Mineralienatlas - Fossilienatlas
Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Schlacken, Gläser, Verhüttungsprodukte / slags, glasses, smelting products => Bestimmungsanfragen zu Schlacken/Gläsern/Kunstprodukten => Thema gestartet von: marion am 27 Dec 11, 19:20
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habe vor 30 jahren von einem wanderer einen stein geschenkt bekommen und wollte nun genau wissen wie dieser grüne kristall heist und wert ist,danke
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Hallo Marion,
Deine Angaben sind ein wenig "mager" um daraus eine Bestimmung ableiten zu können.
Was immer wichtig ist, zumindest: Größenangabe, Fundort, Härte (lässt sich Dein Mineral mit einem Messer ritzen?), Strichfarbe (was für eine Farbe hat der Strich auf einer hellen harten Oberfläche).
Wenn Du da noch was ergänzen kannst, wirst Du sicherlich Antworten bekommen.
Zum Wert von Fundstücken steht hier im Forum an anderer Stelle viel geschrieben und lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Soviel wie ein anderer bereit ist, dafür zu geben.
Glück Auf!
Jörg
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Hallo,
was die Herkunft des Steins angeht: wo hast du den Wanderer getroffen? Hat er den Stein in dieser Gegend gefunden?
Günter
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vielleicht hilft euch noch der ort um es besser bestimmen zu können,österreich,,ich weiss das es ein grüner bergkristall sein soll ,so sagte mir der wanderer da war ich fünf jahre alt,meine eltern haben dort ihr ganzes leben urlaub verbracht und wie gesagt ich schlepp denn stein schon 30 jahre mit mir rum, :-[
die grösse beträgt ca 15 mal 15 cm und ca 6 cm breit
ist das mit dem messer ernst von euch gemeint,,ok habs versucht nun ja kratzen auf einer glatten seite ist schon schwierig ,ist auf jedenfall ein silbergrauer streifen zu sehen aber kein kratzer
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Hallo,
Österreich ist groß, geht die Erinnerung nicht mehr genauer?
Günter
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hier noch ein foto
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kärnten
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ich habe ihn immer rudi genannt ,es wäre echt spitze von euch wenn ihr mir verraten könntet wer rudi ist,am besten bevor ich die zweite rotkäpchen leer habe,, ::)
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Hallo Marion,
sei mir nicht böse, aber
- um 19:20 ein Bild ohne Infos eingestellt, Infolage 0,0
- um 22:10 ist nicht klein
- um 22:14 Wird von Stahl nicht geritzt
- um 22:28 ein scharfes Foto und 2 naja-Fotos
- um 22:53 wichtiger Hinweis: Porig und Fabwechsel!
- um 23:07 Mahnung: bevor ich die zweite rotkäpchen leer habe!
Vorschlag: Stell die zweite Flasche kalt bis du weisst, was es ist!
Also wenn die Poren rund sind, stimme ich für Glasschlacke. Dann ist der Farbwechsel aussen der oxidierte Fe(III) bereich und der grüne ist der Bereich mit Fe(II). Wenn du ganz viel Glück gehabt hast, war der Wanderer Prof. A* aus F* und hat dir einen Zirconia geschenkt - glaube ich aber nicht, dann hättest du gesagt, dass der Stein schwer ist.
Synthetisch bin ich mir fast sicher - Nenn es Schlacke und mach die zweite Flasche auf.
MfG
Frank
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sorry ,aber was ist denn jetzt passiert,ich hoffe nicht das alle so reagieren ,hab halt schon viel gegoogelt ,hab aber leider nichts wirkliches gefunden,,und was heisst schwer er wiegt nur ca 700 gramm,, und wenn du glaubst das rudi unecht ist ,dann na bitte ,, es gibt ja bestimmt noch ein paar gescheitere hinweise
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nein die poren sind nicht rund ,ich hab auch noch mehr fotos,also wenn ihr welche braucht dann mach ich das
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Ich schließe mich der Diagnose von Krizu an mit der zusätzlichen Anmerkung, dass Bergkristall in dieser grünen Farbe nicht existiert. Bergkristall ist grundsätzlich farblos.
Günter
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und es war nicht nur ein wanderer er hatte auf dem weg bergsteiger kleidung an in grau mit schuhe seile hacke ,und hatte ein blonden bart kurz ,und erhlich gesagt weiss ich nicht ob er proffesor war aus ..f
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Glasschlacke ist meist ein guter Tip bei grünen unbekannten Mineralien.
Das Bild in #7 spricht nicht für Glas.
Allerdings würde ich mich das bei solch schlechter Fotoqualität nicht zu sagen wagen.
@Marion - wenn dir wirklich an einer 100%igen Bestimmung liegt, solltest du dich bitte um bessere Bilder bemühen.
Glück Auf !!!
Frank
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der wanderer war bergsteiger das weiss ich auf jeden fall,na ich dachte es geht schneller ,sorry hab die uhrzeit vergessen,und entschuldigung ,wegen der eile und des sektes und der schreibfehler,wir schauen morgen noch mal nach ....schlaft gut,mfg
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Prost Marion ;D
Leider sind deine Bilder etwas unscharf. Darauf sind keine Kristallflächen zu erkennen.
Versuch doch mal bessere zu machen.
Das es sich hier um Prasem (grüner Quarz) handelt schliese ich gänzlich aus. Der sieht ganz anderst aus.
Momentan tendiere ich auch eher zu Glasschlacke.
LG Stefan
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Hallo.
Also grüne Mineralien gibt es nur ein paar , die so große Stücke bilden können.
Das sind Titanit, Vesuvian, Diopsid , Epidot u a. aber mit all dem hat dein Stück eigentlich keine Ähnlichkeit !
Man meint zwar auf dem Foto daß da links eine schräge Endfläche zu sehen ist aber das ist so vage !
Also Bergkristall ist es ganz sicher nicht !!
Geh mal mit der Kamera nicht ganz so nah dran, oder stell auf Makro und zittere nicht ;)
Dann werden die Bilder schärfer!
