Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Conny3 am 08 Sep 03, 19:49
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Hallo Jens,
das ist schon ein ganz toller Fund. Herzlichen Glückwunsch!
Beim Goldwaschen habe ich auch schon zugeschaut. Selber aber es noch nicht versucht. Da gehe ich doch lieber ins Gelände.
Gruß
Der Conny
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@Conny3
Dachte Du hättest als Thüringer schon mal die Gelegenheit genutzt, vor Deiner "Haustür" Gold zu waschen - hast es ja eigentlich ein gutes Revier in der Nähe. Aber ist es ist ja wirklich etwas komplett anderes als das Sammeln von Mineralien im "Gelände".
Habe mal von den Proben aus Schöngleina ein zwei Fotos gemacht.
Das meiste was ich dort gesehen habe ist so eine Art poröser Sandstein - in den verschiedensten Farbtönen (rot, gelb, grau).
Was sind das manchmal für Einschlüsse oder Einsprünge?
[gelöscht durch Administrator]
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Und dieses grüne Mineral - ist das zufällig Malachit - soll ja dort vorkommen - sieht mir aber sehr blaß aus - stammt aus der Sandgube.
Das obere von einem Feldrand oberhalb von Schöngleina.
Habe noch ein paar andere Sachen - will Dich oder Euch aber nicht gleich mit allen überfallen.
MfG
Jens G
[gelöscht durch Administrator]
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Hallo Jens,
das erste Bild zeigt einen geröllführenden Muschelkalk (unterer Muschelkalk) von der Wöllmisse (das ist der Höhenzug gleich hinter Schöngleina). Ist als Schotter für Wege etc. überall hin verschleppt worden. Also auf keinen Fall aus dem Karneolbereich. Beim zweiten handelt es sich ebenso um verschlepptes Material (in der Sandgrube wurde Schotter für die Fahrwege von weit her transportiert). Das scheint ein Diabas von Loitsch o.ä. Fundort (bei Weida) zu sein. Die grünen Einschlüsse kannst Du als Chlorit bezeichnen. Sicher mehr was für den Garten als für die Sammlung.
Malachit kommt auch nur ca. 1km söstlich der Sandgrube relativ selten auf den Feldern vor. Auch in Lesesteinen kann man evtl. fündig werden.Einschlüsse im Sandstein gibt es in vielfältiger Art. Zum einen sind grüne Tongallen bekannt (oder rote). Dann gibt es noch limonitisierte bzw. manganartige braune u. schwarze Flecken u. vieles mehr bis hin zu den Karneolen (in allen Übergangsformen vom verkieselten Sandstein). Und noch Karbonat/Dolomitknollen (leider kaum mit Kristallen).Die Sandgrube ist mineralogisch eigentlich schon seit zwei Jahren tot. Es wird nicht´s mehr abgebaut.
Herzliche Grüße
Der Conny
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und noch etwas : auf dem Muschelkalk kann man sogar Seelilienstengelglieder der Gattung Holocrinus entdecken (weiße runde oder fünfeckige Stellen)
Der Conny
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..sehr schön..jetzt kann man die auch als 'blindes Huhn' :o :o..wie ich es bin, gut erkennen.. ;D :D..
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@Conny
Vielen Dank für Deine Bemühungen (spez. Stein mit Einzeichnungen und Karte mit Fundpunkten).
MfG
Jens G