Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Bestimmungen allg. => Thema gestartet von: S von Ret am 17 Jun 11, 16:31
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Er ist im normalen Zustand schwarz, erst wenn man ihn gegen die Sonne oder eine andere helle Lichtquelle hält sieht man, dass er dunkelrot ist, durchsichtig und da wir ihn schleifen ließen in bestimmten Winkeln grell violett.
Legt man ihn auf eine helle Lichtquelle sieht man aber nur dunkelrot.
Recht herzlichen Dank.
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Hallo,
bevor hier der Sturm der Entrüstung ausbricht, versuche ich´s mal milde >:D. Deine Beschreibung passt auf zig Varianten vom Kunstprodukt angefangen. Ohne Bild kommst du damit nicht weiter.
Gruß
Andreas
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Hi du Raritätensammler, :)
Also, künstlich ist er nicht unbedingt, es handelt sich um ein ungeschliffenes Fundstück. Noch Fragen dazu, Sherlock? ;) Auf einem Foto würde der Stein schwarz aussehen.
Gruß
Silke
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Hallo Silke,
hier gibt es bestimmt eine ganze Menge Leute, die auch einen schwarzen Stein auf einem Foto bestimmen können.
Aber einen Stein ohne Foto zu bestimmen, hat maximal etwas von einer Schätzrunde.
LG, Ines.
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Hallo Silke,
wenn Du ernsthafte Antworten auf Deine hoffentlich ernsthafte Frage haben möchtest, dann sei bitte so nett und zeige Fotos von dem fraglichen Stück. Statt einer schnippischen Bemerkung wäre der Griff zum Fotoapparat zielführender. Und wenn der Stein auf dem Foto schwarz erscheint, hilft evtl. auch noch eine zusätzliche Durchlichtaufnahme. Kriminalistische Untersuchungen setzen brauchbares Spurenmaterial voraus. Alles klar, Watson? ;)
Gruß,
Rainer
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Hallo!
da wir ihn schleifen ließen
es handelt sich um ein ungeschliffenes Fundstück.
Was denn nun-mal geschliffen ,dann wieder ungeschliffen
Keine Grössenangabe,kein Fundort beim angeblichen Eigenfund,sowiso kein Foto-Sherlock würde das an Watson weitergeben und den Fall vergessen ;D
Gruss Jens
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...Ferndiagnose ohne Hintergrundinformation kann tödlich sein!
Glückauf!
Schlacke
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Hallo,
mit dem Herzen kann man manchmal besser sehen, als mit den Augen. Er lag auf einem Weg und wurde oft übergegangen, viele liefen drüberhinweg. Mir fiel er auf und ich nahm ihn mit und gab ihm einen schönen Platz. Nach Jahren ließen wir ihn schleifen und erkannten, dass er ein starkes inneres dunkelrotes, violettes, gelbes Feuer besitzt. Der Schleifer dachte erst, es wäre ein Obsidian, als er ihn ungeschliffen betrachtete.
Kann man jetzt mehr erkennen? was sagt Sherlock dazu? ;)
Gruß
Silke
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Hallo Silke,
nichts für ungut, aber du wirst bestimmt schon länger hier im Forum (als Gast) sein. Von daher hast du mit Sicherheit mitbekommen, das ohne Fotos so eine Ferndiagnose immer in die Hose geht. Deshalb lass Dir raten, lade Bilder von dem Stück hoch, und Du wirst mit Sicherheit eine bessere Antwort bekommen als die bisherigen.
Beste Grüße und Glück Auf
Ronny
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Hallo,
okay, hier ein Foto vom Stein. :) Er ist 13x7x6 mm groß und hat 4,18 ct. Fundort: Sandweg am Waldesrand.
Gruß,
Silke
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Hallo
Fundort: Sandweg am Waldesrand
na das ist kein Fundort, könnte überall sein. Fundorte beziehen sich auf Ortschaften die in der Nähe liegen sowie auf Berge, Täler usw. aber namentlich genannt.
Vorab könnte es Hämatit sein, wegen der rötlichen Farbe im Durchlicht.
