Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Sebastianit am 30 Jan 10, 17:37
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Wer von Euch hat Mineralogie studiert? Warum habt ihr es studiert? Wo, wie lange? Würdet ihr es wieder tun? Konntet ihr danach einen Job finden? Wird Mineralogie auch als Fernstudium angeboten? Fargen über Fragen? Der eine oder andere hier ist Mineraloge und kann sicherlich ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. :P
Hintergrund: Ich wollte mal Mineralogie studieren.
Grüße Sebastian
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Hallo,
Ich bin Diplom-Mineraloge. Habe erst in Freiberg, dann in Kiel studiert. Leider bin ich noch auf der Suche nach einem Job. Auf Mineralogie bin ich schon gekommen, als ich mit 11 Jahren mit dem Sammeln anfing, spätestens 1992, als ich die Sammlung der Uni Clausthal im Harz besuchte.
Glück Auf!
Smoeller
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Ich denke Mineralogie ist etwas schwierig in Hinsicht auf die Berufliche Zukunft - aber Montanistik würde sich alternativ anbieten.
Montanistiker sind Weltweit gesuchte Fachleute bei guter Bezahlung und interessantem Aufgabengebiet.
Glück Auf!!!
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"Ich wollte mal Mineralogie studieren."
Was studierst du jetzt?
Man sollte immer das studieren, was einem am meisten Spaß macht und was einen am meisten interessiert.
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"Man sollte immer das studieren, was einem am meisten Spaß macht und was einen am meisten interessiert."
Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Und das werde ich später mal meinen Kindern sagen....
Die Sache war bei mir so. Kurz vorm Abitur bin ich zu einem Berufsberater und der hat mir das Thema Mineralogie- und/oder Chemiestudium total madig gemacht. Um es kurz zu machen, der Mann war kein Berufsberater sondern ein fantasieloser, unfähiger Mensch der jedem immer das gleiche gesagt hat.
Auch meine Eltern redeten gegen meine Pläne....
Ich studierte dann nicht. Ich machte zunächst eine kaufmännische Lehre. Später dann studierte ich Wirtschaftsinformatik an der Abendschule. Also es ging in eine ganz andere Richtung.
Aber immer noch denke ich an das Studium der Mineralogie auch wenn es wohl nix mehr damit werden wird.
Im Übrigen: Ich begann auch mit 11 Jahren zu sammeln und bin auch Jahrgang 1975. ;D
Gruß Sebastian
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Im Übrigen: Ich begann auch mit 11 Jahren zu sammeln und bin auch Jahrgang 1975. ;D
Gruß Sebastian
..und du heißt auch Sebastian M. :D
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Liebe Leute, ich finde den Satz, "man soll das lernen, was einem Spaß macht, ........." zwar gar nicht so falsch,
Aber man sollte dabei auch an die Berufschancen denken.
Was haltet ihr denn von folgender Idee: Chemistudium ---> spezialisieren in Richtung Anorganik und dann in die Materialwissenschaften weiter gehen?
Aus meiner heutigen Sicht (voll im Berufsleben stehend) würde ich diesen Weg gehen..
Jürgen
PS: ich wollte Mineralogie als Nebenfach studieren (zusätzlich zum fast abgeschlossenen Chemiestudium). Aber ich hätte sogar die Chemiepraktika noch einmal machen sollen. Das war mir dann aber doch zu viel.
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Hallo,
Ja, die Berufschancen sind sehr gering im Moment.
Übrigens: Ich bin Jahrgang 1980.
Glück Auf!
Smoeller
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Wie so oft im Leben gilt es wohl einen Kompromiss zu finden zwischen Interesse und Jobangebot. Für mich ist es da ohnehin wohl zu spät. Aber wenn ich im Lotto gewinnen würde, ja dann wär alles anders..... ;D
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Hallo Sebastian!
Aber immer noch denke ich an das Studium der Mineralogie auch wenn es wohl nix mehr damit werden wird.
Ohne Dich jetzt entmutigen oder gar anmachen zu wollen, sondern einfach realistisch betrachtet: In Deinem Alter ist der Zug mit dem Studium abgefahren - Du wärst fast 40, bis Du den Abschluss hättest, und wer nimmt einen Berufseinsteiger, der 40 ist? Zumal es ohnehin viel mehr (junge oder bereits berufserfahrene) Bewerber als Stellen gibt...
Wird Mineralogie auch als Fernstudium angeboten?
Meines Wissens nicht; neben dem theoretischen Teil muss auch Praxis auf Exkursionen vermittelt werden, das ginge kaum bei einem Fernstudium.
Mein genereller Tipp: Man sollte durchaus primär ins Auge fassen, das zu studieren, was einem Spaß macht. Gleichzeitig aber realistisch einschätzen, wie später die Berufsaussichten sind. Hat man zuvor schon eine anderweitige Ausbildung abgeschlossen oder ist man sonstwie finanziell bereits abgesichert, kann man das Risiko auch bei eher beschäftigungsschwachen Studienfächern durchaus eingehen. Man muss sich eben nur darüber im Klaren sein, dass das Traumstudium dann nicht zwangsläufig zum Traumjob führt.
Gruß,
Rainer
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Glück Auf!
Ich habe mit 45 auf Grund eines Hörsturzes einen Neuberuf gemacht , aber dach leider keine Arbeit gefunden!!!!
Muss aber sagen die Zeit war beileibe nicht umsonst!!!
Verdammt wie haben da die grauen Zellen geflitzt und ich bereue nicht einen Tag davon!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Überlege nicht lange tu was Dein Herz Dir sagt.
Man tut im Leben nie was Umsonst wenn es leider auch Jahre dazu dauern sollte.
Nur mal so als Ratschlag.
Bergbaumaulwurf