Mineralienatlas - Fossilienatlas

Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Larghi am 30 Sep 11, 10:52

Titel: Smaragde - Habachtal
Beitrag von: Larghi am 30 Sep 11, 10:52
Hallo, bin Mineraliensammler. Ganz besonders interessieren mich die Smaragde aus dem Habachtal in den Tauern/Österreich. Die Smaragdkristalle sind im Gestein entstanden/gewachsen (durch Verdrängung). Das Gestein ist ziemlich weich, so dass man die Kristalle herauspräparieren kann, um sie im/auf Gestein gut zu sehen. Es könnten aber noch einige Kristalle in diesem Gestein enthalten sein. Kann man eine solche Stufe durchleuchten, um versteckte Kristalle aufzuspühren und um diese auch freizupräparieren?
Viele Grüße und einen schönen Tag

Achim
Titel: Re: Smaragde - Habachtal
Beitrag von: Durchsichtig am 30 Sep 11, 11:08
Hmm, das dürfte sich im Handstück ziemlich schwierig gestalten (evtl. auch teuer). Mir wäre jetzt keine spezielle Methode für solch "kleine" Stücke bekannt; also k.A. ob das mit Seismik, Geoelektrik, Bodenradar, Röntgen" etc. bei vom Untergrund abgelösten Stücken funktioniert.
Versuch mal ein Geophysikalisches Institut anzuschreiben ob die da etwas darüber wissen. (Würde mich auch interessieren)

Bsp 1: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,546544,00.html (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,546544,00.html)
Bsp 2: http://www.weltderphysik.de/de/258.php (http://www.weltderphysik.de/de/258.php)

Dürfte sich also recht kompliziert gestalten

Grüße
Lukas
Titel: Re: Smaragde - Habachtal
Beitrag von: Blackminer am 30 Sep 11, 13:04
Hallo!
Hab mal, glaube, in der Lapis nen Artikel gelesen, da wurden irgendwelche Edelsteinstufen so ähnlich behandelt. Muss mal suchen, ob ich das Heft finde.

Hab mal schnell das Heft rausgesucht.
Sorry, das waren Smaragde die in Quarz eingewachsen waren und die Präparatoren brauchten nicht röntgen, aber bei Collectors Edge ist alles möglich und machbar.
VG
Raik
Titel: Re: Smaragde - Habachtal
Beitrag von: Goldi85 am 30 Sep 11, 17:48
Hallo,

ich hätte da noch eine pragmatische Lösung:
einfach mal im nächsten Werkstofflabor (Uni, TH, FH, etc.) nach fragen, ob man mal mit dem Ultraschall-Prüfkopf dran gehen kann. Damit werden in metallischen bzw. isotropen Werkstoffen Risse nachgewiesen. Ob man nun aber bei Smaragd im Biotit was sinnvolles erkennt, weis ich nicht. Aber ist ja mal nen Versuch wert.

Gruß  Daniel
Titel: Re: Smaragde - Habachtal
Beitrag von: Waldschratz am 30 Sep 11, 17:57
Hallo Achim!

Frag doch einfach mal bei den Steiners nach wie die das machen.

http://www.mineralien-steiner.at/start.htm


Gruß Tim
Titel: Re: Smaragde - Habachtal
Beitrag von: Krizu am 30 Sep 11, 19:22
Hallo,

zum Thema Ultraschall: Du brauchst eine glatte Fläche zum Einkoppeln und eine gewisse Dicke. Die Köpfe funktionieren nach dem "Ping"-Echolot. Daher dürfe der erste cm nicht abzubilden sein. Weiterhin muss sich die Schallgeschwindigkeit unterscheiden!

Geh mal in die nächste Röntgenpraxis und lass es versuchen. Beryll hat Beryllium im Gitter und sollte daher sich dunkel abzeichnen. Der Peis lohnt vermutlich nicht ;-)

Hatten wir nicht mal das Thema Fossil und röntgen?

Mfg

Frank
Titel: Re: Smaragde - Habachtal
Beitrag von: Gerdchen am 30 Sep 11, 19:48
Ich würde nicht mit Ultraschall an einen Smaragd gehen. Die sind durch ihre verschiedenen Einschlüsse sehr empfindlich und könnten unter Umständen platzen.
Gruß
Gerdchen
Titel: Re: Smaragde - Habachtal
Beitrag von: Larghi am 05 Oct 11, 17:02
Ich danke Euch allen für Eure Antworten. Werde verschiedenes probieren.

Achim