Also im Moment fällt mir dazu auch nur was künstliches ein, noch dazu wo das untere Ende doch eher rund erscheint.
Dazu der muschelige Bruch und die komische Farbe, die natürlich auch vom schlechten Foto kommen kann !
Und übrigens ..... ein bißchen Kritik mußt du schon vertragen können , sonst kriegst du bald keine vernünftige Antwort mehr hier !!
Nichts für ungut !
loismin
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Hallo miteinander,
vielleicht handelt es sich ja um das Hüttenprodukt "Periklas". Ein synthetisches Magnesiumoxid, welches gerade in Kärnten sehr verbreitet ist. (siehe auch im Lexikon hier bei den Fälschungen) Diese schön grünen Spaltstücke werden immer wieder gern von Laien als "Fluorit" oder "Bergkristall" gesammelt.
Glück Auf. Uwe
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Ich denke der Haubi hat den Finger drauf *. Bei Mindat ist ein Periklas abgebildet, welcher exakt die gleiche, sonst eher bei Mineralen ungewöhnliche, Farbe hat. Allerdings wird das vorliegende Stück auf jeden Fall künstlich sein, wie von Uwe vermutet, den ein natürlichen Periklas dieser Größe liegt im Museum, den verschenkt man nicht. Die Seitenflächen des (leider) einzigen scharfen Bild zeigen, daß es kein Glas ist, sondern in irgend einer Retorte gewachsen.
Gruß
Uwe
* (klar, wenn er Uwe heist und aus Sachsen ist) ;D
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Ok,
Sorry, wenn meine Antwort zu hart war, aber dies ist ein Forum und binnen drei Stunden lässt sich ohne die richtigen Tipps kein Bilderrätsel lösen, http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
Glasschlacke ist ein Sammelbegriff für ein Produkt aus der Stahlindustrie. Da erstarrt die Schlacke manchmal "klar", glasig und ohne Struktur,
Oder in der Glasindustrie der letzte Rest im Ofen.
Wie ist ein Stein entstanden?
Aussen ist ein Rinde, die hat die Blasen. Dafür spricht auch der Farbwechsel in meinen Augen, aussen kam Luft dran. Dann wurde das ganze abgekühlt, einzelne Bereiche konnten besser wachsen als Andere. Das nennt sich Keimauslese. Die Streifen und die Ausrichtugn sind typisch für so etwas. MgO ist denkbar - aber es bleibt stets synthetisch.
Das Stichwort ist ist Skullmelting.
http://www.etp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/pdf/Broschuere_Skull.pdf
Der Einwand mit dem Prof war die Wahrscheinlichkeit von 1:6.000.000.000 , dass es ein Zirconia ist. Lotto (6 aus 49) 1:14.000.000.
Mfg
Frank
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Hallo,
ist das mit dem messer ernst von euch gemeint
Ja, ist es. Schau mal hier: http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/H%E4rte?redirectfrom=Mohsh%E4rte (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/H%E4rte?redirectfrom=Mohsh%E4rte)
Ansonsten schließe ich ich meinen Vorrednern an: Sieht nach was Synthetischem aus. Versuch noch mal schärfere Fotos einzustellen.
Glück Auf!
Jörg
Ergänzung:
Wäre Beryll (Kärnten - Habachtal?), aufgrund der Bilder ausgeschlossen?
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ok meine kammera hat schon 12 jahre auf dem buckel,,hier noch ein paar fotos
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und noch ein foto ,das vorige foto zeigt die unterseite die aus braunen kristallen besteht
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und noch ein foto
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,habe jetzt mehrmals versucht ihn mit einem messer zu kratzen ,war anfangs sehr vorsichtig ,aber dann habe ich mit voller kraft einen sichtbaren strich hinbekommen,,und er lies sich einfach wegwischen,es war eine glatte seite
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Hallo,
die Fotos sind doch besser :)
Allerdings sprechen sie leider wirklich für ein künstliches Objekt.
Glück Auf!
Jörg
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Hallo!
Foto 017jpg zeigt Muzostrukturen.Künstlich und Schlacke usw. würde ich damit bezweifeln.Das Teil soll aber auch nur 700g wiegen bei 15x15x6cm.Selbst mit Augenzwinkern komme ich da nur auf eine Dichte von 1,1.!
Also ich glaube mal,die Farbe stimmt nicht,die Grössenangaben stimmen nicht.Der Fundort ist ein Wanderer in Österreich!
Ich werde mir auch mal sowas ausdenken,aber für den 1. April ;D
Gruss Jens
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Hallo Jens,
15 cm x 15 cm x 6 cm = 1350 ccm
700 g / 1350 ccm = 0,518 g/ccm
Da kein massiver Block, liegt die Dichte irgendwo unter 0,5. Müsste also in Wasser schwimmen. Ich nehme an, beim Wiegen wurde falsch abgelesen.
Gruß,
Rainer
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Deine Rechnung für den massiven Block ist ja noch korrekt, aber das reale Volumen ist kleiner als dieser Block. Also wird die Dichte im Vergleich zum Block wie sein?
Richtig, größer. Jetzt ist nur noch die Frage, um wieviel das reale Volumen kleiner ist. Bei einer Annahme von 50% Realvolumen kommt man dann auf die schon vorher genannten 1,1g/cm³...
Das mit dem falschen Ablesen kann natürlich nach Alkoholgenuss durchaus auch zutreffen...
Günter
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Hallo Günter,
autsch, hast natürlich recht :-[
Gruß,
Rainer
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Hallo,
also jetzt mal Härte und Dichte beiseite, solchen Angaben kann man bei Bestimmungen durch Laien nicht vertrauen. Bei Dichteangaben würde ich auch bei den meisten Profis zweifeln ;)
Glas würde ich ausschliessen, vorallem wegen der Fotos am Anfang.
Ich würde da zu 99% auf was Synthetisches tippen.
Das verbleibende Prozent würde ich, wegen Farbe, Härte, Bruch und dem körnigen Aussehen, auf Olivin setzen. Halte ich für "Österreich" zumindest nicht für komplett unmöglich, auch wenn das schon ein ziemlicher Klopper wäre.
