Mineralienatlas - Fossilienatlas
Gesteine / Rocks / Rocas => Bestimmung von Funden / Determination of findings => Italien / Italy => Thema gestartet von: Neordian am 13 Mar 12, 00:39
-
Hallo zusammen,
ich habe leider so gut wie keine Ahnung von Mineralien, weshalb ich mich an euch wende.
Ich habe im Sommer in der Toskana in einem Flusslauf den grünen Stein aus dem Anhang entdeckt. Er sieht aus als würde er aus mehreren Körnen bestehen, die miteinander "verklebt" sind. Ursprünglich war der Stein von einer Kalkschicht bedekt, welche ich entfernt habe.
Weiß jemand um welche Art von Stein es sich hierbei handelt? Würde mich sehr interessieren, weshalb ich mich natürlich auch über jede Antwort freue :-)
Falls es noch Fragen gibt die ich beantworten kann, steh ich sehr gerne zur Verfügung!
-
Sieht für mich im ersten Moment nach Demantoid aus. Kuckst du hier:
http://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1194910582
Festlegen will ich mich da aber nicht weil dein Foto nicht besonderst gut ist.
Versuch doch mal bessere Bilder zu machen.
LG Stefan
-
Hallo
Ist der wirklich grün ? Ich vermute, daß das Stück auf weißem Untergrund geknipst wurde.
Macht man darauf einen Weißabgleich, entpuppt sich die Sache
eigentlich nur als irgendein Konglomerat, das ich nicht näher zuordnen kann.
Demantoid sehe ich da nicht.
Vielleicht doch ein besseres Foto ?
Gruß
Norbert
-
Also wenn meine Farbschwäche nicht doch schlimmer ist als ich dachte, sind die einzelnen Körner dieses Steines wirklich alle gleichfarbig grün :-)
Ich hab jetzt mal als Untergrund wirklich weißes Papier genommen (voher wars der besche Schreibtisch) und eine Tageslicht-Lampe. Was die Härte des Steins angeht: Zumindest Glas kann ich damit einritzen. Falls das euch hilft.
Ich hab jetzt mal zwei unterschiedliche Perspektiven angehäng. Größere Bilder kann ich leider nicht anhängen (dürfen ja nur je 256KB groß sein).
-
Hallo
Ja, schon besser ! :D
Größer geht schon, wenn Du beim Speichern das jpg komprimierst. Für Forum-Bilder reicht in der Regel ~80%.
Die Hilfe zum Forum-Upload kennst Du vielleicht schon.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Hilfe%20und%20Information/BilderUploadHilfeForum (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Hilfe%20und%20Information/BilderUploadHilfeForum)
Hier noch etwas zu Kompression.
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,26264.0.html (http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,26264.0.html)
Das Rätsel wird bestimmt gelüftet !
Gruß
Norbert
-
So, ich hab jetzt die beiden Bilder so gut komprimiert wie es ging und noch eine auto-Farbwertkorrektur angewandt :-)
-
Hallo,
ich denke an ein Chalcedon-Konglomerat.
Gruß
Berthold
-
Stimme Berthold zu.
-
Hallo!
Chalcedon so als Konglomerat?Glaube ich nicht.Wird dieses Radiolarit sein.
Gruß Jens
-
Hallo,
sieht für mich auch wie ein Chalcedon-Konglomerat aus.
Sorry Jens, Radiolarit/Lydit sieht anders aus.
Glück Auf!
Jörg
-
Vielen Dank für die vielen Antworten!
Ich schätze es wird dann wohl ein Chalcedon-Konglomerat sein. Das schätzen doch immerhin einige so ein.
-
sieht für mich auch wie ein Chalcedon-Konglomerat aus.
Sorry Jens, Radiolarit/Lydit sieht anders aus.
Lydit ja, weil (schwach) metamorph überprägt. Bei Radiolarit ists nicht so einfach - dieser ist durch den (Micro-)Fossilinhalt (Radiolarien dominierend) definiert, wäre also nur mit einem Blick durchs Bino sicher zu bestimmen.
Zumindest im (nord-)alpinen Bereich gibts durchaus Radiolarite, die farblich bzw. makroskopisch dem abgebildeten Stück ähneln. Und es gibt dort auch Radiolarit in Form von "Chert-Breccie" in Kieselkalk-Matrix. Ist der kieselige Anteil in der Matrix niedrig (und damit der Kalkanteil hoch), können durch Verwitterung dem obigen Stück sehr ähnliche Formen entstehen. Leider hab ich aber von den geologischen Verhältnissen in der Toskana keine Ahnung, weiß also nicht, ob dort überhaupt Radiolarit führende Gesteine anstehen.
Sicher ist allerdings, dass es sich um ein Kieselgestein in Form einer Breccie oder eines Konglomerats handelt - gibts da eine gültige Definition, wie stark kantengerundet die einzelnen Komponenten sein müssen, damit man von einem Konglomerat sprechen kann ?
-
Hallo,
nur mit dem Bild traue mich mich nciht an die Sache ran:
DAher mal wieder:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
LG
Frank
-
Hallo!
Macht das Thema dicht!Der Fragesteller war am 14.3.2012 das letzte Mal hier!Er war mit Chalcedon zufrieden und wird sich nicht mehr melden!
Gruß Jens
-
das hab ich gesehen.
Wollte nur nicht unkommentiert stehen lassen, dass Radiolarit rein makroskopisch (und das noch nach Foto) sicher von anderen Silexvarianten zu unterscheiden wäre !
Und war auch eine Gelegenheit, folgende Frage anzubringen (auf die eh niemand eingegangen ist):
Kieselgestein in Form einer Breccie oder eines Konglomerats handelt - gibts da eine gültige Definition, wie stark kantengerundet die einzelnen Komponenten sein müssen, damit man von einem Konglomerat sprechen kann ?
-
Fortsetzung der Diskussion unter:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,32768.0.html