Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Veranstaltungen - Termine / Events - appointments => Thema gestartet von: TKMineral am 16 May 11, 12:07
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Hallo!
Habe gerade mal gesehen,das DIE wichtigste Mineralienbörse im Saarland überhaupt noch nicht aufgeführt ist, also am 5. Juni nach Freisen fahren, die Börse ist jedes Jahr interessant, es wird immer wieder viel interessantes Material vorallem für Achatsammler geboten. Aber auch Kristallstufensammler können immer wieder was interessantes finden!
Jedenfalls ist es die beste Mineralienbörse im Saarland, zumindest eine die sich so nennen darf;-))
http://www.mineralienverein-freisen.de/index.php
Gruß
Thomas
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Hi
Hab gerade das Hotelzimmer gebucht! Sind ja doch 500km einfache Fahrt von München aus.
Gruß und Glück Auf
Haldenhai
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freue mich auch schon auf die Freisener Börse und die Sammlerkollegen.
Werde als Aussteller viele schöne Achate und Mineralien dabei haben.
Übrigens findet vorher eine Grabungsaktion für Achate statt.
Viele Grüße
Peter
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Hallo Sammelgemeinde
Ich fahre wieder, wie schon geschrieben, zum Börsenbesuch in Freisen und würde gerne am Samstag den 4.6. noch zum Sammeln gehen.
Hat jemand Lust mir in der Eifel (ich bin ein absoluter Eifel Neuling würde mich aber brennend dafür interessieren) oder der Umgebung von Freisen / Idar Oberstein (Schlafe wie immer in Allenbach) ein paar Fundstellen zu zeigen, und eine kleine Sammeltour zu unternehmen?
Würde mich über eine PM zum gemeinsamen Sammeln riesig freuen.
Glück Auf
Haldenhai
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Hallo!
Wenn schon etwas verspätet, hier ein kleines Resümee der Börse;
wie immer gabs ein tolles Angebot, besonders für die Achatsammler; es wurde viel einheimisches Material angeboten, wie z.B. natürlich Juchem, Baumholder, Freisen, dann auch einige nette Ackerfunde sowie an einem Stand sind mir gute & günstige Achate von der Teufelskanzel aufgefallen. Auch kristallines Material war zu haben, besonders schöne Sachen gabs bei Danny (www.michel-mineralien.de) zu sehen, vorwiegend Quarze und Varitäten in guter Qualität sowie auch sehr schöne Fluorite, Erzstufen usw.....
Bin ja nicht so der Achatfreak, aber auf der Börse werd ich immer fündig, wo es letztes Jahr eine schöne Glaskopfstufe aus Primsweiler bei Lebach war, so hab ich dieses Jahr einen Bleiglanz aus Rescheid sowie aus Altlay, Bournonit aus Ramsbeck, Azurit vom ehem. Autobahnbau bei MZG/ Saar sowie eine reich besetzte Hinsdalit / Corkitstufe von der Grube Bergmannstrost bei Bad Ems ergattern können.
Allerdings scheinen dieses Jahr im Gegensatz zu früher nur wenige Besucher auf der Börse gewesen zu sein, der morgendliche Andrang blieb nämlich aus.... hoffe das es nächstes Jahr besser wird - aber auf anderen Börsen gabs leider auch dieses Problem..
Gruß
Thomas
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Hallo Thomas
nur wenige Besucher auf der Börse
Leider ist das schon seit einigen Jahren so obwohl es eine gute Messe ist (vom Angebot her).
Wenn mal etwas mehr Besucher da waren so fiel dennoch die Kaufkraft recht mager aus.
Ich war mehrmals Aussteller auf dieser Messe aber zufrieden war ich dort nie.
Da blieb nur eins... für die eigenen Sammlung gute Stücke zu bekommen und die gabs immer.
hoffe das es nächstes Jahr besser wird
- ja, das kann man nur hoffen.
