Mineralienatlas - Fossilienatlas

Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: woelsendorfer am 10 Sep 11, 13:11

Titel: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 10 Sep 11, 13:11
Hallo und guten Tag ... bin neu hier und versuche ein wenig das Wölsendorfer Revier aufzupeppeln ... da ich aber Jahrgang 1957 bin und noch'n Handy mit Kurbel links dran hab ... ist mir das mit dem Seite einrichten echt ne Nummer zu hoch ... ok ich weiß dass das schon 100.000 gefragt haben, aber dann müßte ich ja alles durchlesen ... und ganz ehrlich ... dafür bin ich echt zu faul ... nicht zu bequem ... zu faul ja !!!  ;D ... nun gut ... ich hab es probiert und sofort einen Riesenfehler reingekloppt, denn hier fehlt was drin Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf, Revier/Grube Staatsbruch ... der Ort vor Grube Staatsbruch fehlt ... so wäre es richtig: Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf, Revier/Wölsendorf/Grube Staatsbruch ... keine Ahnung ob ICH das ändern kann oder nur bestimmte Personengruppen ... das nächste ist ... die Seite müßte gelöscht werden: Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf, Revier/Wölsendorf/Barbaraschacht ... denn der Barbaraschacht ist KEIN eigenständiges Bergwerk, dass habe ich einem berthold mal vor unheimlich vielen Vollmonden falsch erzählt bzw. rübergebracht ... der Barbaraschacht gehört zu der Grube Staatsbruch ... bedeutet dass das Foto, die Mineralstufe, zum Staatsbruch muss und die Angaben zu der Stufe mit Barbaraschacht evtl. neu beschriftet werde muss .... dann steht auf der Seite was von ausführliche Beschreibung ... egal wo ... kann ich das einfach ändern ... ist da kein Urheberrecht drauf ? Netten Gruß woelsendorfer  PS: Noch wat vergessen ... wo stellt man sich denn vor mit ner Kurzbeschreibung ?
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: smoeller am 10 Sep 11, 15:03
Hallo,

Willkommen im Forum.

Vorstellungen am Besten unter Dies und Das.
Dies ist ein Wiki-Projekt, da kann jeder seinen Teil zu beitragen. Den Abschnitt "Ausführliche Beschreibung" kannst du ändern, indem du auf den Button "ändern" ganz rechts in der entsprechenden Zeile gehst. Jeder darf hier Änderungen anbringen bzw. was hinzufügen oder löschen, wenn du bessere oder andere/neue Infos hast.

Das Anlegen von Seiten ist möglich, das Löschen evtl nicht (lässt man besser von einem Moderator machen). Ich würde den Berthold direkt anschreiben. Er wird dir da sicher weiterhelfen.

Glück Auf!
Smoeller
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Jochen1Knochen am 10 Sep 11, 15:39
Hallo Michael!
Prima,daß du hier mitmachen möchtet!Ich hab da schon die netten Fluorite bewundert,welche du im Lexikon eingefügt hast.Sind ja feine Sachen dabei!
Mit deinen Änderungswünschen ist das nicht so einfach.Eine neue Seite kannst du jederzeit selbst anlegen,wenn du in der jeweiligen Hauptseite einer Region auf"Neue Fundstelle anlegen" klickst.Einmal angelegte Seiten werden in Ihrer Überschrift nur noch von den Moderatoren geändert.
Den Zusatz "Wölsendorf" vor der Grube Staatsbruch können diese schon einbringen.
Aber was genau ist dieser Staatsbruch?Wenn dieser Betrieb mehrere Gruben bzw. Gänge bebaut hat,kann man diese dem Staatsbruch unterordnen.
Da wäre es sehr schön,wenn du in der ausführlichen Beschreibung zum Staatsbruch etwas schreibst.
Gruß Jens
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 10 Sep 11, 16:43
... erst mal danke für die Infos ... zum Staatsbruch würde ich etwas dazuschreiben ... war ne Zeitlang eine eigenständige Grube die auf drei Gänge gebaut hat und zwar mittels 2 - 4 Stollen und 1 - 2 Schächte wovon ein Schacht der Barbaraschacht war. Warum die vorgenannten Zahlen von bis, weil 1 - 2 Stollen und ein Schacht davon nicht zur Grube Staatsbruch gehörte, ich weiß aber nicht wieviel zu der anderen Grube gehörten und die hatte einen eigenen Namen ... den hab ich noch nicht rausbekommen ... könnte aber die Grube Staatswald gewesen sein, die ebenfalls von der Bauer-Familie aus Schwarzenfeld betrieben wurde. Zur Grube Staatsbruch gehörte der später so genannte Rolandgang, Barbaragang und Naabrankengang --- der Barbarastollen, ehemals der Hauptförderstollen direkt an der Naab, Naabrankenstollen und ein sogenannter Venedigerstollen und der Barbaraschacht ... das ist sicher ... für Grube Staatswald bleibt dann noch ein Stollen und ein Schacht über, die es auch gegeben hat. Gruß Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Jochen1Knochen am 10 Sep 11, 20:05
Hallo Michael!
Das sind dann leider doch etwas vage Angaben mit "2-4" Stollen und "1-2" Schächte.

Dann würde ich wohl eher die "Grube Staatsbruch" löschen,da mit einem übergeordneten Betrieb wohl kaum Fundzuordnungen möglich sind.
Ich meine mal so: Schreib einfach mal dein Wissen in die ausführliche Beschreibung zum Staatsbruch und dann schaun wir mal weiter.
Auf der rechten Seite der betreffenden Zeile"Edit" anklicken-schreiben und speichern.
Ist jederzeit für jeden weiter zu bearbeiten :D
Gruß Jens
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Philip Blümner am 10 Sep 11, 20:31
Hallo Micha,
willkommen im Forum und vielen Dank für dein Engagement. Da ich für das Umbenennen von Fundstellenpfaden zuständig bin, habe ich gerade die Grube Staatsbruch Wölsendorf untergeordnet:

Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf, Revier/Wölsendorf/Grube Staatsbruch

Wie was genau noch dieser Grube untergeordnet werden muss, können wir hier klären.

Wie meine Vorgänger richtig geschrieben haben, darf jeder im Lexikon etwas beitragen und Informationen beisteuern. Größeren Text in die Ausführliche Beschreibung über "edit", in die Tabelle können kurz und knapp Infos eingefügt werden wie eben Koordinaten, Geologie, Zugangsbeschränkungen etc. Nach dem Einfügen dann das "speichern" nicht vergessen!  :)

Du kannst dich entweder hier im Forum vorstellen, oder du legst dir im Lexikon deinen Sammlersteckbrief an. Das ist diese Seite mit deiner Mitgliedsnummer (memberid), zu finden auch, indem du einfach deinen Mitgliedsnamen im Lexikon eingibst:

http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/UserHomepage?memberid=15977

Dort wieder auf edit und speichern, gleiches Spiel. Wenn es Fragen gibt zum System und Wie-geht-was, dann kannst du dich auch direkt an mich oder andere Moderatoren wenden.

Gruß Philip
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 10 Sep 11, 22:08
... Jens ... das mit den Schächten und Stollen ist egal ... kein Mensch fragt danach ... es ist die Grube Staatsbruch ... denn im allgemeinen ist es eher üblich immer nur nach der Grube zu fragen ... ich mach da eine Ausnahme und frag ehemalige Bergleute wo wann was wie und halte das fest, weil es mich interessiert ... und jetzt kommt eine Aussage da wird mich die halbe Mineralienwelt Ohrfeigen ... denn bei Honigspat als Fundort Marienschacht oder Verbundbergwerk Marienschacht-Johannesschacht anzugeben ist viel zu allgemein ... es ist sogar erschreckend falsch ... hierzu habe ich von der VFMG Regensburg vor Jahre schon ne Anfrage bekommen, weil es dort Sammlern aufgefallen ist ... aber bitte, ich bin bereit aufzuklären, aber ich Begründe nicht großartig, ich hab dafür nicht die Zeit um mich auf Diskussionen einzulassen ... nicht böse sein ... die Angaben die ich wiedergebe sind in der Masse gesichert ... nur ich werde einiges / vieles nicht mehr beweisen können, weil die Bergleute mittlerweile verstorben sind. Mit vielen Angaben die ich bekomme kann ich aber was anfangen, mein Job war es u.a. in einem Steinkohlenbergwerk im Ruhrgebeit Bezeichnungen für alle Räume des untertage Betriebes herauszugeben, dass geht nur wenn du ein räumliches denken hast und du die vielen Pläne lesen kannst, weiterhin habe ich Statistiken für die Öffentlichkeit erstellt und da gibt es gewisse Normen ... hoffe das war jetzt nicht zu dick aufgetragen ... Also der Fundort für Honigspat ist:

Die Fundortbezeichnung für Honigspatstufen muss wie folgt lauten:

bis circa 1940 :             Grube Staatsbruch

ab 1940 bis 1949 :       Grube Johanness- und Barbaraschacht, Baufeld Staatsbruch

ab 1950                        Grube Wölsendorf ( Johannesschacht ), Baufeld Staatsbruch
bis 30.06.1961:
                                     Stillegung der Grube Wölsendorf ( = Johannesschacht ) und
                                     Verfüllung des Schachtes

ab 01.01.1970              Grube Wölsendorf ( Marienschacht ), ehemaliges Baufeld
bis 30.06.1979 :           Grube Wölsendorf ( Johannesschacht ), Baufeld Grube
                                     Staatsbruch

Bedeutet das es auf das Fundjahr drauf ankommt ... Ausnahme sind Honigspatstufen die von der Baufeldgrenze Marien- Johannesschacht stammen, da habe ich zur Zeit eine eingestellt.

Hier begründe ich mal kurz: Verbundbergwerk Marienschacht-Johannesschacht : Hat es NIE gegeben, keine Ahnung wer das inne Welt gesetzt hat und alle anderen haben es übernommen ... denn ein Verbundbergwerk kommt nur dann zustande, wenn ZWEI NOCH TÄTIGE Bergwerke zusammen geführt werden. Johannesschacht wurde am 30.06.1961 stillgelegt und verfüllt und 1965 der komplette Laden abgerissen. Was blieb ist das untertägige Baufeld vom Johannesschacht ...

weiter : ab circa 1951 war das nicht mehr die Grube Johannesschacht, sondern die Grube Wölsendorf, sie wurde einfach umbenannt, Johannesschacht macht zu, wird verfüllt, jetzt war der Name wieder frei und ab 01.01.1970 wird aus der Grube Wölsendorf-Marienschacht die Grube Wölsendorf. Die Bezeichnung Wölsendorf-Marienschacht wurde durch Krupp vergeben und ab 01.01.1970 durch die Firma "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vormals Anton Kallmünzer" dann in Grube Wölsendorf umbenannt. Damit man das unterscheiden kann setze ich in Klammern immer dahinter ob es Johannes- oder Marienschacht war.

