Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Exkursionsmaterial (Werkzeug etc.) / Field trip material (Tools etc.) => Thema gestartet von: Stefan am 26 Jun 11, 15:28
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Hallo,
es ist sicher immer wieder ein Thema, welche Untertagelampe soll ich im Bergwerk verwenden. Ich hatte die Gelegenheit ein Hightech-Produkt von Scurion zu testen und habe einen Testbericht dazu verfasst. Leider ist das Produkt nichts für den kleinen Geldbeutel, zeigt aber sehr gut wo die Messlatte derzeit steht.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Testberichte/Untertagelampe/Scurion1500
Besten Gruß
Stefan
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Hallo!
Beeindruckende Helligkeit!
Da sollte man allerdings wirklich die Akkus rausschmeißen und auf Batterien umsatteln.Wenn nach 4 Stunden der Ladezustand nur noch 50% beträgt,wird das Teil mit Sicherheit nicht noch mal 4 Stunden durchhalten.
Eventuell könnte der Hersteller in dieser vereinfachten Version auch den Preis senken,da Akkus und Ladegerät ja wegfallen.
Wobei dann das Problem besteht,daß er dann ja nur noch 2 LED mit etwas Draht und etwas Gehäuse verkaufen würde!
Schon wäre das kein Hightechprodukt mehr.
Generell erscheinen mir dadurch auch die 800,- Anschaffungspreis nicht gerechtfertigt!
Außer es gibt da eine kleine Zeitmaschine dazu,damit man hier in Deutschland die Bergwerke noch zu Betriebszeiten anschauen kann ;D
Gruß Jens
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Jens,
ich habe seit langem 2 Scurions im Einsatz. Was Du über die Akkus schreibst, ist nicht gerechtfertigt. Die modernen LED Lampen ziehen sehr viel Strom, die hochwertigen Akkus der Scurion haben 5000mAH Kapazität. Ob Batterien den Strom überhaupt liefern können ist fraglich, auf jeden Fall werden es einige davon werden. Die Scurions sind so hell und so gut einstellbar (es sind zwei LEDs, eine mit grossem und eine mit kleinem Winkel), dass bei mir mit guter Helligkeit untertage ein Akku 8-15 h hält. Die Akkus lassen sich auch in völliger Finsternis problemlos tauschen. Sowohl mechanisch als auch elektrisch genügt die Lampe höchsten Ansprüchen und die Steuerelektronik ist mehr als ein Stück Draht. Der Betrag ist gerechtfertigt, besonders unter dem Aspekt der Verlässlichkeit. Eine meine Scurions lief sogar noch mit Wasser im Gehäuse. Bei Li-Ionen Akkus hält die Lampe übrigens doch noch 4 h durch, wenn sie nach 4 h 50 % hat. Der Leistungsabfall erfolgt dann sehr schnell und muss von der Elektronik erkannt werden, damit der Akku nicht stirbt. Das Stück Draht in der Lampe kann das auch....
Der Anschaffungspreis hängt auch von den Optionen ab. Ob es unbedingt die 1500 sein muss, ist fraglich. Ich habe selten soviel Licht unter Tage gebraucht.
Gruss,
Stefan
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Die Lampe würde mit Batterien deutlich kürzer laufen. Zudem gibt es die Möglichkeit 9V Batterieblöcke als Notfallversorgung zu nutzen. Ein Lichtbetrieb mit 4-Zellen-Akku ist auch über mehrere Tage (max. 88 Stunden) möglich.
Der Testbericht beschreibt nicht alle Funktionen sondern den Praxiseinsatz. Der Blick in die technischen Spezifikationen (online abrufbar) sollte für Leute - die sich interessieren - auch selbst möglich sein.
Die Scurion 1500 empfiehlt sich auch gegen die anderen Scurion wegen des höheren Wirkungsgrades der LEDs und die damit verbundene längere Laufzeit.
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Aha!
Mit deiner Zusatzerklärung jetzt,kommt das schon etwas anders herüber ;)
Vorher hast du im Testbericht geschrieben: "Das Einsetzen der Akkus ist ein wenig kniffelig,da Kabel und Stecker irgendwie im Weg sind."