Beste Grüße
Roland
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Hallo,
gibt es auch Erfahrungen von der Freisener Achatgrabung auf dem Feld?
Ich konnte leider diesmal nicht teilnehmen.
Gruß
Kay
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Hallo,
ich äußere mich auch mal zu der Börse in Freisen da ich als Aussteller dort war (D. A. Michel Mineralien & mehr).
DIch fand die Halle super und die Organisation auch. Die Börse hat viel Potential und Schmuck gab es auch fast keinen. Die Mineralienbörse verdient noch diesen Namen.
Leider spiegeln die zu entrichtenden Standgebühren die Besucherzahlen nicht wieder. Es fällt hier schwer einen Gewinn zu erwirtschaften wenn kaum Besucher erscheinen!
Auf so schlecht besuchten Börsen sollte die Standmiete billiger sein, sonst lohnt sich die Anreise leider nicht. Zum Glück hab ich nicht drauf gelegt, da mein Angebot recht abwechslungsreich war!
Ich habe die Börse als Händler nicht gut in Erinnerung aber als Sammler fand ich die vielen angebotenen Achate sehr sehenswert. Da es kaum andere einheimische Mineralien gab erschien mir persönlich das Angebot etwas einseitig (aber das ist Geschmacksache).
Alle Sammler die noch gerne auf echte Mineralienbörsen gehen sollten sich diese Börse merken und auch mal hin gehen. Wer weiß wie lange solche Veranstaltungen sonst weiter geführt werden da.
Glückauf
Danny Michel (Anxbach)
www.michel-mineralien.de
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Hallo Danny
Du bestätigst meine Worte.
Ja, es wäre schade wenn dieser Zustand anhält.
Auf so schlecht besuchten Börsen sollte die Standmiete billiger sein
Nun, das wird sich nicht so einfach machen lassen. Es gibt da sowas wie ein Umlageverfahren.
Das heißt die Gesamtkosten der Hallenmietung werden auf die Anzahl der Stände umgelegt.
Ich gehe mal nicht davon aus das man daran noch verdienen will, obwohl es oft von anderen Messen als wohltuende Einnahmequelle genutzt
und noch durch Eintrittsgelder forciert wird.
Auch die angepriesenen Grabungsaktionen sind mehr eine Werbungsaktion als eine Erfolgsmeldung denn die Fundaussichten für viele Sammler sind recht mager
und nur bei Einzelpersonen evtl. eine "lohnende Sache".
Also wenn ich wieder einmal in dieser Ecke bin dann sicher nur als Besucher.
Bei alle anderen Schilderungen zum Angebot stimme ich Dir voll überein.
Beste Grüße
Roland
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Hallo Roland, ist richtig was du sagst!
Wenn ich Austeller bin muss ich überlegen ob die Besucherzahlen einen Gewinn möglich erscheinen lassen und bei so geringen Besucherzahlen ist das sehr schwer. Ist halt schade wenn man bei der Anreise schon befürchten muss bei der Veranstaltung Minus zu machen.
Vergleichbare andere Börsen sind halt um einiges preiswerter. Ich habe immer ein gutes abwechslungsreiches Sortiment im Angebot (regional u. international) und auch für jeden Geldbeutel aber selbst so war es kein gutes Geschäft. Schade die Veranstaltung ist sonst sehr schön.
Vieleicht sollten mehr Plätze vergeben werden um die Tischmiete zu senken (wenn möglich).
Der Veranstalter sollte die Börse noch besser bekannt machen (generelles Problem auf vielen Börsen, Werbung ist sehr wichtig).
Naja wie auch immer :) genug gejammert ;)!
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Hallo Danny
Ich habe immer ein gutes abwechslungsreiches Sortiment im Angebot (regional u. international) und auch für jeden Geldbeutel
Ja, das hatte ich auch immer. Von 5 bis 500 € und Anschliffe z.B. Achate sowie Kristalle, also - auch für jeden Geldbeutel und für jeden Geschmack, aber geholfen hat es nichts.