Total kompliziert ... und dann vermute ich das ein gewisser Kreis gesagt hat, der Honigspat der ab 1970 gefunden wurde kommt aus dem Marienschacht ... ist nicht der Fall, bis auf eine Ausnahme, die erkennt man aber an der Farbe ... die Honigspäte kommen alle aus dem ehemaligen Baufeld der Grube Staatsbruch aus dem Rolandgang. Im Barbaragang war Stinkspat.

Die Angaben oben sind alle gesichert und lassen sich auch teils nachlesen ... aber das werde ich nicht weiter ausführen, da kann man ein Buch extra zu schreiben. Das gleiche könnte ich zu Hermine und Erna schreiben ... da wird auch ständig erwähnt das was zusammengeführt wurde. Lediglich Erna und Anna wurden zusammengeführt, ABER die VEW gab statischtisch NUR den NAME ERNA weiter, dass ist der offizielle Name für beide Gruben. Bedeutet bei Stufenfund von Grube Anna um 1950 rum als Fundort:  Grube Erna, Baufeld Grube Anna.

Der Unterschied zwischen Mareinschacht / Johannesschacht und Erna / Anna ist, dass man bei Baufeld Johannesschacht EHEMALIGES Baufeld schreiben muss --- denn es war zu --- Anna nicht.

Nicht böse sein. ne Wissenschaft für sich ...

Danke Philip ... dann kann ich da auch Stufen einstellen ... zur Zeit geht es weil ich ein wenig Zeit habe ... nur nicht zum Diskutieren ... sorry ... ich hoffe ihr versteht das ... später mal, wenn ich mehr Zeit habe.

Schönen Restabend noch Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Jochen1Knochen am 11 Sep 11, 07:54
Hallo!
Interessante Infos :D

Hallo Phillip!
Irgendwas stimmt bei dieser Zuordnung nicht.In der Tabelle "Wölsendorf Revier" steht die Grube noch als leere Seite.Unter Wölsendorf ist sie nicht aufgetaucht.
Nur wenn man die Grube auf direcktem Wege sucht kommt sie.
Gruß Jens
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Philip Blümner am 11 Sep 11, 12:28
Hallo Jens,
da wirst du auf "Liste aktualisieren" unterhalb der Fundorthierarchie drücken müssen.

Gruß Philip
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Philip Blümner am 11 Sep 11, 12:49
Hallo Michael,
ich habe einmal deine Beiträge, die recht interessant sind, unseren Standards angepasst. Literaturangaben und Verfasser kommt ganz unten auf der Fundstellenseite unter Referenz- und Quellangaben, Literatur. Folgendes ist einzugeben:

!!Quellenangaben
*Verfasser: {:15977:} (11.09.2011)

Die Klammer beinhaltet deine memberid und verlinkt automatisch zu deinem Steckbrief. Im Eingabefeld findest du darüber ein blaues Symbol (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/themes/default/images/ed_sig.png). Darauf geklickt, erscheint die Klammer.

Gruß Philip
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: berthold am 12 Sep 11, 09:04
Hallo zusammen,

die Sache mit dem Staatsbruch ist nicht so einfach. Tatsächlich ist so, dass ursprünglich der Flussspat im Wölsendorfer Revier im Tagebau, eben in Brüchen gewonnen wurde. Im Bereich des Wölsenberges waren dies

- der Staatsbruch
- der Weberbruch
- der Fischerbruch
- der Pfeifferbruch

Auf alle Gänge, die man in den Brüchen angefangen hat hat man später auch Tiefbau betrieben. Allerdings mehrfach nicht von der gleichen Stelle aus und oft auch mit anderen, neuen Grubenbezeichnungen. Diese Kleinbergwerke gingen allesamt im Johannesschacht auf. Mit anderen Worten: Das Baufeld des Johannesschachtes erstreckte sich über den gesamten Südwesthang des Wölsenberges und damit auch über den Bereich der vier oben genannten Brüche.  Details mit Flurstücknummern, Jahreszahlen und Besitzverhältnissen finden sich in *)

Zitat
ab circa 1951 war das nicht mehr die Grube Johannesschacht, sondern die Grube Wölsendorf, sie wurde einfach umbenannt

Nein. Selbst Grubendirektor Holl bezeichnet seine Grube 1961 als Johannesschacht (siehe Briefkopf im Anhang).

Gruß
Berthold

*)  BIERLER, M., "Über den Bergbau" in Festschrift "Wölsendorf, 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988", Nabburg/Wölsendorf, 1988, S. 369-407
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Hg am 12 Sep 11, 11:15
Hallo Michael,
eine kleine Anmerkung zu den Bildbeschreibungen
Zitat
Textmäßig verweise ich in diesem Zusammenhang auf die Lapis - Mineralienzeitschrift Nr. 1-Januar 1981 ab Seite 9 bis Seite 14. Fundort: Es handelt sich bei diesen Stufen um Fluoritstufen die 1963 aus einer Laugungszone in einer Teufe von 190 m, in einem 1 bis 4 Meter breiten Fluoritgang, vorkamen. Stufe: Weingelbe, angelöste und skalenoeder Fluorite. Der größte skalenoeder Fluorit weist eine Höhe von immerhin gut 25 mm auf und ist schön freistehend auf der Stufe zu sehen. Daneben befindet sich ein weiterer aufrechtstehender Fluorit mit den in der Fachliteratur beschriebenen Flächen (731). Der Rest der Fluorite auf dieser Stufe ist quasi schon ein Gemenge von weingelben angelösten Fluoritkristallen. Ein Kristall hat einen gut sichbaren grünen Bereich in sich. Begleiter ist bräunlicher, gräulicher, leicht fleischroter, schuppiger Baryt, darüberhinaus haben einige Flußspatkristalle ein leicht rötliches Innenleben, ob es sich dabei um die in der Fachliteratur erwähnten Zinnobernädelchen handelt kann ich nicht sagen. Der Untergrund besteht übrigens aus sehr harten Muttergestein bzw. aus einem Gemenge von Granit, Fluorit und Baryt. >>> Ich werde immer wieder mal gefragt warum diese Art von Stufen so selten sind und man keine bekommt. 1. war das Umgestein/Fluorit EXTREM hart und 2., es wurde ein wenig drauf geachtet das die Stufen, weil SEHR begehrt, in ausgesuchte Sammlerhände gelangen. Darüberhinaus kann ich noch empfehlen, dass man sich Stufen genauer ansieht, denn man glaubt gar nicht was alles als Skalenoeder angeboten wird ... die meisten Fluorite sind nämlich nur angelöste Fluorite

das ist vieeeel zu viel Text.  Solche Punkte können in der ausführlichen Beschreibung der Fundstelle erwähnt werden, aber für die Bildbeschreibung ist das doch ein wenig zu viel  ;)

Gruß,
Andreas
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 12 Sep 11, 12:03
Guten morgen Herr Weber, ich möchte hier keinem zu Nahe treten, bitte nicht falsch verstehen ... ich möchte zu dem Thema Wölsendorfer Flußspatrevier auch nicht viel diskutieren, obwohl ich ein Mensch bin der sich gerne auseinander setzt ... Herr Holl hat die Bezeichnung genommen die IHM im Kopf war ( über Jahre ) und Briefköpfe oder was es da so gegeben hat wurde einfach genommen was (noch) vorhanden war. Wenn man sich mit der Materie auseinander setzt und das mache ich jetzt seit 2003, weil ich ein Fachbuch dazu schreibe, mittlerweile über 1000 Seiten stark ( Hinweis - es wird nie als Buch aufgelegt werden ) dann kommt man erst dahinter was ALLES FALSCH geschrieben wurde ... auch ich werde noch Fehler machen ... weil das mega arbeitsintensiv ist ... bemühe mich aber ... Ich kann hier im Forum nix einstellen, dass möchte ich nicht auch noch lernen müssen ... die Daten zur Statistik sind AUSSCHLAGGEBEND und die lauten als Beispiel für ( es ist ein Beispiel !!! aber nachzulesen ) Flußspatwerke G.m.b.H. Frankfurt am Main > Grube Wölsendorf ... und nicht Grube Johannesschacht. ( nachzulesen Jahrbuch des deutschen Bergbaus 1955 Seite 547 und 548 ... und ein Grubendirektor macht nicht alles richtig ... ich habe für mehrere Grubendirektoren gearbeitet ... ICh war die "Graupe" wenn was falsch war oder falsch gemeldet wurde ... auch wenn das jetzt so wie Flucht von mir aussieht, ich hab echt kein Bock auf diese Thematik ... aber ich gebe ihnen noch mal was zum knabbern an die Hand ... beschreiben sie doch noch mal hier den Fundort zu der Grube Ernst-August wo unzählige Stufen angeboten werden ... wenn sie es wissen vielleicht auch die Örtlichkeit. Mein Kommentar dazu: Es ist der Anna I - Ostgang wo die gefunden werden, welche Grube da übertägig gebaut hat weiss ich noch nicht, so weit bin ich noch nicht. Ernst August hatte ein Stollenmundloch zu dem gleichnamigen Gang der bogig vom Anna I Ostgang WEGläuft. ... Staatsbruch:  Der wird in alter Literatur namentlich zig Mal erwähnt ... allerdings nicht mit dem Zusatz Grube ... die Grube ( = der Staatsbruch ) war, so lange wie es die Grube Pfeiffer & Frey gegeben hat, ein EIGENSTÄNDIGER Betrieb ... darauf kommt es mir an ... und eigenständiger Betrieb bedeutet irgendwann mal das man sagen kann, ehemaliges Baufeld ( Grube ) Staatsbruch. ... zum Schluß noch mal ... ich will keinen Stress, bin nicht der Besserwisser und sehe es als meine Aufgabe an der interessierten Sammlerwelt des Wölsendorfer Revier etwas näher zu bringen. Netten Gruß und schönen Tag allen
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 12 Sep 11, 12:06
Hi Andreas ... muss ich dat jetzt löschen  :o ich kopier das aus eine Datei rüber, dass mach ich aber schon seit Stunden / Tage  ;D
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 12 Sep 11, 12:14
... ich muss noch'n Nachtrag machen Andreas  ::)  ... ursprünglich wollte ich sogar noch mit reinkopieren wann welcher Bergmann wie unter welchen Anstrengungen und mit welchem Werkzeug er die Stufe geborgen hat  ;D
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: berthold am 12 Sep 11, 13:38
Hallo lieber Sammlerfreund Kommer,

