Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Doc Diether am 21 Mar 12, 20:37
-
Hallo Allerseits,
ich habe mal was zu Papier gebracht über das Anlegen einer Fundstelle bzw. genauer deren Autentizität.
Hier bitte noch ergänzen/ ändern, wenn nötig.
Habe mich schon oft geärgert, wenn jemand wieder eine neue FS anlegt und das alles aus mindat übernimmt. Mindat hat auch häufig dieses Problem des Nichtkennzeichnens und ist deshalb für mich (sofern dies zutrifft) nicht glaubwürdig.
"Wie wir vor kurzer Zeit durch die Affäre Guttenberg und anderer Politiker im Umgang mit Urheberschaft/ Literatur (z.B. in deren Doktorarbeit) hörten, ist eine deutliche Kennzeichnung der Herkunft äußerst wichtig und das Markenzeichen, wenn man ernst genommen werden will."
"Anlegen einer Fundstelle im Lexikon und Kennzeichnung der Urheberschaft:
-Anlegen von Fundstellen ohne Angaben der Quelle/ Herkunft ist völlig verpönt, da eine Glaubwürdigkeit nicht vorhanden ist!
-Autentizität kann angegeben werden durch klare Angaben des Namens in der letzten Zeile ("Referenz- und Quellangaben"). Dazu gehört dann aber auch hinter den angegebenen Mineralien etc. der eigene Name. (Z.B. Slg.J.Maierhofer).
Selbstverständlich geht das nur, wenn die Angaben durch eigene Belege (Mineralien) gesichert sind.
-Am besten sind Literatur-Zitate oder sichere Angaben der Weblinks. Wie man zitiert, kann man in den schon vorhandenen Seiten finden (in Zweifelsfällen stehe ich zur Verfügung). Wir hatten mal eingeführt, eine entsprechende Überschrift "Literatur" und "Weblinks" drüberzusetzen.
-Die Angabe "Quelle" sollte nur erfolgen, wenn die Angaben auf eigenen Belegen oder sicheren Belegen anderer beruhen. Z.B. "persönliche Mitteilung XY".
-Ein Bezug auf andere Plattformen wie mindat.org halte ich für problematisch in den Fällen, wenn auf der Bezugs-Seite überhaupt keine Quellenangabe steht!
Diese Angabe ist leider wertlos. Sie täuscht Wissen vor, was nicht belegt ist!
Hat mindat aber eine Literaturangabe, so kann man diese schon übernehmen (prüfen!).
-Ein optimales Literaturverzeichnis ist im Mineralien-Verwaltungsprogramm MDAT-COLL-SUPER zu finden, was allerdings als CD erworben werden muß."
Gruß
Doc Diether
-
Hallo,
das grundsätzliche Problem sehe ich Du. Bei der Anleitung zum richtigen Vorgehen würde ich manches anders schreiben:
Die Literaturangabe oder sonstige Quelle für den Nachweis eines Minerals an einer Fundstelle gehört nicht unten in die letzte Zeile auf die Fundstellenseite. Viele Fundstellen sind oft beschrieben worden, und man müsste dann mühsam herausfinden, wo der Nachweis für ein Mineral steht. Die Angabe gehört in das Feld Referenz bei dem Mineral an der Fundstelle.
Auch die Angabe eines Autorennamens unten auf der Fundstellenseite führt uns nicht weiter. Das Prinzip ist hier im Mineralienatlas ja gerade, dass mehrere Personen so eine Seite so nach und nach erstellen und pflegen können. Und ich glaube nicht, dass man wegen einer Korrektur oder Ergänzung, so hilfreich sie sein mag, unbedingt seinen Namen auf die Seite schreiben sollte, oder gar muss.
Übernehmen von Daten aus anderen Datenbanken wie mindat.org halte ich für vertretbar. Pflicht muss wie immer sein, die Quelle anzugeben. Das Übernehmen eines Eintrags unter Zitieren der dort genannten Literatur halte ich für einen Fehler, wenn man die Arbeit nicht selbst geprüft hat. Es kommt sicher vor, dass in mindat mehr Minerale genannt werden, als in der zitierten Arbeit belegt sind. Und die würde man so fälschlich dieser Arbeit zuordnen.
