Mineralienatlas - Fossilienatlas

Arbeitsmittel / Means for work => Exkursionsmaterial (Werkzeug etc.) / Field trip material (Tools etc.) => Thema gestartet von: epidot123 am 03 Sep 10, 22:59

Titel: erstausrüstung
Beitrag von: epidot123 am 03 Sep 10, 22:59
hallo zusammen

da mir jetzt doch öfter die möglichkeit gegeben ist selber etwas aus dem fels zu hämmern
überlege ich mir eine gewisse "grund ausstatung"zu besorgen
hätte da an 1-2 hämmer + 1-2 meissel gedacht aber bei guter qualität ist man auch mit 130€ dabei
oder hat jemand eine adresse wo man estwing/picard hämmer/meißel güstig beziehen kann
gibt es vieleicht auch die möglichkeit koplette sets zukaufen?
oder gibt jemand zufällig zubehör günstig ab?
vielen dank für die hilfe
mfg
epidot123

"total begeistert"von bisherigen eigenfunden galenit-calcit-pyrit
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: doe am 03 Sep 10, 23:29
Hi Michael,
da gibt es kein Standartrezept,muß jeder für sich ausprobieren,mit welchem Hammer,Kopfgewicht,Stiellänge er aum Besten,Längsten ermüdungsarm arbeiten kann.Was nützt Dir ein teurer Estwing,den Du nicht magst oder das Hobby einschläft?Auch die Frage Pick/Schürfhammer hängt vom bevorzugten Einsatz ab,das Gleiche gilt für Meißel (Flach/Spitz)Spitzhacke,Schaufel,Spaten.....
Mein Rat,fang mit Baumarktqualität an und arbeite Dich hoch,oder wie ich,bleib dabei..sammle über 40 Jahre erfolgreich mit normalen Maurerhämmern im Muschelkalk und nord.Geschiebe.
Gruß Günter
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: prehnit100 am 04 Sep 10, 09:12
hallo Michael,
so wenig wie eine hose für alle passend ist, ist es auch mit der 'klopfausrüstung'.
ich würde dir empfehlen mit einem guten hammer (ich verwende die marke estw***  8)  ) zu starten. die variante mit spitze ist ganz gut um auch mal in einer älteren/harten halde zu pickern. bei den meiseln würde ich mich im baumarkt bedienen, die sind meist recht günstig. ein großteil dieser meisel ist zwar nur als balast für den rucksack zu gebrauchen, aber ab und zu ist auch ein perfekter dazwischen. beim fäustel  würde ich auch erst mal mit baumarkt anfangen. die mit holzstiel brechen vielleicht schneller als die mit stahlrohrstiel, dafür lassen sie sich unter umständen auch während einer tour wieder instand setzen.
und wenn es mit dem hobby anhält, es gibt dann geburtstag, weihnachten, ostern, .....  ;D
gruß
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: epidot123 am 04 Sep 10, 12:28
hallo

danke für die antworten

welchen hammer würdet ihr bei unseren gesteinen in den bergen empfehlen?
habe bei M***n  -spalt-schürf-pickhammer gesehen
irgendwo muss ich ja anfangen :-)
werde mir erstmal einen guten hammer + ein paar baumarkt meißel besorgen und damit mein glück versuchen
mfg
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: guefz am 04 Sep 10, 13:22
Hallo,

die Spalt- und Pickhämmer kann man eigentlich nur zum Graben in relativ losem Material gebrauchen. Wenn man mit einem Meißel Steine zerlegen will, sind diese Hämmer in der Regel zu leicht. Zum meißeln sollte man einen Fäustel nehmen, am besten einen mit einem etwas längeren Stiel, dann kann man auch mal ohne Meißel direkt kräftig zuschlagen. Welche Gewichtsklasse man nimmt, hängt von der vorhandenen Arm-Muskulatur ab  ;) Mein Hammerkopf wiegt 2,5 kg und hat einen 0,5 m langen Holzstiel. Zum Graben benutze ich einen einfachen Zimmermannshammer (davon hatte mein Vater immer welche übrig).

