Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Veranstaltungen - Termine / Events - appointments => Thema gestartet von: Stefan am 18 May 11, 00:59
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Messetermin:
23.06.2011 - 26.06.2011
Zutritt: Publikumsmesse
Turnus: jährlich
Hotels: Hotels nähe Sainte-Marie-aux-Mines Center
Messekontakt:
info@euromineral.fr
www.euromineral.fr
Messeort:
Sainte-Marie-aux-Mines Center
Rue Osmont
F-68160 Sainte-Marie-aux-Mines, Frankreich
Veranstalter:
Mineral Concepts
F-68311 Illzach, Frankreich
Tel: +33 (0)3 89505151
Fax: +33 (0)3 89511990
info@euromineral.fr
www.euromineral.fr
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VON MIKRO-MINERALIEN DER VOGESEN UND DES SCHWARZWALDES BIS ZU RIESIGEN KRISTALLEN DER NAICA HÖHLE IN MEXIKO
Projektionen in 3D mit der Teilnahme des Vereins « Association des Amis du Quartier de Bourtzwiller » und Herrn Gerhard Niceus.
André Marent, Mineraloge und Daniel Chailloux, Höhlenforscher und Unterweltfotograf, werden während der EURO-MINERAL & EURO-GEM 2011 Börse außergewöhnliche audiovisuelle 3D-Projektionen präsentieren.
MIKRO-MINERALIEN DER VOGESEN UND VOM SCHWARZWALD- André Marent- A.A.Q.B
Die Vogesen und der Schwarzwald sind hervorragende Abenteuergelände für die Mineralogen. Tatsächlich, der alte hercynien Sockel, auf dem diese beide Regionen liegen, ist an Mineralien aller Arten reich.
André Marent ist vor allem ein Mineraloge, aber auch ein Micromounter. Sein Wunsch ist, die Vision der Mikro-Kristalle, die er unter seinem Binokular-Mikroskop beobachtet, zu präsentieren. Deswegen hat er die Fotografie in 3D gewählt, um die beste Bildqualität präsentieren zu können.
Der fotographische Bereich der Mikro-Mineralien, hier vorgestellt, ist sehr klein, nur wenige Quadratmillimeter. Ohne die dritte Dimension, die durch die 3D-Aufnahmen zu bekommen ist, ist die kristalline Architektur des Minerals schwierig zu erkennen. André Marent hat eine komplexe Vorrichtung für Bildaufnahmen in 3D ausgearbeitet. Nach dem audiovisuellen Programm wird diese Vorrichtung erklärt .
CRYSTAL FACTORY – Daniel Chailloux - La Salle Team 3D Phot
Das Innere unseres Planeten ist eine Fundgrube! Die Forschungsreisenden des Internationalen Vereins “La Salle Team 3D Photo“ sind Höhlenforscher und Fotografen der Unterwelt. Sie erforschen und fotografieren die Höhlen und Schluchten.
Nach ihren verschiedenen Untertage-Exkursionen stellen sie ein audiovisuelles Programm in außergewöhnlichen 3DFotografien der natürlichen Formationen vor, die zu den schönsten Höhlen der Länder, die sie besucht haben, gehören: Frankreich, Spanien, Kuba, New Mexico...
In Frankreich, in den Höhlen der Black Mountain, kann man grüne und blaue Aragonit Kristalle bewundern, die jeweils durch winzige Spuren von Zink und Kupfer gefärbt wurden.
Die Lechuguilla Höhle, New Mexico, ist sicherlich die schönste Höhle unseres Planeten mit einer vielfältigen Kristallausbildung. Durch ihre besondere geologische Formation bietet sie hervorragende Gips- und Aragonit- Kristallisationen.
Die kubanischen Höhlen sind zahlreich und enthalten Calcit-Ausbildungen in Form von Pilzen.
In der Naïca Höhle in Mexiko werden die größten Gips-Kristalle der Welt gefunden. Der größte Kristall hat eine Länge von 11 Meter und eine Breite von 60 cm.
Die 3D-Präsentationen werden am Gymnasium Louise Weis am Samstag, den 25. und am Sonntag, den 26. Juni nach folgenden Zeitplänen stattfinden:
- Vormittag: drei Präsentationen: von 9:00 bis 10:00 - von 10:00 bis 11:00 – von 11:00 bis 12:00
- Nachmittag vier Präsentationen: von 14:00 bis 15:00 – von 15:00 bis 16:00 – von 16:00 bis 17:00 – von 17:00 bis 18:00
Nach diesen 3D-Präsentationen werden die Autoren Sie über die verwendete Foto-Ausrüstung und Programme informieren, mit denen sie diese außergewöhnlichen 3D Fotos erstellt haben.
Fotos : André Marent
1) Silberlocke – Sainte-Marie-aux-Mines
2) Mimetesit auf Quarz – Grube Clara
Photographie : Daniel Chailloux
3) Buisson d’aragonite – Lechuguilla Cave - USA
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Werte Sammlergemeinde,
es ist endlich wieder soweit- St.Marie steht kurz bevor! :D
Dieses Jahr wird auch www.mineraliensammlung.com erstmalig und an zwei Ständen mit breitem Angebot von der Partie sein!
Julian Gruber im Zelt CV-013 ( mit den schwarzwälder Urgesteinen Uwe Janouch und Ralf Ressel ) und meine Wenigkeit ( Zelt CL-020, gemeinsam mit Peter Kolesar ), freuen uns, Sie / Euch dort begrüßen zu dürfen.
Man darf gespannt sein, denn wir werden einige Überraschungen mit dabei haben....
Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche, Kontakte ,....und auf den Riesenspaß!! ;)
Bis bald!
Carsten Slotta
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Wer will mitfahren? Ich fahre am Mittwoch früh von Bingen, Bad Kreuznach, Mainz zur Euro-Mineral/Euro-Gem und am Donnerstag Abend zurück. Es sind noch 2-3 Plätze frei. Meine Handy-Nr.: 0176 - 96 19 77 44
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Hallo liebe Freunde,
zurück aus dem Val dArgent muss man erst einmal alle Eindrücke verarbeiten. St. Marie mit irgendeiner anderen Börse vergleichen? Das geht nicht! Das Flair in diesem kleinen Dorf im Elsass kann keine andere Börse auf der Welt bieten. Und schon gibt es wieder das Gerücht, dass die Börse ab 2013 in Colmar stattfindet. So stand es zumindest in den französischen Zeitungen.