nochmal zum Johannesschacht: Der wurde 1922 von Hans Bauer  auf Flurstück 987 am Lehnenbühl auf den Grundstücken von Georg Baumer und Vulog Weber zunächst auf 25 Meter abgeteuft (also Weberbruch nicht Staatsbruch, Staatsbruch auf Flurnummer 860 war der Barbaraschacht!). 1931 verkauft Hans Bauer den Johannesschacht an die Flußspatwerke Frankfurt (vorher hatte er den nach seiner Frau Maria benannten Marienschacht an die Rüttgerswerke Berlin verkauft). 1937 wird auch der Pfeifferschacht an die Flußspatwerke Frankfurt verkauft, die die Pfeiffer-Förderanlage abbauen und die Grube an den Johannesschacht anschließen. Zitat aus WEISS (1977) " Die Firma Flußspatwerke GmbH Frankfurt, betreibt den Staatsbruch, den Pfeifferbruch und den Weber-Bruch unter dem Namen Johannesschacht bis 1961".

In der Gewerbeabmeldung der Flußspatwerke Frankfurt zum 30.6.1961 - die allerdings erst im März 1963 an die Gemeinde Schwarzach geschickt wurde - wird der Johannesschacht als unrentabel bezeichnet. Betriebsleiter war von 1933 bis 1959 Herr Hudel, dann Herr Holl der die Abbaurechte bis 1967 besessen hat.

Alle mir bekannten Quellen bezeichnen den Johannessschach bis 1961 entweder als Weberbruch oder eben als Johannesschacht, niemals als Staatsbruch oder als Grube Wölsendorf.

Dass die Bezeichnung "Verbundbergwerk  Marienschacht-Johannesschacht" nicht ganz genau zutreffend ist, mag sein - ich halte mich da an den inzwischen verstorbenen besten Kenner des Wölsendorfer Bergbaus, an Bergingenieur Karl Weiss, der in zahlreichen Veröffentlichungen genau diesen Terminus gebraucht (hat).

nix für ungut
Berthold
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 12 Sep 11, 14:56
Hallo Herr Weber,

... Zitat von ihnen: "Der wurde 1922 von Hans Bauer  auf Flurstück 987 am Lehnenbühl auf den Grundstücken von Georg Baumer und Vulog Weber zunächst auf 25 Meter abgeteuft"

Antwort dazu: 1925 am 02.10.  teilt  die  Fa. Georg Bauer  in  einem Brief an das Bergamt Amberg mit, daß sie das Flußspataufkommen auf den Flurnummern 987 und 987 1/3  in  der  nächsten Woche aufschließe und meldet gleichzeitig den  Betrieb an. ( aus: "Wölsendorf - 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988"

... ist ja schon mal ein Unterschied ...

ihr Zitat: "Alle mir bekannten Quellen bezeichnen den Johannessschach bis 1961 entweder als Weberbruch oder eben als Johannesschacht
diese Quelle liegt ihnen vor: *)  BIERLER, M., "Über den Bergbau" in Festschrift "Wölsendorf, 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988", Nabburg/Wölsendorf, 1988, S. 369-407

auf Seite 392 steht in der ihnen vorliegenden Quelle z.B.: "1940 ab jetzt mit einigen Ausnahmen Johannes- und Barbaraschacht genannt" ... damit ist die Grube Johannesschacht gemeint

bedeutet, obwohl SIE die Quelle haben, dass sie hier schon wieder eine Fehlinformation weiter geben, denn obige Angabe von Herr Bierler ist in Ordnung !!!! ihre dagegen mal wieder nicht !!!

Gewerbeabmeldung:
ihr Zitat: "wird der Johannesschacht als unrentabel bezeichnet"

auch hier schreiben sie wieder was, was sie NICHT überprüft haben !!! ... ich übernehme nicht einfach was weil es irgendeiner geschrieben hat !!! ... denn es gab einen ganz anderen Grund für die Stillegung ... den kann ich aber nicht öffentlich nennen, dann hab ich ne Klage am Kopf !!! die Informationen zu der tatsächlichen Stillegung liegen mir vor.

Zitat von ihnen: "Zitat aus WEISS (1977) " Die Firma Flußspatwerke GmbH Frankfurt, betreibt den Staatsbruch, den Pfeifferbruch und den Weber-Bruch unter dem Namen Johannesschacht bis 1961".

Komisch in dem Satz von ihnen steht jetzt Staatsbruch drin ... muss dann ja wohl eine eigenständige Grube GEWESEN sein !!!, weil ja die Grube Pfeiffer & Frey zwischen Staatsbruch mit Barbaraschacht und Johannesschacht gelegen hat.

Zitat von ihnen: "1937 wird auch der Pfeifferschacht an die Flußspatwerke Frankfurt verkauft"
diese Quelle liegt ihnen vor: *)  BIERLER, M., "Über den Bergbau" in Festschrift "Wölsendorf, 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988", Nabburg/Wölsendorf, 1988, S. 369-407

in dieser Quelle heißt es: 1939 am 19.07.  erwirbt  die  Firma  "Rheinische Fluß- und Schwerspatwerke  GmbH",  Frankfurt (Main)  von  die  Firma  Pfeiffer & Co  die  Grube  Pfeiffer

... ist ja schon wieder mal ein Unterschied, 1939 stimmt und kann belegt werden und 1937 ???

ihr Zitat: "verstorbenen besten Kenner des Wölsendorfer Bergbaus"
woher wissen sie das?? wieder eine Behauptung ... oder gehen sie nach dem Motto vor "er hatte ne hohe Funktion und wer ne hohe Funktion hat, hat auch Ahnung von der Geschichte".
Dieser Mann beschreibt eine Grube die es nie gegeben hat, Grube Etzelhof ... wir beide gehen zusammen zu dem Bauer vom Etzelhof und dann erzählen sie mal dem Bauer das es bei ihm auf dem Grundstück eine Grube gegeben hat mit dem Namen Etzelhof.

Lassen sie es Herr Weber, das meiste von ihnen wiederlege ich, weil SIE es nicht überprüft haben ... wenn als Beispiel Herr Weiss geschrieben hätte das im Silberbachstollen ( bei ihnen ist das ja die Grube Neue Hoffnung ) auch ne Tonne Gold gefördert wurde, dann hätten sie das wahrscheinlich übernommen, weil es der Herr Weiss ist und das paßt ja auch gut zu dem Namen Silberbachstollen.

Nur eins ... ich will dem Herrn Weiss keine Unfähigkeit bescheinigen ... nicht das die Erben noch auf mich zukommen ... er hat es eben nicht überprüft und es wurde ihm falsch zugetragen.

... und jetzt können sie schreiben was sie wollen ...  ;D

Lieben und netten Gruß und ein herzliches Glückauf
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: heiner schuster am 12 Sep 11, 17:33
Lieber Sammlerkollege Kommer,
es ist nur zu begrüßen, wenn zu den vielen bekannten (und nach meiner Einschätzung durchaus von Berthold Weber hervorragend zusammengetragenen) Informationen gerade zum Bereich Marienschacht Johannesschacht) noch etwas ergänzt wird. Ich wundere mich allerdings etwas über die Diktion in der aktuellen diskussion. Die Angelegenheit ist in der Tat verwirrend. Das liegt möglicherweise daran, dass gerade Hans Bauer sowohl im Bereich des späteren Marienschachtes als auch im Bereich des späteren Johannesschachtes abgebaut hat. Im  Artikel von Kohl und Haller, "Die Mineralführung der Wölsendorfer Flussspatgänge" 1934 sind Skizzen beigefügt, nach denen
-im Bereich der Kuppel sich die "alte Grube von Stengel und Franz Bauer, jetzt Marienschacht" sowie der "Alte Schacht an der Kuppel Hans Bauer, jetzt Marienschacht" befinden.
- Der Staatsbruch ist nach der Skizze mit dem Barbaragang identisch.
-Die Grube Johanneschacht war der ehemalige Weberbruch (neuerdings Rheinfluss)
-an der Verbindung Johannesgang, Rolandgang und Barbaragang befand sich der Pfeifferbruch (Grube Pfeiffer und Frey)
-Der Rolandgang wird als Barbaraschacht, zum Staatsbruch gehörig, früher Hans Bauer, jetzt Rheinfluss bezeichnet.
Auch die arbeit von Drechsler 1919 ergibt m.E. die gleichen Ergebnisse.

Zu den Bezeichnungen:
Aus dem Tiroler Erzbergbau weiß ich, wie oft auch in amtlichen Befahrungen die Grubenbezeichnungen variieren (Bertagrube bei Schwaz). Beim Verbundbergwerk Marien- Johannesschacht weiß man auf jeden Fall, was räumlich gemeint ist. Und das ist bei Honigspat durchaus interessant.

Zu den wahren  Hintergründen:
Sicherlich gibt es noch vieles, was zu erruieren wäre. Kryptische Hinweise auf die nicht gerichtsfeste Wahrheit sind da aber weniger hilfreich, wobei ich mir nicht recht vorstellen kann, was 50 Jahre nach der Schließung des Johannesschachts da noch relevant sein soll .
Mich persönlich würde zum Beispiel auch die Situation nach 1933 interessieren:
Irgendjemand hat mir bei einer Feldbegehung erzählt, dass Pfeiffer als jüdischer Unternehmer die grube aufgeben musste. so manchen der damaligen Protagonisten kann man auf den Photos z.B. bei der Eröffnung des Heinrich kocherstollens auch in Brauntönen gekleidet auf den Photos entdecken. Interessant wäre sicherlich auch etwas näheres über den späten Abbau im bereich Barbara- Nordgang zu erfahren. Ich glaube Pfeuffer hat ja geschrieben, dass man in den 60igern die besonders uranführenden Gangteile gezielt stehen ließ.
Vielleicht schreiben sie einfach ganz offen, was Ihrer Meinung nach bisher nicht oder falsch dargestellt wurde, dann können wir alle davon profitieren. Vielleicht kennen Sie zum beispiel näheres über die verschwundene Fabrik bei Stulln (Erna)?

