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Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: pseudonym am 05 Jun 12, 16:50

Titel: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 05 Jun 12, 16:50
Hallo liebe Kameraden , ich hab ja dies Sammlung die neulich angeboten wurde gekauft und heute kam sie an .Bin ganz zufrieden sind viele Anfängerstücke dabei , da ich aber immermal was abgeben an Freunde meiner Tochter ist das ganz gut zu Interesse wecken wegen Nachwuchs und so .

Prinzipiell gilt bei mir immer : Sollte jemand Interesse an einem Stück haben , bitte PN , das eine oder andere bin ich bereit abzugeben.

Es sind hierbei keinerlei Hinweise auf die Fundstellen dabei , ausser ein Zettel in einer Schachtel mit ominösem Inhalt - nämlich Bernstein oder vermutlich doch nur Harz , denn irgendwie klebt da an dem großen Stück noch Baumrinde dran -vielleicht kann mir jemand sagen ob das so vorkommen kann oder ob da einer nur Stück Harz von ner Kiefer gerissen hat , was ich eher vermute .

Das kleine schwarze Teil is scheinbar Stück Kohle mit gelblichen Einschlüssen , das könnte Bernstein sein .

Auch möglich das der Zettel zu nen ganz anderen Stück gehört .

Ansonsten werd ich hier immer ein Bild einstellen - meist wird sichs um den Fundort drehen , manchal auch worum es sich handelt , hier erstmal ein Bild  :

Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: smoeller am 05 Jun 12, 16:56
Hallo,

Es gibt in den Alpen tatsächlich Bernstein in tertiäen Schichten. Kenne ähnliche Stücke wie das dunkle aus der Schweiz. Auch in der Braunkohle kommen vereinzelt fossile Harze vor.

Glück Auf!
Smoeller
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 05 Jun 12, 17:09
Ja das denke ich auch , das dunkle ist sicher sowas , man kennt das auch aus der Leipziger Braunkohle aber Bernstein mit Rinde dran ist mir noch nicht unter gekommen .

Ich hab das Bild zu dem großen Stück/Rückseite vergessen wo die Rinde dran ist :





Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: ZEO am 05 Jun 12, 17:15
Hallo R.L.

der Fundort Grubach passt für Bernstein. Liegt bei Kuchl im Tennengau, Land Salzburg. So etwa ab 1980 wurde dort Bernstein in dieser schwarzen Matrix gefunden. Ist unter UV übrigens leuchtend blau.

Gruß
Jürgen
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 05 Jun 12, 17:59
He stimmt genau blaue Floureszenz , sehr schön !Danke


Hier noch eines , das gelbe ist gediegen Schwefel , ca. 14 x 9 cm , woher kann die sein ?

Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 06 Jun 12, 11:17
Und noch paar , es geht nur um den FO
- bei den Amethysten tendiere ich zu Schlottwitz sind auf alle Fälle älter
- die Granate könnten aus Östereich stammen , Gaißbergtal eventuell ?


Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 06 Jun 12, 11:29
Und noch paar :
-beim 1. nur den FO bitte
-das 2te weiß ich nicht ,vielleicht Chrysokol ?
-das 3.könnte evtl. ged.Wismut sein, (Federwismut )schwer ,weich,nicht duktil, Strich silbergrau - vielleicht kann es jemand bestätigen
-das 4 ist nicht mit dem Taschenm. ritzbar ,schwer ,spröde,Strich metallisch silberglänzend ,keinen Plan leider ;)


Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: Krizu am 06 Jun 12, 11:32
Hi,

Die vier ist möglicherweise Chromeisen als zuschlagsstoff der Stahlindustrie.
Wenn ja, sollten auf der Seite gegenüber der glatten Seite Lunker zu sehen sein.