Gruß Daniel
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Hi
So, nachdem ich hier schon etwas schmunzeln musste, senfe ich auch mal los: Das Stück zeigt eindeutig Spaltflächen. Was auch immer das ist, es besitzt eine mindestens sehr gute Spaltbarkeit. Aufgrund der Farbe glaube ich nicht wirklich an ein natürliches Mineral, obwohl Fluorit oft solche Farben zeigt. Der wäre aber leicht mit dem Messer zu ritzen, also fällt der flach. Periklas passt schon ganz gut und nach der Struktur (von der braunen Kruste ausgehend stengelige Kristalle, die nach oben dicker werden) würde ich auf eine in einem Tiegel ö.ä. erstarrte Schmelze tippen. Was da auf der braunen Kruste noch so zu sehen ist könnten entweder kleine, fast idiomorphe Periklase sein oder ein anderes Mineral, welches sich aus dem Tiegelmaterial gebildet hat. Ich denke mal, Haubi hat recht. Hinzu kommt, das ein Wanderer mit Mineraliensammeltendenzen sicher eher irgendwelche syntetischen Produkte verschenken würde als echte Mineralstufen.
Bei euren Berechnungen zur Dichte stellen sich mir ja die Nackenhaare auf - aua. Die gute Marion hat wahrscheinlich die Maximalwerte der Abmessungen des Stückes angegeben und ihr berechnet daraus die Dichte - geht gar nicht. Bei so einem zerklüfteten Stück misst man das Volumen durch Verdrängung - fertig. Alles andere ist Lottoziehen.
Wir haben mal versucht die Dichte eines Eisenmeteoriten mittels der Volumenmethode zu berechenen - dummerweise ist der Meteorit etwas wasserempfindlich und wir hatten ihn zum Schutz in Alufolie eingewickelt (war nichts anderes greifbar). Zwei Lagen Alufolie, fest an den ziemlich kompakten Meteoriten (Faustgröße) angedrückt und was kam als Dichte raus - 4.1 bis 4.5 g/cm³. Das Teil war/ist ein reiner Eisenmeteorit (irgendwas zwischen 7.3 - 7.8 g/cm³). Das nur mal als Beispiel, wie man bei Dichtemessungen daneben liegen kann.
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Der Vollständigkeit halber hier noch der Lexikoneintrag zu finden unter "Fälschungen"
- Periklas (tasächl. synthetisch)
- Radenthein, Kärnten, Österreich
- genaue Verbreitung unbekannt! (etwa 1981 bei einem Sammler aufgetaucht und bei Untersuchung als Kunstprodukt
entlarvt! 1985 auf einer Börse verkauft!)
- synthetisches Kunstprodukt; nachgewiesener Abbau von Magnesit und Verarbeitung zu verschiedenen
Magnesiumwerkstoffen auf einem Firmengelände in Radenthein, wobei auch synth. Magnesium anfällt!
- deutlich erkennbar die von natürlichem Periklas stark abweichende Erscheinungsform: Grünlich-durchsichtige Farbe,
vollkommene, gut erkennbare Spaltbarkeit, fehlende Matrix!
- LAPIS 86/6, 35 (Fälschungen- Montagen-Synthesen, Synthetischer Periklas)
Also schon fast ein Stück Geschichte das Teil - würd ich auf alle Fälle aufheben - Wert ist hier natürlich so gut wie keiner gegeben, aber war dennoch ein nettes Rätsel hier im Forum.
Grüsse
Frank
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Hallo,
irgendwie ist mein Beitrag verschwunden.
Das Stichwort ist Skullmelting.
http://www.etp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/pdf/Broschuere_Skull.pdf
oder
http://www.youtube.com/watch?v=0LvSysQeKSw
Mit der egal wie berechneten Dichte würde am ehesten MgO in Frage kommen.
BTW: Den Prof zu treffen war die Wahrscheinlichekit 1:6.000.000.000 , also unwahrscheinlich, daher kein synthetischer Zirconia. Dann hätte MArion die Dichte hervorgehoben.
Also dem Augenschein nach MgO - wenn es in Österreich auch hergestellt wird - aus dem Tiegel, also synthetisch.
MfG
Frank
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ok wie gesagt ich habe die grösse nur ca angegeben,,die exacte grösse beträgt 11cm hoch unten 9 cm breit und 2,8 dick,und eine wage habe ich leider auch grad nicht zur hand aber er wiegt ca wie eine plastikflasche hohes c 1 liter voll, und der wanderer der auch bergsteiger ist oder war hat gesagt er habe ihn in den dolomiten beim bergsteigen gefunden,, und ich glaube nicht der er im tiefsten österreich wo es so gut wie nix gibt ausser bauernhöfe und natur mit einem plastikstein rumläuft ,also falls ihr mir ein tipp geben könntet wo ich den stein prüfen lassen kann wäre das super,danke
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Hallo,
Plastik ist es nicht. Viele Verbindungen werden als Kristalle hergestellt und dann weitrer verarbeitet.
MfG
Frank
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der stein wir nach oben hin nicht dicker ,sieht vieleicht auf dem foto nur so aus ,die dicke bleibt gleich,und er ist schon mal vom schrank gefallen 2,5 mhoch und ist auf beton gelandet mit der spitze zuerst ,der beton hatte schaden genommen der stein nicht,und die weisse stelle im unteren bereicht ist gips ,ich hatte in auf einem podest fixiert,,
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Dieses Bild bitte nochmal machen. Aber dieses mal drauf achten das es scharf wird.
Das scheint sehr aussagefähig zu sein.
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ok die weissen ablagerung auf dem stein ist kalk vom wasser ,er stand im zimmerbrunnen ne zeit lang,hab schon ordentlich mit der drahtbürste bearbeitet
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Hallo
Das Foto ist schon ganz gut, aber als ich von der Drahtbürste gelesen habe, bin ich fast vom Stuhl gefallen !! :'(
Entkalken ( Beseitigen von Carbonat) kann man doch z.B. mit verdünnter Essigessenz machen ( oder Essigsäure, Zitronensäure) ,
wie bei Duscharmaturen und Wasserkesseln. Kuckst Du hier (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Reinigen%20und%20Konservieren%20von%20Mineralien?redirectfrom=MineralReinigung).