Bei den Meißeln nutze ich auch Material aus dem Baumarkt. Ich hatte einmal einen, der nach der ersten Tour eine abgebrochene Spitze hatte, der wurde aber anstandslos umgetauscht. Der Neue funktioniert einwandfrei. Man dabei halt regelmäßig den Bart entfernen und glatt schleifen.

hth

Günter
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: prehnit100 am 04 Sep 10, 15:16
hallo Michael,
ich habe den Es*ing mit langem Stiel - den verleihe ich nur minutenweise an seeeehr gute freunde  ;D
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Xyrx am 04 Sep 10, 17:33
Hi, ich habe keine Estwing-Hämmer. Picard hat die etwas bessere Stahlqualität. Kann mein individueller Eindruck sein, aber ich bin mit den Hämmern zufrieden und preiswerter sind die auch, rosten auch nicht. Für den Feustel nehme ich den 2kg Picard mit kurzem Stil. Meisel aus dem Baumarkt, ab 8 Euro für 20cm Flachmeisel. Billiger bitte nicht. Ja und Lederhandschuhe, feste gute Qualität. So ein 2kg-Hammer kann verheerend wirken bei einem Fehlschlag!

LG Xyrx
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Krizu am 04 Sep 10, 18:47
Hallo,

kurz mal meinen Senf:
Ich habe mir einen billigen Fäustel aus dem Baumarkt geleistet. Der liegt beschis* ups bescheiden in der Hand und verursacht Probleme im Unterarm. Der nächst teurere Fäustel lag nach Bauchgefühl, dass ich jetzt kenne, besser in der Hand. Im Bruch durfte ich einmal einen Fäustel(?) mit langem Stiel leihen. Boah ging der ab - aber eine Druse damit freilegen? NEIN! ALso: wie sammelst du? eher suchen und scharren? Dann nimm einen Maurerhammer, Berliner Form. Ein Zimmermannshammer ist auch zum Suchen (Kalk oder rissiges Material) geeignet, je nach Material. Wenn es hartes Gestein sein soll: Gut in der Hand liegender Fäustel, Spitzmeissel, Flachmeissel beide mit Handschutz.

Aber beim Meissel: CV heisst Kohlenstoff vergütet, also Mistforkenstahl, Cr-V ist Chrom-Vanadium!

MfG

Frank
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: fassi am 04 Sep 10, 20:02
Die besten meißel die man bekommen kann bestehen aus Nieten oder Bolzen  von Panzerketten- ;)
Also irgendein Bekannter der z.B. beim Bund ist soll Dir mal 4 solche Bolzen versorgen
damit gehst du zu nen schmied der noch richtig schmieden kann .
er wird Dir aus den Bolzen Meißel machen die Nicht nachgeben .
z.B. 1x kurz spitz , 1x kurz flach ,1x lang spitz ,1x lang flach .

solche Kettenbolzen benutze ich seit Jahren  ;D ganz wichtig ist wenn die nachgeschliffen werden sollen ,ganz vorsichtig machen damit die spitze nicht ausglüht .-

der schmied muss aber noch richtig mit schmiedefeuer arbeiten .-
manche bringen die Bolzen mittels Schweißbrenner auf Temperatur das entzieht dem Stahl den Kohlenstoff - dann wirds der stahl zu weich oder zu hart , und er bricht
 zum Thema hammer .- muss jeder wissen was er bewegen kann .- ich hab ein 2,5 Kg Fäustel  fürs kleine und einen 5 kg  fürs richtige . :D
Holzstiele sind denke ich besser -die kann man sich perfekt für seine Hand zurechtschleifen ,- und immer einen auf ersatz mithaben  ;)
wenn Dir vor ner guten Druse der Hammer abbricht - freut sich der nächste -
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: epidot123 am 04 Sep 10, 20:11
hallo zusammen

also meine zusammenfassung:
für hartes material--fäustel und meissel
für weicheres material--maurerhammer/schürfhammer
im fall der fälle kann man ja auch mit fäustel und meißel die stufe formatieren oder?