In diesem Jahr war ich nicht auf den Kauf von Sammlungsstufen aus. Aber dann sieht unsereiner doch was und so einige Stückchen liegen nun in meiner Sammlung. Ein französischer Sammler hat einige Chessy-Sammlungen aus Nachlässen erworben und konnte das Material günstig anbieten. Nach Vergleich bei zwei weiteren Händlern habe ich dann zugeschlagen :D
Da ich kein Systematik-Sammler bin, schaue ich nicht nach diesen unaussprechlichen Namen, sondern nach Klassikern und schönen Stufen. Was mir sofort auffiel, war die Preisentwicklung bei den Chinesen. Die haben anscheinend ganz schlechten Stoff geraucht. Für Stücke, die vor einigen Jahren noch 30,- € kosteten, soll der Käufer nun 360,- hinlegen. Und die Marrokaner legen ihre Abfallhalden immer noch, übereinander gestapelt, auf die Tische. Gute marrokanische Stufen sieht man ausschließlich bei europäischen Händlern.
Überhaupt....europäische Händler wie Wendel und/oder Spirifer hatten erstklassiges Material. Zwar bereits im gehobenen Preissegment, aber da kann man nicht meckern. Vergleichbar mit den Italienern u. a. im Theater ist das schon überhaupt nicht. Dort laufen die großen Deal`s bereits am Montag und den Rest der Woche trinkt man Sekt und sieht etwas gelangweilt dem Massenandrang zu.
So gingen zBsp. mal eben so zwei Cuprite aus dem Ural über die Theke. Der eine für schlappe 45.000,- und der andere für 21.000,-€. Tja, die Cuprite....wer letztes Jahr einen gekauft hat, wird sich ordentlich geärgert haben. Die bekam man in St. Marie jetzt für 30% des letztjährigen Preises. Schöne und unbeschädigte Kleinstufen ab 70,-€. Die Dinger sind wirklich gut. Hochglänzend, messerscharf und unbeschädigt.
Unsere Freunde aus der Fälscherwerkstatt durften auch nicht fehlen. Bei zwei Verkäufen habe ich daneben gestanden und innerlich den Kopf geschüttelt. Im Labor gezüchtete dunkelblaue Oktaeder auf Matrix geklebt für 150,- €. Und ein Franzose kaufte chinesische "Türkise" für 360,-€. Laut Gesetz bin ich ja verpflichtet, Straftaten zu unterbinden ;) Ich???? Wenn die Börsenleitung nicht auf Kennzeichnung dieser Fälschungen besteht, geht mich das erst recht nichts an. Und vielleicht gibt es ja auch Sammler von Fälschungen. Da sollte man glatt die Preise erhöhen ::)
Da waren mir die Begegnungen mit guten Freunden und Bekannten wichtiger. Höhepunkt am Freitag bei Spirifer-Minerals auf dem Mindat-Treffen. Tomasz Praszkier hatte für Schmalzbrote, Bier und eiskalten Wodka gesorgt und die Stimmung konnte schnell auf lustig geschaltet werden. Steffen Michalski, Roger Lang, Gerhard Niceus(no Alkohol), Joachim Esche, Ingo Löffler(ich wohne in hessisch-Sibirien) und etliche andere, bekannte Leute wie zBsp. Jeff Scovil kamen vorbei. Danke noch einmal an Tomasz und seine Crew!
Fazit: Sainte Marie aux Mines ist immer noch ein Highlight der Mineralienbörsen dieser Welt. Da muss ich nicht unbedingt jedes Jahr hin, aber wenn ich nicht da war, hatte ich immer das Gefühl, was verpasst zu haben.
Glück Auf
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über diese beiden Herren könnte man Bücher schreiben. Man achte auf die "Visitenkarten"
Frank de Witt und Alfredo Petrov
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kann für schlappe 75.000,-€ gekauft werden
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Gerhard und Dirk bei Carsten Slotta. Der Bursche hat wohl immer Hunger :o
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dies hübschen Schwarzwald-Mädels machten Reklame für Wolfach
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Glück auf,
es ist mittlerweile in der Tat so, wie auch Wilhelm es schon schrieb, dass man für eine gute Mineralstufe aus China genauso viel bezahlt wie für einen guten Klassiker. Was dazu führt dass die Chinesischen Händler zunehmend gemieden werden. Nur wenige von ihnen hatten dann bis Sonntag fast lehre Tische. Leider sind sie auch ziemlich resistent gegen Hinweise, dass man doch die ölerei lassen sollte. Es ist manchmal schon so viel Öl dran, dass man Angst haben muss, dass ein die Stufe nicht aus der Hand rutscht. Nun sei es drum.
Auch ich habe wieder alte Bekannte getroffen und neue Leute kennen gelernt sowie viele interessante Gespräche geführt. Und wer etwas aufgeschlossen ist und nicht alles so Bierernst nimmt der hat sehr viel Spaß dort, ja irgendwie ist es eine große Familie!!!
Ich hoffe dass das mit Colmar nicht kommt, denn das einzigartige Flair wäre dann sicher dahin.
Nun mal noch einige Bilder von der Messe.
Ingo
der Mittwoch war gegen Nachmittag etwas verregnet
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Große Feldspäte gab es diesmal. Woher keine Ahnung hab nicht gefragt.
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Ja die Cubrite wahren gut und hatten auch ihren Preis.
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Und es gab mal wieder Baryte aus Peru. Die Kristalle hatten hochlanz wahren nicht trübe und leicht gelblich. Qualität hat halt seinen Preis.
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An einem anderen Stand gab es schöne Gipse, zum Teil als Zwillinge ausgebildet, aus Italien,
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Mal Feldspat Klassiker aus Japan.
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Ja und noch ein paar Seltenheiten aus Australien.
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Opal war diesmal dass Thema der Messe, hier an einem Stand einer Ätiopischen Schönheit.
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Zwei bekannte Gesichter, ja die mindat Party ist gut...............
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Nochmal ein Bild von der mindat Party. Neben guten Fettbrot gab es auch noch saure Gurken.
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Ein parr Bilder vom diesjährigen Thema der Börse, Opal.
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Das ist es was die Messe so ausmacht, etwas Musik gegen den "Stress" ;)
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Hallo ihr Beiden, schöner Bericht!
Ich konnte leider dieses Jahr nicht nach Sainte-Marie-aux-Mines
aber vielleicht klappts ja nächstes Jahr wieder.
Glückauf
Klaus
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Noch mal ich.....
Stefan hat Eingangs ja explizit auf die 3D-Mineral-Show hingewiesen.....:
Projektionen in 3D mit der Teilnahme des Vereins « Association des Amis du Quartier de Bourtzwiller » und Herrn Gerhard Niceus.
Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Die Foto-Show war wirklich beeindruckend. Man bekam Einblicke in die Kristallisation von Mineralstufen, wie ich es vorher nicht für möglich gehalten habe. Durch die Tiefe der Fotos griffen vorne sitzende Kinder immer wieder in die Luft, weil man den Eindruck bekam, die Kristalle wachsen einem entgegen. Den Aufwand der Macher kann man garnicht hoch genug bewerten. Hier spürte man förmlich, mit wie viel Liebe zu den Mineralien sich die Fotografen, Technik-Freaks und Vortragende die Arbeit gemacht haben.
Das würde ich gerne noch einmal sehen. Dann mit etwas mehr Zeit zu jedem Foto. Entspannung pur.
Mein Dank gilt allen beteiligten des Vereins und meinem Freund Gerhard Niceus. Seine Begeisterung für die Mineralien-Fotografie ist geradezu ansteckend.
Wilhelm
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Danke für die netten Berichte - hoffe, ich finde auch mal wieder Zeit, nach Sainte-Marie zu gehen.
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Hallo,
mir hat es auch wieder gefallen (und ein schöner FLuorit, der in Bologna noch für mich unbezahlbar war, kostete auf einmal nichtmal mehr die Hälfte, schnapp und weg :-)) Hab ich seitdem jedne Abend in der Hand und freue mich.
Kann es sein, dass in diesem Jahr viel mehr Schmuck (außerhalb der Eurogem, da geh ich nicht hin) gab? Kam mir zumindest so vor.
Ich gucke eigentlich gern bei den Chinesen, aber wie oben schon erwähnt wurde, saßen die viel später immer noch da und haben kaum ein Stück verkauft. Manche (aber nicht alle!) übertreiben es extrem mit den Preisen.
Auf jeden Fall schade, wenn die Messe jetzt in eine unpersönliche Messehalle wandern würde.
Bologna hatte vor Jahren auch nochg mehr reiz in der alten Kongresshalle mit ihren Winkeln und Treppen.
Jetzt alles steril und fein aufgereit in dieser häßlichen Futureshow Station. (ich fahr zwar trotzdem noch hin, weil es primär um die Stufen geht, aber etwas schönes Flair genießt man doch gerne)
LG
Nico
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Vielen Dank für die Beiträge. Schön zu lesen was alles los war.
Vielleicht hat jemand Lust einen richtigen Messebericht zu verfassen.
Für Tucson und München haben wir bereits Berichte. Saint Marie würde es abrunden.
Sainte-Marie-aux-Mines 2011 (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Veranstaltungen/Sainte-Marie-aux-Mines 2011)
Besten Gruß
Stefan
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In der Tat war es wie die letzten Jahre, wenig Neues, außer die australischen Phosphate und ein Neufund von Epidoten aus Pakistan (Kristalform von tafelig bis oktaederförmig), dafür gute Gespräche mit Freunden und ab und zu ein Bierchen. Inder, Pakistani, Afghanen und Chinesen haben in den letzten Jahren angezogen, fairerweise ist ein Teil nachvollziehbar, wenn ich die Reisekosten, Ausstellungskosten etc. sehe (allerdings wurde tw. überzogen). Für meine Sammlung sprang dann z. B. doch noch eine hübsche Erythrin-Stufe aus Marokko mit einem 3.2 cm Aggregat auf Matrix, eine Xenotim-Stufe aus Zagi-Mountains mit Kristallen bis 1 cm und ein Cuprit aus Rußland mit Kristallen bis 3 cm heraus.
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Hallo,
nach Grüchten, steht es jetzt fest! Die Mineralien Börse Sainte-Marie-aux-Mines wird ab nächstes Jahr in Colmar auf dem Messegelände stattfinden.
Ingo
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Das wäre wirklich sehr schade, die Freiluftbörse in der schönen Altstadt hat ihren Reiz.
Da geht leider das Flair verloren, das Messegelände kann da nicht mithalten. :-\
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Ja das Wars Dan..
Sollte kein Gerücht sein ..
http://www.euromineral.fr/share/why_d.html
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Hallo
Schade drum. Man hätte die Überlegungen auch in die Richtung lenken können die Messe weiterhin als Openair-Messe laufen zu lassen.
Von mir auch auch bei Colmar und ein freier Platz wäre bestimmt irgendwo (auch am Stadtrand) gefunden worden.
So quetscht man wieder alle Aussteller in Hallen.
Beste Grüße
Roland
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Tja, leider hat das Flair mal wieder gegen $$$ verloren.
Obwohl ich sehr enttäuscht bin von der Verlegung (die sich ja die letzten Jahre immer wieder angedeutet hat) werde ich meiner bis dato Lieblingsbörse an neuer Lokation eine Chance geben. Zu erwarten, das Aussteller und Besucher fern bleiben und das Ganze rückgängig gemacht wird ist ja wohl nicht drin 8). Allerdings sehe ich nach und nach schon Eintrittspreise, Standgebühren, Parkgebühren und Essenpreise wie in München kommen (und ein kleines gallisches äh elsässisches Dorf, das munter vor sich hin zerfällt, weil die wichtigste Einnahmequelle des Jahres verschwunden ist, merde!).
Nun gut, genug über die Enttäuschung gesprochen das nun nach vielen Jahren der Veranstaltungsort verlegt wird. Wünscht man den Ausstellern endlich einen reibungsloseren Auf- und Abbau...
Eigentlich hätte man ja nur die Eurogem nach Colmar verlegen können, dann hätte man zugleich auch wunderbar viele neue Parkmöglichkeiten geschaffen. hehe ;)
Mit einem weinenden Auge,
Stefan
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Das habe ich soeben erhalten. Doch nicht tot?
Lieber Aussteller,
Michel SCHWAB hat beschlossen den Euro-Mineral und Euro-Gem für 2012 von
Sainte Marie aux Mines zu verlassen. Wir möchten Sie jedoch darüber informieren,
dass die Mineralienbörse von Sainte-Marie-aux-Mines, die in einer
aussergewöhnlichen Umgebung stattfindet, zukünftig durch « Mineral & Gem in
Sainte-Marie-aux-Mines » organisiert wird, angeführt durch die Stadt Sainte Marie
aux Mines mit ihrem Bürgermeister Claude Abel, der zusammen mit einem
professionellen Team unter der Regie von Raymonde Kistler (Gründungsteilnehmerin
des EURO GEM) arbeitet.
Wir laden Sie ein an der nächsten Internationalen
Mineralien und Gems Ausstellung teilzunehmen :
am Donnerstag 21., Freitag 22., Samstag 23. und Sonntag 24.