Beste Grüße
Roland
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Hallo,
Angaben zum Fundort: Brandenburg an der Havel. Hier befinden sich keine Gebirge oder größere Berge. Vor den Wäldern fand ich den Stein. (nicht in Havelnähe)
Gruß
Silke
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Hallo,
ich wage mal den Tipp auf einen Turmalin aus dem skandinavischem Geschiebe.
Mache mal einen ritztest. Turmalin ritzt Gals.
Glück Auf
Detlef
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Hallo!
In Brandenburg an der Havel wimmelt es von Feuersteinen.Eventuell etwas in dieser Richtung.
Ansonsten wäre aufgrund des öligen Aussehens ein Dravit nicht auszuschliessen,aber das wäre schon ein etwas zu grosser Zufall,dass inmitten des dortigen Sandbodens so etwas rumliegt.
Gruss Jens
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Möglicherweise Turmalin (wie schon bemerkt) oder Rutil oder eben etwas künstliches. Das Stück ist aber auf jeden Fall an den Fundort verschleppt worden, wobei ich mir nicht vorstellen kann, daß so ein großer (?) Einzelkristall, auch wenn abgerollt, aus dem nordischen Geschiebe stammt.
Uwe
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Hallo ihr alle :)
Ich persönlich würde bei dem Stein auf eine Glasschmelze tippen, vielleicht aus der Schlacke der Stahlherstellung. Sinnvoll wäre auf jeden Fall eine Ritzprobe mit einem Stück Glas. Das würde erst mal weiterhelfen. Grüße von einem Gast.
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Hallo,
wollte noch anmerken: der Stein hat auch einige wenige kleinere Einschlüsse (Bläschen), durch die Facetten kann man mit bloßem Auge nicht den gesamten Stein "observen". Das könnte man eher mit einem Mikroskop deutlicher erkennen (z.Bsp. Striche, Linien, Muster, kreisförmige Gebilde, abstrakte Formen, welche ich bei einem früheren Fund erkennen konnte)
Der Stein spiegelt in seinem Inneren auch ein tiefes dunkles Rosé wider, das am Rohstein als "Splitterbruch" - am Stein anliegend - erkennbar ist, auch die Farben dunkelorange-gelb und eben das tiefe rot, je nach Lage der "Bruchstelle". Ansonsten - bei kurzem Blick darauf - ist es ein schwarzes Material, wie gesagt. Die Form des Rohsteins würde ich als "obsidianförmig" beschreiben, was aber auch täuschen kann, denn es ist ja kein Obsidian.
Gruß,
Silke
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Hallo,
mit Bläschen und dem Tipp vom Schleifer Richtung Obsidian tippe ich auf eine Eisen-Glasschlacke.
MfG
Frank
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Hallo, ich nochmal ;)
Wenn du den Stein auf einem befahrenen Weg gefunden hast ist es gut möglich, daß früher mal irgendwelche Löcher aufgefüllt worden sind. Das könnte eine Lösung sein, wie der Stein überhaupt dort hinkommt, sollte es wirklich Glasschlacke sein. Man müßte einfach mal sehen, was noch so auf dem Weg liegt. Ist dort sonst nur Sand oder sind eventuell auch Steine in grauer Farbe zu finden?
Grüße vom Gast
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Hallo zusammen,
ich tendiere mehr zu einem Edelstein, da öliges Erscheinungsbild und derGroßen Farbskala sowie -Intensität. Der Fundort ist relativ zu sehen, unter unserer Erde warten die Überreste vergangener Zivilisationen sowie auch überirdische kosmische "Überflieger"
Auch leben hier seit tausenden von Jahren Menschen, die nicht einen Stein auf den anderen gelassen haben werden. Darum sollte man fairerweise alles in Betracht ziehen.
LG von Glimmstein
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Hallo,
auf dem Foto sehe ich weder eine "große Farbskala" noch "große Farbintensität". Alles andere sind Beschreibungen des Fragestellers, die je nach persönlichem Background subjektiv sind und insgesamt nur teilweise diagnostisch verwertbar sind.
Ich möchte das Stück lieber gerne naturwissenschaftlich auf der Basis der ermittelbaren Fakten betrachten, als es "mit dem Herzen" zu sehen oder philosophische Betrachtungen über den Zusammenhang zu "vergangenen Zivilisationen" anzustellen.