Grüße
Jürgen
-
Beim Umgang mit Literatur bzw. Authentizität ist es mehr wie nur angeraten, sich an bestehende internationale Regeln und Gepflogenheiten im naturwissenschaftlichen Bereich zu halten! Es gibt also nicht beliebig Spielraum.
Zu P1: Zum Argument Literatur- oder Quellenangaben im Lexikon gibt es keine Patentlösung.
Aber: Ein Literatur- bzw. Webverzeichnis gehört in den Anhang.
In der Literatur kann man bei bestimmten Angaben wie Mineralien dahinter präzisieren, z.B. mit Nr oder abgekürzter Lit.-angabe.
Ich halte das in Fällen besonderer Mineralien für gut und notwendig. Will man das für alle Mineral-angaben grundsätzlich einführen, so erfordert das zumeist immense Arbeit. Bei der Grube Clara gibt es um die 400 Literaturstellen. Diese auf alle gelisteten Mineralien durchzugehen, ist eine unsägliche Sysyphus-Arbeit. Halte ich nicht für unbedingt sinnvoll. Der Titel in der Literatur (z.B. die Typ-Beschreibung) schränkt ja schon häufig auf das gesuchte Mineral ein. Und dann muß man mit der Literatur arbeiten können. Eine Arbeit liegt auch bei den Fachleuten häufig nicht vor. Also muß man sich auf gewisse Literaturzitate und auf Datenbanken verlassen. (ich habe in unserem Lexikon viele Eingaben, vor allem Mineralien, Fossilien und Literatur gemacht. Ich weiß, wovon ich rede)
Zu P2: Die Angabe des Autoren-Namens ist wie die Unterschrift bei einem Brief. Sie zeigt die Urheberschaft an. Und es spricht absolut nichts dagegen (es ist auch immer darauf hingewiesen worden), daß alle an einem "Werk" beteiligten ihren Namen (Kürzel) eingeben. Ob eine Korrektur oder Ergänzung wichtig ist, kann nur der Eingeber beurteilen. Ich denke, es ist eine Frage der Menge. (könnte sicher auch automatisch geschehen!?)
Zu P3: Die Übernahme von Daten aus anderen Mineralien-Plattformen muß differenziert geschehen.
Mindat ist nicht die Bibel, die der Gläubige zitieren kann, weil sie so viele Inhalte hat!
Ich habe auch hier viele Angaben verglichen. Das meiste ist ok, aber es gibt Fundgebiete, wo ich in bis zu 50% der Datenblätter Fehler, z.B. bei den angegebenen Mineralien (bei gleicher Literatur!) gefunden habe!
Noch was, warum mindat nicht ungeprüft übernommen werden sollte:
-Es handelt sich um Sekundärangaben
-empfehlenswert ist aber die Primärliteratur
-nur in dem Fall, wenn der Eingeber namentlich genannt ist, halte ich das für ok.
-anonyme Angaben sagen nichts und die Autorität des mindat gleicht das nicht aus
-bei uns ist das ja automatisch geregelt durch die Historie
Schöne Grüße
Diether
-
Hallo Diether,
melden will ich mich nochmals. Sehr weit liegen wir nicht auseinander, scheint mir, und uns ist die Sorge um nachvollziehbare Fundstellen- und Mineraliennachweise gemeinsam. Angesichts der vielen Mineralieneinträge ohne jede Referenz gäbe es da viel zu tun.
Ich denke auch, dass Primärliteratur i.d.R. die höchste Wertigkeit besitzt. Allerdings ist oft ein guter Review auch nicht zu verachten. Auch Originalarbeiten können Fehler enthalten, und nicht immer erfolgt eine Widerlegung in einer neuen Originalarbeit. Da sind zusammenfassende Artikel mit Bewertung von Einzeldarstellungen oft der einzige gangbare Weg. Aber warum denkst Du, dass die Übernahme von Angaben aus der Sekundärliteratur nur in Verbindung mit dem Namen des Eingebenden sinnvoll ist? Wenn Sekundärliteratur als Referenz angeführt wird, sieht jeder Nutzer das. Mir würde das genügen.
