Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Lexikon am 07 Jan 12, 22:49
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Hallo!
Da das Mineral Türkis hier in einem anderen Thema in Frage gestellt wurde,hätte ich folgende Frage: Kann man außer der Härte andere unkomplizierte Methoden der Unterscheidung zu Chrysokoll anwenden?
Gruß Jens
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Hallo Jochen,
versuch es doch auch mal mit der Strichfarbe ;). Wenn Du dann noch den Härtegrad vergleichst und die Paragenese der Minerale beachtest dürfte es doch kein Problem sein, das jeweilige Mineral zu bestimmen.
Übrigens ist auf der gezeigten Quarzstufe von Bösenbrunn Chrysokoll und Malachit zu sehen und kein Türkis.
Besten Gruß, Harald.
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Hallo!
Harald-du nun schon wieder!Wo bitte nimmst du den Malachit auf der Stufe nun schon wieder her? :o
Weil da links bissel grün rauskommt?
Ich habe nach langem Suchen jetzt endlich das Stück wieder gefunden.Eigentlich hatte ich die Suche danach schon aufgegeben,aber die letzte Option war dann die Ablage einfach zwischen anderen Steinen in einem Regal.
Die Untersuchung nach Strich und Härte scheidet aus,daes sich um eine dünne kristalline Kruste zwischen den Quarzen handelt.
Rein von der Optik scheidet Chrysokoll farbmäßig aus.Unter dem Mikroskop sind Pedien aus dem Triklinen Kristallsysthem zu sehen.
Ob es sich eventuell um Pinakoide handeln könnte kann ich momentan nicht beurteilen.Dafür sind meine Augen irgendwie nicht mehr so gut!
Da Chrysokoll in kolloiden Massen und erdig in seiner Form ist sollte das hier ausscheiden!
Natürlich kommen noch untergeordnete Minerale in der Türkis-Gruppe in Frage und es könnte sich auch um Mischkristalle zwischen Türkis und Chalkosiderit handeln-gerade deswegen,weil eine Partie grünlich erscheint.
Deshalb lasse ich das hiermit als Türkis stehen!
Ich hatte das Teil eh nur aus der Verkaufsware herausgenommen um bei einem anderen Thema einen Vergleich abzubilden.
Gruß Jens
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Hallo Jochen
da bleibt Dir wohl nichts anderes übrig, als eine chemische Analyse!
Gruß Harald.
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Na da müßt mir ja n Fuß fehlen,wegen so nem Einzelstück ne Analyse zu machen!
Glück Auf!
Jens
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Hallo,
geh doch von der Paragenese her ran: das Teil sieht doch aus wie vom Glockenpöhl. Passt da Türkis hin? Nur weil´s grünlich erscheint? Ich halte es da mit Harald: Malachit und/oder Chrysokoll. Da kannste auch getrost beide Füße behalten ;)
Gruß
Andreas
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Jupp, eindeutig Quarz!
Das Blaue könnte alles Mögliche sein, neben Türkis kommt da so alles sekundäre Kupferhaltige in Frage!
Bei solchen völlig unatraktiven Belägen ist das eh ne Frage, ob eine kostenaufwendige Analyse überhaupt lohnt.
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Für die Systematik einer Fundstelle ist es schon interessant zu wissen, um welches Mineral es sich handelt.
Nur sollte man nicht Dinge veröffentlichen, die nicht genau bestimmt sind. So etwas gehört nicht ins Lexikon !!!
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Hallo Harald!
Da hast du natürlich vollkommen Recht und deshalb habe ich gestern das Türkis gelöscht.
Trotz mehrmaligem anschauen unterm Mikroskop komme ich da momentan nicht weiter,da die Kristallkruste so glitzert.
Aber das fummel ich mir schon noch raus ;)
Gestern habe ich aber gesehen,daß du in deiner Website gerade die Bösenbrunner Brüche bearbeitet hast .Da hast du ja auch die Mineralliste drin,aber ohne Türkis.In einer Mineralienzeitschrift war Türkis aber angegeben.Irgendwie müssen die ja auch was gehabt haben.Da ich selber keine Mineralienzeitschriften beziehe kann ich dir aber leider nicht mehr sagen,welche das war.Das ist schon zu viele Jahre her.
Gruß Jens
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Hallo Jens...
... seit etwa 30 Jahren suche ich in den Bösenbrunner Steinbrüchen nach Mineralien, doch weder mir noch den mir bekannten Sammlern ist bis heute der Fund von Türkis geglückt. Auch ist nichts von einem Fund von Türkis bekannt.
Die Vorkommen von Türkis in dieser Gegend liegen bekanntlich in den Kieselschiefern bei Oelsnitz, Messbach und Altmannsgrün.
Ich denke, das hier eine Verwechslung der Fundstellen vorliegt.
Gruß Harald.