Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Achim am 22 Dec 09, 16:12
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Hallo,
anbei ein Stein von der Außenseite und in der Schnitt/Schliffansicht. Ich habe diese Woche schon Urlaub, und komme so dazu den einen oder anderen Stein zu schneiden, schleifen und zu polieren.
Das Stück ist relativ hart, ritzt ohne Prolbme Glas. Strichfarbe ist weiß. Wie im Betreff schon geschrieben: Kann es sich um ein Mineral handeln, oder ist es mehr ein Konglomerat verschiedener Mineralien die - wie auch immer - zusammengebacken sind?
Viele (neugierige) Grüße und
Glück auf
Achim
p.s. die jetzt zwei Stufen haben die Größe von 85 * 60 * 30 (25) mm
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Hallo Achim,
sieht nach Feldspat, Quarz und Epidot aus,,, So was in Richtung Granit....
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Feldspat, Quarz und Epidot (nadelig?) könnte stimmen...aber soetwas in der Art habe ich auch noch nicht gesehen...Kannst du Angaben über die Herkunft geben?
Sieht poliert auf alle Fälle klasse aus!
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Schau mal hier...
http://en.wikipedia.org/wiki/Unakite
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Hallo Koibonsai,
vielen Dank für den Link - das sieht ja sehr treffend aus. Auch im deutschsprachigen Wiki gibt es einen Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Unakit (http://de.wikipedia.org/wiki/Unakit)
Ich werde die Stücke mit Unakit beschriften (plus in Klammern Feldspat, Quarz, Epidot) und in den Planschrank zurücklegen).
Viele Grüße
Achim
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Ich werde die Stücke mit Unakit beschriften
Hallo Achim,
dieses Stück entspricht leider nicht dem typischen Unakit. Bei der Kombintion _Feldspat+Quarz+Epidot_ gleich von Unakit zu sprechen, ist m.E. voreilig und möglich falsch.
Ähnliche Epidotanreicherungen findet man in (fast) jedem Diabas-Steinbruch.
Trotzdem: Frohes Fest
Kluftknacker
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hm - Kluftknacker ist ja leider nicht mehr aktiv, und jetzt steht das da schon seit 15 Jahren so ohne nähere Erläuterung.
Könnte jemand von den geologisch Gebildeten unter euch erklären, warum das eben nicht einem typischen Unakit entspricht, bzw. woran das zu erkennen ist?
Dass das nicht wirklich wie ein "typischer" Unakit aussieht, will ich garnicht bestreiten - nur kann ich auch nicht erklären, was da jetzt den defininitionsgemmäßen Unterschied macht. (ich hätte ja vermutet, dass es an der "grobkörnigen Ausprägung" liegt, und dass die Komponenten eigentlich schön getrennt und kaum miteinander "verwoben" vorliegen - will hier aber nicht wild drauflos spekulieren)
Und was von "atypischen" Unakiten noch Unakit ist, und was nicht - oder wie atypisch ein Unakit sein kann, der aber trotzdem einer ist, davon hab ich leider null Ahnung.
Und mit dem Zusatz "findet man in (fast) jedem Diabas-Steinbruch" hab ich auch ein wenig ein Problem - egal ob man Diabas in der alten Bedeutung (gealterter Basalt) oder in der aktuell(er)en (Synonym für Mikrogabbro/Dolerit) auffasst - das gezeigte Stück erinnert mich weder an das eine, noch an das andere.
Gibt es da weitere Meinungen dazu?
ga
oli