Juni 2012 in SAINTE MARIE AUX MINES
Dafür können Sie Ihre bisherige Standortfläche reservieren mit der Möglichkeit sie zu
vergrössern und selbstverständlich inklusiv alle behördlichen Genehmigungen und die
dazugehörigen Sichereitsvorkehrungen.
Die Anmeldung, die « Ausstellermappe » sowie die Mietgebühren werden wir Ihnen in
den nächsten Tagen zukommen lassen, wir können Ihnen jedoch schon Preise in
der Größenordnung von 2010 garantieren !
Unsere Verpflichtungen ;
- Unsere Kunden und Aussteller weiterhin an uns binden, indem wir ihnen die
besondere und authentische Stimmung unseres Tales anbieten im Gegensatz zu einer
Messehalle.
- Aussteller aufnehmen, die Qualitätsprodukte anbieten, um somit unser
professionelles Image zu sichern.
- Die Anzahl der Stände beschränken, um Sie vollkommen bezüglich Ihrer
benötigten Standfläche zu befriedigen
- Unsere Aktionen unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche zu bündeln.
- Ihnen eine absolute Sicherheit bieten, sowohl im Punkto Verkehrsregelung, als
auch bezüglich Parksituation und Erreichbarkeit.
Wir sind bemüht, Ihnen die besten Bedingungen anzubieten und sorgen dafür, dass
diese Veranstaltung in seiner aussergewöhnlichen Umgebung sich weiter entwickeln
kann.
Wir bedanken uns für das Vertrauen, das Sie uns schenken und sind uns wohl Ihrer
Verlegenheit bewusst. Wir bedauern, dass Sie durch die überraschend verfrühte
Verlegung durch den alten Veranstalter in einen Zwiespalt gebracht wurden.
Wir stehen Ihnen selbstverständlich für jegliche Fragen zur Verfügung und bis bald !
Claude ABEL – Bürgermeister Raymonde KISTLER -
Managerin
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nochmal als PDF-Datei:
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Danke für die Info!
Das wird jetzt spannend, wer stellt wo aus, wie sind am Ende die Besucherzahlen...
Ein Punkt ist schon jetzt klar: nicht die Gemeinde Sainte-Marie-aux-Mines als Vertretung der Einwohner, die die Veranstaltung loswerden wollten, war treibende Kraft hinter dem Umzug.
Zeo
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Ist doch garnicht so schwer, Ölchinesen und Heilsteinfanatiker gehen in die Halle,
der Rest bleibt wo er ist. Den Esoterikern hilft eh kein Sonnenlicht mehr in diesem Leben.
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Meine Meinung
Wenn ich in die Halle will kann ich auch nach München fahren da hab ich 20 Minuten bis zur Messe wenn ich n bischen Gas gebe.
Ich werd weiter nach Sainte-Marie-aux-Mines fahren und genieße wie bisher das Flair dieser Börse und hoffe daß die Händler und die ausstellenden Sammler genauso denken.
Also bis Sainte-Marie-aux-Mines, man sieht sich!
Glück Auf an alle
Haldenhai
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Wer die Hintergründe (Auflagen), für den "Umzug" der Börse nach Colmar kennt, der wird bei den Vorhaben der Stadt Sainte-Marie-aux-Mines, moralisch gesehen starke Bedenken haben. Ich zumindest finde dieses Verhalten absolut nicht ok, so etwas nennt man "ausboten", nach der klassischen Art, zumal die Managerin vorher wohl eine Mitarbeiterin von Schwabs Team war. Es soll jeder machen was er für richtig hält, aber so eine linke Tour werde ich persönlich nicht unterstützen, das geht mir gegen mein Lebensprinzip "Leben und Leben lassen". Ich hoffe dass Herr Schwab mit einem guten Veranstaltungskonzept in Colmar an den bisherigen Erfolg anschließen kann und die Messe dort eine feste Größe wird, wie früher Sainte-Marie-aux-Mines. Man darf dabei auch nicht vergessen dass sein Engagement die Messe erst groß gemacht hat.
Ingo
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Hallo
Na gut, wir haben wir einn Pro und Contra und gut für eine Diskussion.
So wie ich und einigen andere es sehen ist der Herr Schwab nach Colmar abgewandert (möglichst den alten Kundenstamm mitzunehemen) in die Hallen,
wobei die Stadt Sainte-Marie-aux-Mines die Börse unter dem Vorstand des Bürgermeisters und ehem. Mitarbeiter vo Hr. Schwab wie gewohnt weiter betreiben wollen.
Ich denke das auch das Sainte-Marie die bisherigen Aussteller anschreiben wird.
Die Frage ist: Wer bekommt den größten Zuspruch?
Zwei Messen zur selben Zeit in ein und der gleichen Region wird nicht gut gehen. Eine bleibt auf der Strecke. Ich persönlich bevorzuge die Openairmesse.
Beste Grüße
Roland
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http://www.euromineral.fr/share/why_d.html
Hallo Sammlervolk,
von Ausboten würde ich nicht reden wollen, nur, dass anscheinend einige den Hals nicht vollkriegen können und ihr eigenes Süppchen kochen wollen. Über die genauen Hintergründe dieser Schlammschlacht zwischen Organisator und Gemeinde werden wir nie Klarheit bekommen. Beide Stellungnahmen lesen sich im Nachhinein gesehen als geheuchelt und verzerrend. Eine schöne Posse.
Vive la cupidité! >:D - von welcher Seite auch immer.
Kluftknacker
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und heute kam eine ähnliche Mail von der neuen Messe.
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Hallo,
Wenn ich in die Halle will kann ich auch nach München fahren
Das gibt völlig auch meine Meinung wieder! Ich bin kein regelmäßiger St.-Marie-Besucher, aber wenn ich dort hingefahren bin, dann vor allem wegen des Flairs.
Dass sich die Gemeinde durch den Umzug der Börse nicht die Butter vom Brot nehmen lassen will, ist nachvollziehbar. Ich kann mir gut vorstellen, dass die jährliche Veranstaltung ein bedeutender Faktor für die Wirtschaft (vor allem Hotellerie und Gastronomie) der Stadt und des Umlands ist bzw. war.