Ein Literaturverzeichnis zu einer Fundstelle ist selbstverständlich willkommen. Was ich meinte, es ersetzt nicht die Referenz zum jeweils genannten Mineral. Wenn Du eine Nummer oder eine andere Kurzform als Verweis auf das Literaturverzeichnis dem vollständigen Zitat vorziehst, für mich ist das in Ordnung. Ich denke auch nicht, man müsste alle 400 Quellen zur Clara durchgehen und alle zutreffenden bei jedem Mineral nennen. Eine aussagefähige Referenz zu jedem Mineral reicht. Natürlich sieht man bei Erstbeschreibungen aus dem Titel, welche Arbeit passt. Bei anderen, für einen Fundort seltenen oder umstrittenen Mineralen ist es jedoch oft nicht so einfach.
In der Frage der Autorenangabe kann ich nur feststellen, dass ich die Systematik des Mineralienatlas in diesem Punkt anders sehe. Was bestärkt mich darin? Wir sehen nicht selten, dass Nutzer nicht selbst tätig werden, sondern die Moderatoren auffordern, Inhalte zu ändern. Die Gründe dafür sind sicher vielfältig. Für mich erhöht es jedoch die Hemmschwelle in unnötiger Weise, wenn man in namentlich unterzeichneten Beirägen eigene Gedanken unterbringen soll.
Anonyme Einträge sollte es im Mineralienatlas eigentlich nicht geben (können). Der Verursacher ist in der Historie stets herauszufinden, wenn notwendig. Eine Nennung des Autor in Klartext ist aus diesem Grund nicht erforderlich.
Ich wünsche weiterhin viel Spaß mit unserem Steckenpferd,
Grüße
Jürgen
-
Hallo Jürgen,
ich hab Deinen Beitrag nochmals durchdacht und will das auch hier nochmal festhalten:
Zu P1: Ja, gebe Dir recht. Primärliteratur first!. Ein gutes Review würde ich als gleichwertig ansehen. Ebenso die gezielte Abwägung etc. dort. Aber es gilt, daß man selten was verallgemeinern sollte. Sekundärliteratur muß Roß und Reiter nennen, sonst ist sie nicht wert, zitiert zu werden! Bei mindat bleibe ich dabei: kein Autor genannt: dann darfs auch nicht zitiert werden! Ansonsten steht die Primärlit. ja da!
Zu P2: Ich bin bei der Angabe von Literatur zu jedem Mineral etwas anders eingestellt. Einmal, wie schon weiter oben angeführt und auch aus viel eigener Erfahrung, würd ich meinen, sollte man wenns sinnvoll ist, hinter dem Mineral die Lit. angeben. Bei speziellen oder kritischen Mineralien ists ein "muß". Aber: bei größeren Arbeiten, wer schafft da schon mit komplizierten Listen?
In der wissenschaftlichen Praxis dürfte es in der Regel eher üblich sein, sich umgekehrt die Literatur auf die Mineralien hin anzusehen, als daß man bei den Mineralien alle nur denkbare Literatur, wo's denn mal zitiert wurde, wissen will.
Aussagefähige Referenzen findet man ja bei den Typ-Publikationen. Und die sind ja bei uns leicht zu recherchieren.
Zu P3: Zu den Autorenangaben:
Es wäre überlegens wert, ob man zusätzliche automatische Funktionen mit Hinweis auf den Autor, einbaut. Die Historie sagt ja bei uns nicht alles aus.
Die Hemmschwelle mit Selbsteintrag etc. ist bei uns ein heikler Punkt. Viele, die was eingeben, wissen ja nicht immer die Feinheiten. Da muß man als Moderator vielleicht mal kurzen Kontakt aufnehmen.
Ich bin auch schon aufgefordert worden, doch irgendetwas einzutragen oder zu ändern. Das ist bei mir individuell abhängig von....
Wenn sich jemand gut auskennt und das in mehreren Diskussionen im Forum auch darstellt, es aber dann nicht einstellen will, dann bleibts halt draussen. Mit dem diskutiere ich dann aber nicht mehr weiter.
Ich würde es in jedem Fall begrüßen, wenn z.B. bei einem persönlichen Mineraleintrag auch dahinter die Sammlung steht. Aber als Aufforderung, es zu machen, sollten wir es auf jeden Fall aufnehmen.
Schöne Festtage noch und Gruß aus Oberschwaben
Diether
-
Guten morgen und FROHES NEUES Jahr an alle,
dass ist schon ein älteres Thema, ich hab aber nichts aktuelleres gefunden. Hab dazu jetzt eine Frage.
Doc Diether schreibt folgendes:
hinter dem Mineral die Lit. angeben.
