Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Bergbaumaulwurf am 13 Nov 09, 19:33
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Glück Auf!
Das Ziel ist es den Atlas Besser und Aktraktiver zu gestalten!
Ich bin Erzgebirgssammler und stöbere immer wieder mal im Atlas wo ich mal noch Sammeln fahren kann. Nur sind eine Anzahl an Fundstellen aufgelistet, die eigentlich erloschen sind.
Bestes Beispiel die Erzwäsche der Wismut in Schneckenstein/ Tannbergstal., ausgewiesen für Uransekundärminerale.
Saniert wurde im Frühjahr diesen Jahres, komplett abgefahren , auf die Halde am Schneckenstein und abgedeckt.
Deshalb mein Vorschlag, zwar diese Funstellen im Fundstellenatlas behalten, aber Rot kennzeichnen!!!!!
Stufen wird es davon immer weiter zu kaufen geben. Ich aber selbst kann dort leider nicht mehr fündig werden und ersparen mir eigentlich manche Enttäuschung.
Bergbaumaulwurf
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hallo
Ich finde die Idee mit der Kennzeichnung auch wünschneswert, so hätte ich mit in der
Vergangenheit doch schon einiges an Benzin sparen können.
Man bräuchte ja nur in "Aufschlußart" einen entsprechenden Vermerk einzuführen
bzw. einzufügen; wäre schon sinnvoll.
Glück Auf
Berthold
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wie wäre es mit einem Eintrag unter 'Letzter Besuch' ? das kann jeder selbst eintragen und ein leser kann es in seinem sinne interpretieren.
eine rot/grün-kennzeichnung halte ich aus zwei gründen für nicht praktikabel:
- für den einen ist die fundstelle tot, für den anderen sind trotzdem noch funde auf resten der ursprünglich riesigen halde interessant
- es gibt immer wieder temporäre aufschlusse bei totgesagten fundstellen
gruß
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Glück Auf!
Wie ist es den eigentlich mit Ronneburg? Da kann kein Mensch auch nur eine Krümel des Uranbergbaues noch finden!!!!
Aber Stufen gibt es noch reichlich am Markt und mancher Bergmann hatt die Vitrine voll.
Es geht doch eigentlich auch viele Sammler aus anderen Regionen, vor Enttäuschenungen zu Bewahren. Man macht sich im Atlas kundig, fährt auf ein Wochenende dann dahin und erlebt Pleiten.
Einfache Kennzeichnung und mancher Ärger bleibt erspart.
Wobei hier die Hilfe aller Sammler und ihrer Erfahrung von Nöten ist.
Bergbaumaulwurf
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Hallo Sammlervolk!
Von einer Kennzeichnung "rot=erloschen" halte ich gar nichts. Erstens verstehen viele das Lexikon als allgemeines Nachschlagewerk, zweitens: wer soll die Kennzeichnung pflegen? Einige, z.B. Mikromounter finden manche Fundstelle als Paradies, für manche Schaustufensammler gilt dann diese als erloschen. Wo also die Grenze ziehen?
Ärger, Pleiten und etliche Liter Kraftstoff gehören zum Hobby dazu - mit und ohne Mineralienatlas.
Kluftknacker
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Glück Auf!
Ich rede hier von wirklich und für alle Zeit von Fundstellen die zu 100 % erloschen sind.
Hatte eigentlich schon in meinen Beitrag Ronneburg erwähnt, dort ist Dank Buga und Sanierung es vorbei!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aber woher soll zum Beispiel ein Sammelfreund aus Bayern das Wissen, der in voller Hoffnung hierherkommt.
Das wissen über die Fundstelle ist wichtig das sie erhalten bleibt, aber ein wenig Benzin sparen dadurch tut der Geldbörse ganz gut.
Ich bin zB. Hartz 4 und muss meine Touren genau Planen und da tut jeder Fehlschlag doppelt weh.
Gruß Bergbaumaulwurf
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Hallo,
wer soll denn die Markierungen vornehmen?
Ich finde den Vorschlag von Udo am praktikabelsten, selbst unsere Erfahrungen unter 'Letzter Besuch' zu schreiben. Dies wird natürlich eine Weile dauern bis all die vielen Fundstellen besucht sein werden.