Mfg

Frank
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 06 Jun 12, 11:41
So sieht die gegenüberliegende Seite aus :



Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: giantcrystal am 06 Jun 12, 12:10
Hallo aus Mittelfranken

Der Schwefel ist mit großer Sicherheit von Machov / Polen

Gips kommt vermutlich aus Österreich, gleiche Bildungen gibt es aber auch aus Wettelrode und anderen Bergwerken, im Endeffekt vermutlich nicht genau festzustellen

Der Chrysokoll sieht wegen der radialstrahligen Kristalle sehr eigenartig aus, kann man da genauere Fotos sehen ?

Den grauen "Wismuth" halte ich zunächst einmal für Graphit, eventuell von Mühldorf, Österreich. Probiere doch mal, ob das Material sehr weich ist

Glück Auf

Thomas
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 06 Jun 12, 12:30
Der ist tatsächlich relativ weich , und der -Strich grau - das könnte passen , Wismut müsste duktil sein .
Die Dendriten hatten mich auf Wismut gebracht .

Aber sollte Graphit nicht die Finger schwarz machen ?Das tuts nämlich nicht


Könnte der Gips aus dem Gipsbruch Mosegg in Ö. kommen ?

Hier nochmal der Chrysokoll :

Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: jkstar am 06 Jun 12, 19:41
Der lila Fluorit 99% Spanien, aber mir fällt die Grube nicht ein

VG
Julian
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: smoeller am 06 Jun 12, 19:47
Hallo,

Der Chrysokoll ist eine Pseudomorphose nach einem anderen Cu-Mineral. Könnte mal Malachit, Olivenit oder Atacamit gewesen sein. FO möglicherweise Chile, von da kommen die meisten Chrysokoll-Stücke und Atacamit z.B. gibts da auch.

Das letzte ist eine Stahlveredler-Legierung (Ferrochrom, also Eisen + Chrom). Habe auch so ein Stück, sieht genauso aus.

Wismut hat einen niedrigen Schmelzpunkt, schmilzt in der Brennerflamme ganz leicht. Zinn und Blei allerdings auch.

Glück Auf!
Smoeller
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: heli am 06 Jun 12, 20:17
Gips ist nicht von Moosegg.
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 06 Jun 12, 22:10
Danke das Ferrochrom ist auch leicht magnetisch , dann wird es so sein .

Was das´´Wismut ´´ angeht ,jemand hatte ja Graphit vorgeschlagen - das kann man definitiv ausschließen -es ist einfach zu hart , wenn es Gr. wäre sollte es mit dem Finger zu ritzen sein aber das geht nicht .

Habt ihr gesehen das die strahligen xx beim Chrysokoll innen hohl sind ?
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: CRYSTALLOGIC am 07 Jun 12, 02:13
Hallo,
wenn die Rückseite von dem vermuteten Bi ähnlich wie die Vorderseite aussieht, könnte ne Dichtebestimmung hilfreich sein.

Gruß
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 07 Jun 12, 10:29
Das würde sich anbieten , weil da nix anderes mit dran ist , ich hab nur leider kein Messgefäss in der größe und abbrechen wollt ich nix .

Vielleicht könnten wir erstmal zusammentragen welches Metall in seiner gediegenen Form solche Dendriten bildet ausser Wismut ?

Gold und Silber können wir ausschließen ,Arsen auch das verdampft  v.d.L. nämlich , meine Probe schmilzt leicht zu einer silbernen Kugel , welche dieselben Eigenschaften hat wie vorher,ist also nur geschmolzen und ist nicht reduziert oder oxydiert .

Elektrisch leitfähig isses auch .

Wismut sollte sich leicht in Hno3 lösen und danach beim Verdünnen mit Wasser nen weißen Niederschlag geben .Das versuche ich als nächstes .
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: smoeller am 07 Jun 12, 13:09
Hallo,

Wismut hat eine perfekte Spaltbarkeit, das könnte höchstens noch Antimon zeigen. Zinn oder Blei sind deutlich duktil, d.h. verformbar ohne Bruch.

ZU dem Chrysokoll: Ist eine Umhüllungspseudomorphose (Perimorphose). Das Mineral wurde erst von Chrysokoll überkrustet und dann weggelöst. Dabei bleiben solche hohlen Stengel übrig. Ganz ähnliches habe ich aus Limonit, das ehemals vorhandene Mineral war da Olivenit.

