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Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Schlacken, Gläser, Verhüttungsprodukte / slags, glasses, smelting products => Bestimmungsanfragen zu Schlacken/Gläsern/Kunstprodukten => Thema gestartet von: LightningFury am 03 Aug 10, 17:23
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Ich habe da zwei Exemplare aus dem Garten bei denen ich als Leihe nicht sagen kann was es genau ist. Ich bin wortwörtlich darüber gestolpert ;D
Das erste sieht mir eher Lava-artig aus aber bei uns gibt es keine Vulkane in der nähe.
Die Längsseite ist etwa 8 cm das Gewicht beträgt 106 g es ist ganz leicht magnetisch:
(http://onwelt.de/meteorit/chon_1.jpg)
(http://onwelt.de/meteorit/chon_2.jpg)
Das zweite ist etwa 4 cm groß und wiegt 65 g stark magnetisch
(http://onwelt.de/meteorit/eisen_unten.jpg)
(http://onwelt.de/meteorit/eisen_oben.jpg)
Würde mich freuen wenn mir einer aus dem Fach sagen kann was das ist :)
EDIT: sorry für Externe Bilderquelle aber ich weiß nicht wo ich hier bilder hochladen kann gern können die Bilder hier genutz bz. geuppt werden die Fotos habe ich selber gemacht
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Hi
sieht für mich beides sehr stark nach Schlacke aus (also anthropogenen Ursprungs, nix extraterrestrisches)...
Glück Auf!
und nicht traurig sein
GEOMAXX
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Ok vielen Dank für die schnelle Antwort ;)
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Also ich bin mir 100%ig sicher, dass das Material aus dem Weltraum kommt. Allerdings ist es schon vor ungefähr 4.6 Mrd. Jahren auf die Erde gefallen und seit dem ein paar mal aufgeschmolzen worden. Zuletzt in einem Hochofen. Sorry, aber definitiv kein Meteorit. Aber tröste Dich, die Hoffnung auf einen Meteoriten haben viele, und fast immer wird sie zerstört. Die Teile sind leider extremst selten, so das man eigentlich immer erst als letztes an einen Meteoriten denken sollte.
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Hallo Tommy
Solche Funde sind geradezu klassisch - die Schlacke wurde in vergangenen Jahren häufig als Füllmaterial für Baugruben
verwendet. Das Haus meiner Großeltern steht auf einem Haufen von Glasschlacke.
Das hat auch schon einige male für Aufregung gesorgt. So mancher hat dort bei Gartenarbeiten einen 2kg (Smaragt) gefunden.
Grüsse Frank
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Ja so etwas konnte ich mir eigentlich schon denken, ich habe mir vorher viele Fotos angeschaut und gemerkt das die alle von dem Verformungs-Verlauf viel makelloser aussahen als mein Objekt, deswegen kamen mir da schon zweifel, jedoch wollte ich halt mal Fachleute ran. ;D
Allerdings muss ich sagen das ich demnächst genauer hinschauen werde wo auch immer ich bin, da mir das Thema Meteorit eigentlich sehr neu ist und ich vor 1 Jahr garnicht wusste das es solche Funde überhaupt gibt.::)
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Ein Kumpel von mir hat sích auf das Meteoritensammeln spezialisiert und auch schon einiges selber gefunden, darunter auch einen bestätigten Mondmeteoriten. Die Wahrscheinlichkeit einen Meteoriten zu finden ist erstmal überall die gleichen. Allerdings erschweren in Deutschland und anderen stark mit Vegitation bedeckten Ländern (eben die Meisten) die Bodenverhältnisse ein Auffinden und Identifizieren. Eisenmeteoriten (rund 10% aller Meteoriten) finden sich noch am ehesten, da sie sich durch ihren Magnetismus verraten. Alles an Steinmeteoriten ist hierzulande schon wenige Tage oder Wochen nach dem Fall nicht mehr ohne Weiteres von gewöhnlichen Steinen zu unterscheiden. Anders sieht es da z.B. in den Wüstengebieten wie Lybien oder dem Oman aus: Dort hat man ausgedehnte Sandflächen aus meist gelben feinkörnigem Sand. Findet man dort einen dunklen Stein, ist dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Meteorit. Dort gibt es dann auch entsprechend viele Meteoritenjäger, die die höffigen Gebiete systematisch absuchen - so auch mein Kumpel. Ein Klassiker ist auch die Antarktis, wo durch die Fließbewegung von Gletschen und Abtragung durch den Wind an einigen Stellen ein regelrechtes Meteoritenkonzentrat erzeugt wird.
Ist schon ein faszinierendes Forschungfeld und Hobby, allerdings nicht, wenn man versucht in Deutschland fündig zu werden - hier muss einem so ein Teil quasi vor die Füße fallen...
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ein echtes "Stück aus dem All" - ein Chondrit sähe so aus:
http://german.ruvr.ru/2013_02_21/Gewohnlicher-Chondrit-schlug-in-Tscheljabinsk-ein/
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Nix für ungut - das will der Themenersteller von 2010 aber kaum mehr wissen zumal das Bild nicht sehr aussagekräftig ist.