Das mach ich jetzt bei meinen Neueinträgen.
und weiter schreibt er:
-Autentizität kann angegeben werden durch klare Angaben des Namens in der letzten Zeile ("Referenz- und Quellangaben"). Dazu gehört dann aber auch hinter den angegebenen Mineralien etc. der eigene Name. (Z.B. Slg.J.Maierhofer).
Dazu wurde mir irgendwann in 2011 gesagt das ich unterEingabefeld für Referenzangaben (Einzelne Angaben bitte duch eine Leerzeile trennen. Zur Übernahme der Daten bitte ~ (ändern) anklicken
folgendes eingeben soll:
Sammlung: {:15977:}
Das habe ich seiddem auch so ausgeführt. Gestern ist mir aber erst aufgefallen das im Atlas der Nummerncode nicht in Volltext umgesetzt wird. Es spielt dabei keine Rolle ob ich angemeldet bin oder nicht, es wird in beiden Fällen "Sammlung: {:15977:}" angezeigt. Wie wäre es richtiger da seine / eine Referenz einzugeben ?
Gruß Micha
-
Hallo Micha,
Sammlung: {:15977:}
Das habe ich seiddem auch so ausgeführt. Gestern ist mir aber erst aufgefallen das im Atlas der Nummerncode nicht in Volltext umgesetzt wird. Es spielt dabei keine Rolle ob ich angemeldet bin oder nicht, es wird in beiden Fällen "Sammlung: {:15977:}" angezeigt. Wie wäre es richtiger da seine / eine Referenz einzugeben ?
das kann ich im Moment nicht so ganz nachvollziehen. Ich sehe auf den von mir eingerichteten Seiten meinen Namen im Klartext, wenn ich angemeldet bin. Nicht angemeldet habe ich jetzt noch nicht getestet. Kannst du bitte ein Beispiel verlinken, bei dem es bei dir nicht geht.
Ebenfalls frohes neues Jahr
Günter
-
Hallo,
also bei der Referenzangabe zur Fundstelle, also das letzte untere Feld "Referenzen, Literatur, Quellenangaben", wird die Signaturformel umgewandelt.
Bei der Referenz in Mineralien-, Fossilien- oder Gesteinslisten wird die Formel zum Teil nicht umgewandelt. Bei der Anzeige der Referenz, Symbol "r", steht das {:xxx:} da, es ist auch nicht als Link anklickbar.
Bei ersterer Angelegenheit kann man das Kürzel einfügen, bei den Listen würde ich den Namen wählen, der für das Kürzel steht. Bei dir, Micha, müsste es dann "Michael Kommer" sein, bei mir wäre es "Philip Blümner (slugslayer)". Dort würde ich allerdings auch "Sammlung" oder "Eigenfund" oder "Besuch vor Ort 2012" o.ä. mitangeben.
Liebe Grüße
Philip
-
Hallo,
Sammlung: {:15977:} wird immer in das umgewandelt was Du im Profil eingestellt hast. V.Name oder Vorname Nachname ...
Bei Referenzangaben die als Popup hoch kommen wird der Eintrag derzeit nicht umgesetzt. Hier sollte der Name verwendet werden. Dies sind ja auch Informationen die einem Literaturzitat gleich kommen in dem man auch den Namen angeben wird.
Es ist nicht ganz konsequent, aber der Aufwand hier auch noch nach dem Code zu Filtern ist nicht ohne. Ich werde mir das Thema mal vorknöpfen.
Besten Gruß
Stefan
-
Guten abend zusammen,
mir reichen die Antworten erst einmal.
Fragen dazu wären:
Soll ich erst mal warten bis du was neues hast Stefan oder soll ich so nach und nach ändern wenn ich in den Gruben drin bin ?
Philip:
Bei dir, Micha, müsste es dann "Michael Kommer" sein, bei mir wäre es "Philip Blümner (slugslayer)". Dort würde ich allerdings auch "Sammlung" oder "Eigenfund" oder "Besuch vor Ort 2012" o.ä. mitangeben.
Philip bei mir steht Michael K. drin. Keine Ahnung, dass wurde wohl irgendwann geändert ,ich soll aber Michael Kommer schreiben ?.
Gruß Micha
-
Hallo Michael,
gehe auf http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Userverwaltung und hake "Voller Name unter Beiträgen an" dann wird der Name überall voll angezeigt.