Auch leben hier seit tausenden von Jahren Menschen, die nicht einen Stein auf den anderen gelassen haben werden.
Mit Verlaub, das Wirken und Schaffen unserer Altvorderen wird bei dieser Aussage doch etwas überschätzt. Außer, man hängt dieser Theorie an: http://www.forschung-fischerprivat.de/fischerweb/Felsbau.htm
Gruß,
Rainer
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Hallo,
Schlacke.
Gruß
Sherlock
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Außer, man hängt dieser Theorie an: http://www.forschung-fischerprivat.de/fischerweb/Felsbau.htm
was ist DAS denn? Danke für den Link, der Abend ist gerettet (das Fernsehprogramm ist mies, die Frau ist anderweitig beschäftigt)! >:D
Kluftknacker
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Hallo aus Mittelfranken
Wenn ich mir hier so einige Beschreibungen anschaue :
Hallo zusammen,
ich tendiere mehr zu einem Edelstein, da öliges Erscheinungsbild und derGroßen Farbskala sowie -Intensität. Der Fundort ist relativ zu sehen, unter unserer Erde warten die Überreste vergangener Zivilisationen sowie auch überirdische kosmische "Überflieger"
Auch leben hier seit tausenden von Jahren Menschen, die nicht einen Stein auf den anderen gelassen haben werden. Darum sollte man fairerweise alles in Betracht ziehen.
LG von Glimmstein
dann komme ich zu dem Schluss, das uns hier jemand gewaltig auf den Arm nehmen will
Sorry, dafür ist mir meine Zeit zu schade
Glück Auf
Thomas
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Thomas, sei fair. Der link mit der ulkigen Fischerforschung (habe mich köstlich amüsiert) war doch die Diskussion wert.
Übrigens möchte ich wirklich mal wissen, was für ein Material das nun ist. Die Härte wissen wir auch nicht. Ich habe die Beiträge noch mal gelesen und ziehe meine Aussagen zu Turmalin und Rutil zurück. Das Stück ist kein Mineral - Glas, Schlacke oder Kunststoff.
Uwe
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Hallo!
Ich weiß nich so recht-Schlacke giebts zwar überall,aber in der dortigen Gegend brauchen die nicht Schlacken von sonstwoher ankarren.Dort ist halt Sand,Sand und Sand.Da macht es keinen Sinn ein Loch im Waldweg mit Fremdmaterial auszubessern.Da müßte man dann schon den gesamten Weg schottern und das würde wahrscheinlich etwas auffallen ;D
Gruß Jens
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Das Stück ist kein Mineral - Glas, Schlacke oder Kunststoff.
Ja Uwe, der Meinung bin ich auch, aber nicht ganz. Kunststoff ist es jedenfalls nicht. Das hätte der Schleifer gemerkt. In Brandenburg befindet sich ja ein großes Stahlwerk und bei der Stahlherstellung entsteht auch jede Menge Schlacke und durch die Zuschlagstoffe möglicherweise auch Glas. Und wohin mit der Schlacke? Heutzutage kein Problem aber früher wurde die Schlacke auch für den Wegbau verwendet. Und wenn das ein Mineral oder Edelstein ist, wäre das ein für Deutschland Superfund und das in einer Region, wo es außer Sand und Feuersteinen nichts gibt. Viele Grüße vom Gast
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Hallo!
Ich tippe auch auf was anthropogenes.
@ Jens
Brandenburg mit Sand gleichzusetzen ist grundfalsch! Es heißt zwar immer ist alles "Karnickelsand". Aber dem ist nicht so, leider. Hab monatelang Trassen durch diese Gegend abgebohrt...
Vieleicht hat auch nur ein Bauer irgendwelchen "Mist" in ein Schlagloch gekippt und da war grade das ominöse Steinchen dabei. Der Rest ist Spekulation.
Am Besten wäre, wenn das Teil mal untersucht würde. Da lassen sich zumindest Elementverteilungen herausbekommen...
VG
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Hallo, :)
Zum Härtegrad kann ich leider nichts sagen, weil wir den Stein nicht beschädigen wollen.