Jetzt schreibst du: "Die Akkus lassen sich auch in völliger Finsternis gut tauschen." Das gibt mir etwas zu grübeln ::)
Jedenfalls hat mich das ganze dann doch etwas neugierig gemacht und ich habe mir mal den Werbefilm angeschaut.Einfach geil-wie die mit der Lampe durchs Wasser sausen-wie kommt denn da das Wasser in deine Lampe rein? :o
Super,die Akkus mit 5 Ah sind natürlich schon eine Option für sich,allerdings kostet ein Extraakku auch noch mal nen Hunderter!Das Problem an der Sache ist ja nun wohl,daß,wenn die Akkus nicht ständig in Betrieb sind,daß sie faul werden.Oder ist das bei den Li Akkus anders?
Gruß Jens
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Das Wasser kam durch die Stopfbuchse der Kabeldurchführung, die sich nach zig Monaten gelockert hatte. Ganz wartungsfrei ist die Lampe also nicht. Nach Trocknen der Lampe und sauberen Festziehen war das Problem gelöst. Ansonsten ist die Lampe natürlich dicht. Es sieht gut aus, wenn man sie in einen wassergefüllten Schacht unter die Oberfläche hält, um ihn unter Wasser auszuleuchten.
Keine Ahnung, wieso Kabel und Stecker im Weg sind, bei meinen beiden Lampen ist es kein Problem, obwohl die Akkugehäuse nicht baugleich sind. Du kannst die Steckverbindung ja erst schliessen, hast dann wieder Licht und baust dann bei Licht den Akku ins Gehäuse. Geht gut, ist aber selten nötig.
Akkus: ist bei Li Akkus anders, da sie fast keine Selbstentladung aufweisen, sie lassen sich wartungsfrei sehr lange lagern. Zudem haben sie hohe Kapazitäten bei geringen Gewicht. Aber: Tiefentladung mögen sie nicht (das verhindert die Elektronik) und die Anzahl der Lade-Enteladezyklen ist begrenzt (so um die 300 ? Ohne Gewähr). Mir in den Alpen hier ist teuer und leicht allemal lieber.
Es posten übrigens zwei Stefan's hier....bitte beachten!
Gruss,
Stefan (O, nicht S)
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Hallo!
Es posten übrigens zwei Stefan's hier....bitte beachten!
Gruss,
Stefan (O, nicht S)
Hab ich gerade erst bei deinem 2. Beitrag bemerkt.Kein Wunder,wenn man da durcheinander kommt ::)
Gruß Jens
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hallo zusammen
wollte mal fragen ob jemand mit der kopflampe von zweibrüder/led lenser H7R schon Erfahrungen gemacht hat?
würde sie gerne für gelegentliche Stollen oder Bergwerk besuche nutzen,da ich finde das preis/licht Verhältnis ist doch ganz gut
im vergleich zu anderen kopflampen
(H7R-170 lumen-leuchtdauer 54stunden-leuchtweite ca 180m kostet um die 50Euro)
habe den Beitrag von Stefan über die "Schweizer" Lampe gelesen,aber 800 ist mir einfach viel zu viel Geld,auch wenn die Lampe wirklich
einen klasse Eindruck macht
für Tipps oder Empfehlungen wäre ich dankbar
Gruß
Michael
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Hallo Michael,
ein Wunder an Helligkeit darf man sich nicht erwarten. Aber das Auge kann auch viel kompensieren, wenn es Zeit hat sich anzupassen. Bestelle die Lampe und probiere sie aus. Du kannst Sie, so Du was anderes erwartet hast wieder zurück schicken. Ich lese allerdings nichts von wasserdicht oder geschützt. Eine anspruchsvolle Tour würde ich damit nicht machen. Und ein paar Zusatzlampen sollte man ohnehin immer dabei haben.
Selber war ich öfters mit LED-Lampen in dem Segment unter Tage. Leider wirken Mineralien oft Kontrastlos gegenüber dem Gestein. Die Helligkeit und oft auch Farbtemperatur lassen Wünsche offen.
Direkt Erfahrungen damit habe ich leider keine.
Besten Gruß
Stefan
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Hallo,
aber 800 ist mir einfach viel zu viel Geld,
genau, mir auch. Das Ding ist zwar gut aber total überteuert. Taschenlampen mit der Cree XM-L LED (>800 lm) bekommt man ja schon für unter 100€. Den Accu (Li-Po 5000mA, 11.1V) bekommt man ebenfalls für weniger als 100 Euro. Für die restlichen 600 Euro sehe ich keinen Gegenwert.
