Mineralienatlas - Fossilienatlas

Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Kluftknacker am 21 Jul 11, 12:23

Titel: Heilix Blechle
Beitrag von: Kluftknacker am 21 Jul 11, 12:23
Hallo Sammlervolk,
nach welchen Kriterien kann ich prüfen, ob ein Kupfer"blech" natürlichen Ursprungs oder ob es künstlich - vielleicht ein Rest, der beim Guß in die nächste Ecke geschüttet wurde - ist?
Opas Geschenk - ein zerklüftetes, zernarbtes Blech mit leichtem Malachit-Anflug, dunkel angelaufen, ohne Matrix vom Flohmarkt (mit Fundzettel "Arizona, USA") - ähnelt meinen alten (gesicherten) Funden. Trotzdem habe ich Zweifel.

Kluftknacker
Titel: Re: Heilix Blechle
Beitrag von: Kluftknacker am 18 Aug 11, 12:14
Nun sagt bloß nicht, dass es keine Merkmale für den Unterschied "natürlich" vs. "künstlich" gibt .... :-\

Kluftknacker
Titel: Re: Heilix Blechle
Beitrag von: cmd.powell am 21 Aug 11, 18:36
Ich glaube, nur durch Vergleich oder bloßen Augenschein ist da nicht viel zu machen. Wenn Du glück hast, klebt noch irgendein Rest dran, z.B. Holzkohle - dann ist es eindeutig. Ansonsten wird es echt schwierig. Ggf. könnte die Größe der Kristalle auskunft geben: Jedes Metall kristallisiert bekanntlich und wenn solch ein Kupferblech in den Tiefen der Erde entstanden ist, könnten die Kristalle größer sein als bei nur kurz ausgegossenem Kupfer. Ist das natürliche Kupfer aber auch schnell kristallisiert, so ist das Kriterium futsch. Ansonsten könnte eine Analyse auf evtl. typische Spurenelemente Auskunft geben.
Titel: Re: Heilix Blechle
Beitrag von: Krizu am 04 Sep 11, 20:11
Hallo,

ich habe schon geätzte Kupferbarren gesehen, in dem die Kristalle/Körner richtig gross waren ...
imho kein Kriterium.

Frank