Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => erledigte Bestimmungen / completed determinations => Thema gestartet von: mineralien-weiderer am 07 Mar 12, 18:18
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Hallo,
Habe ein Stuck Sanidin(schleifbar)
Fundortangabe ist Ober-Olm.
Konnte im Atlas keine genauen Fundortangaben finden, bzw. ob der Fundort richtig ist.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Vielen Dank,
Markus
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Hallo!
Ich denke nicht, das die Fundstelle Ober-Olm richtig ist, denn Oberolm liegt bei Mainz und da sind sedimentäre Gesteine (Kalke, Sande, etc..) aufgeschlossen, daher passt Sanidin garnicht dorthin.
Das Stück dürfte aus der Vulkaneifel stammen, wie z.B. aus den bekannten Fundzonen um Volkesfeld oder Weibern.
Gruß
Thomas
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Das Stück ist ca 2 x 1 x 1 cm, sind die da so groß?
Dachte mir schon, dass das Stück von dort nicht kommen kann
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Hallo,
Bereich Rockeskyll, ja. Gefunden + analysiert. Im Museum Mendig waren groessere Brocken ausgestellt - nein keine Auswürflinge.
MfG
Frank
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Ein Bild wäre sehr hilfreich, denn ohne Bild ist Fundort-Rätseln noch 1000 mal sinnloser als es oft genug schon mit Bild ist ...
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;D
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Hallo,
sieht schon sehr nach Volkesfeld aus.
Gruß
Andreas
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Hallo.
Ich hab da von einem Eifelsammler eine kleine Schachtel voll davon bekommen.
Die schauen genau gleich aus !!
Immer größere Bruchstücke schön durchsichtig !!
Die sind mit Volkesfeld , Eifel angeschrieben !
Ich glaub das passt schon !
Übrigens, falls die jemand zum Schleifen haben möchte !! Jederzeit !!
Loismin
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Hallo,
hier die entsprechende Literatur zu Sanidin/Volkesfeld:
LAPIS 2009, Heft 6, S. 13
Gruß Conny
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Warscheinlich wurde das Stück in Oberolm auf der Mineralienbörse gekauft.
Gruß Boris
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Das abgebildete Stück könnte von Rockeskyll, von Betteldorf, von Hohenfels, vom Gänsehals, von den Rodder Höfen, von der Kappiger Lay, von den Feldern bei Wabern, vom Hazelfeld und zu guter Letzt auch aus der ehemaligen Bimsgrube bei Volkesfald stammen.
Es ist schlicht und ergreifend Betrug, einfach den Fundort Volkesfeld anzugeben und das Stück dann für 24,95 € bei ebay anzubieten.
Christof Schäfer
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Hallo!
Ich habe da auch solche Stücke mit der Fundortangabe Weibern,welche ich geschenkt bekommen habe.Ist das dann falsch geschrieben und sollte Wabern heißen?
Gruß Jens
Ps.da sind 4cm Stücke dabei-sind die dann 49,90 wert? ;)
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Hallo!
Ich muß auch sagen, das ich es nicht wirklich in Ordnung finde, das Du hier Stufen im Atlas bestimmen lässt, um Sie später bei Ebay so zu verkaufen. Richtig wäre es dann, in der Ebayauktion zu vermerken, das der Fundort nicht ganz sicher bzw. fraglich ist.
Gut, Mineralien kann man ja oft noch optisch bestimmen, aber bei Fundstellen wirds schwerer, zumal wenn dann keine "ortstypische" Matrix u.ä. vorhanden ist. (OK, Sanidin gibt es aus der Eifel mit Ausnahme von Mikrokristallen der Auswürflinge & Xenolithe stets ohne Matrix als lose Brocken)
Den Preis von 24,90 für ein solch kleines Stück finde ich auch ein wenig heftig, es sind eigentlich nur die rauchigen, klaren Exemplare, die schon wertvoller sind.
Da muß ich mich schon der Meinung von Herrn Schäfer anschließen, zumal er ja auch ein Experte in Gebiet der Vulkaneifel ist.
@ Jens,
Wabern liegt unmittelbar neben Weibern, hier liegt ein Fundgebiet von Sanidin auf den Feldern rund um die Orte sowie im benachbarten Volkesfeld.
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Man muss auch den Weltweiten Markt berücksichtigen, kann in Deutschland 10 Euro wert sein und wo anders 30 Euro.
Wenn ich im Atlas unerwünscht bin, muss ich mich hald demnächst absondern........
Glück Auf
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Hallo!
Keiner sagt, das Du hier unerwünscht bist und ist auch nicht meine Absicht..., das Forum soll ja schon weiterhelfen. Jedenfalls als Mineralienhändler solltest Du schon Wert drauf legen, wenn Du eine Stufe mit fraglichen Fundort hast, dies auch so in den Ebayauktionen zu vermerken.
Als seriöser Sammler legt man halt sehr viel Wert auf eine richtige Fundstellenangaben....
Wie gesagt, Mineralien kann man oft, wenn auch nicht immer optisch bestimmen, aber beim Fundstellenbestimmen wirds schon schwieriger.
Gruß
TK
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Hallo Thomas!
Dann begrenzt sich die Fundörtlichkeit auf ein paar Felder dort?Also Weibern selbst als Fundort wäre verkehrt als Angabe?Oder ist die Häufigkeit der Funde in Wabern und Volkesfeld einfach nur größer als auf anderen Feldern?
Ich hab da nämlich auch geschliffene Stücke geschenkt bekommen,aber alles immer mit Weibern als Fundort.Weibern selber ist aber im Lexikon überhaupt nicht angelegt.Wenn ich dann Wabern ranschreibe?Und dann ist das von Volkesfeld! ::)
Gruß Jens
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Hallo,
belasst es doch einfach bei "Eifel". Und selbst bei den genannten Daten wär mir das zu unseriös, ist halt so.
Gruß Daniel
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Hallo.
Ganz einfach, schreib Eifel und die Sache ist erledigt und keiner hat was zu meckern !!
Die Dinger werden ja sowieso nicht in einer Sammlung als Stück landen sondern wahrscheinlich eher geschliffen.
Und dann ist der Fundort meist eher unwichtig.
Loismin