Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Butzze am 17 Mar 12, 10:28
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Hallo,
letztes Jahr war ich zum Tag der offenen Tür im Kalkwerk Bad Kösen.
Eigentlich auf Fossiliensuche, habe u.a. dieses Stück gefunden.
Ich denke das es sich um Calcit handelt.
Der ausgefüllte Hohlraum ist 10 x 15 mm groß.
Was meint ihr dazu.
beste Grüße
Heiko
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Hallo,
Im Allgemeinen handelt es sich bei solchen Kristallen im Muschelkalk um Calcit. Es gibt jedoch an einigen Fundorten auch Fluorit. Oder Dolomit, aber der ist im Allgemeinen eher undurchsichtig und gelblich bis bräunlich.
Wenn irgendwo eine unauffällige Ecke ist, brich ein kleines Stückchen ab und gebe einen Tropfen Salzsäure drauf. Wenns Calcit ist, schäumt es, Fluorit schäumt nicht. Dolomit sprudelt erst mit warmer oder konzentrierter Salzsäure, oder als Pulver.
Glück Auf!
Smoeller
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hallo, wann ist der Tag der offenen Tür immer?
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Servus,
smöller, du vergisst diesmal aber, dass der Muschelkalk vor allem für seine Coelestine bekannt ist. Hier würd ich aber schon sagen, dass das Calcit ist. Tag der offenen Tür dürfte in Bad Kösen Anfang Oktober sein!
Servus + Glück auf
Wolfi
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Hallo,
smöller, du vergisst diesmal aber, dass der Muschelkalk vor allem für seine Coelestine bekannt ist.
Bekannt vielleicht, aber Coelestin ist darin bei weitem nicht das häufigste Mineral. Wobei er in Mittel- und Norddeutschland durchaus häufiger vorzukommen scheint als im Süden, was definitiv nicht der Aufschlusssituation geschuldet ist. In BaWü habe ich in fast 20 Jahren Trias-Suche keinen einzigen gefunden. Dafür so ziemlich alles andere...
Gruß,
Rainer
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Hallo,
Für einige Fundorte wie Jena und Rüdersdorf mag das mit dem Coelestin wohl zutreffen, aber z.B. auf Helgoland und in Süddeutschland überwigt der Calcit. An sich ja auch nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass der überwiegende Teil des mu und mo aus Calcit bestehen.
Glück Auf!
Smoeller