Wir dürfen gespannt sein.



 
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 12 Sep 11, 18:31
Hallo Herr Schuster,

zu den Ausführungen Kommer-Weber äußere ich mich nicht mehr ... denn es gibt Punkte da kann eine Diskussion schnell umkippen bzw. ist es schon.

Die Skizze von Kohl und Haller und eine von Dorn sind sehr hilfreich. Allerdings muss man sich auch hier einarbeiten, denn die Mineralogie war meist das Hauptanliegen zu dieser Zeit und irgendwann mal dann sogar nur noch Uran und das rauf und runter und in allen Facetten.
Am Wölsenberg und Gutberg (=Grube Marienschacht) gab es noch wesentlich mehr Gruben wie auf den vorerwähnten Skizzen eingezeichnet wurde. Der erste Pionier überhaupt war Peter Weiß mit seiner Weiß'schen Grube, sowohl am Wölsen- als auch am Gutberg. Er hat überhaupt die ersten Schächte geteuft und das professionell.
Das mit den Grubenbezeichnungen, was sie da von Tirol ansprechen stimmt. Bei einer Grube habe ich die vielen Möglichkeiten mal hinzugeschrieben - unter Marienschacht II = Die Flußspatgrube wurde in der Statistik Marienschacht II, im Volksmund Flußspatgrube Oberwarnbach bzw. auch nur Warnbach und in den Bergamtsunterlagen wurde die Grube "Gewerkschaft Wölsendorf, Abteilung Oberwarnbach" genannt. Für mich persönlich ist für den Fundort der statistische Name ausschlaggebend und danach richte ich mein Buch oder meine Aufzeichnungen aus. Wie das andere in ihren Dateien halten ist jeden selbst überlassen, nur das Bild ... sprich Angebote in aller Welt  ... wird verzerrt.

Zu Verbundanlage Marien- Johannesschacht: Hat es nicht gegeben ... entweder nur Marienschacht ... meinetwegen mit Baufeldnennung oder Grube Wölsendorf. Das mit der Verbundanlage hat sich aber so eingefressen das es überall erwähnt und geschrieben wird.

Zitat von ihnen: "Sicherlich gibt es noch vieles, was zu erruieren wäre. Kryptische Hinweise auf die nicht gerichtsfeste Wahrheit sind da aber weniger hilfreich, wobei ich mir nicht recht vorstellen kann, was 50 Jahre nach der Schließung des Johannesschachts da noch relevant sein soll"
Zitat von ihnen: "Vielleicht schreiben sie einfach ganz offen, was Ihrer Meinung nach bisher nicht oder falsch dargestellt wurde, dann können wir alle davon profitieren"
Zitat von ihnen: "Vielleicht kennen Sie zum beispiel näheres über die verschwundene Fabrik bei Stulln (Erna)?"
<<< kann und werde ich mich nicht zu äußern !!!

Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 12 Sep 11, 18:44
<<< kann und werde ich mich nicht zu äußern !!!

sorry da fehlte was ... komm noch nicht ganz klar hier mit der Technik ... stell lieber Fotos ein  ;D

Ich kann mich dazu nicht äußern weil die mündlichen Informaten mittlerweile alle verstorben sind und wie gefährlich das ist hier oder woanders was zu schreiben kann ich als Laie nicht beurteilen ...

eins kann ich aber Schreiben, weil es eine Frage ist ... es war bekannt das der Barbaragang stark Uranhaltig war, kann man dann das Grubenwasser einfach so ablaufen lassen ? Fotos davon sind unter Grube Staatsbruch von mir eingestellt worden ... herrichten Wasserrösche
Komisch auch ... im Abschnitt Schwarzenfeld - Nabburg sind auf der Autobahn relativ viele Unfälle oder nicht ?
Titel: TOT: Schreeibweise
Beitrag von: Krizu am 12 Sep 11, 19:12
Hallo woelsendorfer,

eine Bitte zur Lesbarkeit deiner Texte:
Versuche doch bitte Sätze zu bilden und die drei Punkte nicht fortwährend als Platzhalter zwischen den Stichworten zu verwenden.

Danke

Frank

Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Jochen1Knochen am 12 Sep 11, 19:38
Hallo!
Unfälle gibts auf der A9 bei Allershausen auch fast jeden Tag und da ist bestimmt kein Uranlager. ;D
Warum sollte man das Wasser nicht einfach weglaufen lassen?Dann sollte man für gewisse Gegenden doch wohl mal ein paar Kübel Beton besorgen um diese einzuschalen,damit dann ja auch keine Oberflächenwässer austreten,wenn die Schächte vollgelaufen sind ::)
Zu Ernst-August! Ist das mit dem Annagang sicher?Leider hab ich meine geologische Karte verschusselt.Ernst-August hatte da ja wohl zwei Stollen!Ich weiß jetzt momentan nicht mehr,wo das geschrieben war.Ist schon viele Monde her,als ich das Stollenmundloch geöffnet habe(Bitte nicht verraten,das ich das war) ;)
Zu den Beschreibungen der jeweiligen Fundstellen:
Es ist ja generell nicht einfach eine Fundstelle zu beschreiben,welche im Lauf der Jahrzehnte den Besitzer und dann auch den Namen ändert.
Eigentlich sollte dann im Lexikon der letzte Name stehen.In der allgemeinen Beschreibung zur Fundstelle sollte dann die jeweilige Geschichte des Fundortes aufgeführt sein um auch historische Funde(wie du sie ja viele hast)unterordnen zu können.
Dann könnte das z.B.heißen: Barbaragang(ehemals Staatsbruch)
Irgendwie wird man das ja wohl unter einen Hut bekommen können,oder?
Gruß Jens
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: berthold am 12 Sep 11, 20:08
Hallo Herr Kommer,

so bitte nicht.  >:(

- Sie unterstellen mir, dass ich wissentlich Fehlinformationen verbreite.
- Sie ziehen den Namen und die Veröffentlichungen von Herrn Karl Weiss in den Dreck. 
- Sie haben keinen Beleg für Ihre Behauptung "ab circa 1951 war das nicht mehr die Grube Johannesschacht, sondern die Grube Wölsendorf, sie wurde einfach umbenannt," erbracht, im Gegenzug auf meinen Beweis
- behaupten Sie der Grubenleiter Holl hätte 1961 als Johannesschacht falsch firmiert (Gewohnheit oder Versehen von Herrn Holl kommen nicht in Betracht.  Nach Ihrer Behauptung wäre der Johannesschacht zehn Jahre vorher umbenannt worden).

Ich bin jederzeit zu einer sachlichen Diskussion bereit. Ich schaue allerdings nicht zu, wie die Namen von Herrn Weiss und mir in den Dreck gezogen werden.

Eine Entschuldigung ihrerseits wäre angebracht.

Glück Auf!
Berthold Weber
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 12 Sep 11, 22:50
Hallo Herr Weber,

ihr Zitat: "Sie haben keinen Beleg für Ihre Behauptung "ab circa 1951 war das nicht mehr die Grube Johannesschacht, sondern die Grube Wölsendorf, sie wurde einfach umbenannt," erbracht, im Gegenzug auf meinen Beweis
unter Antwort 12 von mir nachzulesen:
Flußspatwerke G.m.b.H. Frankfurt am Main > Grube Wölsendorf ... und nicht Grube Johannesschacht. ( nachzulesen Jahrbuch des deutschen Bergbaus 1955 Seite 547 und 548
kann das sein das sie hier im Forum nicht alles lesen, dann spar ich mir das tippen  ;D
warum Herr Holl das gemacht hat weiß ich nicht, laut Jahrbuch und das sind Angaben von der Dachfirma Flußspatwerke in Frankfurt, war das die Grube Wölsendorf

ihr Zitat:"Sie unterstellen mir, dass ich wissentlich Fehlinformationen verbreite"
wo steht das, dass ich ihnen WISSENTLICH was unterstelle, sie haben es nicht überprüft und das ist ja wohl eher nicht wissentlich oder, denn wenn ich zwei Literaturquellen habe mit zwei verschiedenen Angaben, dann sollte man doch überprüfen. 

ihr Zitat: "Sie ziehen den Namen und die Veröffentlichungen von Herrn Karl Weiss in den Dreck"
das habe ich geschrieben zum Schluß unter Antwort 16: Nur eins ... ich will dem Herrn Weiss keine Unfähigkeit bescheinigen ... nicht das die Erben noch auf mich zukommen ... er hat es eben nicht überprüft und es wurde ihm falsch zugetragen.
Ich meine das hört sich anders an alsdass was sie mir vorhalten.

ihr Zitat: "Eine Entschuldigung ihrerseits wäre angebracht."
Sehr geehrter Herr Weber und alle die sich von mir in irgendeiner Form, Art und Weise angegriffen fühlen, möchte ich mich auf diesem Wege hier entschuldigen. Danke. 

Sie waren nicht im Bergbau und daher sage ich ihnen eine schöne, geruhsame Nacht und nicht Glück Auf.
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 13 Sep 11, 01:08
Guten morgen Jens,
wollte gerade ins Bett gehen, aber ohne in dem Altlas nachzuschauen ob es nicht noch was zu diskutieren gibt, ging es dann doch nicht.  ;D und dabei ist mir echt aufgefallen das ich vor lauter Geschichtsrückblicke und wälzen von Büchern deine Antwort zu meinenr Wasser- Autobahn  :P glatt übersehen habe.
Über die von mir gestellten Fragen denke ich immer wieder mal drüber nach und vor allem wenn ich Antenne Bayern höre und aus dem Bereich wieder ein Unfall gemeldet wird.