Vieleicht sollten mehr Plätze vergeben
Das ist nicht das Problem denn Stellplätze sind mehr als genug vorhanden. Wenn ich die super breiten Stauräume zwischen den Tischreihen sehe (Mittelgang), da paßt locker noch eine Tischreihe dazwischen.
Ich denke, da fehlt es an Aussteller, aber die kann man nicht kaufen. So werden bei fehlenden Ausstellern die Tischreihen hallenfüllender Weise auseinander gezogen.
Nüchtern betrachtet würde die halbe Halle reichen wenn wenn alle Stände den üblichen Rahmen einschl. des Arbeitsraums für den Aussteller hätten.
Weiß der Kuckuck wo hier der Hase im Pfeffer liegt.
Beste Grüße
Roland
Noch eine Anmerkung:
Soweit mir bekannt ist wird Werbung sehr umfangreich betrieben, demnach kann es daran kaum liegen.
Ich vermute mal folgendes: Die Börse ist zu 80 % eine Achatmesse. Das grenzt erst mal die Anzahl der Mineraliensammler als Kundschaft ein.
Dann gibt es nur wenig NEUES, meist alt Bewertes und Bekanntes. Langjährige Achatsammler haben aber breits Funde aus dem Angebot und werden somit zu "Sehleute" oder kaufen nur noch vereinzelt
und es steht fachsimpeln und das Treffen befreundeter Sammler im Vordergrund.
Das zeichnet sich schon seit einigen Jahren ab und es folgt das die Besucherzahl zurück geht. Die wenigen Besucher die dennoch kommen können nicht die Menge der Aussteller befriedigen.
Ich selbst hatte vor zwei Jahren meine Standfläche verdoppelt (kostenlos) weil ein Aussteller nicht erschien. Mehr Umsatz? Absolute Fehlanzeige.
Wenn dieser Zustand das Aussteller nicht wiederkommen oder sich anmelden und dann nicht erscheinen (übrigens eine Frechheit) anhält dann ist das kein gutes Ohmen für diese doch gute Messe.
Man bedenke das es für diese Region auch ein Tiefschlag ist wenn es die Messe einmal nicht mehr gibt.
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Hallo
Nachdem ich auch 3 mal an dieser Börse teilgenommen hatte mit einem sehr guten Angebot und 3 mal drauflegen mußte fiel für mich eine weitere Teilnahme für die Zukunft aus. Die Besucherzahl ist im Verhältnis immer zu niedrig gewesen, zumal sie meist aus Regionalsammlern besteht die im Prinzip ja aus der Gegend bereits alles in der Sammlung stehen haben.
Gruß Robert
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Hallo,
da gibts wohl viele Gründe, warum die Besucher weniger werden.
Ich frage mich ja selber: Warum soll ich 300 km fahren ( 50 Euro Sprit, evtl noch Übernachtung, Essen), wenn ich sowieso keine teuren Stufen kaufe.
Da wird die 20 Euro-Stufe dann unverhältnismäßig teuer.
Da fahre ich lieber einmal im Jahr ein paar Tage nach München und kann unter vielen Ausstellern wählen.
Es ist zu beobachten, das die Sammler aus dem hiesigen Raum fast nur noch lokale Börsen im Umkreis aufsuchen. So mal eben auf Verdacht ein paar hundert KM fahren, ist einfach nicht mehr drin.
Anders siehts natürlich in den Ballungsgebieten aus wie Ruhrgebiet, München, div. Großstädte. Da kann man auch den ein oder anderen nicht ganz so interessierten locken.
Da machts dann die Masse Mensch.
Ich sehe das sehr pessimistisch. Obwohl das eigentlich schade ist. Die kleinen Börsen haben mir immer gut gefallen.
Leider stehen dem Besuch die gestiegenen Lebenshaltungskosten entgegen.