Hier besteht für die Börsenbesucher die Möglichkeit, mit den Füßen abzustimmen: Diejenige der beiden Veranstaltungen, die den größeren Besucherzustrom verzeichnet, wird mittelfristig das Rennen machen. Denn auch die Händler werden bei zwei zeitgleich stattfindenden Börsen dort ihre Stände aufstellen, wo mehr Besucher sind. Initial kommt es darauf an, welche von beiden Börsen 2012 das umfangreichere bzw. attraktivere Händlerangebot aufweist. Das wird sich herumsprechen und maßgeblich für das Besucheraufkommen im Folgejahr sein. Dies wiederum wird sich erneut auf die Händlerpräsenz auswirken. Durch diese Rückkoppelung wird sich m. E. sehr schnell entscheiden, welche von beiden Veranstaltungen das Rennen macht.
Möge der Bessere gewinnen!
Gruß,
Rainer
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Wer sagt dass die Messe in Colmar nur in der Halle stattfindet?
Der Entscheidung für Colmar ging ein langer Entscheidungsprozess voraus. Kein Veranstalter, egal welcher Art von Veranstaltung, macht sich eine solche Entscheidung leicht! Solche Entscheidungen entsprechen einer „OP am offenen Herzen“ , zumal Sainte-Marie-aux-Mines ein sogenannter Selbsläufer war. Man sollte doch so fair bleiben und Colmar eine Chance geben und sich nicht schon vorher in etwas verbohren, nur um der alten Zeiten wegen! Letztlich wird die Entscheidung der Aussteller sowie die der Besucher auch eine Gewissensentscheidung, für den „alten“ Veranstalter am neuen Ort oder halt für die neue „Messeleitung“ am alten Ort. Wie die aber die Probleme mit den Auflagen, mit denen Herr Schwab konfrontiert war, in Zukunft lösen wollen, ist mir noch nicht ganz klar. Aber Vielleicht ist dies alles plötzlich kein Problem mehr. Und sicher es geht auch um viel Geld, welches man ja gerne ins Stadtsäckel direkt fließen lassen möchte, ohne einen Veranstalter dazwischen, der seinen „Anteil am Kuchen“ erst mal nimmt. Die Motivation der Stadt ist ja klar erkennbar, nur fand ich sie halt Unmoralisch. Aber dies ist meine ganz private Meinung.
Aber richtig am Ende entscheiden die Besucher, Moral hin oder her.
Ingo
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Hallo Gemeinde,
auf meiner Besucherliste für 2012 steht/stand Ste. Marie aux Mines für 2012. Ich wollte bestimmte Leute besuchen und auch Einkäufe Literatur/Geräte machen.
Jetzt werde ich mir ansehen müssen im Vorfeld, wo ich wen erreiche. Wenn sich ergeben sollte, die einen finde ich in Colmar, die anderen aber in Ste. Marie aux Mines, werde ich mir Gedanken machen, ob ich überhaupt fahre. Denn zu beiden sicherlich nicht!
Ich habe im beruflichen Bereich auch mit Fragen zu tun, welcher Standort ist der bessere für mein Projekt. Und wenn die öffentliche Hand die Dinge schwer macht und anschließend selbst sich sein Süppchen kocht, würde ich mir so meine Gedanken machen.
Für mich sind 36.000 Besucher in Ste. Marie aux Mines zu viel. Dies aus Sicht der Ereignisse in Duisburg.
Ach ja: Flair: Aus meinen Besuchen in Colmar kann ich nur sagen, dieses Städtchen ist auch nicht zu verachten. Und da man ja wegen der zu geringen Übernachtungsmöglichkeiten am alten Ort sowie keine Nacht dort zubringen konnte, war aus Sicht des Flairs sowieso eine Zweiteilung gegeben.
Ich werde jetzt mal meine Gesprächspartner für das Event 2012 anschreiben und dann eine Entscheidung treffen.
Die Diskussione hier werde ich verfolgen. es hat mich sicherlich schon jetzt vor einer Fehlentscheidung bewahrt. Danke.
Glück Auf Jürgen
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Quo vadis Sainte-Marie-aux-Mines ?
Colmar oder Sainte-Marie, wohin geht die Reise ?
Als langjähriger Aussteller in Sainte-Marie weiß ich wirklich nicht wo ich 2012 ausstellen werde.
Auf zwei Hochzeiten tanzen geht eben nicht.
Mit den typischen Unzulänglichkeiten hat man sich in Sainte-Marie in der Zwischenzeit arrangiert.
Obwohl es eigentlich unmöglich erscheint klappt es doch immer wieder und eigentlich in den letzten Jahren
auch immer besser.
Noch mehr Aussteller unterzubringen ist natürlich in Sainte-Marie nicht möglich.
Dieses Mehr an Ausstellern nützt aber auch nur dem Veranstalter.
In München kennt man ja nun die Problematik mit der Erweiterung von 3 auf 4 Hallen.
Mehr Aussteller bedeutet ja nicht auch mehr Besucher und im Endeffekt bleibt für jeden weniger hängen.
Was spricht für Colmar ?
Alles an einem Platz. Die räumliche Trennung zwischen EUROGEM und EUROMINERAL entfällt.
Große Messehallen für die die das brauchen und ein großes Freigelände für die bewährten Zelte.
Ebener Boden keine Improvisationen über Bordsteine und Kopfsteinpflaster hinweg.
Kein Labyrinth mehr mit toten Winkeln und Sackgassen in die ortsunkundige Besucher gar nicht erst kommen.
Mehr Parkplätze in unmittelbarer Nähe der Veranstaltung.
Besserer Auf- und Abbau.
Bessere Verkehrsanbindung.
Ein erfahrener und kompetenter Veranstalter obwohl nach eigenem Eingeständnis als "verrückt" bezeichnet.
Was spricht für Sainte-Marie-aux-Mines ?
Die Tradition und das einzigartige Flair.
Never change a winning team.
Man kennt die Börse in der ganzen Welt als Sainte-Marie und diese ist untrennbar mit dem Ort verbunden ansonsten könnte man ja die Münchner Mineralientage auch in Nürnberg abhalten weil da die Messehallen vielleicht etwas billiger sind.
Es gibt keinen zwingenden Grund die Börse so plötzlich zu verlegen.
Die Probleme mit Logistik, Besucheraufkommen, Parken etc. sind zwar da aber nicht unlösbar und es hat bis jetzt immer irgendwie geklappt.
Der Tunnel nach St. Die ist wieder befahrbar und hält so den Durchgangsverkehr aus dem Ort.
Inwieweit tatsächlich angebliche Auflagen von behördlicher Seite den Umzug notwendig machen sollen, kann ich nicht nachvollziehen.
So wild kann wohl es nicht sein und es gibt immer die Möglichkeit eine Ausnahme zu erwirken.
Es wurde kolportiert den Einwohnern von St.-Marie sei die Messe lästig und der einwöchige "Belagerungszustand" ein Dorn im Auge.