Zitat: Zu Ernst-August! Ist das mit dem Annagang sicher?Leider hab ich meine geologische Karte verschusselt.Ernst-August hatte da ja wohl zwei Stollen!Ich weiß jetzt momentan nicht mehr,wo das geschrieben war.Ist schon viele Monde her,als ich das Stollenmundloch geöffnet habe(Bitte nicht verraten,das ich das war)
Stollenmundloch geöffnet, soso, deswegen haben die vielen Nachfolger nix mehr gefunden  ::). Irgendwo wird erwähnt das es eine ca. 300 m lange Pinge im Wald geben soll, wo weiss ich nicht und aus dieser Pinge sollen die angebotenen Stufen kommen. Hat mir zumindest ein Sammler erzählt und er hat mir auch die Pinge beschrieben wo die ist und wie man da hin kommt. Hab ich ne nette Wanderung gemacht übern Brünnelberg hinweg, am Plentelkreuz vorbei und Berg wieder runter und fand dann die Pinge. Könnte gut 300 Meter lang gewesen sein. Fand auch mehrere teils frische Buddellöcher. Um mit dem Bergamt nicht in Konflikt zu geraten, weil ich darf die Gänge nicht betreten, habe ich hier schriftlich vorliegen, bin ich ein gaaaaaannnnzes Stück neben der Pinge, am schrägen Abhang entlang den Gang Richtung Grube Erna abgelaufen und kam an einer Stelle aus wo ich von einem hier ehemals tätigen Steiger die Grubenlampe in meiner Sammlung habe und er mir erklärte, dass es die Verlängerung des Anna I Ganges wäre, auch Anna I Ostgang genannt. Ob die Pinge ne Pinge ist oder ein Einbruch, die 300 Meter, kann ich nicht beurteilen, würd aber eher sagen ist'n Einbruch. Ob Ernst August zwei Stollen hatte weiß ich nicht, waren aber zwei mehr oder weniger gebogene Gänge. Das mit dem Staatsbruch ist für mich erledigt, ich konnte meine Fotos jetzt alle zuordnen und daher ist der Hut für mich perfekt.  ;D Gruß Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 13 Sep 11, 11:05
Guten morgen Herr Schuster,

ich habe mir letzte Nacht noch mal alles hier durchgelesen und als "Alleinschreiber" mit mehreren "Antwortern" wird schon schnell mal was überlesen.

ihr Zitat: "(und nach meiner Einschätzung durchaus von Berthold Weber hervorragend zusammengetragenen)"

Dem kann ich an dieser Stelle nur zustimmen, denn Herr Weber macht sich sehr viel Mühe zu einem Thema was nicht gerade einfach ist es ins Lot zu bringen. Viele seiner Informationen haben ja auch mir weitergeholfen um in vielen Punkten ein Gesamtbild, wenn es möglich war, zu erstellen. Vor allem fazinieren mich immer wieder die sehr guten (Foto)aufnahmen von Mineralien und deren Beschreibungen.

Sorry für diesen Nachtrag.

Netten Gruß
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: heiner schuster am 13 Sep 11, 13:13
Super, dann ziehen wir wieder alle an einem strang! bei der Gelegenheit: Es ist durchaus interessant, was Sie auf Ihren Seiten an Grubeninformationen zusammengetragen haben. Ich habe mich vor einiger zeit recht intensiv um den Bereich ehem. Johannesschacht, Pfeiffer, Barbara usw. beschäftigt, war allerdings jetzt schon einige Jahre nicht mehr in Wölsendorf, da ich die wenige freie Zeit wieder mehr dem Tiroler Erzbergbau gewidmet habe. Trotzdem interessiert mich das Wölsendorfer Revier immer noch sehr. Ernst August z.B. habe ich nie besucht. Da wäre ich für nähere Informationen dankbar (per mail). Ansonsten noch ein Tipp:
Wen gerade die historischen Wölsendorfstufen mit den alten Grubenbezeichnungen interessiert, ein aktueller Tipp>:
bei der Mineralienhandlung maucher in Pasing gibt es eine ganze Reihe von alten Wölsendorfstufen teilweise weit vor 1930, die in den letzten Monaten ihren Weg aus dem Lager in den Laden gefunden haben. Ich war natürlich schon da, aber man kann nicht alles mitnehmen.
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Hg am 13 Sep 11, 13:37
Hi Andreas ... muss ich dat jetzt löschen  :o ich kopier das aus eine Datei rüber, dass mach ich aber schon seit Stunden / Tage  ;D

zur besseren Übersichtlichkeit wäre das durchaus wünschenswert. In die Bildbeschreibungen sollten keine Aufsätze geschrieben werden. Wenn du das Bild anklickst, ist nur ein klitzekleines Bild erkennbar mit einem ewigen Rattenschwanz von Text.
Die Einen schreiben parktisch nix in die Beschreibung (stümmelhafte Fundortangaben) und das krasse Gegenteil sind lange Aufsätze (z.T. recht blumig verfasst).
Zitat
Weiterhin sind in den Rauchquarzkristallen wohl noch Reste einer Eisenkieselumwandlung zu erkennen, denn in ihnen sind Ansammlungen rötlicher Pünktchen auszumachen. Ein Thema für sich, Umwandlungen, da muss ich echt passen. Vielleicht habe ich die Umwandlung sogar falsch beschrieben ... Sorry : o ((
auch sorry, aber das passt einfach nicht in eine sachliche Beschreibung.

Die Beschreibungen bei den letzten Bilder passen da schon eher.

Gruß,
Andreas
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 13 Sep 11, 14:33
Hallo Andreas,
danke für deine Infos. Ich weiss jetzt nicht wie ich mich da ausdrücken muss, ich nenne euch mal alle "Globaler Moderator". Gestern habe ich das Thema angesprochen und warte noch auf eine endgültige Rückantwort und die warte ich erst mal ab (von Philip per Mail). Hab auch nach Regeln gefragt für's Forum und heute morgen mal geschaut ob irgendwo was eben über die von dir angesprochenen Texte im Bild steht. Hab aber (noch) nichts gefunden. Denn der "Eine" erzählt so und der nächste wieder anders. Im Vorfeld hatte ich Stefan Schorn angeschrieben bevor er im Urlaub geflogen ist und ich meine in seiner Rückantwort gelesen zu haben das es auch eine wissenschaftliche Internetseite wäre und dafür wären die Beschreibungen natürlich interessant. So was gibt es nirgendwo. Die klitzekleinen Bilder kann man alle vergrößern, wo ist das Problem ?

von mir: "Ein Thema für sich, Umwandlungen, da muss ich echt passen. Vielleicht habe ich die Umwandlung sogar falsch beschrieben ... Sorry : o ((
von dir: "auch sorry, aber das passt einfach nicht in eine sachliche Beschreibung.
das hatte einen Grund das ich das gemacht habe, mit dem Gedanke das mich evtl. einer aufklärt. Weiterhin was soll ich machen wenn ich mich nicht auskenne. Die Stufe gar nicht beschreiben. Deine Antwort sollte aber abgekärt sein, nicht das ich dazu auch unterschiedliche Meinungen/Antworten bekomme. Ok Schiedsrichter auf dem Platz haben auch unterschiedliche Ansichten, aber ich möchte hier nicht zum Spielball werden.

Gruß Micha

Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 13 Sep 11, 14:39
Herr Schuster über Ernst August habe ich selber so gut wie keine Infos. Aber ich sehe mal nach was ich habe. Wie mache ich das mit einer Mail zuschicken ? Gruß Kommer
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Hg am 13 Sep 11, 14:57
Hallo Micha,

Zitat
das hatte einen Grund das ich das gemacht habe, mit dem Gedanke das mich evtl. einer aufklärt. Weiterhin was soll ich machen wenn ich mich nicht auskenne.
solche "Aufklärungen" sind eher im Forum an der richtigen Stelle. Die hier gewonnenen Erkenntnisse können dann beispielsweise in der ausführlichen Fundstellenbeschreibung, oder besser auf den Mineralienseiten der Fundstelle beschrieben werden (z.B. hier http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/LokationMineralData?param=24450,1249 im Feld Beschreibung). In den Bildbeschreibungen ist das einfach nicht passend. Da soll einfach das Mineral im Vordergrund stehen und keine Abhandlung über Vermutungen.
Bei den zuletzt beschriebenen Bildern ist das deutlich besser gelungen.
Es wird sicher genug Leute hier geben die mit Rat und Tat zur Seite stehen und auch helfen werden.

Gruß,
Andreas

edit:
ein ganz heißer Tipp:
schau dir mal diese Mineralienseite von Tsumeb an:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/LokationDataShow?lokationid=969&sections=2&showM=1
überall, wo ein i steht, wurden hochinteressante Informationen zu dem jeweiligen Mineral eingetragen. So sieht das absolut mustergültig aus.
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 13 Sep 11, 15:30
Hi Andreas,

hab mir Tsumeb angesehen, gefällt mir  ;D, absolut mustergültig sagst du dazu, was ist dann meins, absolut wat für die Tonne. Dein Giftabzeichen vermittelt mir das nämlich. Ich möchte auch so was, hab ein ätzendes Zeichen gefunden  :P.

Ich hatte gestern abend mit den Änderungen begonnen und dann Philip fragen wollen ob ich jedes Bild einzeln aufrufen muss, die Antwort hab ich aber erst heute morgen bekommen. Hinzu kommt wenn man das ändert, weiss du wie klizeklein (deine Ausdrucksweise  ;D ) das da im Feld drinnen steht. Da änder ich jeden Tag ein paar oder ich kopier das raus und was neues dann rein, mal sehen wie ich's mache. Aber nicht alle auf einmal, nicht das mich morgen schon wieder zugiftest  >:(

und alles andere muss ich nach und lernen, ist erst Mal ne Menge neues.

Gruß
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Hg am 13 Sep 11, 15:52
Zitat
Aber nicht alle auf einmal, nicht das mich morgen schon wieder zugiftest  >:(
mal ganz ehrlich....findest du nicht, dass du als Newbie hier ganz schön dick aufträgst?
Ich habe dir ohne jede Provokation Lösungsmöglichkeiten angeboten.
Wenn man so auf angebotene Hilfe reagiert, sollte man sich nicht wundern wenn ein Anderer irgendwann ein wenig angekratzt reagiert.
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Klinoklas am 13 Sep 11, 17:49
Hallo Andreas,

sind die Beschreibungen direkt aus dem Tsumebbuch übernommen worden oder
eigene Formulierungen? Nicht, dass sich der Bodeverlag da auf den Schlips getreten fühlt
wegen eventuellem Textklau.