Die Veranstalter haben natürlich die gleichen Probleme. Die Hallenmieten sind extrem teuer.
Mal zum Vergleich. Ich habe vor ca. 30 Jahren für den Schlösser-Saal in Düsseldorf (Mineralienbörse) eine Tagesmiete von umgerechnet 500 Euro incl. Strom und Tischen bezahlt.
Ausstellerzahll um die 40.
Heutzutage kostet eine vergleichbare Größe im Foyer einer Stadthalle gut 4-5000 Euro, exkl. Tische und Strom, im Winter noch Heizung dazu.
Da gibt es für die Aussteller auch keine Alternativen. Ist die Besucherzahl zu gering, die Standmeieten zu teuer, Umsatz zu niedrig, ist die Börse für den Verkäufer gestorben.
Niemand, auch nicht ein verkaufsorientierter Sammler, der nur seinen Sprit und die Reisekosten für die Sammeltouren wieder reinholen möchte, stellt sich da nochmal für nothing hin.
Es gibt da auch keine Patentlösung - das ganze ist so bedingt durch äußere Einflüße, auch finanzieller Art, auf die weder Veranstalter und Aussteller Einfluß haben.
Gruß aus Solingen
Couchmolch Peter
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Hallo Peter
Sehr eindrucksvoll geschildert und ich gebe dir Recht.
@Robert
Ja leider, ich kenne auch einige Aussteller die dort waren (mich eingeschlossen) und nun sagen danke - nicht noch einmal.
Ich überlege ob es auch daran liegt: Das Angebot ist gut aber eintönig - und das zermürbt.
Beste Grüße
Roland
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Hallo,
zu dem Gesagten kommt noch hinzu, dass viele Aussteller nicht nur auf einer Börse vertreten sind, sondern man sie in einer bestimmten Region mehrmals im Jahr antrifft. Dann meist mit überwiegend demselben Material in geringer Variation. Und wozu etwas kaufen, an dem man schon X-mal vorbeigelaufen ist ohne es ansprechend zu finden?
Dennoch kann man auf kleineren Börsen immer wieder sehr gutes Material erwerben, das auf den großen bekannten Börsen fehlt (oder schon Preisdimensionen erreicht hat bei denen man kopfschüttelnd weitergeht).
Soweit meine Anmerkung aus Käufersicht.
Besten Gruß,
Stefan
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@ couchmolch,@skibbo,
sachlich auf den Punkt gebracht!
@ mineralroli, und andere ,[/b]
nachdem TK ja recht zeitnah einen kurzen aber treffenden Bericht geschrieben hatte, war eigentlich alles Wissenswerte berichtet.
Als Ergänzung und nach der aktuellen Diskussion (Sommerloch???) dazu doch noch ein paar Zeilen:
Besucherzahl: wie ich hörte, bewegte die sich im Bereich des Vorjahres! Ich schätze dies auch so ein.
Frage: wie hoch darfs denn sein? Was bitte sagt denn die Besucherzahl primär über den geschäftlichen Erfolg eines Händlers aus? Ich denke mal, zuerst müssen das Angebot die Qualität und die Preisgestaltung stimmen. Auch Neues im Angebot lockt eifrige Börsengänger immer wieder zu einem an den Stand: das Interesse muss geweckt werden. Wenn ich z.Bsp. über Jahre hinweg, auf verschiedenen Börsen, bei einem Anbieter immer wieder die gleichen Stücke sehe, verliere ich grundätzlich das Interesse an diesem Anbieter und schenke ihm keinerlei Beachtung mehr und gehe weiter. Dass solche Kollegen mit den Jahren dann generell unzufrieden werden liegt doch auf der Hand.