Immer die Signatur in Form {:15977:} verwenden, dann ziehen die Einstellungen die Du dort machst.
Besten Gruß
Stefan
-
Ok. erldigt Stefan, danke ;)
-
Hallo,
hab heute morgen alle von Sammlung: {:15977:} in Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer) geändert.
Dabei ist mir aufgefallen, dass bei Referenzen, bis auf zwei - drei Fälle, keiner da bisher was eingetragen hat.
Honigspat bei Gisela und Hermine hab ich rausgenommen. Den gab es da nicht.
Netten Gruß
Micha
-
Hallo Micha,
ja das mit den Referenzen ist so eine Sache. Wünschenswert wäre, alle würden so wie Du eine Referenz angeben. Damit wäre es nachvollziehbar und belegbar. Bisher ist es aber noch nicht Pflicht, auch wenn wir früher oder später dahin kommen sollten.
Als Quasi- Referenz ist der jeweilige Eintrager des Minerals vermerkt.
Wenn Dir was als ungereimt auffällt, so wie bei Honigspat, dann kannst Du das natürlich raus nehmen.
Besten Gruß
Stefan
-
Als Strahler schreibe ich als Referenz einfachheitshalber den eigenen Namen (Eigenfund). Vor allem im alpinen Raum der Schweiz sind fast alle Fundorte detailliert in Duzenden von Büchern und Mineralienzeitschriften erwähnt, oft ohne dass ich selbst davon Kenntnis hätte. Stellt sich die Frage, ob man sich die Mühe geben sollte, Literaturhinweise herauszusuchen - und wenn ja, ist "man" dann evtl. nicht zu Faul dies zu tun und lässt den Eintrag dann ganz weg? Wäre ja schade... hilfreich wären Hinweise auf Literatur allemal... :-\
Aber was anderes hierzu. Wenn eine Fundortzuordnung falsch ist, kann ich - kann jemand - dies ändern? Hier ein Beispiel, bei dem ich schon Fotozuordnungsprobleme hatte: Der Piz Acletta ist dem Val Medel zugeordnet, liegt aber genau auf der gegenüberliegenden Seite des Val Medel auf dem Gebiet der Gemeinde Disentis, im Haupttal der Surselva, dem Vorderrheintal an der Grenze zum Kanton Uri. Obschon im Kanton Graubünden oft mehrere Gipfel den selben Namen tragen, ist festzuhalten, dass im Val Medel kein Piz Acletta existiert und mir auch kein anderer Gipfel mit diesem Namen bekannt ist.
Falsch: Graubünden / Val Medel / Piz Acletta
wäre zu Ändern in: Graubünden / Disentis (Mustér) / Piz Acletta !!
Besten Gruss
Christian
-
Hallo Christian,
ist geändert. Bei solchen Änderungen ist es gut eine Diskussion (nicht Kommentar) auf der Lexikonseite zu starten und den Änderungswunsch mitzuteilen. Oft sind Abhändgigkeiten vorhanden und wir Moderatoren können diese komplett verschieben.
Ist korrigiert.
Besten Gruß
Stefan
-
Super, danke Stefan, hab den Fundort gleich noch etwas besser beschrieben....
Gruss
Christian
-
Hallo!
Referenzen schön und gut.Soll man aber bei einem eingestellten Fluoritfoto von einer bekannten Fluoritfundstelle eine Referenzangabe liefern?
Dann müsste man jedes Foto mit Referenz versehen ::)
Gruss Jens
-
Hallo Jens,
deine Fotos versiehst du ja sowieso schon mit einer Referenz: du gibst schließlich an, dass das dein Foto ist.
Hier geht es aber um neu angelegte Fundstellen, zu denen es keine spezielle Literatur gibt. Die Mineralien, die du dort gefunden hast und die du dann in der Mineralienliste einträgst, sollst du mit deinem Namen als Referenz eintragen: z. B. "Visuelle Bestimmung nach Eigenfund durch Vorname Nachname". Dann kann jeder sehen, dass die Angaben mit Vorsicht zu genießen sind. Falls Analysen vorliegen wird man natürlich das angeben. Bei Mindat gibt es dafür sogar eigene Auswahllisten im Formular zum Hinzufügen von Mineralien.