Um Kosten zu sparen (da bist Du ja leider nicht alleine) ist es doch sinnvoll sich mit anderen für eine 'Sammeltour' zusammen zu tun, und auch bei Sammlern aus der Gegend hier im Forum nach der Situation anzufragen!
Grüße Stephan
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Hallo,
bei den jeweiligen Ronneburger Fundstelleneinträgen ist doch klar erkennbar, dass es dort keine Fundmöglichkeiten mehr gibt, es ist jeweils eingetragen. So ist es eigentlich recht praktisch.
Gruß Daniel
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Wann ist eine Fundstelle erloschen ? Die Antimon-Mineral-Fundstelle "Neue Hoffnung Gottes" in Bräunsdorf galt Jahrzehnte als erloschen bis dann ein Hochwasser für eine Bonanza sorgte. Die Krokoitfundstelle in Callenberg ist erloschen. Was aber, wenn in einigen Jahrzehnten dort ein größeres Bauvorhaben beginnt und man wieder mal auf die alten Schüttungen stößt.
Ich denke man kann das nicht so absolut sagen.
Uwe
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Hallo,
der Platz bei "letzter Besuch" kann dazu genutzt werden den aktuellen Stand der Fundstelle zu dokumentieren. Das Thema ist aber noch offen und ich habe es schon mehrfach mit einem befreundeten Webmaster diskutiert. Da das Thema nicht einfach zu handhaben ist und von vielen Faktoren abhängt.
- was sammle ich
- wie ist mein Wissensstand
- wann ist eine Fundstelle erloschen
...
fällt eine globale Aussage über die Fundaussichten sehr schwer. und eine globale Markierung ist eher schwierig.
Besten Gruß
Stefan
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Hallo
Ich meine auch das eine Aktualisierung der Fundstelle mit dem Eintrag im letzten Besuch gegeben ist. Jeder kann daher seine neusten Erfahrungen einbringen und somit die zeitgenössische Situation darlegen (vorausgesetzt man nutzt das auch).
Beste Grüße
Roland
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Hallo,
ein Eintrag in den letzten Besuch ist sicherlich besser als nichts. Nur halte ich die Barriere für recht hoch, wenn dort bereits ein Eintrag steht. Was passiert denn, wenn dort steht "keine Fundmöglichkeiten"? Kommt jemand aus seiner Sicht zu einer anderen Einschätzung (weil vielleicht anderes Sammelgebiet o.ä.), darf er sich dann überlegen, ob und wie er jetzt mit dem bisherigen Eintrag umgeht. Es geht hier nicht um unlösbare Entscheidungen, aber um solche die den schwachen Entschluss eines Eintrag leicht ausbremsen können ("ach, was soll's").
Aber was spricht denn dagegen, eine Möglichkeit zu schaffen, eine Art Memo oder Notiz hinzufügen zu können? Ich würde das gar nicht weiter strukturieren wollen. Also einfach nur Text, Datum des Eintrags (und/oder Besuchs), vielleicht noch Verfasser (hat den Vorteil, ggf. rüchfragen zu können). Ob das dann Einträge über die letzten Funde dort, oder über den Zustand der Fundstelle oder andere Erfahrungen sind, ist dann egal. Es ergibt sich einfach ein Journal zur Fundstelle (wenn die Möglichkeit genutzt wird). Es muss sich keiner Gedanken machen, ob diese Information nun so relevant ist, dass sie an prominenter Stelle stehen darf. Denn diese Fragestellung dürfte für viele gegeben sein. Insbesondere die hohe Qualität mancher Fundstellenbeschreibungen, setzt letztlich auch Massstäbe, die mancher glaubt einhalten zu müssen, sich aber nicht dazu in der Lage fühlt. Dabei ist wenig Information immer noch besser als keine Information.
Viele Grüsse
Andreas
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Hallo,
ich würde ein zusätzliches Feld mit "Fundsituation" schon für sinnvoll halten. So könnte man auch den "Verlauf" einer Fundstelle dokumentieren, z. B. bei temporären Aufschlüssen (Sanierungs- oder Verwahrungsarbeiten) oder wechselnder Funddichte.
