Mineralienatlas - Fossilienatlas
Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Schlacken, Gläser, Verhüttungsprodukte / slags, glasses, smelting products => Bestimmungsanfragen zu Schlacken/Gläsern/Kunstprodukten => Thema gestartet von: Sykoms am 07 Jun 11, 19:47
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Hallo,
sind heute im Hafen gewesen und haben einen Riesigen Berg von diesen Steinen gesehen. Einen haben wir mitgenommen und fotografiert.
Wir fragen uns, ob es Eisenerz und wenn ja um welches es sich hierbei handelt. Wir haben leider überhaupt keine Ahnung. Sie sind aber sauschwer.
Wir dachten uns, vielleicht kann man diese Steine ja für den Ofenbau statt Speckstein nehmen ( Wärmehaltung ). Sollte uns einer von Euch Experten dazu was sagen können, wären wir sehr dankbar.
Gruss
von der Nordseeküste
Reiner
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vielleicht ist es eine Schlacke? Bilder geben naturgemäß immer nicht die ganze Wirklichkeit wieder.
Gruß
Doc Diether
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Der rotbraunen Farbe nach könnte es sich schon um Eisenerz handeln. Schlagt doch mal mit dm Hammer drauf und macht ein Foto von der Bruchstelle.
Uwe
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Man könnte ja auch mal jemand im Hafen fragen ...
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Hallo,
ich tippe auf Schlacke..
Frank
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Hallo,
Ich tippe auf Fayalith (Eisensilikat). Ist eine typische silikatische Schlacke aus einem Hochofen. Wird zum Küstenschutz benutzt, habe auf Helgoland z.B. schon größere Schüttungen gesehen.
Glück Auf!
Smoeller
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Hi, hatte eben schon einmal geantwortet - wech
Also es könnte natürlich auch eine Art Schlacke sein. Solch eine habe ich aber noch nicht am Ufer gesehen. Die richten hier gerade ein großes Naturbiotop für die Vogelwelt her.
Habe aber mal den Ofen angeworfen und einen Stein ca. 8-10 Kilo auf ca. 65° langsam aufgewärmt - nach 2 Studen noch ca. 40° . Kann sich doch sehen lassen oder? Wenn ich mir also so eine Wand von 1,50x1,50 vor, sollte die Wärmedämmung/speicherung enorm sein. Viel besser kann doch wohl auch Basalt (hatte ich erst vermutet) nicht sein. Oder ist es etwa gesundheitsschädlich? Werde die Tage ( Herzkatheter - darf noch nicht schwer tragen - Vorschlaghammer und so :-) ein "Stein" zerschlagen. Bis dahin noch ein Foto.
Sykoms - Reiner
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Halte mal einen Magneten dran - der metallische Eisengehalt der Schlacke reicht in der Regel, damit du was merkst.
MfG
Frnak
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Hallo!
Diese Art von Schlacke wird viel in der Uferbefestigung eingesetzt.An der Elbe kenne ich eine Bereich bei Cumlosen und Lenzen(Brandenburg),wo viel solcher Schlacke ein gesetzt wurde.Und das Wärmeverhalten ist typisch für Schlacke.In der Wärmedämmung wird ja "Schlackewolle" eingesetzt.
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Hallo,
dieselben Brocken(!) liegen auch an der Warnemünder Mole und auch als Uferbefestigung im Rostocker Hafen und stammen meines Wissens aus Hochöfen der EKO Stahl Eisenhüttenstadt.
GA Jochen
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Habe von diesem Zeug auch schon Haufen auf Sylt, nahe des Hindenburgdamms, gesehen - Denke ebenfalls, dass es sich um Schlacke handelt, welche für irgendeine Art von Aufschüttung benutzt wird.
Gruß, ebenfalls aus dem Norden
Steven