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Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: steinfried am 22 Mar 11, 09:32
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Hallo
Könnte dieses Steinchen ein Jaspis sein, oder was anderes?
Fund im Kiesbett, wahrscheinlich aus Ottendorf-Ockrilla. Ist auch nur 3cm groß.
Gruß Steinfried
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Sieht doch nach einem Ozeanjaspis aus, glaub ich.
Gruß Steven
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Interessant. Ich gehe auch manchmal in Ottendorf sammeln, so was habe ich noch nicht gefunden. Irgendwas hat im Elbekies äußerlich Farben verändert. Kann also sein, dass Du beim Schneiden/Anschleifen/Trommeln auf verrücktes Grünblau auf weißem Weiß stößt. Wohnst Du in Dresden? Ich habe da einen Schleifer/Schneider in Coschütz aufgetrieben, der auch kleine Geröllstücke schneidet und nicht allzu viel dafür will. Ich habe noch nicht genug zusammengesammelt dieses Jahr, aber wenn Du magst, nehme ich Deinen Jaspis beim nächsten mal gerne mit. Schick mir einfach eine PM, wenn Du willst. LG,
Martin
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Ich danke euch beiden für eure Hilfe.
Gruß Torsten
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Hallo!
Das hat aber mit Jaspis überhaupt nichts zu tun!
Phantasienamen wie Ozeanjaspis gehören auch ins Reich der Phantasie ,oder aber zu den Esotherikern!
Wenn die Farbe vom Foto stimmt,ist das Prasem.Seltene Ausbildung und noch nie so gesehen,aber die Natur schafft auch Seltenheiten!
Gruß Jens
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Hallo zusammen,
erinnert mich etwas an Moosachat, auch wenn die Struktur nicht wie Moos aussieht...
Ich kenne aber auch das Fundgebiet überhaupt nicht...
daher ist dies auch nur ein erster visueller Eindruck...
Gruß
Kay
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evtl. noch eine Möglichkeit:
pegmatitisches Material mit Quarz/Feldspat/grünlichem Glimmer ?
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Ich denke das im Quarz ein nadliges Erz gewesen ist,diese hellbraunen Punkte im Kern der grünen Flecken.
Das dann verwittert ist und den grünen Hof gebildet hat.
Ich hatte nur gedacht das ihr soetwas schon gesehen habt.
Torsten
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Es besteht durchaus eine frappierende Ähnlichkeit mit dem als " Ozean-Jaspis" gehandelten Material aus Madagaskar. Dann wäre es am ehesten als sphärolithischer Chalcedon anzusprechen, denn so wurde dieses Material mal bestimmt. Mit Jaspis oder Erz hat das vermutlich nichts zu tun.
Deiner Fundortbeschreibung nach zu urteilen ist es kein Eigenfund? Somit wäre auch eine Fehlangabe des Fundortes denkbar und es handelt sich tatsächlich um ein Stück aus Madagaskar. Sollte der "Kiesgrubenfund" gesichert sein, ist auch von anderen Sammlern eingebrachtes Abfallmaterial denkbar.
Dagegensprechen würde, wenn die Außenseite abgerollt ist, was bei den meisten Kiesgrubenfunden der Fall ist.
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Sieht aus wie aus einer Kiesgrube - den feinen, lehmigen Sand, der in den Rissen klebt, kenne ich aus Ottendorf, ist nur schwer zu entfernen, das Zeug. Die gelbliche Verfärbung passt auch. Und vom Fluss transportiert worden ist es wohl auch, das Stück. Risse, abgerundete Kanten - vielleicht nicht allzu weit, denn richtig rundgemuggelt isses nicht. Und wer sollte so ein hübsches Teil wegwerfen? Nimmt nicht viel Platz weg und sieht poliert bestimmt auch noch nett aus. Calzedon, Spat - wie hart ist es denn?
Gruß
Martin
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Hallo Martin, das ist schon die angeschliffene Seite, nur nicht richtig poliert. Das Stück hatte meine liebe Mutti in einem Kieshaufen hier in Dresden gefunden. Ich gehe also davon aus das es höchstwahrscheinlich aus Ottendorf-Okrilla stammt.
Sphärolithischer Chalzedon klingt interessant, einige dieser grünen Aggregate haben unter dem Mikro einen scheinbar strahligen Aufbau.
Hier noch mal die Naturseite. Da ist natürlich jetzt der weiße Dreck von schleifen drauf.
Torsten
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Jo, das sieht tatsächlich nach Original Kiesgrubenfund aus und nicht nach entsorgtem Sammlerabfall.
Da hast Du ein sehr bemerkenswertes Stück. Ich bleibe auch bei dem sphärolithischen Chalcedon.
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Hallo Steinfried
Hat wirklich eine frappierende Ähnlichkeit mit Ocean-Jaspis (Name leitet sich von der Fundstelle ab). Das Grüne wurde schon einmal von dort als Seladonit bestimmt.
Gruß Robert
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Ich bin jetzt auch eurer Meinung, auch wenn es ein kleiner ist.
Ich danke euch allen, für die Hilfe.