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Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Achate / Agates => Thema gestartet von: seppl23 am 10 May 11, 18:59
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Hallo Sammlerfreunde,
Bei einer am Wochenende gefundenen Achat-Brekzie bin ich mir nicht wirklich sicher, ob diese natürlichen Ursprungs ist. Fundort: Elbe bei Meissen.
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Ach, noch was...
Woher könnte dieser schöne Gangachat stammen? Fundort ist der Selbe wie die Brekzie. Ich dachte erst an Schlottwitz?
Vielen Dank im voraus für die Hilfe!
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Hallo Seppl!
Denke schon das die Achat-Brekzie natürlichen Ursprungs ist, habe ähnliches schon aus der Müglitz gefischt.Der "Kitt",Jaspis ist weicher als die Quarz/Achattrümmer und somit schon mehr ausgewaschen.Trotzdem schöne Stücke.Gruß alexis.
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Hallo Mario
ob diese natürlichen Ursprungs ist
auf jeden Fall, künstlich ist das nicht zu schaffen.
zu Bild 2:
Ich dachte erst an Schlottwitz
von der Struktur her auch ein Halsbacher Typ (korallenartige Struktur), dennoch tendiere ich mehr zu Hartmannsdorf (Kr. Dippoldiswalde).
Begründung: Der Halsbacher Achat hat keine nördliche Verbreitung bzw. Streuung erhalten und wenn dann nur sehr untergeordnet.
Die Elbe mit ihren Nebenflüssen hat bereits schon im Tertiär für eine erhebliche Verbereitung der südl. Achate wie Schlottwitz, Johnsbach, Hartmannsdorf....und vor allem aus Tschechien beigetragen.
Diesen Achattyp jetzt genau einer ehemaligen Lokalität zuzuordnen ist recht schwer da auch die Ausbildung der Achat-Gänge der einstigen Fundstellen recht unterschiedlich ist bzw. war. Bei bestimmten Ausbildungen wie z.B. Trümmerachate evtl. auch mit Amethyst kann sehr sicher zugeordnet werden. In diesem Fall können mehrere Fundstellen zutreffen.
Ich möchte aber auch bestätigen das Schlottwitz nicht so abwägig ist.
Beste Grüße
Roland
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Hallo Axel und Roland,
Interessant, wie immer! Ich danke euch.
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Also bei dem zweiten Stück würde ich Schlottwitz eher aussschließen.Solche ähnlichen Achate kann man auch auf den Feldern bei Großsedlitz finden,wo ja bekanntlich auch böhmisches Material vorkommt. Für Schlottwitz ist mir die Bänderung zu filigran und von der farblichen Abfolge eher untypisch...aber hinter so einem Stück wird immer ein Fragezeichen bleiben.
VG Arndt
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Zu Bild 1:
Hallo, ist schon interessant, die Petrogrphie. Bei uns im Wesergeröll kommen ebenfalls Quarz-Jaspis Breccien vor, mit Herkunft aus dem Kellerwald. die sind allerdings genau "anders herum"; durch Tektonik gebrochener Jaspis mit anschließender Gangfüllung aus Quarz.
Gruß Jörg