Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Bestimmungen allg. => Thema gestartet von: Zee am 03 May 12, 11:38
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Hallo zusammen. Ich frage mich, was das ist. Ich habe die Kugel vor Jahren gekauft und hatte sie mittels kleiner Etikette beschriftet... die ist wohl im Lauf der Jahre abgefallen und fiel dem Staubsauger zum Opfer...
Kann mir jemand sagen, wie dieser Stein heisst? Moosachat?
Danke 1000 und Gruss
Durchmesser ca. 4 cm
Gewicht: 97 g
Danke schon mal. Das ist mir auch aufgefallen und ich habe eine Ergänzung geschrieben per Zitieren mit weiteren Bildern. Die warteten auf Freischaltung - und jetzt hab ich gesehen, wie das geht, hier direkt weitere Bilder einzufügen... Anfängerin grüsst. Ich hoffe, hier seht ihr mehr.
Und hier noch ergänzend, dass teilweise (dort wo dunkel) transparenz ist
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Hallo!
Das Foto ist zu klein.Da sieht man nichts.Wenn,dann ist das nur ein Teil eines Moosachates.Praktisch die innere Sülze.Der Achat selbst hat ja eine erkennbare Bänderung und da ist auf dem Foto nichts vorhanden.
Gruß Jens
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Ja, danke, habs gemerkt... und ergänzt!
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Das muss aber kein Moosachat sein. Sollte es Quarz sein, dann würde ich das eher als grünen Jaspis bezeichnen, oder? Theoretisch kann es auch Jade sein oder Nephrit. Bin eher Experte für Mineralien im Naturzustand und nicht für geschliffene Ware, aber als Moosachat würde ich das Ding nicht bezeichnen ...
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Sieht mir eher nach Lizaqrdit aus (grüner Jade) meist aus Norwegen.
100%ig sicher ist dies natürlich nicht
Glück Auf.
M.Weiderer
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Herzlichen Dank für all Eure Inputs. Ich bin denen in Büchern und im Netz nachgegangen und dabei noch auf Epidot gestossen... zumindest ein Exemplar das ich im Netz gefunden habe, sieht meinem sehr ähnlich... Wer weiss! ??? Freude daran habe ich so oder so. :)
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Hi,
Epidot glaube ich nicht - schau doch mal hier ins Lexikon:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralienportrait/Epidot
MFG
Frank
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Hallo
Würde da eher in Richtung Oceanjaspis tendieren. Das punktförmige ist sehr vielfältig von dort und ebenso die Farben.
Gruß Robert
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Hallo,
ich denke eher an ein hydrothermal überprägtes Gestein und kein Mineral. Sieht vom Habitus "angeschmolzen" und umgewandelt aus.
Glück Auf!
Jörg
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ich denke eher an ein hydrothermal überprägtes Gestein und kein Mineral. Sieht vom Habitus "angeschmolzen" und umgewandelt aus.
Na endlich, der Einschätzung würde ich mich anschliessen. Hab mich schon gewundert, dass hier alle von was (mono-) Mineralischem ausgehen.
Gruß
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Oh!
Ein Gestein!Was ihr alles so seht!Ich sehe immer noch nichts.Das Foto ist mit Blitz fotografiert,wodurch die Bildmitte unersichtlich ist und an den Rändern verschwimmt durch die Krümmung alles.
Trommelsteinbestimmung ist doch auch mit guten Fotos schon Rätselraten ;)
Gruß Jens
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Boah ey . . .
Unakit vielleicht . . .
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@ pseudonym: Unakit hatte ich auch schon gedacht und wieder verworfen.
@ jens: oh - werde es nochmals bei gutem Tageslicht versuchen
Ich sehe schon, das ist schwierig; dachte, das sei ein Einfaches für Profis und nicht ein Rätselraten :D So kann man sich irren.
Herzlichen Dank für Eure Inputs. Zee
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Hallo,
Unakit hatte ich auch schon gedacht und wieder verworfen.
Stimmt. Für Unakit fehlt der rote Feldspat, kann da auch keinen entdecken.
Ich sehe schon, das ist schwierig
Ich bleibe bei einem überprägten Gestein, da anscheinend ein Mineralgemisch vorliegt (zumindest was grünes und dunkle Minerale).
Man kann die Bestimmung hier halt nur anhand der Bilder treffen. Eine "Ferndiagnose" ist immer schwieriger, als wenn man ein Stück selbst in der Hand hält (wie spiegeln manche Minerale beim Drehen?) Um eine Bestimmung zu optimieren ist eine frische Bruch- und eine plane, polierte Schnittfläche eigentlich das Minimum. Dann gibt es noch Dünnschliffe für das Mikroskop. Dann findet noch die Härte und die Strichfarbe Beachtung. Auch Säuretests sind oft hinweisend.
Doch es gibt so viele verschiedene Gesteine (Mineralgemenge), davon noch etliche Varianten, die längst nicht alle namentlich benannt sind. Im Zweifelsfall bekommt man mit den genannten Dingen nur die Zusammensetzung des Mineralgemenges heraus, ohne dass das Gestein einen Eigennamen hat. Das gilt insbesondere für metasomatische Gesteine, für das ich Dein Stück halte.
Auch Profis können ohne die oben genannten Mindestanforderungen keine sichere Bestimmung durchführen. Dass Du Dein Stück nicht zertrümmern und zersägen möchtest, um an einen Namen zu kommen, kann ich ja nachvollziehen, doch ohne dem (oft auch mit) sind halt noch engere Grenzen gesetzt. Und, wie Jochen1Knochen bereits schrieb, gehören Trommelsteine zu den undankbaren Bestimmungsobjekten.
werde es nochmals bei gutem Tageslicht versuchen
Das ist ein Plan.
Glück Auf!
Jörg
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ich denke eher an ein hydrothermal überprägtes Gestein und kein Mineral. Sieht vom Habitus "angeschmolzen" und umgewandelt aus.
Ich schließe mich der Meinung von Jörg an - auch wenn ich selbst vom Foto her keine genaue Spezifikation treffen kann.