In Brandenburg gibt es schon viele freie Flächen, deshalb kommen wir hier auch gern im Urlaub zu Besuch. Wir wohnen eigentlich in Köln. :( :)
Gruß,
Silke
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Hallo,
dann lauf doch mit dem Stein mal zum
http://www.geomuseum.uni-koeln.de/
MfG
Frank
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Hallo,
ich denke, die Möglichkeiten der Ferndiagnose sind hiermit erschöpft.
Gruß,
Rainer
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Hallo, :)
vielen Dank für eure Hilfe! Hat mir Spaß gemacht. :)
Gruß,
Silke
P.S. Der Stein wird "seinen Weg suchen und finden". ;)
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Hallo!
Hat mir Spaß gemacht. :)
Das ist die Hauptsache ::)
P.S. Der Stein wird "seinen Weg suchen und finden".
Der Stein ist unbelebte Materie und kann weder etwas suchen noch etwas finden ;)
Gruß,
Rainer
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Sicher? ;)
Gruß,
Silke
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hallo.
Der Stein sucht sich seinen Weg???
Aber nur, wenn du ihn bei dir trägst!
.....wenn du ihn verlierst, sollte es nicht deiner sein!
Es gibt Möglichkeiten den Stein genau zu untersuchen! ZB in Idar Oberstein! Im @ findest du die Adresse! 30€ kostet der Spaß, legst du noch 20€ drauf, bekommst du sogar ein Zertifikat!!!
Vielleicht isses ja was besonderes?!?
gr
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Sicher? ;)
Von meinem Verständnis und dem der meisten Forenteilnehmer her ja. Andere Sichtweisen sollten besser in Foren diskutiert werden, deren Kernkompetenz anders gelagert ist ;)
Licht, Liebe und Elixir,
Swami Deva Rainer ;)
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Liebe(r) Magda-Daniel, :)
vielen Dank für die lieben Zeilen! Der Vers gefällt mir ganz prima! :)
Wo genau kann man denn in Idar-Oberstein sowas machen lassen? Ich hab im Netz gesucht und nichts gefunden.
Liebe Grüße,
Silke
Swami Deva Rainer - auch dir lieben Dank! :) Was heißt denn Swami Deva? Dein Name? - Gauben heißt sehen, sehen ist nicht glauben - vielleicht sind in manchen Steinen Nachrichten gespeichert, sie sind immerhin Millionen Jahre alt? Was verraten uns die Steine der Pyramiden allein alles!? :)
Gruß,
Silke
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Hallo Silke,
Was heißt denn Swami Deva? Dein Name?
Nein, mein Name ist viel trivialer.
Swami Deva ist ein Ehrentitel für religiös oder spirituell Gelehrte in Indien. Er kam zusammen mit einem Päckchen Himalaya-Salz zu mir.
vielleicht sind in manchen Steinen Nachrichten gespeichert, sie sind immerhin Millionen Jahre alt?
Selbstverständlich! Das wurde hier bereits erkannt und demonstriert: http://www.forschung-fischerprivat.de/fischerweb/notstein.htm
Was verraten uns die Steine der Pyramiden allein alles!?
Dass die Ägypter hauptsächlich Linsen aßen?
Licht & Liebe,
Rainer
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Ich kenne von den Hohenloher Feuersteinen solche Durchsicht.
Sag mal.. nachdem der Stein doch geschnitten und poliert wurde kann dir der Schleifer doch sagen wie hart der Stein war und welches Material? Hat der keine Reststücke mehr?
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Erst mal zu Swami Deva Rainer :) -
war der Ehrentitel für dich im Salz also gespeichert... und du glaubst nicht an Steinbotschaften??? ;) Salz sind immerhin auch Kristalle, haha, erwischt - bist doch ein Yogi und glaubst an Licht und Liebe, cool! :) Jo, die Ägypter aßen aber auch viiiel Knoblauch. :) - hm, lecker! :)
Zum "Trommler" :) -
der Schleifer schickte uns den Stein mit Quittung und dem Carat-Wert. Härte war nicht dabei. Ist die denn sooo wichtig? Gut zum Einordenen des Steins sicher. Aber er lässt sich eh nicht zuordnen, hat eben seinen eigenen "Dickkopf". Es tauchen ja immer wieder neue Arten auf - im Tierreich, im Pflanzenreich und im "Steinreich" ;)
Gruß,
Silke
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Stell dir das Foto eines Kuchens vor.. und du fragst ob der Kuchen lecker ist... ::)
Ev. ist der Kuchen ja salzig und gar nicht süss, ev. steinhart, ev. vergiftet?