Glück Auf!
Smoeller
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 07 Jun 12, 14:22
Interessantes Stück der Chrysokoll , kannst du mal ein Bild von dem Limonit einstellen ? Ich finde das Thema sehr interessant .

Zur Spaltbarkeit vom ´´Wismut´´:

Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: Jochen1Knochen am 07 Jun 12, 22:22
Hallo!
Bei der Perimorphose würde ich mal vorsichtig in Richtung ehemals Cerrusit tendieren.
Die Amethyste würde ich nicht auf Schlottwitz lassen,sondern in Richtung Mauersberg -Mildenau einzuordnen versuchen,da diese Strukturen des linken Stückes eher in Richtung der Marienberger Störung zu finden sind.
Gruß Jens
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 07 Jun 12, 23:10
Das stimmt. Gibts die besagten Störungen jetzt nur häufiger in Mildenau und in Schlottwitz gar nicht ,oder gibts das auch hin und wieder in Schlottwitz ?

Weil die Teile mit Sicherheit etwas älter sind (waren auf so Holzbrettel als Aufsteller geklebt und rundherum Muscheln drauf gepappt und das Holz sah aus wie mindestens 30 Jahr alt ) und irgendwo hab ich gelesen Mildenau wären Neufunde ?
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: fassi am 08 Jun 12, 08:05
Hallo die Amethyste ...
der rechte stammt aus Schlottwitz , typische Gangausbildung .
der linke gehört in die richtung Erzgebirge  wobei ich mich nicht auf genaue Punkte festlegen will .
aber Mildenau od. Mauersberg wären da schon ne gute Möglichkeit . ähnliche stücke gibts auch in der Warmbad Chomutov störung
Ps : amethyste aus Mildenau sind schon sehr lanhge bekannt und wurden auch schon früher erschürft .
die Neufunde sind  vom april 2011 und stammen aus einer Grabung .
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: smoeller am 08 Jun 12, 09:07
Hallo,

Denke jetzt schon, dass das Stück Wismut ist. Du hast die typische treppenförmige Spaltbarkeit und tw. rhomboedrische Spaltstücke. Das einzige andere wäre theoretisch noch Antimon, aber das sollte in der Flamme langsam sublimieren wie Arsen.

Foto kommt noch, dauert aber ein Weilchen. Bin gerade bei der Katalogisierung meiner ganzen Literatur.

Glück Auf!
Smoeller
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: giantcrystal am 08 Jun 12, 10:17
Hallo

Macht es euch doch nicht so schwierig. Gibt das Stück auf Papier einen grauschwarzen Strich, ist es mit großer Sicherheit Graphit, wenn nicht, ist es keiner.

Keep it simple !

Glück Auf

Thomas
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 08 Jun 12, 11:36
Wie weiter oben geschrieben , macht  nicht die Finger schwarz und zu hart isses auch ,Graphit ist eigentlich schon aus dem Rennen .

Danke an Fassi für die Infos bez. Schlottwitz.

Was noch bissel gegen Wismut spricht ist die Sprödigkeit , ich hab mal aus nen anderen Stück BI ne Kugel geschmolzen und drauf gehauen die verhält sich duktil.

Vielleicht gibt ne Verunreinigung mit nen anderem Metall die mein Wismut spröde macht ?
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: CRYSTALLOGIC am 08 Jun 12, 12:30
Hallo,

Duktil – ist einfach nicht genau genug …da gibt es erhebliche graduelle Unterschiede !
Die Duktilität ist bei Bi auf jeden Fall deutlich geringer ausgeprägt, als beispielsweise bei Ag, genau genommen ist Bi sogar eher spröde (gute Spaltbarkeit!), aber auch relativ duktil, da immerhin schneidbar, etwas dehnbar, etwas biegsam...