Günter
-
Hallo Sammlergemeinde,
ich muss dieses Thema einfach noch mal aufgreifen.
In den letzten Tagen habe ich im Wölsendorfer Revier geschichtlich die Grube Erna angepaßt und die Grube Gisela und Hermine völlig neu eingegeben.
Bis jetzt habe ich mir das Thema geklemmt und hab die jeweiligen Mineralienlisten, wenn möglich und bekannt, mit angepaßt.
Dabei ist mir aufgefallen das bei den Gruben, dazu zählen auch weitere Gruben im Wölsendorfer Revier, Mineralien als Fundort z.B. mit Grube Hermine angegeben werden. Die Chance das diese von Grube Hermine stammen stehen, ich nenne mal eine Zahl, bei 50 zu 50, wenn diese über Tage gefunden wurden. Warum ? Auf fast allen Gruben wurde Material von Grube zu Grube gefahren. Was Grube Hermine betrifft lag übertägig Material von Grube Erna auf Halde. Die jetzt noch vorhandene Halde auf dem Privatgelände Richtung Grube Erika stammt z.B. zum Teil von Grube Cäcilia. Heißt ... als Fundort ist das NICHT die Grube Hermine, sondern der Fundort ist HALDE oder ÜBER TAGE FUND der Grube Hermine.
Weiterhin habe ich im Jahre 2006 oder 2007 beobachtet wie ein Sammler aus Baden-Württemberg sein Restmaterial, welches er nicht gebrauchen konnte und aus dem Schwarzwald stammt auf der Halde im jetzigen Privatgelände abgekippt hat. Weiterhin kenne ich Sammler die sich auf diese Art ihrer Reste entledigen.
In der Mineralienliste der Grube Hermine habe ich heute erstmalig die Namen der Sammler genannt, wenn keine Literaturquelle vorhanden war, aber ein Foto eingestellt wurde. Ich geh mal davon aus, dass das im Sinne der jeweiligen Sammler war / ist.
Ist weder ein Foto noch eine Literaturquelle vorhanden, dann habe ich die Mineralien ohne wenn und aber gelöscht, denn irgendwo wird das Thema von vielen Bildeinstellern sehr salopp gehandhabt.
Beim Mineralienatlas geht es nämlich nicht darum aller Welt zu zeigen, seht her ich hab wieder ganz was tolles und will der ganzen Welt das mittels Foto zeigen, sondern es geht hier um eine fachliche Internetpräzens.
Viele Bildeinsteller haben vermutlich kein Bock oder keine Zeit sich um so einen Kleinkram auch noch zu kümmern oder wissen nicht wie es gemacht wird. Die Admins geben dazu hin JEDER Hinsicht die entsprechende Hilfe und bemühen sich auch jeden Neuling die Materie der Eingaben näher zu bringen. Ich bin hier vor nicht allzu langer Zeit als Niete angefangen und mir macht es mittlerweile Spaß zu wissen wie vieles abgearbeitet wird um der Allgemeinheit die entsprechenden Informationen an der Hand zu geben.
Netten Gruß
Micha
-
Hallo,
im Prinzip gebe ich dir Recht. Statt des Löschens würde ich aber eine Bemerkung im Referenzfeld bevorzugen, die den ungesicherten Stand bei diesem Mineral wiedergibt.
bis denn
Günter
-
Hallo Michael,
zu deinem Beitrag ein paar Anmerkungen von mir :
Zitat : In der Mineralienliste der Grube Hermine habe ich heute erstmalig die Namen der Sammler genannt, wenn keine Literaturquelle vorhanden war, aber ein Foto eingestellt wurde. Ich geh mal davon aus, dass das im Sinne der jeweiligen Sammler war / ist.
Bemerkung : das finde ich korrekt.
Zitat : Ist weder ein Foto noch eine Literaturquelle vorhanden, dann habe ich die Mineralien ohne wenn und aber gelöscht, denn irgendwo wird das Thema von vielen Bildeinstellern sehr salopp gehandhabt.
Bemerkung : Hast du was gegen Bildeinsteller ? Du hast das Mineral doch nur gelöscht wenn kein Foto vorhanden war, da hat sicher kein Bildereinsteller das ganze salopp gehandhabt, und das Mineral zur Fundstellenliste zugefügt ;D. Allgemein bin ich hier der Meinung von Günter, die 'ungesicherten Mineralien' als solche zu markieren. Löschen kann man die dann bei Klärung, oder vielleicht ergibt sich bei der Recherche ja auch eine Bestätigung.