Die Härte macht einen der grössten Unterschiede aus. Ohne diese Angabe können Mineralogen keine Aussagen machen.
Dann gibt es noch die Frage der Strichfarbe.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Bestimmung
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Hallo "Trommler" ;)
da wir den Schleifer gleich um einen Naturbelassenen Schliff baten, schliff er erst einen "Naturschliff" in unserem Beisein. Dann gingen wir los. Kamen aber kurz darauf nochmal zurück, um ihn um einen Facettenschliff zu beten, damit der Stein sein ganzes Potenzial vorweisen konnte - durch die Facetten hofften wir auf mehr "Durchsicht", was dann ja auch so war. :) Dadurch hat der Schleifer eben auch keine Reste mehr davon.
Nochmal zu Swami Deva Rainer :) -
Die Pyramidensteine sind schon sehr aufschlussreich und aussagestark: Sie wurden immerhin nach kosmischen Prinzipien konzipiert und ausgerichtet und die technischen und geistigen Grundlagen für den Bau haben unsere heutigen Wissenschaftler und Techniker noch lang nicht völlig "geknackt". :) Da könnten auch alle Mineralienfreunde mal schauen und entdecken, was noch auf seine Entschlüsselung wartet. Meinst du nicht auch? :) Ich habe auch in meinen 2 Büchern (eigentlich noch Manuskripte, weil - bin grad auf verlagssuche :) ) so einiges über mystische Pyramiden, kosmische Bewohner und gute Freunde sowie natürlich auch über magische Steine und Kristalle geschrieben. (ist so Kinder-, Jugend-, Erwachsenenliteratur) :)
Gruß,
Silke
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Hallo Silke,
der Schleifer schickte uns den Stein mit Quittung und dem Carat-Wert. Härte war nicht dabei. Ist die denn sooo wichtig? Gut zum Einordenen des Steins sicher. Aber er lässt sich eh nicht zuordnen, hat eben seinen eigenen "Dickkopf".
Was willst Du dann eigentlich von uns in diesem Forum wissen? Konkrete Informationen, die zu einer Bestimmung beitragen, hast Du nicht, und hältst Du auch für unnötig, gell? ;) Dann lassen wir es doch auf dieser Erklärung beruhen, die ist auch ziemlich bequem.
Unter uns: Ein Edelsteinschleifer muss sich sehr intensiv mit den Eigenschaften des Materials auseinandersetzen, das er bearbeiten will, denn entsprechend muss er seine Werkzeuge und die anzuwendenen Techniken wählen, um zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen. Man hätte ihn also fragen können, welche Bestimmung er anzubieten hat. Möglicherweise hat er sich von sich aus jedoch darüber ausgeschwiegen, weil er wusste, dass er ein industrielles Abfallprodukt ohne jeglichen Wert bearbeitet?
und du glaubst nicht an Steinbotschaften
Doch, doch: Wenn mir mein Präparator einen Stein mit umfangreichen Präparationsspuren übergibt, lese ich die Botschaft darin kristallklar: Eine hohe Rechnung über viele Arbeitsstunden wird folgen! ;D
Gruß,
Rainer
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Hallo Rainer,
das war doch spaßig von mir gemeint! Also auch lieb gemeint. Natürlich interessiert mich eure Meinung und ich achte eure Ratschläge. Klar wollte ich durch dieses Forum darüber Auskunft erhalten, was für ein Stein das nun ist, und das möchte ich natürlich noch immer gerne wissen. Deswegen wollte ich ja auch genau wissen, wo genau man es in Idar-Oberstein bestimmen lassen kann, weil ich im Netz es nicht fand.
zum "Trommler" :)
bei deinem "Kuchenvergleich" fällt mir ein: Ich habe in der Tat auch mal einen bildschönen Pflaumenkuchen gebacken - ein ganzes Backblech voll davon - und dann stellte sich heraus, dass ich statt Zucker Salz reingetan hatte... :)
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Wie lange hat der Schleifer denn gearbeitet? Glas (Härte 6) geht in vermutlich recht schnell, Feuerstein (Härte 7) dauert wohl eher Stunden.