Wem die Börse lästig ist kann auf meine Kosten gerne in den Urlaub fahren und ich vermiete dann die Wohnung als Unterkunft während der Messe mit mehreren Doppelstockbetten in jedem Zimmer. :)
Der Umzug nach Colmar war schon lange im Gespräch aber noch während der diesjährigen Börse wurde gesagt das ein Umzug in den nächsten Jahren wohl kommen möge aber noch nicht nächstes Jahr.
Auf die Idee mal Aussteller und Besucher zu befragen was diese von dem Umzug halten ist niemand gekommen.
Man wird halt einfach vor vollendete Tatsachen gestellt.
Wer da sich mit wem zerstritten hat oder wer von wem ausgebootet werden soll kann ich als Aussenstehender nicht nachvollziehen.
Die jetzige Situation mit möglicherweise zwei Messen zur gleichen Zeit gerade mal ein paar Autominuten auseinander nützt keinem was.
Ohne Aussteller keine Messe.
Einige namhafte Aussteller sollen der "alten" Messe eindeutig den Vorzug geben.
Ich würde mir wünschen das sich Michel Schwab und die Stadt St.-Marie nochmal zusammensetzen um da doch noch eine Lösung zu finden.
Momentan sehe ich für die Zukunft der Messe "Sainte-Marie" (ob tatsächlich vor Ort oder in Colmar) ziemlich schwarz.
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http://www.euromineral.fr/share/why_d.html
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Hallo.
Meine Meinung dazu :
Als Steinsammler bin ich zu der Börse in St Marie hauptsächlich wegen dem besonderen Flair gefahren
und sollte das auch weiterhin Bestand haben, akzeptiere ich auch einen kleineren Rahmen.
Ich hoffe nur, daß das möglichst alle Mineralienliebhaber so machen, damit die guten Mineralienhändler
nicht alle in Colmar sind !
Die Schmuckbörse ist ja meiner Meinung nach sehr gut in Colmar in der Halle aufgehoben ;D
Loismin
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Revolution in Frankreich!
Die Messe in St.Marie ist endlich Napoleon losgeworden und ist nun unter dem Management der Gemeinde.
Wir beglückwünschen den Bürgermeister von St. Marie zu diesem Schritt, und wünschen uns, in Bayern und München würde endlich auch eine Revolution stattfinden.
Wir sind somit auch wieder in St.Marie zu finden, die Veranstaltung in Colmar halten wir für völlig überflüssig.
.. so heute bekommen von einem grosshändler...
gibts schon andere Reaktionen .. was ist jetzt wo .=?
http://www.sainte-marie-mineral.com/
http://www.lapis.de/aktuelles/neuigkeiten/769-ste-marie-aux-mines-die-euromineral-zieht-nach-colmar-offizielle-stellungnahme-des-veranstalters-michel-schwab.html
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Der Atmosphäre ist es nur beschränkt die mich zu einer Messe zieht. Es sind die Leute die Angebote und die Kontakte um die es mir geht. Ich persönlich kann das Vorgehen der Gemeinde nicht akzeptieren. Jahrelang profitieren und dann den Veranstalter aus boten. Ich finde solche Charakterzüge bei Menschen erbärmlich.
Aber da wir nur zu sehen bekommen was wir sehen sollen, ist auch meine Meinung nur sehr subjektiv.
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und dann den Veranstalter aus boten.
woher weißt Du, wer hier wen ausgebotet hat?
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Der Veranstalter hat ein Geschäft, eine Gemeinde versucht es ihm weg zu nehmen. Wie kann es da noch Fragen geben? Welch ein Ansporn für fleißige Leute die etwas aufbauen und dann kommt der Staat oder eine Gemeinde und versucht es mit Insiderwissen an sich zu reißen. Ich finde das höchst bedenklich! Flair hin oder her, aber das ist inakzeptabel. Ich würde mich nicht wundern wenn das ein gerichtliches Nachspiel hat und die Gemeinde dabei nicht gut weg kommt.
Besten Gruß Stefan
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Der Veranstalter hat ein Geschäft, eine Gemeinde versucht es ihm weg zu nehmen. Wie kann es da noch Fragen geben?
So undifferenziert würde ich das nicht sehen wollen ...
Kluftknacker
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Hallo Stefan.
Woher stammt dein Insiderwissen, daß die Gemeinde es ist, die in ausbooten will ?
Ich lese es in den Berichten eigentlich anders herum.
Und es war ja schon mindestens 2 Jahre zu hören, daß der Veranstalter dort weg will.
Daß sich die Gemeinde natürlich nicht ausbooten lassen will und das gute Geschäft jetzt selber mitnimmt kann ich gut
verstehen, schließlich ist es eine einmalige Einnahmequelle für das versteckte Dörfchen.
Aber wie gesagt, ich weiß es nicht, von wem das letztendlich ausgeht. :(
Schade um den ganzen Hickhack , aber man wird ja sehen, wer dort die Oberhand gewinnt, oder ob letztlich beide untergehen.
loismin
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Hallo
Die Frage ist: Wer von den ehemaligen Ausstellern wo hingeht.
Teilt sich die Anzahl der Aussteller und somit auch die der Besucher auf so haben beide verloren, denn gut kann das nicht sein.
Auf die Dauer wird es nicht funktionieren und nur EINER bleibt am Ball.
Es ist auch allgm. bekannt das der Mensch sich vor allem Neuen sträubt und auf Altbewährtes setzt. Nicht zu vergessen der große Anteil der
ausländischen Aussteller die mit der neuen Messe sicherlich nichts anfangen können und ihre Stammplätze in Saint Marie aufsuchen werden.
Jeder der Veranstalter wird auch die bisherigen Aussteller versuchen zu ködern (wie auch immer). Die Situation, so wie sie jetzt ist,
gefällt mir gar nicht da man nicht weiß wohin man sich orientieren soll ob als Besucher oder Aussteller.
Beste Grüße
Roland
Anhang: Beide Messen zu besuchen wird für die meisten Besucher wohl nicht in Frage kommen. Wer zahlt schon gern zweimal Eintritt (und der ist ja bekanntlich nicht billig)
und fährt zusätzlich nochmal 40 Km (einfach)?
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Hallo Alois,
das ist kein Insiderwissen. Das ist offensichtlich. Gerne wiederhole ich es nochmal in anderen Worten an einem Beispiel:
Wenn ich eine Firma habe die gut geht und einer Gemeinde Geld einbringt, dann ist es immer noch meine Firma. Wenn ich beschließe den Firmensitz zu verlegen dann ist das meine unternehmerische Entscheidung. Die mag der Gemeinde schmecken oder nicht, aber das ist meine Entscheidung und eine andere Gemeinde wird fortan davon profitieren.