Gruß
Berthold
PS: einfach mal in ebay suchen: "CREE XM-L 1600Lm LED Fahrrad Lampe Stirnlampe Kopflampe" ;)
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@Berthold, so eine Aussage von Dir :P
Ich bin wirklich der Letzte der 800€ ausgeben möchte, aber man sollte die Technik die dahinter steht schon erkennen können auch wenn man sie für sich selbst als überflüssig erachtet.
- Helmmontage - keine Taschenlampe
- 2 Cree LEDs
- Lampenkopf bis 50m Wasserdicht
- Gefrästes Alugehäuse zur optimalen Wäremeabfuhr
- Schaltelektronik mit Sicherheitsfunktionen und automatischem herunter schalten der Leistung wenn der Akku lamgsam leer wird.
- Voll programmierbare Lichteinstellungen.
- Optik für Nah und Fernlicht (auch gemeinsam).
- Batteriekasten aus gefrästem Alu mit Dichtung bis 20 Meter unter Wasser
- Solide Bauweise bei angenehmen Gewicht
- UV LED
...
Die Einzelteile kosten schon ein vielfaches Deiner Aussage. Und von der Entwicklung wollen wir erst gar nicht reden. Das ist kein Massenprodukt. Tauchlampen die bei weitem nicht so viel leisten, kosten vergleichbares und sind dagegen ein Massenprodukt.
Besten Gruß Stefan
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Hallo Michael,
ich nutze die led lenser H7R. Sie ist deutlich heller, als die anderen LED-Stirnlampen, die ich habe. Aber es ist eben nur eine LED-Lampe.
Wie Stefan schon gesagt hat, kommen die Farben untertage nicht gut zur Geltung. Ich habe schon Azurite übersehen, obwohl ich davor stand. Erst als mein Kumpel mit einer richtigen Bergmannslampe mit Glühbirne kam, sah ich sie.
Sowohl von der Helligkeit, als auch von der Farbwiedergabe kommt sie mit einer richtigen Bergmannslampe lange nicht mit.
Und die Angabe der Leuchtdauer stimmt bei mir auch nicht. Ich musste ca. alle 15 Stunden die Akkus wechseln !
Viele Grüße
Michael
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Hallo Stefan,
Berthold, so eine Aussage von Dir
ja, wundert Dich das? Eine fertige Helmlampe mit (allerdings nur) einer solchen LED, wasserdichtem Alugehäuse, 6400mA Accu, Ladegerät usw. bekommst Du für um die 50 Euro. Klar, China-Produkt und kein High-end-Gerät.
Welches der Einzelteile kostest "ein Vielfaches" meiner Aussage?
Gruß
Berthold
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@Berthold
Das China Produkt mit den von Dir beschriebenen Eigenschaften würde ich gerne erwerben und hier als Test vorstellen. Es darf auch ein paar Euro mehr kosten. Kannst Du mir bitte den Händler nennen?
Besten Gruß Stefan
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@Stefan
in ebay Suchbegriff "CREE XM-L 1600Lm Kopflampe" eingeben (Beschreibung aktiv) und einen Anbieter Deines Vertrauens wählen.
Gruß
Berthold
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So die Lampe ist bestellt und wird hier vorgestellt. Wird 4 Wochen dauern bis sie aus aus Asien geliefert wird.
Hier der Artikel der Wahl:
http://cgi.ebay.de/CREE-XM-L-1600Lm-LED-Fahrrad-Lampe-Stirnlampe-Kopflampe-/400226101164?pt=Stirn_Taschenlampen&hash=item5d2f55a7ac#ht_3701wt_866
Um nochmal auf die Qualität zurück zu kommen:
Ein frisiertes Mofa fährt wenn es sein muss auch 200, aber ein Supersportler mit dem man gerne und sicher die Geschwindigkeit fährt wird es damit noch lange nicht. Mal sehen wie weit wir mit dem "China-Supersport-Mofa" so kommen.