Zitat : Beim Mineralienatlas geht es nämlich nicht darum aller Welt zu zeigen, seht her ich hab wieder ganz was tolles und will der ganzen Welt das mittels Foto zeigen, sondern es geht hier um eine fachliche Internetpräzens.
Bemerkung : Und es geht auch sicher nicht darum aller Welt zu zeigen, seht her ich bin der der alles über diese oder jene Fundstelle weiß. Eine gut beschriebene Fundstelle ohne Fotos ist doch nur die Hälfte wert. Du bezichtigst hier Leute des Prahlens, Schw...vergleiches, verhälst dich selber aber kaum anders.
Zitat : Viele Bildeinsteller haben vermutlich kein Bock oder keine Zeit sich um so einen Kleinkram auch noch zu kümmern oder wissen nicht wie es gemacht wird.
Bemerkung : Und immer weiter in derselben Tonart ??? .
GA
Elmar
-
Hallo Günter,
Statt des Löschens würde ich aber eine Bemerkung im Referenzfeld bevorzugen
Ich wollte den Text anpassen Günter, nachdem ich dann später die Grube Johannesschacht angepaßt hatte. Ich glaube ich hab insgesamt erst drei oder vier gelöscht im Wölsendorfer Revier wo es eindeutig war das es das Mineral dort nicht gibt. z.B. Honigspat Grube Gisela.
Hallo Elmar,
eine Antwort aus dem anderen Tread dazu von Jens (Jochen1Knochen)
Aber wahrscheinlich besteht der Sinn des ganzen darin,sich gegenseitig zu beharken.
und noch eine von Andreas (raritätenjäger)
Klasse. Man kann es natürlich auch herumdrehen, wie man will und endlos auseinanderfieseln.
Ich könnte mir weitere Treads raussuchen. Egal wie ich dazu antworte, es wird sowieso wieder was gesucht und dann folgen meist auch wieder andere nach.
So wie du das aufziehst kann mann es verstehen, so war es aber nicht gemeint.
Gruß
Micha
-
Hallo Micha
Sehr gute Beschreibung der Grube Hermine.
Was ich als Sammler nicht wusste ist, dass da auch Taubes - Material von anderen Grube abgelagert wurde. Vom Fluorit im rotem Sand wusste ich das, der lag aber nur wenige Stunden oder Tage da.
Zu nicht mit Bildern belegten Mineralien, da würde ich nicht gleich die Mineralieneinträge löschen. Ich habe da ein paar Mineralien auf den Halden gefunden von denen es mir bisher nicht gelungen ist ein ansprechendes Bild für den Atlas zu machen.
Nicht jeder sammelt und forografiert solche Mineralien.
Nachdem ich jetzt ein verbessertes Fotoequipment habe, werde ich versuchen, diese Mineralien zu belegen.
Ich habe Malachit in einem Einzenfund, da Chalkopyrit und Bornit als Kupferliferanten auch vorkommen.
Ich habe Muskovit und Biotit, der muss da vorkommen, ist allerdings unscheinbar und meist Bestandteil des Granits.
Ich habe Nontronit und Kaolinit, Eigenfunde.
Ich habe auch Posnjakit als Einzelfund, sehr klein, da wird mir wohl kein Bild gelingen. Es kann auch Langit sein.
Und dann noch Wulfenit den ich mal gekauft hatte, ich mir aber nicht sicher bin ob der von den Halden der Hermine ist, den werde ich weglassen.
All diese Mineralien habe ich nur gefunden weil ich bei meinen letzten Besuchen gezielt auf fehlende Paragenese geachtet hatte.
Viele Sammler, die ich vor Ort gesprochen hatte, waren aber nur an den Fuorit, Quarz und wenn gut sichtbar, auch Baryt interessiert.
Das ist sehr schade denn auch die anderen Minerale sind schön und gehören zur Paragenese der Fundstelle.
Aber die Sammelschwerpunkte sind halt verschieden.
Ich habe nur immer noch Probleme mit der Referenz, da diese sich auf das Mineral bezieht.
Ich habe mal das Feld Beschreibung (i) benutzt um z.B bei Nakrit folgenden Eintrag zu Machen. Haldenfund von Manfred Früchtl, eigene optische Bestimmung, siehe Bild..