Das geht natürlich nur, solange das zu reinigende Mineral selbst kein Karbonat ist, aber das steht bei Deinem Stück nicht zur Debatte. :)
Gruß
Norbert
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Hallo nochmal,
aufgrund der inzwischen besseren Fotos bleibe ich bei meiner Meinung: synthetischer Periklas bzw. Magnesiumoxid. Ein kleines Belegfoto und mehr Info über das Material gibt's hier: http://www.surfacenet.de/html/magnesium_oxide.html
Das man aus dem Material sogar recht attraktiven Schmuck machen kann, sieht man hier: http://www.gemmologie.at/mediaCache/A4_Gemmo_News_GN_30_2006_624944.pdf (auf Seite 20 der pdf-Datei)
Diese Schlacke wird m.W.in Österreich gern als billiges Füllmaterial beim Wegebau verwendet, so könnte es der Wanderer einfach am Wegesrand aufgelesen haben. Hätte ich sicher auch gemacht...
Ciao. Uwe
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O Gott, mit ner Drahtbürste? :o
Ich brech zusammen. Wieso nicht gleich mit der Flex mit Schruppscheibe. ;D
Ich bleibe auch dabei, das es sich um was künstliches handelt.
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Hallo.
Ganz lustig die Sache !
Als Lückenfüller über die Feiertage gut geeignet.
Ansonsten stells wieder in den Zimmerbrunnen und freu dich an der Farbe ;D
Ab und zu mal in Essig legen und gut ist das ::)
Loismin
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Hallo,
stimme Haubi zu. Das sieht schon sehr nach den synthetischen Periklasen aus. Die sind - glaube ich - irgendwann in den späten 80ern aufgetaucht, mit der Fundortangabe "Radenthein/Österreich". Es hat sich dann herausgestellt, dass diese Dinger tatsächlich irgendwo aus der Ecke herkamen. Nur sind sie eben ein künstliches Produkt. Wobei das angefallen ist, müsste ich nochmal nachlesen. Da gabs mal ne Notiz im Lapis.
Gruß
Andreas
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Ich habe diesen grünen Kristall auch, habe aber den Namen vergessen,
er ist sehr selten und wertvoll, bitte in ein Mineralien-Geschäft gehen!!!!!
glg Brigida
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:-[ok wie gesagt die grösse beträgt 9cm breit 11 cm 2,8 cm dick,,und das mit dem essig werde ich mal ausprobieren,und keine angst das teil hat nicht einen kratzer bekommen ,nicht einmal minimal,,nicht mal sichtbar mit der lupe und schlacke sicht bischen anders aus .die unterseite da wo das grüne aufhört fängt das braune an und zwar mit braunen länglichen kristallen die nur halt sehr klein sind und diese grauer schicht ist nicht mal 0,01mm dick ,also schlacke besteht nicht aus braunen kristallen,also liebe gemeinde schlacke ist es nicht sondern viele braune kristalle ,ich versuch nochmal ein foto zu machen
ok ich hab mich mal verabredet mit einem fachgeschäft und werd euch darüber mal informieren,,bis später mfg marion
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Hallo,
Ich habe diesen grünen Kristall auch, habe aber den Namen vergessen,
er ist sehr selten und wertvoll, bitte in ein Mineralien-Geschäft gehen!!!!!
glg Brigida
Dann wirst du sicher auch wissen, um was es sich genau handelt, bitte lass uns teilhaben ;)
Dem Tip mit dem Mineraliengeschäft sehe ich mehr als zweifelnd entgegen: Wieviele Fachgeschäfte gibt es denn überhaupt noch? Nur, weil eine Amethystdruse im Schaufenster steht, muss der Verkäufer noch lange keine Ahnung davon haben. Es gibt da nur sehr wenige wirklich Fachkundige.
Besserer Tip: Auf die nächste Mineralienbörse mitnehmen, da gibt es für gewöhnlich wirklich Leute, die sich damit auskennen.
Gruß Daniel
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Ich habe diesen grünen Kristall auch, habe aber den Namen vergessen,
er ist sehr selten und wertvoll, bitte in ein Mineralien-Geschäft gehen!!!!!
glg Brigida
Hallo Brigida,
wenn der so selten und wertvoll ist, wüsste ich aber was es ist ...
Nein, Smaragd fällt aus.
MfG
Frank
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Hallo Marion,
der Tipp mit Radenthein/Österreich war gut, da gab es ein Magnesia-Werk.
http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/CAR_143_63_0119-0123.pdf
MgO ist als Periklas in der Natur, Magnesia ist der technische Ausdruck dafür.
Google mit Magnesia crystal bei den Bildern liefert ähnliches - Farben hängen von Verunreinigungen ab.
Ein Mineralien"fach"geschäft ist selten - meist haben die auch keine Analysenmöglichkeiten.
Der "Hersteller" ist vermutlich die heutige http://www.rhi.at
Eine chemsiche Analyse würde vermutlich 50€ kosten - Wenn es ein seltener teurer Stein aus ÖSterreich ist, sollte das drin sein.