Wenn eine Gemeinde die Jahrelang von mir profitiert hat nun anfängt das Geschäft zu untergraben und Insiderwissen zu nutzen, zudem Mitarbeiter von mir abwirbt ist das eine Sauerei. Inwieweit das rechtlich unbedenklich ist mag ich nicht einzuschätzen, moralisch ist das für mich unterste Schublade.
Es spielt keine Rolle wer hier wem nicht grün war. Ein Unternehmer hat das Recht seinen Betrieb zu verlagern und zudem auszubauen = mehr Arbeitsplätze. Das handeln der Gemeinde ist nach meiner Einschätzung kurzfristig angelegt gegen Wachstum ausgerichtet, egoistisch und geschäftsschädigend.
Dass die Besucher das Flair zu schätzen wissen ist eine andere Sache. Aber der neuen Messe nicht mal eine Chance zu geben ist nur engstirnig und unflexibel. Wenn es in die Hose geht, kann sie auch erneut verlagert werden und der Betreiber hat etwas gelernt.
Besten Gruß Stefan
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@Stefan
recht haste! Sehe ich genauso!
Flair hin oder her, wenn das „Angebot“ Mist ist, würde man den weiten Weg nicht in Kauf nehmen. In erster Linie fahre ich zu so einer Messe der Mineralien wegen, alles andere ist Beiwerk, was Angenehm ist, aber m.E. nicht unbedingt notwendig. So wie ich die Sache einschätze werden die meisten Händler, in Colmar ihre neue „Heimat“ finden und in 2 - 3 Jahren wird keiner mehr darüber jammern.
Ingo
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Die große Frage ist doch, was kommt mit der Erweiterung auf noch mehr Fläche?
Ein weiterer Strassenzug voll mit Chinesen die alle das selbe Programm haben?
Ein weiterer Strassenzug voll mit Marroko Mineralien / Fossilien? Noch ein Strassenzug voll mit Bruchstückverkäufern?
Die bis jetzt dort vertretenen guten Händler mit ordentlichem Sammlermaterial stellten doch sowieso das Groß in Europa dar, also ergo wird eine Erweiterung für den Sammler, und nur davon gehe ich aus, absolut nichts bringen.
Es werden nur mehr Mengenmineralien angeboten werden, und davon gibts in München und auch anderenorts wirklich mehr als genug.
Ich für meinen Teil werde wieder nach Sainte-Marie fahren, wenns mir zeitlich möglich ist, in der großen Hoffnung diesesmal auf mehr Sammlerstände zu treffen, vielleicht auch auf den einen oder anderen privaten Aussteller. :D
Wenn nicht, wird sich wohl für meine Person Frankreich für die Zukunft erledigt haben. Halle mit reihenweise Chinesen, Marrokanern und weiteren Kistenverkäufern hab ich auch in München mehr als genug und da sinds für mich nur 20km. :'(
Also lassen wir uns überraschen was die Zukunft bringt, und wer wo dann letztendlich zu finden ist. Jedem seine eigene Entscheidung.
Glück Auf
Haldenhai
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Ich bin als Sammler langjähriger Besucher und die letzten Jahre auch Aussteller in St. Marie. Dadurch habe ich die Entwicklung seit Jahren mitverfolgt. Nicht erst seit zwei Jahren, sondern schon einige Jahre war von Seiten des Veranstalters immer wieder die Verlegung nach Colmar im Gespräch. Mal hieß es, die Börse ginge nach Colmar, dann blieb sie am Ende doch - stets mit einer weiteren Zunahme der Börsengröße verbunden. Meine persönliche Meinung ist, dass Herr Schwab die Drohung als Druckmittel benutzte, um bei der Stadt weitere Zugeständnisse zu erreichen - sprich: noch mehr Ausstellerflächen zu bekommen. Seit Jahren besteht der Eindruck, dass hier ein Wettstreit der Börsen St. Marie und München entbrannt ist, wer sich größte Messe in Europa nennen kann. Mit einer ständigen Zunahme der Aussteller - selbst der letzte Winkel wurde noch als Stand vermarktet - ging jedes Jahr eine deutliche Erhöhung der Standgebühren einher. Offensichtliches Ziel: Gewinnmaximierung. Es war zuletzt eine negative Entwicklung auf Kosten der Aussteller.
Davon, dass Herr Schwab ging, weil es herausgedrängt wurde, kann sicher nicht die Rede sein. Die Reaktion der Stadt erfolgte, als längst feststand, dass die Börse nach Colmar verlegt wird. Man kann es der Stadt wohl kaum verübeln, dass sie die Messe am Ort halten will. Die Messe ist über nahezu 50 Jahre dort gewachsen und ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der Region. Vielmehr dürfte der wahre Grund sein, dass in Colmar die Möglichkeit bestanden hätte, die Börse noch größer werden zu lassen und sich damit noch mehr Gewinn erzielen liesse. Aber unabhängig davon: In St. Marie stehen die Einwohner und die Stadt hinter der Veranstaltung. Nach meinen Information wird die Messe zudem vom Landkreis gefördert, der erhebliche Summen als Zuschuss zur Verfügung gestellt haben soll. Auch soll sich der überwiegende Teil der bisherigen Börsenhelfer für einen Verbleib in St. Marie entschieden haben.
Da auch ich vor der Entscheidung stand, für welche Börse ich mich entscheide, habe ich mit vielen Bekannten und auch mir bekannten Händlern Gespräche geführt. Hierbei erklärten nahezu alle, die ich angesprochen habe, sie würden in St. Marie bleiben bzw. wieder als Besucher dorthin gehen. Lediglich ein Ausstellerkollege war noch unsicher und wollte abwarten, wo "die Tendenz hingeht". Damit war für mich endgültig, dass ich in St. Marie bleibe. Für mich bedeutet St. Marie nicht nur irgend eine Messe, sondern ich liebe diese Börse wegen der einzigartigen Athmosphäre. In Verbindung mit einer Woche Zeltplatz - hier und in den umliegenden Wirtschaften sitzt man abends mit anderen Aussttellern und Besuchern gemütlich zusammen - ist es fast wie Urlaub. Als Freiluftmesse in lockerer Athmosphäre - eingebunden in die Stadt - ist die Börse in der bisherigen Form einmalig. Wo kann man sonst mal schnell in den Supermarkt laufen, Hackfleisch, Zwiebeln Eier,... holen und dann an seinem Zelt Frikadellen zum Mittagessen Braten. Und dies soll durch eine Messe in Messehallen auf einem Messegelände ersetzt werden? Selbst mit einigen Freiluftzelten ist dies kein Vergleich. Ich war früher in München, gehe dort aber schon seit Jahren nicht mehr dort hin. Denn fünf Tage in einer Messehalle sitzen - das nervt am Ende nur noch und ist nicht meine Sache.