wenn ich dann alleine an das ganze werkzeug denke,hat man ganz schön was zu schleppen,wenn ich an so manch 8 stunden märsche denke
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Jochen1Knochen am 04 Sep 10, 20:44
Hallo!
8 Stundenmarsch kann ja nur alpines Gelände sein oder?Welche Gegend willst Du denn bearbeiten? Die bayrischen Kalkalpen oder das Kristallin der Zentralalpen?
Gruß Jens
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: epidot123 am 04 Sep 10, 20:54
hallo

bis jetzt war ich in der gegen rund um den walchensee und im karwendelgebirge
teilweise konnte ich den fels mit händen zerlegen,aber im karwendel wird es da schon schwieriger

ich möchte mir auch mal das habach-tal ansehen,die bekannten fundorte werden schon ziemlich geplündert sein
aber selbst der kleinste eigenfund ist immer eine super sache
mfg
michael
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Jochen1Knochen am 04 Sep 10, 21:42
Hallo!
Alles nicht so einfach mit dem Werkzeug .Zur Grundausstattung im Rucksack gehört auf jeden Fall mal ein spitzer Hammer.Die Geohämmer sind Mist,da sie zu dick sind.Wenn da erst mal die Spitze stumpf ist,steht man eine Stunde am Schleifbock!Später werden richtige Fußzehen daraus und die Standfestigkeit ist nicht wesentlich größer als bei einem billigeren Zimmermannshammer.Am besten sind immer Holzstiele.Bei Metallrohrstielen lösen sich oft die Plastikgriffe vom Rohr und der Hammer dreht sich in der Hand oder das Rohr rutscht bei jedem Schlag raus.Das passiert leider auch bei den teureren Varianten.
Ein kleiner Fäustel mit 2kg ist meistens ausreichend.Baumarktmeisel sind auch ausreichend.Da sollten 2 Spitzmeißel und ein kleinerer Flachmeißel in den Rucksack.Weiterhin solltest Du einen oder besser 2 Schlitzschraubendreher dabei haben.Damit kannst Du auch mal in einer Druse was anrichten.Je nach Gelände oder Gestein ist ein Nageleisen sinnvoll.Einen stabielen Draht sollte man auch im Rucksack haben und dann kannst Du Dich auch über Klufthaken informieren,wenn Du bessere Erfahrungen hast und Dein Sammelgebiet noch etwas ausweitest.

Gruß Jens
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Wegschmeißit am 09 Sep 10, 21:44
Picard hat die etwas bessere Stahlqualität. Kann mein individueller Eindruck sein, aber ich bin mit den Hämmern zufrieden und preiswerter sind die auch, rosten auch nicht. Für den Feustel nehme ich den 2kg Picard mit kurzem Stil.

LG Xyrx

Hallo

Ich möchte den großen Fans der deutschen Markenware mal eine Illusion nehmen. Denn die Hammerköpfe (Ja wohl das wichtigste)
kommen bei diesem Produkt "made in Germany" aus: TaTa!  CHINA!

Glück Auf

Dirk
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Michael am 10 Sep 10, 00:03
Grundausstattung
Geohammer/Fäustel/1xSpitzmeißel 20-30cm/1xFlachmeißel 20-30cm

Ich benutze seit Jahren einen Estw.. Geohammer mit Spitze Gewicht ca 1kg mit Vinylgriff.
Für mich der perfekte Hammer in der Balance und Handhabung. Keinerlei Absplitterungen an der Schlagfläche oder loser Griff.

Bitte benutze NIE den Geohammer als Meisselersatz... der gehärtete Stahl entwickelt beim absplittern eine kinetische Energie die Problemlos eine Jeans
durchschlägt und Zentimetertief ins Fleisch eindringt..

Beim Meissel reicht durchaus die "mittlere" Preisklasse aber bitte nach dem Einsatz UNBEDINGT den Meisselbart abschleifen,der sieht zwar cool aus aber nachdem ich meinen Meister mit einer arteriellen Blutung ins Krankenhaus gefahren habe weil er so was ins Bein bekommen hat, habe ich da eine etwas andere Einstellung gewonnen.

