Mineralienatlas - Fossilienatlas
Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Schlacken, Gläser, Verhüttungsprodukte / slags, glasses, smelting products => Bestimmungsanfragen zu Schlacken/Gläsern/Kunstprodukten => Thema gestartet von: nadchada am 31 Aug 10, 15:23
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Hallo!
Vor einem Jahr wurde ein Gestein bzw. ein Material gefunden was bis dato nicht eindeutig identifiziert worden ist. Was es eindeutig nicht ist, ist Schlacke!
Bei dem Versuch einen Würfel mit der Kantenlänge von 1cm mit der Flex aus diesem Stein zu schneiden brauchte man über 10min, nachdem Schnitt war die neue Diamantschleifscheibe kaputt.
Mohs-Härte (7) und Dichte (2,8 g/cm³) wurden bereits bestimmt auch eine ICP-Massenspektroskopie und eine Röntgenanalyse wurden durchgeführt, was bei der ersten Analyse zu einem Überraschenden Ergebnis geführt hat. Leider darf ich im Moment keine Ergebnisse nennen, da das renommierte Institut das Ergebnis ohne einen zweiten Test nicht wirklich bestätigen will (das ist kein Scherz) . Eine zweite Untersuchung wird im nächsten Monat von einem anderen Institut nochmal Überprüft und hoffentlich auch dann bestätigt.
Aber ich würde gerne mal eure Meinung hören nach was dieses Material bzw. Gestein aussieht.
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Glück Auf!
Hast du noch den Fundort zu dem guten Stück?
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut (knabbert gern am harten Fels)
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Ich bin leider zum Stillschweigen verdonnert worden, weitere Informationen als die ich bis jetzt gegeben habe darf ich erst einmal nicht geben. Sollte sich etwas ändern werde ich natürlich weitere Informationen geben und den obigen Beitrag ergänzen.
Bilder des oben gezeigten Steins in 200facher Vergrößerung.
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Hallo,
bist du der Finder und Besitzer des Steins?
MfG
Frank
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Hallo,
zum Einbinden externer Bilder unbedingt folgende Hinweise beachten:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,20889.0.html
Extern eingebundene Bilder werden entfernt! Auch Bilder mit fremden copyright.
Gruß,
Andreas
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bist du der Finder und Besitzer des Steins?
Nein ich bin nicht der Finder, ich bin aber indirekt mitbeteiligt.
zum Einbinden externer Bilder unbedingt folgende Hinweise beachten:
Ich werde heute abend die Bilder intern ins Forum einbinden.
Gruß nadchada
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ok,
ich biete
1.) Hochofenausmauerung, unterer Teil, Kontakt zur Schmelze oder Abstichbereich.
Fundort: Ruhrgebiet.
Zusammensetzung: Ni,Fe hoch, Ti ungewöhnlich (Hilfsstoff in der Ausmauerung zur Stabilisierung)
2.) Konverterauskleidung
Fundort Ruhrgebiet
3.) Mineralischer Teil einer Ofensau - falls Exoten-Elemente dabei sind
Fundort Ruhrpott
MfG
Frank
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Ich danke dir für die rasche Antwort ich werde deine Antworten überprüfen lassen.
Gruß nadchada
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1.) Hochofenausmauerung, unterer Teil, Kontakt zur Schmelze oder Abstichbereich.
Fundort: Ruhrgebiet.
Zusammensetzung: Ni,Fe hoch, Ti ungewöhnlich (Hilfsstoff in der Ausmauerung zur Stabilisierung)
2.) Konverterauskleidung
Fundort Ruhrgebiet
3.) Mineralischer Teil einer Ofensau - falls Exoten-Elemente dabei sind
Fundort Ruhrpott
Nein, das ist es nicht. Das wurde bereits geprüft. Am Fundort selbst und direkt in unmittelbarer Umgebung gab es selbst noch nie Industrie bzw. Hochöffen das wurde ebenfalls geprüft. Die Fundorte wurden auch nie mit Schutt aufgefüllt.
Das Material besteht aus folgenden drei Mineralien; Quarz(SiO2), Saphir(AI2O3) und Anatas(TiO2).
Ich habe zwei weitere Bilder hinzugefügt von einem Stein(?) der aus dem selben Material besteht und von einem andere Fundort ein paar Kilometer weiter Zufällig gefunden wurde.
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Hallo,
für mich sieht das aus wie Schlacke. Da nützt auch die Beschreibung und Rätselraterei nichts. Wenn es das nicht sein sollte, dann bitte heraus mit der Sprache. Die Zusammensetzung laut Angaben: Quarz(SiO2), Saphir(AI2O3) und Anatas(TiO2).
kann ich bei dem Material nicht nachvollziehen (rein äußerlich zumindest). Da stimme ich meinem Vorredner in vollem Umfang zu.
Gruß Conny
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Hallo Nadchada,
bei aller Geheimniskrämerei,auch wenn es keine sein soll,es ist Schlacke,mit Sicherheit aber kein millionenschwerer Meteoritenfund.
MfG Günter
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Hallo,
wie wurde der Anatas nachgewiesen?
Oder ist es Rutil?
Oder ist der Ti-Gehalt der Analyse als TiO2 gerechnet worden?
MfG
Frank