Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Bestimmungen allg. => Thema gestartet von: Druide am 16 May 09, 21:04
-
Hallo,
ist es möglich diesen Stein irgend wie/wo ein zu ordnen?
Schäumt bei Säure nicht, der Stein bekommt danach augenscheinlich eine leicht grünliche Farbe
läßt sich mit der Nadel leicht ritzen. Sinter fällt mir dazu ein
Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria
-
...
-
Hallo,
sieht aus wie ein Schlackengemisch, oder ein Baustoff....
Gruß,
Triassammler
-
Hallo,
dem "Baustoff/Schlacke" bin ich auf den Grund gegangen...find keinen Baustoff der ähnlich ist...möglicherweise noch nicht entdeckt......
Jetzt habe ich den Stein zerkleinert und
da gibt es ein blätterartiges schwarzes Mineral das bei Licht farbig schillert 045
dann schwarze scharfkantige Kristalldrusen, spiegelglatte Fläche, nicht mit der Nadel ritzbar 031
schwammartige Masse mit glasklaren Kristallen die im Licht regenbogenartig schillern und mit einer Nadel zu ritzen sind 012, 043
-
die Masse ist fasrig und hat einen "calcitischen" Eindruck.
Der kleine Knudel war auch mit im Gefüge 012
größere Steinchen gibt es nicht.
Kennt jemand so einen Baustoff oder ist es doch etwas anderes?
Danke für mögliche Antworten
gruß Maria
-
Also "schillernd und nicht ritzbar" dürfte ziemlich sicher Quarz sein, wenn es insgesamt Schlacke ist, dann eventuell Glas, aber bunt schillern die Spaltflächen von Quarz eher als die von Glas.
Das weiche Weiße, was nicht mit Säure schäumt, dürfte Gips sein, die Kristalle der Drusen dann wohl Gipskristalle, könnte in Schlacken auch vorkommen. Mir fällt hier nur Gips, Quarz, Glas oder Calcit/ Kalk ein, die zu unterscheiden ist ja einfach.
Beim Schwarzen habe ich leider keine Idee, kann Glas, Ton (gebrannt), Magnetit, Goethit, Manganoxide sein, wobei die "blätterartigen" Partien wohl Kristallaggregate sind, da kommt man nur mit Bestimmung nach Buch weiter: genauere Härte, Strich, Spaltbarkeit, Tenazität, Flammverhalten (Schmelzbarkeit, Flammfarbe), welches Metall enthalten, Dichte usw. Das Schillernde auf den schwarzen Kristallen muss nicht mit dem Mineral direkt zusammenhängen.
Gruß
Uwe
-
Hallo Uwe
danke für die Antwort,
für mich ist es weder Schlacke noch ein Baustoff. Da es nun in zerkleinerte Form vor mir leigt
fliegt es......wech
Gruß
Marie
-
Hallo,
für die faserigen Massen käme eventuell ein "Betonmineral" á la Ettringit oder Portlandit in Betracht. Sowas schwirrt mithin in solchen Klamotten rum.
Gruß
Andreas
-
Hallo Andreas,
danke für deine Antwort
Die Minerale habe ich gegoogelt....Ettringit Portlandit. Augenscheinlich nicht Ettringit und Portlandit.
schaffeld 043.jpg
die klaren Kristalle gleichen denen die ich auch in Kalksteinen finde. Könnte Gibs sein ..sieht aus wie Glas...schäumt auch nicht
045.jpg
Das Blättrige gleicht einem Glimmernineral
verbacken in einer schwarzen Masse , die sich von einem Magneten anziehen läßt.
Strichfarbe:schwarz
x031.jpg
Díe schwarzen Kristalle sie sitzen auch in dieser schwarzen Masse mit dabei....
Weis der Geier was das für Zeugs ist...besser wech mit.
Gruß Marie
Zitat Andreas:
Meine Sammlungen jeder Art sind der genauesten Fürsorge wert. Ich habe nicht nach Laune und Willkür, sondern jedesmal mit Plan und Absicht zu meiner eignen folgerechten Bildung gesammelt und an jedem Stück meines Besitzes etwas gelernt - Motto von Goethe und
Andreas Gerstenberg aus Berlin
Die Worte sie sprechen mir aus dem Herzen.
-
Hallo,
ich habe das Teil nicht weg geworfen.
Da es kein Einzelteil mehr ist habe ich mir alles nochmals näher betrachtet.
Die Mineralien die ich darin finde haben mich zu einem Magneten greifen lassen. Ich war doch sehr überrascht das der Abrieb an den Magnet hüpfte. Ein "Zufall" half mir mit Magnesium auf die Sprünge.
Würde man nun davon ausgehen das es so ist,
wäre es dann eventuell möglich die Mineralien ein zu grenzen die zu sehen sind?
Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria
-
....
-
und das ist noch ein Stück.
auch hier springt der Abrieb an einen Magneten
-
und ganz nah
-
Hallo,
Nicht einfach. Könnte sich bei einigen der Bilder um einen zersetzten Rhyolit (Quarzporphyr) handeln, das silbrig glänzende, sechseckige wäre dann Glimmer, das glasige Quarz oder Feldspat (erkenne da beides). Solche Rhyolite kenne ich aus dem Schwarzwald, auch im Spessart gibt es welche. Kenne leider den Odenwald nicht so gut, es soll jedoch welche N Heidelberg geben. Oft sind die weißen, weichen Partien Tonminerale wie Illit oder Smektit.
Glück Auf!
Smoeller
-
Hallo Smoeller,
danke für deine Antwort. Ich werde mich informieren
Gruß Maria