Detailierte Informationen/Fundstellenberichte könnten ja im Beschreibungstext der Fundstelle aufgeführt werden (Bsp. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Erzgebirge/Augustusburg/Kunnersteinverwerfung)
Allerdings würde das Problem der unterschiedlichen Einschätzung der Fundsituation bestehen bleiben, aber der persönliche Kommentar über die Fundstelle wäre doch schon mal als grobe Orientierung für andere Sammler sinnvoll.
Ein Eintrag wie z. B. "Juli 2009" in "Letzter Besuch" sagt leider nichts über die Fundsituation aus.
Grüße
Uwe
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So ein Fundstellenjournal wäre eigentlich eine gute Idee.
Uwe
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Hallo
Nur halte ich die Barriere für recht hoch, wenn dort bereits ein Eintrag steht. Was passiert denn, wenn dort steht "keine Fundmöglichkeiten"? Kommt jemand aus seiner Sicht zu einer anderen Einschätzung (weil vielleicht anderes Sammelgebiet o.ä.), darf er sich dann überlegen, ob und wie er jetzt mit dem bisherigen Eintrag umgeht. Es geht hier nicht um unlösbare Entscheidungen, aber um solche die den schwachen Entschluss eines Eintrag leicht ausbremsen können ("ach, was soll's").
Es heiß " letzter Besuch " und wenn sich eine Situation ändert so kann man auch die vorherige Eintragung ändern.
Weitere detaillierte Infos zur Fundsituation können in der ausführlichen Beschreibung gemacht werden.
vielleicht noch Verfasser (hat den Vorteil, ggf. rüchfragen zu können)
kann man auch dahinter einsetzen und ist meines Wissens auch völlig ok.
Insbesondere die hohe Qualität mancher Fundstellenbeschreibungen, setzt letztlich auch Massstäbe, die mancher glaubt einhalten zu müssen
das glaube ich nicht, entscheidend ist der Informationsgehalt und wie Du schon geschrieben hast "besser als gar nichts".
Allerdings würde das Problem der unterschiedlichen Einschätzung der Fundsituation bestehen bleiben
genau das ist es, eigens dafür neuen Link halte ich daher nicht für nötig da alles notwendige bereits in der Beschreibung erklärt ist (man muß halt nur lesen).
Wie oft ändert sich eine Fundsituation? Nehmen wir doch mal die vielen Feldfund. Manche bieten seit vielen Jahren keine Funde mehr weil keine Erdbewegungen mehr stattgefunden haben oder als Weideflächen dienen. Das kann sich schon mit einer Eigentumsänderung oder sonstiges ändern und die Fundstelle ist wieder lukrativ.
Wie geht man dann mit der Sache um?
Wenn jemand schreibt (z.B. super Funde wieder möglich.....na das hatten wir schon wie dir Reaktionen aussehen).
Anders gefragt wer schreibt das rein und gräbt sich das eigene Wasser ab?
Fazit: man sollte es so lassen und den letzten Besuch und die ausführliche Beschreibung nutzen.
Beste Grüße
Roland
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nicht ganz das Thema - aber gehört ein bisschen dazu (wg, Eintrag letzter Besuch)
Thomas und ich haben im Oktober/November 2009 noch eine kleine Tour ins alpine gemacht. Sehr viel Arbeit
aber wenig Erfolg, da wir eigentlich diese Fundstelle für unsere Zwecke entschärfen wollten - doch jedoch je mehr wir
von diesen "gefährlichen" Brocken weggenommen haben um so instabiler wurde die ganze Wand und wir haben
schließlich deswegen aufgeben müssen.
An dieser Fundstelle habe ich im Atlas auch folgenden Eintrag bei "letzter Besuch" gemacht:
Die Fundstelle ist z.Zt. lebensgefährlich, bitte lasst es bleiben oder seit sehr vorsichtig !
ich hoffe nur das die Leute diesen Vermerk auch dementsprechend ernst nehmen ...
Beste Grüße Gerhard + Thomas