Der Veranstalter muss die Börse bewerben und dies hat er ausreichend in der regionalen und überregionalen Presse, sowie in den Fachzeitschriften getan. Auch übers www., auf anderen Börsen etc. wurde vielfach auf die Börse hingewiesen. Mehr konnte von Seiten des MVF bestimmt nicht getan werden. Dass dies ausreichend war, zeigt die Besucherzahl. Im Vergleich zu zahlreichen anderen Veranstaltungen dieser Art, war diese in Freisen sicherlich nicht rückläufig.
Roland, mir wäre es auch lieber, wenn's etwas intimer und nicht so "turnhallenmäßig steril" wäre. Die Halle gibt dies aber nicht her. Und eine gemütliche Enge durch Auffüllen mit Esoterik und übermäßigem Schmuck zu kreieren, würde mich als Börsenbesucher stören.
Angebot:
- Freisen: sehr schöne Achate etc. aus Sammlungen von Vereinsmitgliedern; auch reichlich Neufunde -> meistens Feldfunde. Jedoch auch
Hammerteile aus der Sammlung eines früheren Vereinsmitgliedes.
Preise: ist ja immer so ne Sache, aber ich behaupte mal durchaus sammlerfreundlich.
- Truppenübungsplatz: außergewöhnlich schöne Achate; auch von historischen Fundpunkten; wo gibts denn sonst noch solch ein Angebot?
- Baumholder: ein Anbieter - das gewohnt hochwertige Angebot.
- Steinbach: in diesem Jahr exklusive Pracht-Stücke aus einer alter Sammlung; auch hier erstaunlich sammlerfreundliche Preise!
- Verkieselte Hölzer aus dem Saarland: Blies, Umgebg. Freisen zb. -> absolutes Sammlungsmaterial.
- Waldhambach: wenig. Jedoch: ein Anbieter bekam die Stücke buchstäblich aus der Hand gerissen! Achate vom Feinsten in ausgefallenen
Farben. Die Preise darf man gar nicht nennen - sonst bekommen mitlesende Händler vielleicht noch Gewissenbisse ;) :o
- Oberthaler-Achate: das gewohnt sehr gutes Angebot - museale Prachtexemplare von diesem erloschenen Fundort, sind ja
bekannterweise eher selten auf den Börsen zu finden.
- Quarze aus dem Hunsrück - auch Stromberg: sehr schöne Stücke dabei. War etwas für die Spezialisten die etwas mit einem Fundort
STROMBERG anfangen können. ( das Suchen ist dort ja wohl strengstens verboten!). In Freisen gabs für Interessierte die Gelegenheit zur
Sammlungsergänzung!
- Steinbruch Juchem: an wenigen Ständen wurde durchaus Matrial wo sich das Anschauen lohnte angeboten. Aktive Juchem-Sammler und
an Juchem Mineralien interessierte Sammler haben die aktuelle Fundsituation und die der letzten drei Jahre vor dem inneren Auge und
entwickeln wohl erst bei Blau, Schwarz, roten, gelben, grünen Calciten in verschiedenen Kristallformen, bei Drusen, Handstücke, bunten
oder interessant gezeichneten Achaten so richtiges Interesse. Und dann darf das gute Stück ja auch keine Beschädigungen aufweisen:
man kanns ihnen nicht verdenken - die Freaks sind halt verwöhnt, obwohl solche Traumstücke ja auch im Juchem mit der "Stecknadel im
Heuhaufen" gleichzusetzen sind.
Ein Anbieter auf der Tribünenseite hatte zwei solcher "Hingucker" im Angebot.
Ein weiterer Anbieter hatte drei oder vier tolle, alte Hungerwanddrusen (Sammlungsqualität) auf seinem Tisch; Preise: günstig-billig-sehr,
sehr gut.
- Feldfunde u.a. aus der Region Idar-Oberstein: wer genau hinschaute konnte den ein oder anderen tollen Achate ergattern!
- Deutschland: sowohl Achate als auch XX, schöne und interessante Stücke - was Spezialitäten anbetrifft -> TKs Bericht. Man wurde also
fündig.