Billighämmer mit Rohrstiel oder Kunststoffstiel sind Schrott und eine latente Gefahr für dich und Leute in deinen nähe,da sie ohne Vorwarnung brechen.

Beim Fäustel mit Holzstiel sollte man darauf achten das der Kopf ordentlich gekeilt ist, gerne setzen die Hersteller dort Farbe oder Kunststoffbeschichtung ein um etwas zu tarnen also Finger weg!
Gewichtklasse sollte ab 1200g liegen hängt aber von deiner persönlichen "Kraft" ab. Die Fäustel von Estwi.. sind mir persönlich zu unhandlich.Ausnahme ist die 1800g Variante mit langen Griff der mir als Vorschlaghammerersatz dient.
Als Handwerker lege ich großen Wert auf Qualität 2x billig gekauft ist immer teurer als 1x Qualität von der Unfallgefahr ganz abgesehen.

MFG

Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Xyrx am 10 Sep 10, 18:01
Hallo,

China-Ware muß nicht immer schlecht sein. Mittlerweile können die Chinesen wirklich gute Sachen herstellen. Die Maschinen dazu werden importiert, die Arbeitskräfte sind preiswert, die Sozialkosten niedrig. Was spricht gegen Chinaware? Ok, wenns wirklich aus der schmuddeligen hintersten Ecke aus der Garagenwerkstatt kommt, na ja. Dann nicht.

Um zum Thema zu kommen. Bei schweren Hämmern (also über 1,5kg) unbedingt Holzgriff in handlicher Form. Der große Vorschlaghammer mit Eschengriff, ist ein Muß. Gute Verkeilung des Eisenteils, auch hier kann man nachschauen. Inzwischen gibts Hi-End-Griffe aus speziellem Plastmaterial. Ich hatte so einen sogenannten schwingungsdämpfenden Hammer mal probiert. Geht sehr gut, die Gelenke und die Hand werden echt geschont. Jedoch vermisse ich das Gefühl bei der Dosierung der Kraft, es macht eben *pling* und da vorn zerknallt Gestein. Es gibt kaum eine Rückmeldung über den Griff, was mir nicht besonders gefällt.

LG Xyrx
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Wegschmeißit am 10 Sep 10, 20:33
Hallo,

China-Ware muß nicht immer schlecht sein. Mittlerweile können die Chinesen wirklich gute Sachen herstellen.

LG Xyrx

Da gebe ich dir Recht. Ich finde es nur schade das am Ende "Made in Germany" draufstehen darf, weil man die verschiedenen Komponenten hier zusammenbastelt.

Aber zum Thema zurück: Ich selber nutze einen Schürfhammer von Picard und einen 1kg Fäustel aus dem Baumarkt. Die Meißel sind auch aus dem Baumarkt. Werde mir aber demnächst noch einen schwereren Fäustel zulegen.

Glück Auf

Dirk
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Kluftknacker am 10 Sep 10, 21:10
da mir jetzt doch öfter die möglichkeit gegeben ist selber etwas aus dem fels zu hämmern

Hallo Sammlervolk,
der Einsatz eines Werkzeuges richtet sich nach dem Zweck. Für jeden Zweck gibt es das passende Werkzeug - ganz egal, ob der Stahl in China oder sonstwo geschmiedet/gegossen wurde. Ehe die Frage befriedigend beantwortet werden kann, frage ich zunächst nach dem Einsatzgebiet (Halde, Steinbruch, Hochalpin - Großstufe, Handstufe, Mikromounts).