Besten Gruß
Stefan
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Na, da bin ich aber gespannt auf das umfangreiche Testprogramm, wie will man sonst die Alltagstauglichkeites des Geleuchts feststellen. ;)
Ich denke, hier werden die berühmten Äpfel mit Birnen verglichen. Die vorgestellte "1500" ist für mich schon mehr eine Hauptbeleuchtung zum Fotografieren bzw. Filmen untertage (als das wurde sie ja auch vorgestellt), weniger denn ein "normales" Geleucht zum Befahren. Ob das China-Teil dauerhaft mithalten kann, wage ich zu beweifeln, denn beim Befahren gilt immer noch, dass Robustheit und Zuverlässigkeit mehr zählen als Helligkeit und Farbechtheit. Wahrscheinlich liegt das Optimum zwischen beiden vorgestellten Leuchten. Als reine Befahrerleuchte ist mir die 1500 allerdings übertrieben (teuer), als Fotobeleuchtung gibt es bessere Lösungen.
Kluftknacker
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Kleiner Nachtrag:
Bei http://www.miners-lamps.com/verkaufelektrisch.htm (http://www.miners-lamps.com/verkaufelektrisch.htm) gibt es auch das eine oder andere brauchbare Geleucht.
Kluftknacker
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So die Lampe ist bestellt und wird hier vorgestellt. Wird 4 Wochen dauern bis sie aus aus Asien geliefert wird. Hier der Artikel der Wahl: http://cgi.ebay.de/CREE-XM-L-1600Lm-LED-Fahrrad-Lampe-Stirnlampe-Kopflampe-/400226101164?pt=Stirn_Taschenlampen&hash=item5d2f55a7ac#ht_3701wt_866
Hallo Stefan,
gibt es zu dieser China-Lampe dann auch einen Vergleich zur 1500´er von Scurion - evtl. mit Bildern? Ich hatte dieses Geleucht (Scurion) auch zwei mal Untertage dabei, zum Test. Die Lichtausbeute ist extrem gut, man spart sich Blitzgeräte und somit jede Menge Gepäck.
Kleiner Nachtrag: Bei http://www.miners-lamps.com/verkaufelektrisch.htm (http://www.miners-lamps.com/verkaufelektrisch.htm) gibt es auch das eine oder andere brauchbare Geleucht.
auch ein sehr!! solides Geleucht. Leider reicht hier die Lichtausbeute nicht zum fotografieren Untertage.
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Leider reicht hier die Lichtausbeute nicht zum fotografieren Untertage.
Die bieten nicht nur ein Geleucht an. Die beiden Handleuchten (nach unten scrollen !) sollten schon ziemlich Power haben.
Kluftknacker
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Sobald die Zeit und Lampe da ist, wird auch die China Lampe mit unter Tage gehen. Ich habe nur größte Bedenken wenn ich die Verarbeitung auf den Bildern sehe. Aber mal sehen vielleicht ist sie besser als gedacht.
Mit weniger Licht zu fotografieren ist übrigens kein Problem. Länger belichten (Stativ!!) und das Licht kreisen lassen. Das funktioniert sehr gut und gibt angenehme Stimmungsbilder.
Ich wurde auf die Scurion nach der Befahrung sehr begeistert angesprochen. Da kommen die anderen Lampen einfach nicht ran. Ähnliche LED-Lampen, wie die im Link von Peter, waren auch beim Test dabei. Die Hälfte der Truppe war damit unterwegs. Eine solide Bergwerksleuchte die als Ergänzung zum üblichen Stromlicht unter Tage sehr gut taugt.
Besten Gruß
Stefan
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Leider reicht hier die Lichtausbeute nicht zum fotografieren Untertage.
Die bieten nicht nur ein Geleucht an. Die beiden Handleuchten (nach unten scrollen !) sollten schon ziemlich Power haben.
Kluftknacker
wem sagst du das. Selbst nutze ich die "AX-850" mittlerweile in verschiedenen Ausführungen ??? Die weiter unten aufgeführten Lampen habe ich noch nicht getestet. Sie erinnern mich an Taucherlampen aus den 90ern. Für Fotos Untertage eher nicht geeignet (zu Fett).
Grüße
Jens
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Hallo.
Ich habe die Led Lenser auch und für kleine Stollen mit wenig Querschnitt und in Verbindung mit einer 2. Notlampe ist
die im Bergbau auch recht gut zu gebrauchen !