Gruß
René
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Hg am 13 Sep 11, 18:11
Hallo René,
no idea....ist nicht mein Werk.
Grüße,
Andreas
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Jochen1Knochen am 13 Sep 11, 19:12
Nu dann mal Hallo!
Ernst -August.
Anna I,leider zu weit oben im Wald.Auf der Karte die Nr.25
Anna II ist möglich.Nr.26 auf der Karte
Bestimmt hatte ich das annodazumal aber anhand der Geländeformation als Ernst-August.Nr.28 auf der Karte.
Normalerweise sind das Ernst und Ernst-August ! ;D
Pinge? Fehlinformation!Da ist keine Pinge!
Ich sag mal so-Das ist ne ganz kleine Klitsche gewesen.Höchstens 10m Vortrieb!
Ich hatte den Eingang schön getarnt.Leider ist die Tarnung zerstört worden!Weiterhin haben da einige Gesellen das Deckgebirge so zerhackt,das ein Einsturz jederzeit möglich wurde.Da war nur 2m Bedeckung darüber und das Gestein war eh schon sehr stark verwittert.Das war dann schon nicht mehr schön,da schon die Baumwurzeln durchgeschaut haben.Sollte das mittlerweile zusammengefallen sein,dann ist dort höchstens eine 2m Pinge entstanden.Ich bin jedenfalls nach der Entdeckung der Grube durch die Wilden nicht mehr hingefahren.
Gruß Jens
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 13 Sep 11, 19:55
Hallo Herr Brand,

meine Antwort auf ihre Hilfe sollte ein nettes DANKE sein  :). Wenn sie das anders verstanden haben dann tut mir das Leid. Das ist leider das Problem mit dem geschriebenenm Wort ohne Gestik und Mimik. An ihre Reaktion erkenne ich aber wesentlich mehr als sie mir das schriftlich mitgeteilt haben. Und ich bedanke mich hiermit noch einmal. Trotz alledem werde ich die Änderungen nach und nach machen, ich hatte einige Zeit um die Sachen einzustellen und die habe ich jetzt nicht mehr.
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: skibbo am 13 Sep 11, 20:21
Hallo Michael,

ich bin begeistert ob der Vielfalt deiner eingestellten Wölsendorfer Stufen. Beim Durchschauen der Bilder sind mir allerdings drei Stücke aufgefallen, die ich persönlich mit anderen Fundorten in Verbindung bringe. Da ich noch nie vor Ort war und Wölsendorfer Stufen nur von Börsen kenne kann es sein, dass meine Assoziationen daher etwas naiv daherkommen:

1.) Bei diesen beiden Stufen muss ich zwangsläufig an die spanische Fundregion "Berbes" denken:

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1315587757.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1315587757.jpg)

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1315573674.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1315573674.jpg)

2.) Exakt solche Azurit/Dolomitstufen kenne ich aus Altenmittlau:

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1315499156.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1315499156.jpg)

Sind diese Stücke Eigenfunde? Bzw. mit welcher Sicherheit stammen diese Funde aus Wölsendorf?

Beste Grüße aus Frankfurt,
Stefan


Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 13 Sep 11, 20:34
Hi Jens.

von Dir: Ernst -August. Anna I,leider zu weit oben im Wald.Auf der Karte die Nr.25 Anna II ist möglich.Nr.26 auf der Karte"

Ich weiß nicht welchen Stand du in deiner Karte hast, ich vermute das ist die gleiche Karte die ich habe und die ist für den Bereich der Anna I und II - Gänge falsch dargestellt worden. Das gilt zumindest ab dem Punkt 25 - 27 - 26. Wenn man die Gänge abläuft, dann kommt man auf ein anderes Ergebnis als wie das in der Karte dargestellt worden ist, denn der Anna II Gang endet in Wirklichkeit ungefähr da wo in der Karte der Anna I Gang endet und der Rest vom Anna II Gang der dann da nicht hingehört, der muss zu dem viel zu kurz dargestellten Anna I Gang in der Karte.

von dir: "Ich sag mal so-Das ist ne ganz kleine Klitsche gewesen.Höchstens 10m Vortrieb!"
genau Jens, dass ist Ernst August gewesen.

von dir: "Sollte das mittlerweile zusammengefallen sein,dann ist dort höchstens eine 2m Pinge entstanden."
wieder richtig Jens, zwei drei Muldeneinbrüche sind dort, hab es nicht weiter untersucht, total steil da und immens zugewuchert. Aber wir beide meinen den gleichen Betrieb/Grube. Das ist Ernst August.

Gruß Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 13 Sep 11, 23:00
Guten abend Stefan,

danke für das Kompliment  :), hab halt versucht von dem Material was ich habe für die Gruben einen gewissen ansprechenden bzw. und oder seltenen Querschnitt darzustellen. Das gelingt natürlich nicht bei jeder Grube, z.B. Gisela.

Nun zu deinen Fragen:
Die erste Stufe auf dem Korkständer stammt aus einem Keller von einem Bergmann der auf Hermine gearbeitet hatte. Da habe ich einige Kleinstüfchen mitgenommen, ist schon etwas her, der hat mir auch gesagt von welcher Sohle, nur zu dem Zeitpunkt hatten mich die genauen Fundorte noch nicht interessiert.

Die zweite Stufe stammt auch direkt von einem Bergmann die er selbst auf der 270 m Sohle gefunden hat. Erklärung, keine Ahnung ob du das weiß: 270 m Sohle bedeutet das die nicht von einer Hauptsohle stammt, sondern aus einem Abbaubereich der zu der 270 m Sohle zugeordnet wird. Wäre es ein Strecken- oder Querschlagsfund dann würde ich das dabei schreiben. Zu der Farbe. Die ist wirklich total eigentümlich. Da könnte ich mehrere Fotos von einstellen je nachdem wie der Lichteinfall ist aber bei der gleichen Lichtquelle. Ich hab jetzt beim einstellen intensiv rotviolett angegeben, dass geht hin zum zum intensiv lila.

Die dritte Stufe stammt von einem Sammlerkollegen der einen Aufkauf gemacht hat von einer Bergmannswitwe deren Mann auf'm Marienschacht gearbeitet hat. Insgesamt waren es zwei Kleinstufen. Hab mir die beste rausgesucht und die zu gut 80-90 % verkleinert, weil mich der ganze Rest gestört hat, denn man sah immer auf den Rest und die Azurite vielen dann eher nicht auf und das was ich abgeknibst habe, daran hätte man erkennen können das die aus dem Marienschacht kommt. Da waren mikrokleinste Fluorite mit bei und was weiß ich noch alles. Ich hab unter Marienschacht noch eine Malachitstufe eingestellt, da ist auch so viel Gemüse dran, nur die verkleinere ich nicht sonst fliegt mir der Kristall weg. Auch an dieser Stufe sind noch unzählige andere Kristalle dran, gelbtransparente Baryte z.B. und Fluoritwürfel mit ganz komischen Farben und dann alles Matttöne.

Bedeutet das alles aus dem Wölsendorfer Revier ist. Das war deine Frage. Wenn ich mir nicht sicher bin dann geb ich nichts an. Ist der Verkäufer sich nicht sicher oder druckst rum, dann nehm ich die erst gar nicht mit, außer das wäre was für's Auge und dann entscheide ich das nicht selbst sondern frage Sammlerkollegen. So ein Stück habe ich aber nicht mehr in meine Sammlung. Alles verkauft.

Wünsch dir noch viel Spaß mit den Fotos, deine habe ich mir auch angesehen, sind ganz tolle Sachen dazwischen, auch die Fotos von dir sind echt Klasse. Mit Fotos machen hab ich echt Schwierigkeiten  :) 200 bis 300 Fotos, als Beispiel, mit der Digi, um ein paar wenige davon gebrauchen zu können.

Beste Grüße
Micha  :)
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: berthold am 13 Sep 11, 23:18
Hallo Stefan,

die von Sammlerkollegen Kommer gezeigten Stufen sind nach meiner Einschätzung sicher aus dem Revier. Die erste Stufe finde ich geradezu typisch für die Hermine. Die zweite Stufe zeigt die seltenen und begehrten "tintenblauen" Fluorite die nur in geringer Anzahl aus einem kleinen Bereich der Hermine kamen. Und auch die Azurite vom Marienschacht sind typisch (würde mich nicht wundern, wenn da neben dem Dolomit noch Siderit drauf wäre).

Gruß Berthold

@ M. Kommer: Entschuldigung angenommen. 
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: skibbo am 16 Sep 11, 19:39
Hallo Michael und Berthold,

da bin ich ja baff, zumindest was den Azurit angeht hätte ich meinen Allerwertesten verwetten können, dass das Stück aus Altenmittlau kommt. Aber da ihr euch einstimmig sicher seid, nehme ich das staunend zur Kenntnis. Finde ich sehr interessant. Woher kommt denn die Dolomitmatrix? Ist das Nebengestein? Allgemein gefragt, worin stecken denn die Fluoritgänge Wölsendorfs?

Besten Gruß,
Stefan
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 16 Sep 11, 20:02
Guten abend Stefan  :),

ich geh mal davon aus das du das bezweifelst das es da Azurit gegeben hat, so versteh ich es zumindest. Mit Nebengestein und worin die Gänge stecken "Null" Ahnung. Vielleicht weiss der Herr Weber das.

Zum Azurit:
In der Mineralienausstellung im Rathaus in Schwarzenfeld ist "das Beste bekannte Stück" ausgestellt. Da sind qualitativ die gleichen Azuritkristalle wie auf meiner Stufe drauf, allerdings sind die komplett in einer Art Malachitschale eingebettet, ich nenne es mal so.

Dann gibt es eine Mariengrotte in Schwarzenfeld am Kloster. In den Wänden sind unzählige Azurite mit eingearbeitet worden. Gebaut wurde die 1923. Bedeutet das da schon die ersten Funde waren. Es sind aber keine Kristalle auf den verwendeten Stufen vorhanden.