Hier noch eine Schlacke, die ich zu Schmuck verarbeitet habe. Könnte in deine Richtung gehen.
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Hallo,
nein, so ein Stein ist es definitiv nicht!
Die Oberfläche ist bei uns völlig rein und eben auch durchsichtig (nicht nur durchscheinend), genauso wie das Innere rein ist. Die zwei Minibläschen sind links eine u rechts. Der Schleifer hat nach dem Naturschliff gesagt: Für einen Facettenschliff muss er ihn da behalten, denn es dauert länger. Über eine Woche haben wir auf ihn gewartet, dann kam der sehr freundliche Bescheid auf dem AB, dass er den Stein jetzt losgeschickt habe. :)
So, der Genauigkeit halber habe ich soeben den Schleifer telefonisch gefragt, und er konnte sich auch an mich und meinen Sohn erinnern. Er sagt, die Schleifzeit kann er nicht mehr genau sagen, aber im Schnitt benötigt er für einen Stein 1 1/2 Stunden. Sicherlich, so denke ich, hätte er es sich also gemerkt, würde er weniger Zeit dafür benötigt haben. Weiter konnte er auch nichts dazu sagen.
Gruß,
Silke
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Hallo,
just my 2cts: Es hängt nicht nur von der Ritzhärte ab, sondern bei diesen "Nichtkristallen" auch von der Zähigkeit, oder?
MfG
Frank
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Stimmt Frank, diesen Eindruck hatte ich auch schon - alle Schlacke, die ich getrommelt habe verhielt sich irgendwie anders.. zäh ist ein gutes Wort. Auch Pyrit geht in diese Richtung. Wobei Obsidian dann auch wieder dazu zu zählen wäre, aber der liegt in D nicht am Boden rum, oder?
Silke.. hast du den Schleifer denn nicht geradeheraus gefragt ob es ein Mineral ist und welches oder Schlacke?
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Hallo,
die Fundgegend fällt imho unter Quartär-Geologie. Obsidian könnte ich dir aus D in meiner Sammlung zeigen 8)
MfG
Frank
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Deutsche Diamant- und Edelsteinlaboratorien DEL
Website: www.gemcertificate.com
E-Mail: info@gemcertificate.com
Straße: Professor-Schlossmacher-Strasse 1
PLZ/Ort: D-55743 Idar-Oberstein
Telefon: +49 (0)6781 981355
mfg
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Hallo Daniel,
nicht so profan, sondern:
http://pubsites.uws.edu.au/ima-cnmnc/
insbesondere
http://pubsites.uws.edu.au/ima-cnmnc/newminer.htm
hth
Frank
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Hallo.
Sorry. War auf die schnelle!
Hab das gegoogelt. In meinem emailfach hatte ich es bereits gelöscht!
man kann einfach "Edelsteine prüfen" eingeben und bekommt ne menge Angaben...
Ach, vielleicht einfach nochmal zum Schleifer fahren und fragen... oder zu ner Mineralienbörse mitnehmen. Da findet sich meist einer der genauere Angaben machen kann!
vg daniel
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Hi lieber Daniel und lieber Krizu, :)
ganz lieben Dank für eure Tipps und Mühe! Auch den anderen vom Team sei dies gesagt. :)
Hab mich sehr gefreut, euch kennenzulernen! :)
Werde bei Gelegenheit diese Leute mal aufsuchen.
Gruß,
Silke
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Hallo, :)
euer neues Gewand für diese Seiten gefällt mir! :) Bin zwischenzeitlich auch wieder fündig geworden: wieder auf einem Waldweg. Es handelt sich auch um einen schwarzen Stein. Diesmal mit golden-durchsichtigen Rand gegen Licht gehalten sichtbar. Mehr könnte man darüber vielleicht erst sagen, wenn man ihn geschliffen sehen würde? Was meint ihr? :)
Gruß,
Silke