Das gefällt mir besser, ist vielleicht auch so gedacht ! was meint Ihr.
Ich werde die nächsten Tage meine Mineralien die jetzt fehle nachtragen. Es gibt noch viel zu tun.
Ein schöne Osterfest mit wenig Eiskristallen, bei uns Schneit es heute wieder, wünscht Euch
Manfred
-
Hallo Manfred,
erst mal danke wegen der Beschreibung zur Grube Hermine :).
Was das löschen angeht habe ich da vorschnell was geschrieben, dass ist mir erst aufgefallen als ich dann danach die Grube Johannesschacht überarbeitet hatte. Wie schon erwähnt habe ich im gesamten Wölsendorfer Revier erst drei oder vier Mineralien gelöscht wo ich wußte das es die nicht gibt. Ansonsten schreib ich in der Referenz jetzt was rein.
Was die Mineralien betrifft kenn ich mich auch nicht so gut aus. Mich interessiert mehr die Geschichte. Alleine deswegen habe ich kaum was gelöscht. Ich weiss aber nicht mehr welche das waren außer bei Grube Gisela das es da kein Honigspat gegeben hat. Was die Mineralien betrifft da kennt sich z.B. auch auch "berthold" oder andere wesentlich besser aus ... und ich hab nicht die gesamte Fachliteratur was Mineralien betrifft vorliegen.
Was das über Tage Material angeht das kommt entweder aus der Literatur, bei Hermine aus der Literatur von "Gerhard Bald: "Wölsendorfer Flußspatrevier" bzw. durch private Gespräche. Auf dem jetzigen Privatgelände wurde wieder Material angefahren, dass soll aus einem Steinbruch kommen. Der Grundbesitzer friedet damit seine Wege ein.
Ich habe nur immer noch Probleme mit der Referenz, da diese sich auf das Mineral bezieht.
Unter dem jeweiligen Foto kannst du das schreiben:
"Haldenfund Grube Hermine" oder "über Tage Fund Grube Hermine" mit entsprechenden Angaben wie Größe etc.
über Tage dann, ist 'n Vorschlag, weil ich immer wieder Sammler in den Pingen gesehen habe, vor allem im Gustav I Gang.
unter Referenz würde ich das schreiben:
"Haldenfund von Manfred Früchtl, eigene optische Bestimmung, siehe Bild." ob mit dem Wort Bild oder nicht ist wohl eher egal.
und unter Information "i" kommt nur dann was rein, wenn
"wenn ihr in der Mineralliste einer Fundstelle auf das entsprechende Mineral klickt, bekommt ihr drei Felder, die ihr editieren könnt. Das erste Feld "Beschreibung" wird dann zu dieser "i"-Information.
Aber bitte bedenkt, dass jede Information, die ihr dort eintragt eine charakteristische Beschreibung aller an dieser Fundstelle gefundenen Stücke dieses Minerals wiedergeben soll/wird, nicht nur für eine spezielle Stufe in eurer Sammlung/etc. steht."
Das habe ich vor paar Tage Stefan (skibbo) gefragt, weil ich wiederum eine Anfrage bekommen habe und er hat uns beide dann geantwortet. Oben das ist seine Antwort dazu. Geh mal davon aus, dass das in seinem Sinne ist hier rein zu kopieren.
FROHE Ostern
Micha
-
Kurze Anmerkung:
unter i wie Information sollte stehen was es besonderes zu dem Mineral zu sagen gibt. Z.B. kommt dort in derben Massen neben Mineral xy vor. Selten kleine Kristalle bis 1mm
Bei der Referenz darf gerne mit aufgenommen werden:
Haldenfund von Sammler x, eigene optische Bestimmung.
oder
Fund lt. Foto von Sammler x
Besten Gruß
Stefan
-
Hallo,
bei der Referenz würde ich, wenn man Bezug auf ein Bild nimmt, die Bildnummer angeben. Denn, wenn, langfristig gesehen, weitere Bilder folgen, geht der Bezug verloren.
Z.B. dann "Eigenfund Manfred Früchtl, Bild 1234567890"
Gruß Philip
-
Hallo
Danke für Eure Hinweise, ich werde danach handeln. Das mit der Bildnummer finde ich gut.
Gruß Manfred