- Ausländische Achate. möchte ich nicht in Gänze beurteilen, da ich diese nicht sammele; nur soviel: egal woher, sie waren durchweg
interessant, schön und anspruchsvoll. Da konnte jeder Interessierte etwas für seine Sammlung finden.
- na und dann gabs halt noch das übliche Geglitzere...wie überall... etwas für die Sehleute halt....muss sein.... man schaut sichs an..
Schürfaktion
Ich meine gehört zu haben, dass die Gemeinde Fresien zu dieser Aktion einlädt und der Mineralienverein Freisen diese Aktion betreut.
Roland, ich denke als Außenstehender ist es sehr schwer sich ein Urteil zu erlauben.
Ich war an beiden Tagen Vorort und kann nur von einer freundlichen und lockeren Stimmung berichten. Fundgarantie, na wer kann denn die geben? Ich gehe mal davon aus, dass jeder der dort oben gegraben hat weiß, wie er mit der Sache umzugehen hat. Es wurden wirklich tolle Achate gefunden. Wie ich hörte wurden in anderen Foren diese auch schon veröffentlicht und wurden durchaus positiv bewertet und bewundert.
Aber wie überall gibt es auch hier Zeitgenossen, die auch wirklich an allem und jedem etwas auszusetzen haben. Als ob der Mineralienverein Freisen was dafür kann, wenn deren Nachbar bei der Grabung etwas findet und sie nicht. Ziemlich kleingeistig.....
Aus Sammlersicht würde ich mal behaupten, dass sich der Besuch auf der diesjährigen Börse durchaus gelohnt hat - also ich war zufrieden; habe einige Sammlungsstücke ergattert.
Aber gut, dass ich mich nicht in die Rolle eines Händlers versetzen brauche und mir keine Gedanken darüber machen muss, wie ich mein Geschäft in der heutigen Zeit ins Rollen bringen kann.
Gruß
Hartmut
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also ich kann mich über die diesjährige Freisener Börse nicht beklagen. Es hat alles gestimmt. Der Umsatz war vom Kosten-Nutzenrahmen in Ordnung, vorrausgesetzt man hatte Stücke für das dortige Sammlerpulikum im Angebot. Ich kenne die Börse schon über 25 Jahre und mag mir deshalb eine Meinung zu erlauben. Die Qualität der Aussteller war 2011 durchaus besser als die letzten Jahre. Weniger Anbieter von Schmuck und Kettensträngen und Massenware aus Brasilien, durchweg Anbieter mit Sammlerstücken für jeden Geldbeutel. Die Werbekampagne war sehr intensiv und ich meine sogar bisher die umfangreichste.
Es war eine richtige Sammlerbörse wie es solche in Deutschland nur noch wenige gibt. Das Umfeld hat auch gestimmt wie z.B. Grabungsaktion und Mineralienmuseum. Auch war die Stimmung unter uns Sammlern sehr gut. Wer das alles nicht erlebt hat kann sich kein echtes Urteil erlauben.
Ich bin jedenfalls nächstes Jahr wieder mit dabei und freue mich schon darauf.
Viele Grüße
Peter
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Hallo
@Stefan
Ich denke Du meinst die Stände am Juchem. Gebe dir Recht.
@Hartmut
Ich kenne ja dein Arrangement zur Börse und weiß das solche Meldungen wie die Vorangegangen bitter aufstoßen.
Ich hatte das Angebot und die Qualität nicht in Frage gestellt sondern sogar die Messe als Gesamtes hervorgehoben einschl. der guten Werbung.
Was bitte sagt denn die Besucherzahl primär über den geschäftlichen Erfolg eines Händlers aus?
Sehr viel. Kommen Hundert oder Tausend? Bei Tausend sind die Interessen breiter gefechert und Angebot und Nachfrage ist in einem ganz anderen Verhältnis.
