18 Apr 09, 10:28

Titel: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 18 Apr 09, 10:28
Hallo,
bei der Durchsicht meiner Funde aus dem Hilarion-Stollen sind eine Menge Mineralien aufgetaucht, die ich nicht oder nicht sicher zuordnen kann.
Ich bitte um Hilfe bei der Bestimmung.

1. auf einer Gips-Stufe fand ich folgende Kristalle:
Könnte das Anglesit sein ? Ich habe mal gelesen, dass Anglesit schon mal zusammen mit Gips dort vorkommt.

2. ebenfalls auf Gips findet man häufig folgende Kristalle, die in den Farben gelbbraun bis rotbraun vorkommen und Krusten auf Gips bilden oder auch teilweise in Gips eingewachsen sind.
Könnte das Jarosit sein ?
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 18 Apr 09, 10:29
3. und was ist das ? Smithonit ?
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 18 Apr 09, 10:32
4. hier habe ich keine Idee, weder zu dem klaren tafeligen Fächer, noch zu dem weißen Mineral.

So, das soll erst mal reichen. Weitere Bilder folgen demnächst.

Viele Grüße

Michael
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: smoeller am 18 Apr 09, 10:53
Hallo,

1. Anglesit wäre möglich
3. sieht schon sehr nach Smithsonit aus
4. Hemimorphit? (das weiße Büschel)

Glück Auf!
Smoeller
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: Klinoklas am 18 Apr 09, 11:10
Nr 2 könnten doch auch Cupritoktaeder sein oder?
Die sind doch auch manchmal in Gips eingewachsen.

Gruß
René
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: thothie am 20 Apr 09, 18:30
Hi Micha,

hier meine Vermutungen:

1. Anglesit- kannst ja mal mit einer harmlosen Säure testen
2.cuprit
3.Smithsonit
4. Fächer : Hemimorphit, weiß evtl. Hydrozinkit oder verwitterter Smithsonit

LG

Thomas
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 20 Apr 09, 22:00
Vielen Dank schon einmal für Eure Vorschläge.
Mit Cuprit für Nr. 2 bin ich allerdings nicht einverstanden. Ich habe ungeschickter Weise ein Bild gewählt, auf dem die Kristalle in der Tat wie Cuprit aussehen. Oft sind die Kristalle aber eher gelbbraun. Ich habe eben mal mit HCl getestet. Da tut sich nichts. Müsste sich Cuprit nicht auflösen ?
Ich hänge noch ein anderes Bild von der gleichen Stufe an, auf dem die Farben der Kristalle besser zu erkennen sind.
Viele Grüße
Michael
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: minuwe am 21 Apr 09, 00:00
Hallo Michael,

die Kristallform spricht schon für Cuprit. Vielleicht ist Sphalerit ausnahmsweise in Oktaedern möglich. Lässt sich aber relativ einfach herausfinden. Sphalerit lößt sich in Salzsäure unter Schwefelwasserstoffgeruch.
Vielleicht ist es möglich, dass bei den durchscheinenden Kristallen bei Cuprit ein anderes Metall wie z. B. Blei für die Gelbfärbung verantwortlich ist. Auf Cuprit am besten testen, in dem man ein Korn auf Kohle schmilzt. Nach einer Schwarzfärbung bildet sich ein Kupferkorn (reduzierende Flamme!). Naßchemisch am einfachsten so: in HCl auflösen (ca. 24 %, dauert etwas), dann die Lösung mit Wasser verdünnen, bei Cuprit fällt ein weißer Niederschlag aus, bei Zusatz von Kalilauge fällt gelber Niederschlag aus. Es gibt auch noch weitere Tests.

Viel Spass!
Uwe
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: thothie am 21 Apr 09, 11:59
Hi Michael,

zu Bild 2. wüßte ich jetzt nicht was außer Cuprit noch in Frage kommen sollte. Es gibt eigentlich dort kein Mineral, was von der Farbe in Kombination mit dieser Kristallform noch in Frage käme.

Bei dem anderen Bild handelt es sich glaube ich auch noch um andere Minerale. Hier würde ich auf Arsenate so Richtung Corkit, bzw. Beudantit schließen, die möglicherweise zusammen mit Cuprit aufgewachsen sind.