MfG
Frank
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so bin wieder da ,,mit neuigkeiten und einen leicht mulmigen gefühl ,,das geschäft befindet sich in hannover marienstrasse , er meine er hätte keine analyse geräte da aber 18 jahre erfahrung,nun er nahm den stein auf meine frage hin ob der stein echt oder unecht sei ,nun ja er sass gefühlte 10 vor dem stein mit seiner riesenlupe ,viel sagte er nicht ausser ungewöhlich schöne seltene farbe und das er aussergewöhnlich gross sei ,dann blättert er in seinen büchern rum schloss sie und sagte er sei auf jedenfall echt ,da viel mir schon mal ein stein von herzen,, und was es nun genau sein würde könne er mir auch nicht genau sagen er denke aber es könnte titanit ,sphen oder ahnliches sein,, und er würde mir 500 euro dafür geben,,,,, hallo dachte ich mir ,500 euro da ist doch was faul , also hab ich mich bedankt und bin gegangen,,, wieso will mir der typ 500 geben den als wir in laden kamen war eine kundin am tresen und wollte was verkaufen worauf er sagte er verkaufe grundzätzlich nur,,, ok er ist echt das weiss ich schon mal und 500 euro ist er auch schon mal wert und dann habe ich mal gewogen bei edeka gemüse abteilung und lag garnichtmal so falsch 764 gramm und wie gesagt 2,8 cm dick 9 cm breit und 11 cm hoch wobei er oben deutlich an breite abnimmt ,frage nun was ist dieser grüne stein oder wo kann ich ihn prüfen lassen z.b specktralanalyse oder ähnliches und
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Hallo Marion,
mal ein kleiner Hinweis.
Wenn Du ein wenig mehr auf Satzzeichen, Absätze und Groß- und Kleinschreibung achten würdest, wäre der Beitrag um einiges leichter zu lesen.
Zum Thema....500 never ;) Dann hätte ich den lachend dem in die Hand gedrückt. Wie Goldi schon sagte:
Wieviele Fachgeschäfte gibt es denn überhaupt noch? Nur, weil eine Amethystdruse im Schaufenster steht, muss der Verkäufer noch lange keine Ahnung davon haben. Es gibt da nur sehr wenige wirklich Fachkundige.
Gruß,
Andreas
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Ich betrachte das ab sofort als nett angefangenen Trollversuch, der seit dem letzten Post offensichtlich geworden ist. EOD.
Günter
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so nun möchte ich noch was zu meiner person sagen ,ersten brauch keine aufmerksamkeit wie so manch anderer im web, ich bin zu euch gekommen weil ich dachte ihr könnt mir helfen als profis,,,und lükenfüllen zum jahres abschluss ,,naja,, alle sage oh ahh,,,, kann nicht sein als wärs ein jahundertfund und dann als fälschung auflisten mich interressiert das ah und oh ,,,,,und ganz gerne würde ich gern mal wissen ,,was kann nicht sein ,,ich glaube nähmlich langsam das der stein doch was besonderes ist und wie gesagt der mann hat gesagt er ist 100 prozentig echt,,,
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Hallo,
Titanit ist vollkommen spaltbar nach (110) - der hätte den Sturz nicht überlebt.
Die Härte liegt nur bei 5,5 - da sollte das MEsser ritzen.
Renn los - nimm die 500 Schleifen und freu dich!!!!
MfG
Frank
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,,ich glaube nähmlich langsam das der stein doch was besonderes ist und wie gesagt der mann hat gesagt er ist 100 prozentig echt,,,
Ok - wollte dir die Analyse anbieten. Alles klar - es wird eine Glaubensfrage.
MfG + EOD
Frank
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ok dann geh ich mal, wie ihr schon sagtet,, kümmert euch mal mit den schreibfehlern,das könnt ihr ja ganz gut,, messer ist von der firma victorinox mit 10 cm klinge,und beim kratzen war das messer gebogen,, und der stein hat keinen kratzer,,,
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der Beweis, dass es _kein_ Titanit ist.
Frank
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........ ::) Ja - alle Österreicher sind a biss´l gaga im Kopf und rennen rum um täglich mindestens 10 Stück von den 500.- Euro Mineralien unter die Leute zu bringen ::)
Ich glaub das Thema hier kann man beenden bevor´s noch ausartet.
Grüsse
Frank
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Hallo.
Also wenn du nicht zu überzeugen bist, dann schick den Stein zum Uwe Kolitsch nach Wien oder zum Günter Blass.
Beide findest du hier im Mineralienatlas !!
Vielleicht täuschen wir uns ja alle und du hast recht ;)
Dann kannst du ja sagen daß die Fachleute hier alle Nieten sind :)
Aber ich gaube da nicht dran !
Und wenn dir der Fachhändler schon sagt, daß er echt ist dann muß er auch wissen was das ist, ansonsten hat er keine Ahnung !!
So einfach ist das.
Und ich klinke mich jetzt aus, weil mir das einfach zu doof ist !
Mit österreichischen Mineralien ( echte ) kenn ich mich ,glaub ich wenigstens ,ganz gut aus !
loismin
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Ich betrachte das ab sofort als nett angefangenen Trollversuch....
Ich schließe mich dem an.
Norbert
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Hallo!
Isch habte ja bereiten auf das 1. April hingeweistenen ;D
Marion! Ich gebte dich einen satten Euro für den Stück-das Versand übernimmste doch wohl aber odder_?. ;D
Grussing Jens
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Mir wird das hier langsam auch zu "trollig".
Ich wünsche allen hier für morgen einen guten Rutsch ins neue Jahr und trinkt nicht zu viel, sonst sehen demnächst alle Steine viel grüner und wertvoller aus...
Glück Auf 2012 !
Uwe Haubenreißer
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ok meine kammera hat schon 12 jahre auf dem buckel,,hier noch ein paar fotos
Also, wenn ich mir diese Unterseite so ansehe, wo scheinbar eindeutig ein Kristallrasen gewachsen ist, deutlich erkennbar an den vielen Flächen und Kanten, so habe ich auch eher Zweifel daran, wie so etwas synthetisch herzustellen sein soll.
Ich würde den Kalk auf der Stufe mal ordentlich absäuern und mir die Unterseite auch mal unterm Bino genauer ansehen.
Vielleicht gibt es dort noch mehr zu entdecken.
Man könnte dann ja mal verschiedene winzige Proben analysieren lassen. Das wäre es wert, wenn schon ein Fachhändler 500EUR anbietet.
Ansonsten ein amüsanter lesenswerter thread.
Absolut lustig :D
LG
Thomas
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.. ich finde den Thread eher recht arm, wenn man was reinstellt, wo man Fragen hat, sollte man auch im Interesse aller, auch alles dafür tun, um zur Klärung beizutragen. Sonst ist es viel blabla um nichts.