Ich hatte in den vergangenen Jahre ein ständig wechselndes Angebot - gut, die Einheimischen Achate waren nicht dabei bzw. selten oder untergeordnet
und vielleicht war es ja das was ausschlaggebend war, aber bei anderen Ständen gab es auch nicht immer die Einheimischen Achate.
Meine vorangegangenen Berichte stützen sich auf eigene Erfahrungen und aus sicheren Angaben anderer Aussteller.
eine gemütliche Enge durch Auffüllen mit Esoterik und übermäßigem Schmuck zu kreieren, würde mich als Börsenbesucher stören.
Da stimme ich voll zu.
Vielleicht ist der Gedanke an eine andere Lokalität (eben-gemütlicher und billiger) gar nicht so abwegig.
Roland, ich denke als Außenstehender ist es sehr schwer sich ein Urteil zu erlauben.
Außenstehender ?? also in dieser Niesche setzte ich mich nicht.
Aber wie überall gibt es auch hier Zeitgenossen, die auch wirklich an allem und jedem etwas auszusetzen haben
Ich hoffe Du zitierst mich da nicht rein.
Worte wie: Ich meine gehört zu haben....
haben auch keine große Aussagekraft.
Man muß auch mal die Fakten auf den Tisch legen können ohne angemahnt zu werden und auch aus der Sicht des Verkäufers sehen und genau darum ging es bisher in den Beiträgen.
Wie Du schon schreibst:
Aber gut, dass ich mich nicht in die Rolle eines Händlers versetzen brauche und mir keine Gedanken darüber machen muss, wie ich mein Geschäft in der heutigen Zeit ins Rollen bringen kann.
Nochmal ein Resümee.
Die Börse ist gut aber die Aussagen mehrerer Aussteller die anderer Meinung sind sollte man nicht ignorieren bzw. als Falschmeldung abtun.
Besse wäre sich damit auseinander zusetzen und nach Verbesserungen zu suchen, denn eine Kritik muß ja nicht nur tadeln sondern kann auch Anregungen geben besser zu werden.
Ich offe ich konnte meine Darstellungen noch etwas verdeutlichen ohne jemanden persönlich zu diskreditieren.
Beste Grüße
Roland
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alla hopp...
@ Roland,
Vorweg: wie kommst Du denn darauf, dass mir das bitter aufstoßen sollte? Ich habe bei dem Geschäft keinerlei Aktien im Depot und somit stellt sich bei mir auch kein Reflux ein.
Ich beschrieb meine Beobachtungen und diese betrafen auch die Besucherzahl. Nix von wegen: ich meinte gehört zu haben!
Mit Vermutungen und Vagem kann ich nichts anfangen - ich konnte es ganz gut abschätzen und habe gesehen, dass ständig Betrieb an der Eingangskasse war.
agatefreak, ein Händler hat sich vorhin ja auch dazu geäußert. Seinen Zeilen nach, kann ich mich kaum getäuscht haben.
Kritik solte jeder als Anstoß zum Nach- und Überdenken nutzen...wenn er will.
Ist doch normal, dass es bei solchen Veranstaltungen zufriedene und unzufriedene Händler gibt; und dass man von den Bemitleidenswerten dann Klagen hört ist auch normal.
Selbstverständlich ist primär ausschlaggeben für den geschäftlichen Erfolg, dass das Angebot in jeder Beziehung stimmt. Was nützen Dir denn Tausende an fachkundigen Besuchern, wenn man nur "schon tausendfach Gesehenes", an den Interessen der Besucher Vorbeigehendes, mindere Qualität oder preislich Durchgeknalltes anbietet? Roland, wir sprechen hier von einer Börse, von denen es immer weniger gibt, und nicht von einem Weltevent wie München oder Dortmund oder Hamburg, oder Saint Marie aux Mines, etc. etc., etc.