Ich würde die Stufe auch mal genauer untersuchen ob nicht irgend wo auch gediegen Kupfer zu finden ist. Meist findet sich Cuprit in Paragenese mit Ged. Kupfer, oder seine kristalle weisen oft noch einen Kupferkern auf.

LG

Thomas
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 21 Apr 09, 21:39
Jetzt habe ich mal eine Probe unter der Reduktionsflamme geschmolzen. Die Probe glimmte kurz auf, dann war selbst unter dem Mikroskop nichts mehr von der Probe zu entdecken.
In 37%iger HCl löst sich die Probe nach einer Weile auf. Nach Zugabe von dest. Wasser bleibt die Lösung klar. Es ist kein weißer Niederschlag zu sehen.
Möglicherweise waren die Probenmengen (Stecknadelkopfgröße) zu gering.
Kupfer ist auf der Stufe nicht, noch nicht einmal andere Kupfermineralien, sondern nur Gips.
Da wird wohl nur eine Analyse Gewissheit bringen.
Trotzdem danke ich Euch für die Hilfe.
Viele Grüße
Michael
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: Klinoklas am 21 Apr 09, 22:32
Hallo Michael,

das sind aber auch Unterschiede zwischen Bild 1 und 2.  ;)
Jetzt würde ich auch nicht mehr auf Cuprit setzen.

Bin mal gespannt was bei der Analyse herauskommt.

Gruß
René
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: -M- am 22 Apr 09, 12:52
Hallo,
na bis die Analyse-Ergebnisse vorliegen kann es ja ne Weile dauern ... hätte da mal ein paar Fragen:

"...Jetzt habe ich mal eine Probe unter der Reduktionsflamme geschmolzen. Die Probe glimmte kurz auf...."
- und wie sah die Schmelze aus ?

"....In 37%iger HCl löst sich die Probe nach einer Weile auf..."
- wie denn genau ? (nehme mal an vollständig ? wie war die Lösung gefärbt ? Gasentwicklung bemerkt ?)

"...Möglicherweise waren die Probenmengen (Stecknadelkopfgröße) zu gering...."
- Stecknadelkopfgröße sollte eigentlich ausreichen (oft hat man dtl. weniger)

Hab leider keinen echten Alternativ-vorschlag - täuschen die Bilder vlt., sind das tatsächlich echte Oktaeder ?
Hast du auch mal die Löslichkeit in H20 getestet ?
Der Strich ist weiß ?
Kannst du die Härte eingrenzen ?

Gruß -M-
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: thothie am 22 Apr 09, 16:50
Hi Micha,

hab gerade Deine Mitbringsel betrachtet und dabei festgestellt, daß ich auch solch "oktraedische" Kristalle auf u. an Gips von Dir habe.

Hier sieht man mal wieder, daß eine Fotobestimmung mit Vorsicht zu genießen ist.

Diese Kristalle haben Glasglanz, der sich vom Glanz der Cuprite unterscheidet, auch haben sie eindeutig trigonale Kristalle, die nur auf den ersten Blick oktraedisch wirken.

Ich bin mir sicher, das geht so Richtung Beudantit, Corkit, was auch ein Vergleich meiner Stufen von Clemenslust und Clara unterstützt.

Die Rotfärbung scheint mir auch auf Fe-Einschlüsse zurückzuführen zu sein. Bei meiner Stufe von Dir kann man es deutlich sehen. Dort haben die sehr transparenten Kristalle teilweise auch rote Einschlüsse.

Hier noch so ein pseudo-oktraedischer Beudantit:

http://www.mindat.org/photos/0383477001044680648.jpg

LG

Thomas
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: -M- am 22 Apr 09, 20:37
 "...eindeutig trigonale Kristalle, die nur auf den ersten Blick oktraedisch wirken..."
- genau das, hatte ich eben auch vermutet.

 "...Ich bin mir sicher, das geht so Richtung Beudantit, Corkit ..."
- ja, denke auch es geht in diese Richtung - Cuprit und Sphalerit passen mittlerweile aus mehreren Gründen überhaupt nicht -  Svanbergit wäre auch vorstellbar.