Kann man selber nicht gut fotografieren, lässt man eben für ein paar Euros mal ein paar Fotos machen,
bekommt man ein Angebot oder einen Hinweis für eine Analyse, dann lasse ich die doch natürlich machen und poste dann, wie die Ergebnisse waren.
Was mich persönlich ein wenig nervt, sind die vielen Spekulationen anhand sehr schlechter Fotos, denn dann könnte es dieses sein aber auch jenes, es ist dann eigentlich nur ins blaue rein raten, das fällt mir nicht nur hier auf. Es sollte wirklich nur bei aussagekräftigen scharfen Fotos diskutiert werden.
Naja, meine Meinung..
Guten Rutsch!
Julian
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Hallo,
um ins Neue Jahr mit einem guten sozialen Gewissen gehen zu können möchte ich abschließend auch noch was sagen. Und ich hoffe, Marion, Du liest noch mit:
Ich halte Marion nicht unbedingt für einen Troll. In dubio pro reo. Sie ist mit der Vorstellung ihres Objekts hier im Forum in eine Fachwelt hineingerutscht, die sie sicherlich erst einmal mit ihren vielen Informationen verwirrt. Zumal sie auch einen Gefühlsbezug zu ihrem lange gehüteten Kristall hat.
Wenn dann hier einerseits gesagt wird "künstlich und nichts wert" und andererseits ein Händler zwar auch keinen Namen nennt, aber einen Preis, dann verunsichert das noch mehr. Als Nicht-Mineraliensammler kann man wahrscheinlich die vorgebrachten Vorbehalte gegen Bestimmungen aus Mineralienläden nicht nachvollziehen, und 500,- € sind eine Summe die man sonst so schnell nicht geschenkt bekommt. Klar kann man dann auch in Anbetracht der heutigen Gesellschaft auf die Idee kommen, dass, wenn schon jemand ohne große Diskussion 500 bietet, der Stein bestimmt noch viel mehr wert ist und alle einen ja nur auf die eine oder andere Weise übervorteilen wollen.
Wer schon länger im Atlas dabei ist weiß natürlich, dass es seinen Mitgliedern völlig fern liegt, unbedarfte Fragesteller über den Tisch zu ziehen oder gar wissentlich mit falschen Informationen zu versorgen. Im Zweifelsfall würde ich eher dem hier versammelten Sachverstand vertrauen als der Aussage eines "Steinehändlers". Aber das ist nur meine persönliche Meinung nach einigen Jahren der Mitgliedschaft und nachdem ich einige der hier versammelten fachkundigen Sammler auch persönlich kennenlernen durfte.
Wie Julian anmerkte wäre natürlich ein wenig mehr Sorgfalt bei der Beantwortung der gestellten Fragen wünschenswert gewesen - vor allem dann, wenn man selbst das Gefühl hat, dass es um einen nicht unbeträchtlichen Wert gehen könnte sollte man als Fragesteller doch mehr als nur 10 Minuten an Eigenleistung investieren - und dabei auch so schreiben, dass es beim ersten Lesen verständlich ist. Wenn jeder, der zum Thema einen qualifizierten Beitrag geschrieben hat, auch nur 10 Minuten dafür investiert hat, kommen schon mehrere Stunden an Leistung zusammen.
Sehr schade, dass auf das Angebot, eine kostenlose (!) wissenschaftliche Analyse machen zu lassen, gar nicht erst eingegangen wurde. Man findet nicht an jeder Ecke jemanden, der bereit ist, sich diese Arbeit - auch noch unentgeltlich - zu machen. Und danach würde definitive Klarheit über die Natur des Stücks herrschen.
Beim momentanen Stand der Dinge würde ich den Stein dem Händler in die Hand drücken, der die 500,- dafür geboten hat. Es besteht eine hohe Chance, dass er das Stück weit, weit über Wert erwirbt. Und wenn nicht: Lieber den Spatz in der Hand als die (unerkannte) Taube auf dem Dach. Mir scheint dass, immer wenn Geldbeträge ins Spiel kommen, tendenziell eher dem geglaubt wird, der den höchsten Preis ansagt und nicht demjenigen, der die besten faktischen Argumente hat. Das ist bedauerlich, vergiftet es doch wie auch in diesem Fall hier die Diskussionsatmosphäre.
Gruß,
Rainer
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Hallo Rainer,
nee, ich habe mehr als 10min investiert - feedback 0,0. Die Antworten passten scheinbar nicht ins Schema.
Bis zum Mineralienladen hätte ich eine Analyse angeboten - jetzt ist mit der Stein zu teuer, zu selten und geht auf dem Postweg verloren - ich stehe mit 500Eu in der Kreide. Ausserdem ist die Analyse bestimmt falsch, weil unpassend.
Die Einwände zum "weichen", spaltbaren Titanit wurden nicht beantwortet, der Laden ist ja top und kann es nach Buch bestimmen!
Meine Vermutung und persönliche Meinung:
Der Stein landet jetzt bei Ebay mit dem Verweis auf diese Diskussion (Fachleute wissen es nicht, so selten) und "mir wurden schon 500 Eu geboten!"
Also vielleicht sollten wir den Thread mit passenden Worten beerdigen. Meine Lust bei solchen Fragen in Zukunft zu helfen ist verbraucht.
MfG
Kristallmässig ausgebildeter in der chemischen/kristallanalytischen Welt tätiger Frank, knapp 10 Jahre als Kristallzüchter auf dem Buckel - und nicht KrIEstallzüchter (Edit)
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Man muss auch mal aus Seite des Schmuckhändlers schauen, warum der 500€ bietet.
Ist es wirklich etwas sehr wertvolles (Smaragd?,was anderes grünes, fällt mir gerade nicht ein in der Kategorie), dann hat er das ding halt sozusagen noch recht günstig in der Tasche.
Ist es grüner Periklas (was keiner mit Sicherheit sagen kann aber vielleicht für alle am wahrscheinlichsten ist), ist es dem egal, weil er die grünen Steine zurecht schleift und dann trotzdem irgendwo einbaut und mit >500€ gesammt wieder versucht unter das Volk zu bringen.