"Azurit wurde über  den  Bauen der 110 m Sohle gefunden, er ist kristallin und  auch kristallisiert,  größere nach dem Prisma gestreckte Kristalle kommen vor, sind aber in guter Ausbildung selten. Malachit findet sich sowohl in kleinen Kristallen als auch  in  den  üblichen  faserigen, mehr oder weniger seidenglänzenden nierigen Aggregaten bis zu Haselnußgröße."
Literatur dazu:
E.Kohl und H.Haller, Berlin: "Die Mineralführung der Wölsendorfer Flußspatgänge", in "Zeitschrift für praktische Geologie", 42.Jahrgang, Heft 5, Seite 69-79, Berlin Mai 1934

Mehr kann ich dir dazu nicht sagen.

Netten Gruß
Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Jochen1Knochen am 16 Sep 11, 20:42
Hallo!
Die Gänge sind in der Hauptsache an Granit gebunden.Dort,wo die Gänge in den angrenzenden Gneis überschlagen,vertauben sie und fiedern aus.
Gruß Jens
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: berthold am 16 Sep 11, 22:22
Hallo,

Über die Kupfermineralien im Wölsendorfer Revier habe ich in den letzten Monate drei Vortäge (VFMG Weiden, VFMG Fichtelgebirge und VFMG Amberg) gehalten. Nachdem die Untersuchungen und Analysen neue Erkenntnisse gebracht haben ist derzeit eine wissenschaftliche Publikation zu diesem Thema in Arbeit. Da ich nur ungern über "ungelegte Eier" spreche, hier nur soviel vorweg:

Derzeit sind aus dem Wölsendorfer Flussspatrevier  104 verschiedene Mineralien bekannt. Davon enthalten 28 in ihrer Summenformel das Element Kupfer. Wichtigster primärer Kupferträger ist dabei Chalkopyrit (Kupferkies) der hydrothermal in mehreren Phasen über einen längeren Zeitraum gebildet wurde, jedoch im Vergleich zu der Fluorit-Baryt-Quarz Hauptmineralisation nur sporadisch auftritt. Unter dem Einwirken säurebeladener Oberflächenwässer und im Zusammenspiel mit im Nebengestein (Granit und Gneis) zirkulierenden Lösungen hat sich unter Beteiligung weiterer Erzmineralien eine bunte, supergene Paragenese ausgebildet.
 
Malachit das häufigste sekundäre Kupfermineral in Wölsendorf. Der dem Malachit chemisch sehr nahestehende Azurit ist bedeutend seltener. Er bildet kleine, in der Regel tafelige Kriställchen auf und neben Malachit, manchmal auch in Paragenese mit Nontronit, Siderit und Dolomit. STRUNZ & TENNYSON (1975) zeigen einen flächenreichen und isometrischen Azuritkristall vom Marienschacht. Das Auftreten von Azurit deutet auf hohe Konzentrationen der Hydrogencarbonat-Ionen hin. Zu diesem Bild passt die Beobachtung dass Azurit häufig von dem etwa gleichzeitig gebildeten Siderit und Dolomit begleitet wird. Unter den geschilderten Verhältnissen fällt das Eisenkarbonat Siderit aus der Lösung aus während im Bildungs-Milieu des Malachits typischerweise "Limonit" (FeOOH) erscheint. Die für die Azuritbildung notwendigen Bedingungen gab es in mehreren Bereichen des Marienschachtes - wo ausgesprochen karbonatreiche Gänge (Dolomit, Siderit, Calcit) auftraten.

Die drei Bilder im Anhang zeigen Azurit vom Marienschacht. Das Azurit-Aggregat auf dem ersten Foto (Sammlung Martin Füßl, Parkstein) hat einen Durchmesser von ca. 2 cm. Die beiden anderen Fotos (Bildbreite jeweils 3mm) zeigen Marienschacht-Azurite aus meiner Sammlung.

Gruß
Berthold
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: berthold am 16 Sep 11, 22:30
Hallo,

Zitat
Die Gänge sind in der Hauptsache an Granit gebunden.Dort,wo die Gänge in den angrenzenden Gneis überschlagen,vertauben sie und fiedern aus.

richtig, mit einer bedeutenden Ausnahme: Grube Max (da stehen die Gänge im Gneis)

Gruß
Berthold
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: skibbo am 16 Sep 11, 23:04
Hallo,

vielen Dank für die überaus detailreichen Ausführungen. Ich hatte bereits vermutet, dass die Flussspatgänge an Granit und Gneis gebunden sind. Daher muss ich nun nocheinmal nachhaken. Ich bezweifle weder, dass die Minerale Dolomit noch Azurit in der Paragenese vorkommen, worum es mir primär geht ist die sichtbare Matrix dieses einen, von mir gezeigten Stückes, die mir sehr nach (Altenmittlauer) Zechsteindolomit aussieht. Daher auch meine Frage nach der feinkörnigen Matrix. Ich denke das Dolomit, Siderit und Calcit innerhalb dieser Gänge (ich nehme damit weiterhin an, dass der Dolomit und Azurit nach dem Fluorit gebildet wurden) sichtbar grobspätiger ausfallen sollten oder liege ich da falsch? Bei Bertholds Stücken sieht die Matrix meines erachtens völlig anders aus. Michael, ist es dir möglich vll. nochmal ein Bild von der Rückseite deines Stückes zu zeigen?

Danach bin ich auch ruhig  ;)

Grüße
Stefan
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 16 Sep 11, 23:35
Ich versuche jetzt schon ne ganz Weile hier ein Foto reinzubekommen, aber dafür bin ich echt zu dämlich. Kannst du mir ne Mail zusenden Stefan, weil auch das weiss ich nicht wie das geht  :o und dann muss ich versuchen dir das über hotmail zukommen zu lassen, versuchen, ich hab erst seit letzte Woche Dienstag Internet.
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Krizu am 17 Sep 11, 00:03
Hi,

http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Hilfe%20und%20Information/BilderUploadHilfeForum

hth

Frank
Titel: Azurit
Beitrag von: woelsendorfer am 17 Sep 11, 01:26
Marienschacht
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 17 Sep 11, 01:28
Nicht ganz richtig, aber Foto ist drin. Danke Frank  :) Gute Nacht.
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 17 Sep 11, 17:58
Guten abend,
hab noch mal einige Fragen, weil ich mir meine Eingaben und oder Angaben überprüft habe.

Wenn ich einen neuen Fundort anlege, muss ich zuerst eine Seite für die "Ortschaft " anlegen und dann noch mal eine Seite mit dem eigentlichen "Fundort", also 2 Seiten ? Wenn ja, ist auf der Seite mit der Ortschaft was einzustellen zu machen ? Mich wundert nämlich das bei einigen Seiten die ich neu angelegt habe zwei Seiten vorhanden sind, ich hab aber immer nur eine angelegt. Bei Grube Hartenricht z.B. fehlt jetzt eine Seite oder nicht ? Dann weiter: Bei Grube Hartenricht habe ich eine Literaturquelle vergessen zu nennen, ich komm da gar nicht mehr rein, kann das sein? Wird das gesperrt nach einer gewissen Zeit damit nicht jeder da drin rumändern kann ?
Gruß Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Stefan am 17 Sep 11, 19:16
Hallo lieber Micha,
freue mich, dass Du so fleißig eingestiegen bist.

Gesperrt wird eigentlich nichts. Es kann höchstens sein, dass der Bearbeiten-Modus (links im Menü unter Deinem Namen) ausgeschaltet ist  oder Du nicht angemeldet bist. Den kannst Du aber selbst an und abschalten.

Das mit den Fundstellen und der Hierarchie ist richtig. Immer von unten nach oben hangeln. Fehlt ein Zwischenglied einfach auf die nächst höhere Ebene Wechseln und dort das Bindeglied einfügen.

Hier am beispiel Hartenricht:
Deutschland / Bayern / Oberpfalz / Wölsendorf, Revier / Hartenricht? / Grube Hartenricht

Wechseln auf
Deutschland / Bayern / Oberpfalz / Wölsendorf, Revier

Dort als neue Fundstelle "Hartenricht" anlegen und der Pfad ist komplett.

Auf den darüber liegenden Fundstellen ist eigentlich nichts zu machen. Du kannst natürlich Regionlinfos einfügen etc. Mineralien / Gesteine / Fossilen werden immer nach unten vererbt.

Also Mineralien aus Hartenricht werden auf allen Pfadseiten darunter auch auftauchen. Evtl. nicht sofort weil wir Zwischenspeichern und dieser Zwischenspeicher erst aktualisiert werden muss (bis zu 14 Tage). Du kannst dies aber auch selber aktualisieren wenn Du unter den Mineral-, Fossil-, Gesteinstabellen aktualisieren drückst. Dort wird auch immer angezeigt wie alt die Information ist.

Besten Gruß
Stefan
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 17 Sep 11, 20:43
Hallo Stefan,

anstatt auf abmelden habe ich wohl den Bearbeiten Modus Text erwischt  ::) und bei den neuen Seiten habe ich mich schon immer gewundert das hinter dem Ort ein Fragezeichen steht. Ich dachte da eher das ich die Rechtschreibung überprüfen soll  :)

Danke  ;)

Gruß Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 18 Sep 11, 12:55
Hallo Philip ( slugslayer ),

ich sehe gerade das bei meinen Seiteneröffnungen mir ein Fehler unterlaufen ist:

Bayern / Oberpfalz / Wölsendorf, Revier / Wölsendorf / Stulln / Anna I - Ostgang

Würdest du bitte vor Stulln den Ort Wölsendorf rausnehmen, dass ist nicht i.O. Danke  :)

Gruß Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Stefan am 18 Sep 11, 13:21
ist erl.
Besten Gruß Stefan
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 18 Sep 11, 14:02
Danke  :)
Gruß Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 28 Sep 11, 08:53
Guten morgen,
bereite das Wölsendorf Revier mal wieder ein wenig auf und dabei ist mir aufgefallen das bei Grube Heißer Stein eine Stufe auf Seite 1 und 3 zwei Mal abgebildet wurde.
Aufrufe (Bild: 1316273455): 27
Aufrufe (Bild: 1255374004): 263
Ich geh mal davon aus dass das nicht in Ordnung ist.
Gruß Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 28 Sep 11, 09:03
Noch was vergessen, sorry  ???