Bei diesen größeren Events ist die Beziehung: geschäftlicher Erfolg abhängig von der Besucherzahl selbstverständlich extrem gegeben. . Aber bei solch kleinen Börsen muss das Angebot angepasst und selbstverständlich dann auch die Nachfrage vorhanden sein. Stimmt das Zusammenspiel, dann ists gut.
Die Aufgabe des Veranstalter besteht darin, im Vorfeld alle erdenklich möglichen Vorausetzungen zu schaffen, damit der/die Händler einen erfolgreichen Tag verleben. Und dies wurde in Freisen m.E. auch getan.
Wenns dann aber auf Händlerseite eben mal nicht gepasst hat, dann hab ich mir als Händler halt mal die Finger verbrannt und reagiere entsprechend. Ist eine Flexibilität nicht möglich, oder verbietet es meine Geschäftsphilosophie, dann bin ich eine Erfahrung reicher und hake die Sache ab und jammere doch nicht öffentlich rum. Aber, jeder wie er will.....
Im Französischen und Saarländischen Regionalprogramm liefen zwei Berichte über die Börse und die Grabungen. Alleine dadurch wurde schon in die Vorbereitungen für die Börse 2012 eingestiegen. Andere Veranstalter wären froh sie bekämen solch eine Plattform....nur mal so als INFO auch an Händler/Aussteller.
Wo bitte bekommst Du ein vergleichbares Angebot wie in Freisen noch auf den Händlertischen zu sehen? Da bin ich jetzt Außenstehender, aber ich behaupte mal: nicht auf den vorher genannten, großen Börsen - NIRGENDWO sonst !
Den Juchem brachte ich ins Spiel - wer sonst kann Angebotenes mit aktuellen Funden vergleichen wenn nicht ich?
Warst Du bei den Grabungsaktionen dabei? Und nur dieses habe ich angesprochen. Ich habe Dich in diesem, wie auch im letzten Jahr dort nicht gesehen - auch auf der Börse warst Du nicht. Selbstverständlich bist Du somit Außenstehender und hast Deine Infos aus zweiter Hand.
Ich war dabei, habe einige der Fundstücke bei der Grabung gesehen, von anderen gehört und kann mein Geschriebenes nur dick unterstreichen.
Roland, als langjähriger Besucher (früher auch Aussteller) dieser Börse, hats mich eben in den Fingern gejuckt, das ein oder andere musste zurecht gerückt werden.
Gruß
Hartmut
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Hallo Hartmut
OK, ich will die Sache etwas einbremsen bzw. nicht weiter ausschlachten.
wie kommst Du denn darauf, dass mir das bitter aufstoßen sollte
sagen wir mal so: ich hätte es mir vorstellen können weil Du doch als Regionalsammler eine nähere Beziehung zur Börse hast.
Wo bitte bekommst Du ein vergleichbares Angebot wie in Freisen noch auf den Händlertischen zu sehen?
wie ich schon mehrmals schrieb: die Börsenangebote sind gut.
auch auf der Börse warst Du nicht. Selbstverständlich bist Du somit Außenstehender und hast subjektive Infos aus zweiter Hand
stimmt, seit zwei Jahren nicht mehr da sich die Anfahrt aus Bayern nicht lohnt und meine Berichte sind Erfahrungen aus der aktiven Zeit und
vorangegangenen Berichten zufolge scheint sich die Situation nicht geändert zu haben.
jammere doch nicht öffentlich rum. Aber, jeder wie er will.....
Na ja, man kann auch nicht alles schönreden und sollte auch die Meinungen Anderer hören. In diesem öffentlichen Forum kann man doch auch
mal über solche Sachen reden ist ja nichts dabei und deshalb weil soviel dazu geschrieben wurde habe ich geantwortet.
Ich denke aber der Worte sind zu diesem Thema genug gewechselt. Wir haben Plus und Minus gehört wie bei einer sachlichen Diskussion üblich.
Alles andere gehrt auch pM.
Beste Grüße Hartmut
von Roland