Wenn ich in den Atlas schaue, müsste es ja etwas mit der Mohshärte 7 anritzen können, wenn es Periklas ist.
Alternativ kannst du auch nochmal zu einem anderen Schmuckhändler oder so gehen und fragen, ob er ne Analyse machen lässt.
Es ist halt die Frage, ob es noch interessiert, was es wirklich ist oder ob einem die 500€ mehr wert sind, als die gewisstheit.
Denn das er die 500 bietet sind meiner ansicht nach nur Rationale beweggründe, für ihn war das eine Win-Win situation.
Was mir auch zu denken gibt ist die Matrix darunter.
Würde man eine MgO schmelze herstellen, benötigt man etwa 2800 °C, wenn ich mich recht erinnere.
Ich hab zwar keine Ahnung, aus was die Matrix besteht aber SiO2 schmilzt bei 1800 glaube ich.
D.h. man hätte in der Schmelze keinen Bodensatz daraus haben können. Und hätte man die Schmelze dadrauf gegossen, wär sie glaube ich zu schnell erkaltet, um so große Kristalle zu bilden, die müssten dann sehr verwachsen oder so sein, da sie ja Abgeschreckt worden wäre.
(Ich bin ja auch kein Profi im Herstellen von Periklas Kristallen, vielleicht geht es ja ganz gut aber das sind Probleme, die ich dabei sehen würde. Vielleicht wurde es aber auch nur geschickt gemacht.
Lange Rede kurzer sinn :
1. Verkaufen und 500€ kassieren
2. Herrausfinden, was es wirklich ist und dann verkaufen und 500 kassieren xD
Allen, die so rege beteiligt gewesen waren einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Edit : (Nachtrag) : Ich komme ja auch aus Hannover. In Garbsen gibt es einen Juwelier, der heißt Brandes. Da könntest du evtl. auch mal hinfahren einfach, um zu hören, was er sagt, und ob er das mal genauer unter die Lupe nimmt. (vielleicht ja sogar unters Spektroskop :D)
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Man muss auch mal aus Seite des Schmuckhändlers schauen, warum der 500€ bietet.
Ist es wirklich etwas sehr wertvolles (Smaragd?,was anderes grünes, fällt mir gerade nicht ein in der Kategorie), dann hat er das ding halt sozusagen noch recht günstig in der Tasche.
:D da rennt ein Bergsteiger durch die Gegend und verschenkt Smaragde mit >>3500Cts an kleine Mädchen. In Kolumbien wirst du für so eine Stufe notfalls mehrfach gekillt.
Alternativ kannst du auch nochmal zu einem anderen Schmuckhändler oder so gehen und fragen, ob er ne Analyse machen lässt.
Warum ein Schmuckhändler? Unter http://www.bgr.bund.de/DE/Home/homepage_node.html oder oben wurden zwei mineralogisch ausgebildete Fachkräfte genannt. Wann die die nächste Börse mit Bestimmungsstand?
Es ist halt die Frage, ob es noch interessiert, was es wirklich ist oder ob einem die 500€ mehr wert sind, als die gewisstheit.
Wenn die 500Eu echt angeboten wurden.
(Ich bin ja auch kein Profi im Herstellen von Periklas Kristallen, vielleicht geht es ja ganz gut aber das sind Probleme, die ich dabei sehen würde. Vielleicht wurde es aber auch nur geschickt gemacht.
Die TEchnik ist Skull-Melting, mir bekannter größter Tiegel lieferte in den 1990 ca 4,5t Zirconia. Vergleichbare Kristalle sind hier in ein paar Bildern von Zirconia mit der Technik dargestellt:
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022024811008050
Der Technik ist es egal, ob 2350°C oder 2800°C
Gegenfrage: Warum sollte der Händler den Aufwand treiben?
Der Kristall kann Spannungen haben = beim Schleifen kaputt = Geld futsch
Der Kristall entwickelt kein Feuer, weil Facettenwinkel nicht bekannt = wertlos = Geld futsch
Es fällt bei jeder! Analyse auf = Geld futsch
Er kann Zirconia lupenrein, hohe Brechzahl, Farbe beliebig geschliffen für viel kleineres Geld in der passenden Größe kaufen = Geld gespart
MfG
Frank
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mhja, alles in allem schon sehr eindeutig, das stimmt.
und bei dem Angebot ja wohl keine Frage mehr. (Risiko ist einfach zu groß)
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Hallo und frohes neues Jahr.
Wenn dieser Kristall in der Tat Sphen bzw.Titanit ist,wäre es der Jahrhundertfund
Es ist auch so,das nicht alle Bergsteiger Ahnung von Mineralien haben,sondern nur Bergsteigen,um die Freiheit zu spüren und die Herausforderung anzunehmen.(soviel ich weiß als Fischkopp) das erklärt die Schenkung.
Nach genauer Betrachtung der Bilder,bin ich zur Überzeugung gekommen,das es nicht völlig absurd wäre,das es sich um Sphen handelt.
Nach Analyse der Kommunikation und unter Berücksichtigung der eher spärlichen Fakten,zum Beispiel der Ritzversuch,dem ich nicht zu große Bedeutung zumesse,da ich glaube,das er nicht korrekt durchgeführt wurde.
Ich habe schon viele Sphen Kristalle gesehen bzw.kurz besessen,mit dieser apfelgrünen Farbe dieser Transparenz/Gewicht wäre der Kristall weitaus mehr als 500 Tacken wert,ähnliche Kristalle habe ich bisher nur aus Mpapwa Tansania gesehen für einige Tausend Euro,wenn es sich wirklich um Sphen handelt.
Ich würde unbedingt zu einer fachmännisch durchgeführten Analyse raten,von unabhängigen Mineralogen,die nicht bei Echtheit des Kristall den Hilfesuchenden über den Tisch ziehen wollen.