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Macht Colmar dieses Jahr im September ! :D
Verlegt doch Colmar auf einen Termin im September, da ist das Wetter auch noch OK (eventuell sogar weniger gewittrig).
Ich würde dann beide Messen machen.
Was dann die "bessere" Messe kann dann jeder selbst entscheiden.
Wer jetzt beide Messen möchte muß sich zweiteilen bei doppelten Kosten aber ohne jede Mehreinnahmen.
Es kommen ja nicht insgesamt mehr Besucher und die haben ja auch nicht ein doppelt so großes Budget.
St.-Marie wird sich dann wohl mehr in Richtung Sammlermineralien-, Fossilien entwickeln und die Messe in Colmar zur Inhorgenta des kleinen Mannes mit angegliederter Mineralien- und Fossilienbörse.
Die EUROGEM-Fläche in St.-Marie kann man gut streichen zugunsten von Parkplätzen !
Und wem gehört die Messe ? Michel Schwab oder der Stadt ? Keinem von beiden sondern nur den Ausstellern - ohne Aussteller keine Messe ! >:D
Vieleicht geschieht ja doch noch eion Wunder und man einigt sich.
Nach Tucson sind wir klüger !
Nicht vorschnell für eine Messe unterschreiben und noch gleich Geld bezahlen !
Ansonsten schöne Feiertage !
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Hallo in die Runde,
also für mich als Besucher schon seit vielen Jahrzehnten entsteht hier überhaupt keine Überlegung.
Die Messebörse die ich besuche findet für mich Ende Oktober in München statt und das war es. Colmar werde ich definitiv nicht anfahren, selbst wenn in St. Marie aux Mine die Börse ganz wegfallen sollte.
So Einfach ist das zu mindestens für mich :-)
Gruß aus dem verregneten Saarland
loparit
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Ich war gestern auf einer Informationsveranstaltung der Organisatoren von Sainte-Marie-aux-Mines (dem Original) in Idar Oberstein.
Die Stadt Sainte-Marie-aux-MInes ist sehr engagiert was die Fortführung der Veranstaltung am alten Platz angeht.
Für die Vorschläge der Aussteller hatte man ein offenes Ohr.
Die Problematik mit Parkplätzen und Verkehrsstau wird man mit vereinten Kräften angehen.
Die Größe der Messe soll auf dem jetzigen Niveau gehalten werden aber keines Falls will man noch mehr erweitern.
(Wohin auch ?).
Bei der Auswahl der Aussteller soll mehr auf Klasse als auf Masse geachtet werden.
Die Stadt als Veranstalter hat sicher auf ganzer Linie die Unterstützung der Behörden und auch die große Mehrheit der Bewohner von Sainte-Marie-aux-Mines steht hinter "ihrer" Messe.
Ich habe mich auch entschieden meinen alten angestammten Platz zu behalten, komme was da wolle.
Wäre Colmar im September würde ich auch gerne mitmachen, nur eben auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann ich nicht.
Irgendwelche Häme oder Schadenfreude gegenüber Michel Schwab ist sicherlich völlig unangebracht.
Er hat unzweifelhaft die Messe in Sainte-Marie mit großem persönlichen Engagement zu dem gemacht was sie heute ist und über viele Jahre sehr professionell geleitet.
Als Aussteller fühlte man sich immer gut aufgehoben nicht als Melkkuh oder lästiger Bittsteller.
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Es gibt Neuigkeiten:
grad im Web gefunden:
http://www.mineralien-welt.de/Seiten/MW_News.html
Gruß
Thomas
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Hallo Leute, danke an TK für die Meldung. Für mich bedeutet das eine interessante Wendung in eine Richtung, die ich so gar nicht erwartet hatte. Und diese Wendung hat Herrn Schwab dann ins Out geschossen, was er sicherlich nicht verdient hat. Ob hier jemand in diese Richtung gepokert hat, kann ich natürlich auch nicht sagen.
Ich wünsche Ste. Marie-aux-Mines eine erfolgreiche Veranstaltung für die Zukunft und nie irgendwelche "Duisburg"-Probleme.
Ich freue mich auf Ste. Marie-aux-Mines ...
j.
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hier die offizielle info von herrn schwab ...
http://www.euromineral.fr/share/stop_f.html
j.
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Hallo zusammen,
wir haben hier nochmal den offiziellen Text von Herrn Schwab in Deutsch und Englisch veröffentlicht... kam gerade per E-Mail!
http://lapis.de/aktuelles/neuigkeiten/779-euro-mineral-a-euro-gem-abgesagt.html
Grüße
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Colmar ist tot - es lebe Sainte-Marie-aux-Mines ! :)
Trotzdem ein Sieg mit schalem Beigeschmack. Denn nach Auskunft von Michel Schwab werden wohl vier Leute ihre Arbeit verlieren. :(
Nun sind die Aussteller gefordert insbesondere auch diejenigen die so "bockig" waren nicht so einfach nach Colmar zu gehen, gemeinsam mit der Stadt Sainte-Marie-aux-Mines die Börse zu neuen Erfolgen zu führen.
Es gibt noch viele Details zu verbessern; Parkplätze, Logistik, Sicherheit, Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie um nur einiges zu nennen.
Manches wäre auf dem Messegelände in Colmar einfacher zu machen gewesen.
Es wird auch nicht mehr so einfach sein sich als Aussteller bequem zurückzulehnen und "Naopleon" alles richten zu lassen.
Gewiss eine Sorge weniger, Zelte wird es mehr als genug zu mieten geben. Sainte-Marie kann da jetzt zu besten Preisen aus dem Vollen schöpfen.
Es hat sich aber auch gezeigt welche Macht die Aussteller gegenüber den Veranstaltern haben können.
"Alle Räder stehen still wenn ein starker Arm es will".
Man muß sich nicht jeden Sch... gefallen lassen und die Standmieten können auch nicht bis in alle Unendlichkeit angehoben werden.
Die Zeichen an der Wand sollten so manche Veranstalter zu lesen wissen, auch manche über dem großen Teich !
Wir sehen uns also in gewohntem Ambiente mit den üblichen Verdächtigen im wohlorganisierten Chaos im sommerlichen Sainte-Marie-aux-Mines !