Kluftknacker (Lieblingswerkzeug: Fahrzeugheber zum Klüfte knacken  8) ).
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: fassi am 10 Sep 10, 21:24
Hallo- eigentlich nutzt die  ganze diskussion niemanden .
sein eigenes werkzeug muss man selbst erproben
also als anfänger zum Baumarkt - fäustel mit holzstiel - 1x Flachmeisel 1x spitzmeisel. 1x  Zimmermannshammer .
und dann je nach bedarf erweitern und spezialisieren
geologenhämmer sind mir 1. zu teuer und 2. beim schürfen relativ unbrauchbar - ein Klappspaten der Bundeswehr tuts da viel besser -
gibts bei e-bay fast geschenkt
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: epidot123 am 13 Sep 10, 20:12
@kluftknacker

bis jetzt war ich im karwendeltal am blanken fels und an den umliegenden halden und steinbrüchen
zur stufen grösse da versuche ich zwischen 8 max 10cm zu bleiben,dafür gibt es dann auch sammelboxen

dann wäre von picard eher der pickhammer zu empfehlen,anstelle des geologenhammer?

vielen dank für die hilfe
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Kluftknacker am 13 Sep 10, 20:22
Hallo Michael,
Pickhammer halte ich für überflüssig. Zum Heraus"meißeln" ist die Spitze ohnehin nicht geeignet, zum Durchflügen von Halden gibt es Besseres (z.B. aus der Gartengeräteabteilung des Baumarkts). Ich denke, mit einem schweren Geologenhammer (700 g - 1 kg bzw. -fäustel (1,5 -2,5 kg) bist Du auf der besseren Seite.

Kluftknacker
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Mineralroli am 13 Sep 10, 20:29
Hallo
Zitat
zum Durchflügen von Halden  (z.B. aus der Gartengeräteabteilung des Baumarkts)
Die gute alte Kartoffelhacke ist dafür am besten geeignet.
Gruß Roland
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Jochen1Knochen am 13 Sep 10, 20:50
Hallo!
Stahl hat nun einmal nur eine Härte von 5,5 bis 5,9! Abrubbeln tut sich ein Hammer von Picard oder Estwing genauso wie ein Baumarkthammer.Du zahlst eben den Namen mit!Zum Graben ist tatsächlich die Kartoffelhacke sehr geeignet und gehört auf jeden Fall ins Auto!
Gruß Jens
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Michael am 13 Sep 10, 21:41
Eine "Grundausrüstung" ist denke ich schnell definiert.

Der Rest richtet sich nach der Fundstelle und nicht zuletzt wie weit ich das ganze zu Fuß schleppen muss.

Die Qualität des eingesetzten Materials läßt sich sicherlich an den entsprechenden Geldbeutel anpassen.
Gute handgeschmiedete Meissel und Hacken zB findet man immer wieder auf Flohmärkten im ländlichen Bereich. 
Mit ein wenig Pflege und kleines Geld erhält man so gutes Werkzeug die den Baumarktqualitäten um Welten überlegen ist.



 
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Kluftknacker am 13 Sep 10, 21:56
Stahl hat nun einmal nur eine Härte von 5,5 bis 5,9! Abrubbeln tut sich ein Hammer von Picard oder Estwing genauso wie ein Baumarkthammer.

Und das ist leider falsch. Neben der Härte zählen noch andere Eigenschaften, um aus einem Feld-Wald-und-Wiesenstahl ein Spezialwerkstoff zu machen.
Kluftknacker
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: Jochen1Knochen am 14 Sep 10, 20:01
Hallo!
Peter! Ist mir schon klar,daß Stahl nicht gleich Stahl ist ;D Trotzdem rubbeln sich die Stähle im Quarz schnell ab,aber ich kann ja zur Not ne Gummikappe überziehen.
Scherz beiseite!! Ernst versteck Dich nicht!!!
Das ganze war lediglich ein Hinweis auf die Abnutzung.
Gruß Jens
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: spotts am 16 Sep 10, 09:06
Solch eine Diskussion gibt es auch bei den Kollegen vom Steinkern:

www.steinkern.de/forum/viewtopic.php?t=9241

Zu allen bisher geschriebenen Vorschlägen und Tipps gehört noch etwas (nicht nur) zur Erstausstattung: mindestens 5.000 m2 Lagerfläche... ::)

Gruss
Helge
Titel: Re: erstausrüstung
Beitrag von: epidot123 am 18 Sep 10, 20:01
hallo helge

da gebe ich dir vollkomme recht mit der lagerfläche,meine sammlung hat innerhalb eines jahres doch beachtlich an umfang zugenommen


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