Nachteile sind:
1. Die Robustheit läßt doch sehr zu wünschen übrig
2. Wasserdichtheit ist hier nicht gegeben ( Tropfwasser hat ihr allerdings nicht geschadet )
3. Der Lichtkegel ist relativ klein wenn man sie sehr hell haben will, was zu einem Tunnelblick führt.
4. Das Licht wie schon , wie von den Vorrednern gepostet, nicht so farbecht, aber trotzdem noch gut zu gebrauchen.
Fazit: Für Vielbefahrer höchstens als Notlicht geeigent !
Für ab und zu mal eine Befahrung von kleinen kurzen Stollen gut geignet ! ( Immer mit Reservelicht, aber das sollte man ja immer dabei haben )
Loismin
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Hallo.
Ein kleiner Nachtrag vielleicht noch.
Insgesamt sollten die Teilnehmer die miteinander unterwegs sind möglichst von der Helligkeit her
vergleichbare Lampen haben.
Ist mir mal so gegangen mit meiner wirklich guten Halogen Bergbaulampe, da war einer mit so einer ultrahellen
Led Lampe mit dabei und dadurch konnten sich die Augen nicht auf eine gleichmäßige Helligkeit einstellen,
Das war wirklich verheerend und man wird richtig unsicher wenn man ständig von so einer Lampe im Stollen geblendet wird
und dann wieder in den Lichtkegel der eigenen Lampe schaut,
Übrigens bin ich nicht so sehr der Verfechter dieser extrem hellen Lampen, weil es immer wieder passiert daß man sich gegenseitig auf engstem Raum in die Augen leuchtet und ob sich da über Augenschädigung schon mal wer Gedanken gemacht hat ???
Loismin
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@losmin
ist h7r nicht fokusierbar und dimmbar so wird es zumindest beschrieben?
nach meiner anfrage zu der wasserdichtheit bei zweibrüder,wurde mir mitgeteilt das sie Spritzwasser geschützt sei und auch ein regen Einsatz möglich sei
@Stefan
zu dem Japan Modell ich bezweifle stark das die angabe von 1500lumen wirklich stimmt gerade viel Modelle sei es Akkus oder stereo-anlagen werden mit leistungsangaben verkauft die einfach nicht hinkommen,aber ohne die "spitzenangaben"werden meistens diese Produkte nicht gekauft,genauso der Ausdruck "waterproof Design" ob sie dann wirklich wasserdicht ist kann ich mir nicht vorstellen,man wird sehen bin schon auf den Test gespannt
der Link von den "grubenlampen" ist nicht schlecht bitte mehr davon :) annehmbarer preis,nur sind 110 lumen für untertage ausreichend??ich persönlich brauche jetzt keine Lampe die 50Meter wasserdicht ist,ich werde nicht in einer Höhle tauchen,nur suche ich eine Lampe die schon mal bisschen Wasser ab kann ein Regen Spaziergang sollte ihr nichts ausmachen,dann müsste sie auch für untertage reichen,sollte einfach ein gute allround Lampe sein die auch mal bei Wanderungen und eben untertage einsetzbar ist,bin schon gespannt was noch für Vorschläge kommen
vielleicht kann man bei manchen Lampe mit filtern arbeiten um das farbproblem in den griff zu bekommen,ist jetzt einfach mal so eine Idee
gruss
michael
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Hallo.
Die H7 r ist fokussierbar !
Allerdings hat man wenn man auf Breitstrahl geht doch schon sehr an Helligkeit und Reichweite eingebüßt !
Die wasserdichheit der Lampe reicht für kleine Stollen allemal, da hatte ich noch keine Probleme !
Was eher ein Problem darstellt ist das verstellbare Kopfteil und der drehbare Ring am Kopfteil.
Beides ist einfach auf Dauer nicht geeignet im Rucksack rumgeschlagen und gedrückt zu werden .
Und kleine Sandreste machen manchmal Probleme mit dem Fokussierring, daß er sich nicht mehr drehen läßt oder
bei dem Ring Sand und Feuchtigkeit auf den kleinen Reflektor kommt.
Loismin
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Hallo,
die China Lampe ist eingetroffen. Der erste Eindruck: Sie ist massiv gefertigt. Selbst der Reflektor ist aus einem massivem Stück poliertem Alu. Alles in allem wirkt sie sehr massig und auch schwer. Eine Briefwaage habe ich leider nicht da, die Küchenwaage meldet 370 Gramm (Akku und Lampenkopf) und wäre damit 100 Gramm leichter als die Scurion. Es fehlen allerdings noch die Helmbefestigung.