Liebe Grüße und happy new year
Udo
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Moin,
Leute, schaut euch mal die Spaltflächen von dem Zeugs an. Ich fress nen Besen mit Stiel und Hausmeister, wenn das Titanit ist. Synthetischer Periklas aus der Bude da in Radenthein, mit der Angabe machst du bei dem Stück nix verkehrt. Im übrigen an und für sich ein kurioses Stück, das man sogar nicht wegfeuern sollte. Würde ich Österreich sammeln, ich tät es mir hinstellen. Unter Anhang in der Systematik.
Gruß
Andreas
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Guten Appetit,
nach wie vor bin ich skeptisch halte es aber nicht für völlig absurd,welche Spaltflächen,bei diesen hochauflösenden Bildern!
Periklas...ist wahrscheinlich,aber irgendwie bin ich nicht überzeugt,die Kristallform und der Ansatz bzw.Matrix mit Kristallrasen lässt mich zweifeln.
Ich bin kein Schlackefachman,aber sind es nicht eher unförmige Klumpen,die bei der Stahlherstellung als Abfallprodukt entstehen...mmhh ich weiß nicht...grübel
Liebe Grüße
Udo
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Hi,
von der Schlacke sind wie ja schon weg :-) obwohl es da schöne Kristalle gibt.
Rudi, der Kriestall, hat einen Sturz aus 2m auf Beton überlebt und eine MAcke im Beton hinterlassen. Somit ist eine Spaltbarkeit des Materials für mich ausgeschlossen.
- Sphen bzw. Titanit sind vollkommen spaltbar nach (110)
Ein egal wie doof durchgeführter Härtetest, bei dem ein Messer als grauer Strich vorliegt und der Kristall dann keine Schramme hat, liegt die Härte über 6. Die Bearbeitung mit einer Drahtbürste zerstört nicht den Glanz...
Was passt davon zu geschenktem Sphen/Titanit mit 746g, gefunden in den Dolomiten...
Mfg
Frank
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Lese diesen Thread gerade zum 1. Mal.
Ist Periklas.
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ein frohes neues jahr wünsch ich euch,,ich habe die ganze zeit im namen meiner frau geschrieben,deshalb die schreibfehler,sorry, wusste nicht das es so ernst genommen wird,,,, habe den stein mit essig gereinigt,,kalkspuren vom wasser entfernen,,,haben einen juwelier in rente damit beauftragt den stein zu bestimmen,, mit gutachten ,,,probe kann gegeben werden aus dem unteren bereich wo viele kleine grüne gelbe kriestalle sind,,,neue fotos werden grade beim fotografen gemacht,,,der bergsteiger hiess sepp,,
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die frage ist doch so einfach woher kam er ,,,der sepp ,,wir wissen es ,,,was braucht man um es zu finden,,bergsteiger,,und wo wissen wir auch,es wurde ein foto gemacht,,den er kam grade von diesem berg ,,und nicht vom periklasdorf,,,,
sepp hatte ein kurz blonden bart und war 30 bis 40 jahre alt und sehr glücklich und gutgelaunt,,also sepp meld dich bitte ,ich bin die kleine mit dem grünen stein
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Moin
Ist ja echt alles ganz drollig,ich denke ein Sphen überlebt unversehrt keinen Frontalaufprall aus 2 m Höhe und hinterlässt eine Macke im Beton,
ist rein physisch nicht möglich,das hat mich denn doch überzeugt.Es müßte schon mit dem Teufel zugehen....
Da erscheint mir Periklas doch plausibel.
Liebe Grüße
Udo
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Hallo,
Ist ja echt alles ganz drollig
eher trollig ;)
Egal, wo der Sepp oder wer auch immer das Stück aufgehoben hat, es ist Periklas.
Gruß
Berthold
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Ich denke auch, dass Rudi und Sepp genug Spaß hatten (immerhin ganze 6 Seiten lang). Der 1. April war leider ein wenig verfrüht angesetzt.
Wenden wir uns wieder uns wieder anderen Themen zu.
In diesem Sinne....
Andreas
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Hallo Zusammen
Nicht marion wurde gesperrt sondern der Thread ! Ich bin auch der Meinung, das es gut war den Thread zu sperren, da man das Thema nicht mehr ernst nehmen kann. Ganz rein zufällig kenne ich den genannten Mineralienhändler aus der Marienstraße in Hannover recht gut und kann daher beurteilen (ohne dabei gewesen zu sein), was dort für einen Nummer gelaufen ist - wem noch immer nicht der Groschen gefallen ist, denkt mal in Richtung Zynismus ;).
Und da marion anscheinend weder die deutsche Gramatik noch die Zeichensetzung beherscht (oder beherschen will), nicht empfänglich für Argumente ist (insbesondere Argumente gegen die eigene Überzeugung), und permanent wenig hilfreiche Informationen liefert (der Name des Bergsteigers hilft wenig bei der Mineralbestimmung, abgesehen davon das es reichlich Sepps in Österreich gibt, Rudis wohl auch), gehe ich (und ich denke mal auch die Moderatoren) von einem Feak-Thread oder einem blöden Scherz aus.
Glück Auf und frohes neues Jahr
P.S.: An marion persönlich: Bitte komm doch kommenden Mittwoch, den 04.12. gegen 17 Uhr in den Bunker in der Bremer Str. Ecke Kassler Straße in Hannover-Herrenhausen. Dort werde ich sitzen und gerne persönlich Deinen Stein in Augenschein nehmen. Alternativ kannst Du auch am 10.01. gegen 18:30 Uhr im Hörsal des Instituts für Mineralogie der Uni Hannover sein, dort werde ich ebenfalls sein, da wir an dem Tag unseren Vortragsabend haben (Prof. Dill aus der BGR wird dort referieren). Ist das ein Angebot ?
Den Bunker findest Du HIER (http://maps.google.de/maps?q=52.398904,9.673719&hl=de&ll=52.39908,9.674964&spn=0.003646,0.01236&num=1&vpsrc=0&t=m&z=17)
Den Vortrag HIER (http://maps.google.de/maps?q=52.385796,9.717225&hl=de&num=1&t=h&vpsrc=0&z=19)