Bei Grube Gisela habe ich ein Foto von der Örtlichkeit eingestellt.
Aufrufe (Bild: 1315657379): 42
Bei Durchsicht meiner immensen Fotosammlung ist mir aufgefallen dass das gar nicht mein Foto ist.
Ich bitte das Foto zu löschen, muss da ein anderes einstellen.
Danke !!
Gruß
Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Stefan am 28 Sep 11, 09:57
Hallo Micha,

Du hast die Befugnis solche Änderungen auch selber vorzunehmen. Einfach die Zuordnungen zum Mineral und zur Fundstelle beim Bild entfernen und dann das Bild zum löschen markieren (Haken setzen) und nochmal auf Ändern drücken. Wichtig ist erst alle Zuordnungen zu entfernen, sonst darfst du nicht zum Löschen auffordern.

Bei Gelegenheit wird das Bild dann endgültig entfernt. Gut ist es einen kurzen Kommentar in der Kurzbeschreibung zu platzieren warum gelöscht werden soll. Z.B. "doppelt". Dann wissen alle Bescheid und Nachfragen werden ggf. überflüssig.

Vielleicht versuchst Du es gleich mal selbst um zu sehen wie es geht. ansonsten machen wir das natürlich auch.

Besten Gruß und vielen Dank für die Korrekturen!
Stefan

Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 28 Sep 11, 11:23
Hallo Stefan,
dass von Gisela habe ich erledigt. Danke !  :) will hoffen das es richtig war ? 
Die beiden von Grube Heißer sind nicht meine Fotos und da möchte ich echt nicht was löschen. Sollte eher "slugslayer" Philip
entscheiden. Nachher lösch ich was und der schimpft mich aus, der wohnt ja quasi "umme" Ecke :D
Grub Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 30 Sep 11, 15:11
Hallo,
brauch mal wieder Hilfe. Bei Bayern / Oberpfalz / Wölsendorf, Revier / Stulln / Grube Erna-Anna habe ich einen kleinen Ausschnitt zur Geschichte eingegeben und Fundhinweis zu Mineralien. Der Text zu Fundhinweis Mineralien darunter wird nicht angezeigt. Hab ein paar mal versucht, aber der erscheint nicht  ???.
Gruß Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Hg am 30 Sep 11, 15:25
Hallo Micha,
ich habe das mal gerade repariert. Der Grund, warum der Text nicht oder nur teilweise angezeigt wird, liegt an der teilweise großzügigen Verwendung von Satzzeichen (wie z. B. !!!!, >>>> usw.). Das Gleiche war auch das Problem im Sammlersteckbrief. Da hatte ich auch einige Mühe bis der Text komplett angezeigt wurde.
!! bewirkt eine Überschrift
!!! eine große Überschrift
Wenn in einem Text zuviele !!!! drin sind passieren solche Sachen nunmal.
Gruß,
Andreas
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: Stefan am 30 Sep 11, 17:22
Ich glaube Dir hat u.a. folgendes in die Suppe gespuckt

(=Wegschleife)

(= hat für das System eine andere Bedeutung. Wenn Du sowas schreiben möchtest, dann musst Du

(~=Wegschleife) schreiben. Das ist wie bei [Dies ist ein Text in eckigen Klammern] das System würde dies als Link zu der Seite "Dies ist ein Text in eckigen Klammern" verstehen. Auch hier müsste ~[Dies ist ein Text in eckigen Klammern] geschrieben werden damit es nicht als Link interpretiert wird.

Es gibt ein paar so Kleinigkeiten die man so nach und nach raus bekommt.

Besten Gruß
Stefan
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: berthold am 30 Sep 11, 19:57
Hallo,

Zitat
Neue Fundstellen

    * Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Wölsendorf, Revier/geschliffene bzw. facettierte Fluorite

Die Seite gehört sich m.M.n. nicht in die Kategorie Fundstellen.

Gruß
Berthold
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 30 Sep 11, 20:51
Hallo Andreas und Stefan,

bin ja eigentlich der Typ der zwei bis drei Mal in der Woche hier in den Bergen bis zu 2 Stunden stramm geht um nicht irgendwann mit dem Bauch durch die Gegend zu rollen. Das hab ich mir die letzten Wochen gesparrt, denn wenn ich die Eingaben hier mache und dann klappt was nicht, dann bin ich genauso Schweißgebadet  :)

Aber vielen dank für eure Hilfe und für die vielen Hinweise. Werd in Zukunft mal darauf achten.

Netten Gruß
Micha
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: berthold am 02 Oct 11, 10:44
Hallo,

ich möchte nochmals auf die Frage der Grubenbenennung des Johannessschachtes als „Grube Wölsendorf“ eingehen.

Zitat: Michael Kommer #6 in diesem Thread:
Zitat
ab circa 1951 war das nicht mehr die Grube Johannesschacht, sondern die Grube Wölsendorf, sie wurde einfach umbenannt, Johannesschacht macht zu, wird verfüllt, jetzt war der Name wieder frei und ab 01.01.1970 wird aus der Grube Wölsendorf-Marienschacht die Grube Wölsendorf.

Als Quelle nennt Michael Kommer:
Zitat
Grube Wölsendorf ... und nicht Grube Johannesschacht. ( nachzulesen Jahrbuch des deutschen Bergbaus 1955 Seite 547 und 548 …

Diese Quelle habe ich mir zwischenzeitlich beschafft. Tatsächlich findet sich auf der Seite 548-549 eine „Grube Wölsendorf“ unter der Auflistung der Betriebe der Firma „Flußspatwerke G.m.b.H.“ (gelistet sind der Reihe nach „Grube Lichtenberg“, „Grube Sulzbach I und Sulzbach II“ und „Grube Wölsendorf.“). Es findet sich kein Hinweis, dass die Grube Johannesschacht umbenannt worden wäre. Jedoch ist auf Seite 554 unter der Überschrift „Weitere Flußspatgruben“ für das Bergamt Amberg der Eintrag: „Flußspatgruben Johannes- u. Barbaraschacht in Wölsendorf“ zu lesen. Die Quelle erscheint damit widersprüchlich. Genauer betrachtet kann diese Unstimmigkeit jedoch erklärt werden. Die Bezeichnung „Grube Wölsendorf“ steht in dieser Auflistung ebenso wie „Grube Lichtenberg“ für den in Wölsendorf bzw. Lichtenberg ansässigen Teilbetrieb der „Flußspatwerke G.m.b.H.“, nicht jedoch für die Benennung für die Schachtanlage. Der Bearbeiter konnte lediglich den Grubennamen  Johannesschacht nicht dem Zweigbetrieb „Grube Wölsendorf“ der in Frankfurt ansässigen Flußspatwerke G.m.b.H. zuordnen. Man muss also zwischen (Teil-) Unternehmensnamen und Benennung der Schachtanlage unterscheiden. Klar wird das am Beispiel „Gewerkschaft Wölsendorf“ auf S. 553 in der gleichen Quelle. Hier findet sich unter der Überschrift „Gewerkschaft Wölsendorf“ der Satz: „In Betrieb befindliche Bergwerksanlagen: Marienschacht in Wölsendorf; Heinrich-Kocher-Stollen, Wölsendorf.“.

Nun sind in der Literatur und auf Sammlungszetteln öfters die Bezeichnungen der Schächte (also z.B. „Marienschacht“ statt „Gewerkschaft Wölsendorf“) zu finden oder -leider viel häufiger- eben nur „Wölsendorf“. Im letzten Fall kann die räumliche Nähe zur Ortschaft oder auch nur das Revier gemeint sein. Viele mir bekannte Sammler verwenden allerdings „Wölsendorf“ synonym zum Marienschacht.

Nur der Vollständigkeit halber: In den amtlichen Unterlagen (also Bergamt, Oberbergamt, Bayerisches Geologisches Landesamt) und in der wissenschaftlichen Literatur wird der „Johannesschacht“ durchgängig eben als „Johannesschacht“ bezeichnet. Das ist u.a. deswegen von Bedeutung weil z.B. die Grube Johannesschacht als Typlokalität für das Mineral Wölsendorft genannt wird (das Holotype-Material stammt aus dem Johannes-Gang und die Erstbeschreibung 1957 fällt in den Zeitraum der angeblichen Umbenennung).

Zusammenfassend gibt es meiner Meinung nach keinen Anlass von einer „Grube Wölsendorf“ zu sprechen wenn man den Johannesschacht meint.

Gruß
Berthold
Titel: Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
Beitrag von: woelsendorfer am 02 Oct 11, 12:15
Guten Tag sehr geehrter Herr Berthold Weber,

unter Antwort 18 habe ich folgendes geschrieben:
"Für mich persönlich ist für den Fundort der statistische Name ausschlaggebend und danach richte ich mein Buch oder meine Aufzeichnungen aus."

Ihr Zitat: "Der Bearbeiter konnte lediglich den Grubennamen  Johannesschacht nicht dem Zweigbetrieb „Grube Wölsendorf“ der in Frankfurt ansässigen Flußspatwerke G.m.b.H. zuordnen."
Das ist ganz klar eine Unterstellung, dass ein Mitarbeiter im Hauptbetrieb der „Flußspatwerke G.m.b.H.“,  in Frankfurt einen Betrieb/Grube nicht zuordnen konnte.

Ihr Zitat: "Es findet sich kein Hinweis, dass die Grube Johannesschacht umbenannt worden wäre."
Sie werden auch keinen Hinweis finden das die Grube Eduard in Hanns umbenannt wurde oder Grube Kallmünzer in Cäcilia I.
Dazu würde es eine Menge Beispiele geben.

Ihr Zitat: "In den amtlichen Unterlagen (also Bergamt, Oberbergamt, Bayerisches Geologisches Landesamt)"
laut Michael Bierler "Wölsendorf - 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988" wird die Grube ab 1940 "ab jetzt mit einigen Ausnahmen Johannes- und Barbaraschacht genannt". Das wurde aus amtlichen Unterlagen beim Bergamt Amberg entnommen. Dann hat Herr Bierler wohl andere Unterlagen eingesehen als wie sie.

Zusammenfassend: Herr Berthold Weber baut auf Vermutungen auf, weil ein Mitarbeiter was nicht zuordnen konnte, Herr Bierler muss sich wohl verlesen haben und was meine Person betrifft halte ich mich an die Stastik erwähne in den Aufzeichnungen von mir aber das es mehrere Namensausführungen gegeben hat. Meine Stufen selber, zur Information, beschrifte ich mit Johannesschacht, wobei an dieser Stelle erwähnt werden sollte, dass viele Bergleute, selbst Steiger von einer Grube Johannes sprechen.

Netten Gruß und schönen Sonntag
Micha
woelsendorfer