Die Die Dichtung des Frontglases (kein Plastik) ist bereits nach dem ersten öffnen gerissen oder war es schon vorher. Nicht tragisch aber ärgerlich.
Das Lampenkabel ist zu kurz. Da der Akku nicht am Helm befestigt werden kann muss er in die Tasche oder an den Gürtel, was bei der Länge nicht möglich ist. Hier braucht es eine Verlängerung.
Die Lampe ist sehr stark gebündelt, stärker als der Spot der Scurion. Dennoch ist sie nicht ganz so hell wie deren Lichtkegel, der zudem noch breiter ausfällt. Im Zentrum haben sie vermutlich ähnliche Helligkeitswerte. Ein Streulicht fehlt völlig. Der Lampenkopf ist nach 5 Minuten Dauerbetrieb deutlich über handwarm und scheint sich noch zu erhitzen.
Als Spot ist die Lampe soweit gut geeignet. Eine Helmhalterung ist nicht dabei bzw. die Strinhalterung ist so ziemlich ungeeignet, da bei der Konstruktion der Neigungswinkel nicht passt. Die Befestigung erfolgt an der Stirnhalterung oder dem Fahrrad mit Gummiringen (Dichtungsringen).
Der Akku ist in keinster Weise vor Feuchtigkeit geschützt. Der Lampenkopf so halb, aber mit defekter Dichtung auch nicht.
Wärend ich das schreibe wird der Lampenkopf bei voller Helligkeit so heiß, dass ich Ihn nicht mehr länger anfassen möchte. Im Stromsparmodus ist die Lampe deutlich unter halb so hell und immer noch stark gebündelt. Hinten in der Lampe am Einschalter brennt zudem permanent eine rote LED. Diese geht nur aus wenn der Akku abgesteckt wurde.
Mein bisheriges Fazit: Nettes helles Spielzeug, aber wäre besser in einem Taschenlampengehäuse verbaut. Als Strahler um mal schnell was in der Ferne auszuleuchteten sehr gut geeignet. Als Zweitlampe etwas zu schwer und als Erstlampe nach meiner Einschätzung ungeeignet. Für jemanden der gerne bastelt evtl. ein Objekt aus dem man etwas machen könnte.
Den weiteren Vergleich zur Scurion erspare ich mir. Der Vergelich würde wohl wie der zwischen einem halb stumpfen Küchenmesser und einem Schweizer Taschenmesser ausfallen.
Besten Gruß
Stefan
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Ich werd wohl wieder meine Karbidlampe aus dem Keller holen.Bei der letzten Befahrung war es doch arg dunkel mit meiner LED Funzel.
Hat von euch noch jemand einen Karbidlampenspiegel rumliegen den er nicht mehr braucht ?
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Es fährt sich schon ganz gut mit LED-Licht. Die Lampe wäre sicher auch hell genug.
Als Fahrradlampe macht sie vermutlich eine mehr oder weniger gute Figur, wobei mir der Akku zu wenig Wasserschutz bietet. Wäre das Aluminium etwas intelligenter verteilt worden, würde die Lampe auch nicht so heiß werden.
Da angeblich die selbe LED wie in der Scurion verbaut wurde (sieht auch so aus) verwundert es mich, dass die Lampe mit einer LED so heiß wird und dennoch weniger Lichtleistung erzeugt als die Scurion mit nur einer LED (gerade nochmal bei Nacht getestet). Die Akkulaufzeit ist mit angeblich 64Ah (Scurion 50Ah) angegeben. Hieraus müsste sich schon eine längere Laufzeit ergeben. Ich befürchte, hier wird die Scurion trotz des vermeindlich schwächeren Akkus dennoch länger laufen, ein Test steht noch aus.
Die Akkus haben übrigens die selbe Größe nur anders angeordnet. Immerhin könnte man so einen günstigen Scurion Notfallakku samt Ladegerät erwerben. Einen Adapter herzustellen wäre sicher nicht so schwierig. In dieser Konstellation wäre evtl. auch an den Lampenkopf als Ersatzlampe zu denken.
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Hi,
sende mal ein Bild der Akkus - Sohnemann studiert immer die Modellbau-Kataloge ;-) Welcher Typ (NiCd bis Li) war es?