Gruß -M-
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 22 Apr 09, 21:30
@-M-
- Schmelze war keine da. Unter dem Mikro habe ich nur schwarze Kohle gesehen. Hat sich irgendwie in Luft aufgelöst.
- die HCl-Lösung ist gelb, blassgelb, Gasentwicklung / Geruch gab es nicht. Die Probe ist fast vollständig aufgelöst, zuerst ist sie zu Staub zerfallen, später war sie bis auf ein paar winzige schwarze Krümel weg. Die Krümel sind bis heute nicht aufgelöst.
- Zu einem Teil der Lösung habe ich heute mal einen Tropfen Kaliumhexacyanoferrat-Lösung gegeben. Da wurde die Lösung ganz leicht grün. Viel Eisen scheint also wohl nicht drin zu sein.
- Strichtest war schwierig. Wenn ich mit der Porzellanplatte über die Kristalle streiche, lösen sie sich vom Gips, ohne einen Strich zu hinterlassen. Zerreibe ich sie mit dem Stößel, ist das Pulver gelbbraun.
- Härtetest ist mir leider nicht gelungen. Die Kristalle sind zu klein.
- Wasserlöslichkeit habe ich noch nicht getestet, kann ich aber noch machen, falls das die Sache eingrenzt.
@Thomas
- ja, Beudantit oder Corkit könnte auch hinkommen.
- Wegen diesem Bild hatte ich Jarosit vermutet:
http://www.mindat.org/photo-32921.html
Ich finde, das sieht meinen Kristallen ähnlich.
Im Aufschluß Sonderheft über Lavrion wird leider bei keinem der Mineralien erwähnt, dass es auf Gips vorkommt.
-Corkit "tritt ...  in Form von gelben kryptokristallinen Krusten auf, die häufig Calcitskalenoeder überziehen. Begleitet wird Corkit von Olivenit und Arsenosiderit"
-Beudantit "... gelbbraune Krusten... mit Karminit, Adamin, Fluorit, Lavendulan, Cerussit und Galenit..."
-Jarosit "--- gelben bis schwarzbraunen, harzglänzenden ... Kristallen ... meist auf Limonit ..."

Viele Grüße
Michael
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: cmd.powell am 22 Apr 09, 22:00
Ich Schlacken hab ich sie jetzt grade den Beudantit zusammen mit Gips gehabt, allerdings sitzt der Gips auf dem Beudantit. Anders herum sollte aber auch möglich sein.
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: Emil Box am 23 Apr 09, 00:00
Greenockit?
Nach Schreiber-Fotos im Lexikon.
Wünsche viel Erfolg.
Milo
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: smoeller am 23 Apr 09, 11:10
Hallo,

Beudantit, Corkit, Dussertit, Jarosit, alles Fe-haltig. Sollte mit Hexacyanoferrat Blaufärbung ergeben. Im Allgemeinen ist in diesen Mineralien der Hauptanteil Fe dreiwertig, also muss man  Hexacyanoferrat(II)-Lösung benutzen. Vielleicht liegt da der Fehler. Sonst hätte ich auch auf ein Mineral der Alunit-, Beudantit-  oder Crandallit-Gruppe getippt. Greenockit eher nicht, CdS ist im sauren recht unlöslich (im Gegensatz zum ZnS).

Glück Auf!
Smoeller
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: JHM am 23 Apr 09, 11:15
Hi Michael ,
Glückwunsch zu den tollen Fotos .
Meine Einschätzung :
Bild 1 : Gips , das ganze sieht dem Anglesit zwar recht ähnlich , aber kann ich mir in der Umgebung wo wir die Stücke gefunden haben kaum Vorstellen . Wenn der X Groß genug ist versuch doch bitte mal eine Härte probe .
Bild 2 : Das ist sicher kein Cuprit,Greenokit o.ä. Vor einem Jahr hatte ich schonmal was von den Stücken zum bestimmen ins Forum gestellt , damals sind wir zum Schluss gekommen das das Skorodit sein könnte . Aber Beudantit/Corkit kann ich mir auch Vorstellen .
Bild 3 : würde ich auch auf Smithonit tippen
Bild 4: Hemimorphit würde ich sagen , weißt du noch wo genau wir das im Hilarion gefunden haben ?

Grüße Jan-Henrik

Ps hier nochmal der Link : http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,10087.msg99874.html#msg99874 (http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,10087.msg99874.html#msg99874)
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: thothie am 23 Apr 09, 11:30
Greenokit würde ich ausschließen, ist ja ein direktes Umwandlungsprodukt von Zinkblende und von der ist nirgendwo etwas zu sehen. Greenokit hat auch einen anderen Glanz u. eine andere Kristallform.