MfG
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Die Akkus sind eingeschweißt. Insofern lässt sich wenig dazu sagen welche Zellen verbaut sind.
Besten Gruß Stefan
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Hallo,
kein Hinweis ob NiCd oder NiMH? :-X Die LAgerung ist auc hschon verscheiden, die Plfege aber auch..
MfG
Frank
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Hallo,
Da angeblich die selbe LED wie in der Scurion verbaut wurde (sieht auch so aus) verwundert es mich, dass die Lampe mit einer LED so heiß wird und dennoch weniger Lichtleistung erzeugt als die Scurion mit nur einer LED (gerade nochmal bei Nacht getestet).
Die in beiden Lampen verbaute Led (CREE XM-L T6) macht laut Hersteller 975 Lumen, in der Scurion sind allerdings zwei drinnen. In den Webeaussagen der Chinesen tauchen 1500 oder sogar 1600 Lumen aus EINER Led auf.
Dazu kommt, dass zwei Lampen mit dem gleichen Chip nicht unbedingt die gleiche Helligkeit bringen müssen. Ich habe zwei Taschenlampen - beide ebenfalls mit der CREE XM-L-Led:
- Ultrafire Wf-501b Cree XM-L T6 Led Taschenlampe
- MTE M3-2I Tactical Flashlight
Die Ultrafire wird mit 1000 Lumen, die MTE mit 740 Lumen beworben. Die Lampen sind an sich recht ähnlich, auch gleicher Li-Akku. Im Praxisvergleich ist die MTE -gefühlt- doppelt so hell wie die angeblich hellere Ultrafire. Die Ultrafire wird zudem viel schneller warm. Wie gesagt, gleicher Chip.
Zur enormen Helligkeit nur so viel: Meine Mag Lite (Led 3D bietet laut Hersteller 104 Lumen) zu einer Cree zusätzlich ein- oder ausschalten bemerkt man fast nicht.
Gruß
Berthold
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Hat von euch schon jemand Erfahrung mit den Helmlampen von der KSE-Lights GmbH, speziell die KS-7710-MC mit Cree-LED? Hier mal ein Link:
http://www.kse-lights.com/led-lampen-ex-schutz/helmlampen-ex-schutz/led-helmlampe-ex-m1-ks-7710-mc/ (http://www.kse-lights.com/led-lampen-ex-schutz/helmlampen-ex-schutz/led-helmlampe-ex-m1-ks-7710-mc/)
Viele Grüße, Frank
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Hallo,
wir hatten in der Zwischenzeit etwas mehr Zeit Lampen zu testen.
Die China Lampe hat ein paar Befahrungen erfolgreich überstanden. Die Brenndauer und die Lichtausbeute ist ganz anständig und auch nach 4 Stunden hatten meine Begleiter immer noch ausreichend Licht (nicht bei voller Stufe).
Problematisch war allerdings, dass sie ohne jegliche Vorankündigung bei einer Befahrung einfach den Betrieb einstellte. Ich möchte nicht in einer brenzligen Situation stecken wenn dies passiert. Akku leer Licht aus und dies ohne jegliche Vorankündigung!!!
Mir persönlich ist deutlich wohler bei der Scurion, die mir durch kurzes Blinken signalisierte, dass es mit dem Akku zur Neige geht und mir so ausreichend Zeit lässt zu wechseln oder auf niedrigerer Leuchtstufe Richtung Ausgang zu verschwinden.
Besten Gruß
Stefan
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Glück Auf!
Hier mal ein vortrefflicher Link mit umfangreichen Tests unterschiedlicher Untertage-Funzeln. Dort ist zwar nur die scurion 1300 gelistet, allerdings zeigen sich hier auch die Grenzen des Schweizer Geleuchts. Mit einer (kostenkünstigeren) Petzl ist man manchmal - wie die Aufnahmen zeigen - besser bedient (ohne dafür Werbung machen zu wollen):
http://www.hirlatz.at/lampenvergleich4/lampenvergleich.html (http://www.hirlatz.at/lampenvergleich4/lampenvergleich.html)
Kluftknacker
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Hast Du mal die Stufe R4+S4 ausprobiert? ;)
Schöner Test, sehr anschaulich - Danke!
Besten Gruß
Stefan