Auf den Proben von Michael kommen diese glasglänzenden transparenten Kristalle in vielen Farben vor, von durchsichtig u. farblos, blaßgrün, bräunlich, gelb , orange und rot, sowie bräunlich.

Über Austinit könnt man da sicherlich mal nachdenken.
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: JHM am 23 Apr 09, 19:43
Greenokit ist in Lavrion extrem selten , könnte aber durchaus sein .

Aber was mir dabei nicht passt  , ist das absolut keine Erze mit aufgetreten sind soweit ich mich erinnern kann auch nicht im umliegenden Gestein .
Gewissheit wird man wohl nur mit einer Chemischen Analyse haben
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 23 Apr 09, 21:52
@Sebastian
Hast Recht, ich habe mit Hexacyanoferrat(III)-Lösung getestet. Gut, wieder was gelernt. Dann werde ich mir noch die II-er Lösung besorgen, um auch dreiwertiges Eisen testen zu können.
@Jan-Henrik
- zu Bild 1 habe ich noch andere Kristalle. An einem habe ich die Härte mit Härtestift 3 getestet. Um da eine kleine Kratzspur zu hinterlassen, muss ich kräftig drücken. Beim Gips reicht ein leichter Druck für eine deutliche Kratzspur. Das Mineral ist also etwas härter. Anglesit mit Härte 2,5-3 kommt da gut hin.
- zu Bild 4. Die Stufe habe ich am letzten Tag gefunden. Also in der Adamin-Halle oder Deiner Serpierit-Ecke.
- zu Bild 2. Alle genannten Mineralien sind wohl möglich, so dass wohl nur eine Analyse Klarheit schaffen wird.

Ich danke Euch allen für die vielen Tipps.

Viele Grüße und bis bald (ich habe noch ein paar unbekannte Sachen aus dem Hilarion-Stollen)
Michael
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 10 May 09, 21:54
Hallo,
ein paar mir unbekannte Stufen habe ich noch. Vielleicht habt ihr eine Idee.
5. weiße kugelige Aggregate, die teilweise von einer gelben, durchscheinenden, glasigen und rissigen Kruste überzogen scheinen.
Zu beiden Mineralien habe ich keine Idee.
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 10 May 09, 21:57
6. weiß-bläuliche warzige Massen, kommt dort häufiger vor.
Gibbsit, Glaukokerinit, Natroglaukokerinit, oder, oder, oder
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 10 May 09, 21:58
7. Aurichalcit, Devillin, ...
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 10 May 09, 22:00
8. smaragdgrüne, durchscheinende Kristalle
Zuerst dachte ich an den allgegenwöärtigen Adamin, aber unter dem Mikroskop sahen die Kristalle vollkommen anders aus, als alle gefundenen Adamine.
Daher frage ich mich, ob es vielleicht was anderes ist.

Viele Grüße
Michael
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: prehnit100 am 11 May 09, 08:28
bei 6 eventuell schon an Hemimorphit - Hydrozinkit gedacht ? Glaukokerinit kenne ich eigentlich nur mit einer 'dichten' oberfläche.
udo
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: smoeller am 11 May 09, 17:14
Hallo,

5. Schwer zu sagen: Tonmineral, Gibbsit, Alunit- oder Crandallitgruppe? Die gelbbraune Gruppe ist wohl amorph.

6. Gibbsit

Das letzte: Adamin (mit Cu-Gehalt)

Glück Auf!
Smoeller
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: JHM am 12 May 09, 21:24
6. Gibisit
7. Aurichalcit
8. Adamin

Bitte halte mich doch auf den laufenden was bei der Analyse rauskommt.

Ps. der Hemi. ist wirklich was besonderes aus der Kamariza , die gibts nur häufig am 1 Kontakt im Süden
Titel: Re: Mineralien aus dem Hilarion-Stollen, Lavrion, Griechenland
Beitrag von: MichaelP am 13 May 09, 22:30
Hallo,
vielen Dank für die Tipps. Ja, das Dilemma der schönen Laurion-Mineralien ist, dass man einige rein visuell nicht oder kaum voneinander unterscheiden kann.
Da werde ich das eine oder anderen Stück wohl analysieren lassen müssen, um Gewissheit zu haben.
Viele Grüße
Michael