Gruß

edit: die typische Spaltbarkeit ist für mich auf dem Bild ehrlich gesagt nicht wirklich erkennbar (aber das kann am Bild, oder auch meinen Augen liegen)
        - Dichtebestimmung, genauere Härtebestimmung, mikrochemische Analyse, ...würden Fakten bringen

Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: Krizu am 08 Jun 12, 14:26
Hallo,

meines Wissens härtet Antimon Bismut. Aber die Härte ist so eine Sache bei nicht laborreinen Chemikalien, Siehe Eisen/Stahl.

Mfg

Frank
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 08 Jun 12, 21:47
Naja das Bild krieg ich besser nich hin , das sieht live genauso aus , das Zeug glänzt zu sehr .Ich werd mal schauen ob ich das mit der Dichte irgendwie gebacken kriege .

Wenn da Antimon drin wär könnte das hinkommen , simples Blei isses auch nicht das kenn ich in und auswendig das kann ich  ausschließen .

Da keinerlei Matrix vorhanden könnte man auch an etwas industrielles denken  , immerhin war ja auch der Brocken Ferrochrom dabei , vielleicht ein anderes Hüttenprodukt .

Was mir auch fehlt ist dieser rötliche Glanz den Bi normalerweise hat , der fehlt auch .

Und v.d. L auf Kohle sollte das nen gelben Saum machen dessen Farbe sich beim abkühlen ändert , es macht nen blassgelben Saum der so bleibt egal ob warm oder kalt.

V.d.L auf Kohle mit Kaliumjodid sollte ein scharf umgrenzter roter Rand enstehen statt dessen entsteht ein Metallkorn und ne glasartige Masse .

In HnO3 conc. sollte es sich leicht auflösen und dann bei Wasserzugabe nen weißlichen Niederschlag geben - machts auch nicht der Niederschlag ist gelb und schon vorm verdünnen da . . .

Bei den Lötrohrversuchen war auch ganz leicht und nur für nen kurzen MOment Knoblauchgeruch wahrzunehmenwas wiederum auf geringen Arsengehalt hindeutet, das war aber so gering das man das nur merkt wenn man diesen Geruch kennt ,sonst nimmt man das nicht wahr .

Alles Sachen die gegen BI sprechen . . .
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: CRYSTALLOGIC am 09 Jun 12, 11:28
Hallo,

Zitat: "...Da keinerlei Matrix vorhanden könnte man auch an etwas industrielles denken  , immerhin war ja auch der Brocken Ferrochrom dabei , vielleicht ein anderes Hüttenprodukt ..."

Ja, sehr wahrscheinlich, würde ich sagen.

Gruß

edit: Die Ergebnisse deiner Lötrohrproben, etc. zu interpretieren ist so aus der Entfernung nicht ganz einfach und würde, allein schon um potentielle Fehlerquellen auszuschließen, auch ein paar erneute Versuche erfordern ... ich würde mich jetzt an deiner Stelle aber erstmal auf die Identifizierung der ausgeschmolzenen Kugeln konzentrieren.
 
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 09 Jun 12, 14:58
Die Kugeln verhalten sich exakt so wie die Substanz vor dem Schmelzen , gleicher Bruch ,gleiche Schmelzbarkeit , gleiches Verhalten in Säure ,gleiche Sprödigkeit.
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: CRYSTALLOGIC am 11 Jun 12, 20:29
Hallo,
mir ist nicht ganz klar, ob sich die Sache für dich damit jetzt erledigt hat... Falls du Tipps zum weiteren Vorgehen im Rahmen des im "Küchenlabor" machbaren brauchen solltest, sag Bescheid. (PN)

Gruß
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: strahler1975 am 11 Jun 12, 20:55
- Der Granat ist eher nicht vom Gaißbergtal - die Kristalle sind zu rot - eher Zillertal - Steiermark ist auch möglich
- Den Fluorit würd ich nach Berbes/Franzosenwand/Spanien einreihen

Grüsse Frank
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 11 Jun 12, 21:02
Danke erstmal an alle die mir hier geholfen haben - da dieses mutmaßliche Wismut vermutlich nix natürliches ist , hab ich erstmal beschlossen die Sache ne Weile ruhen zu lassen wie gesagt mir fehlt die Matrix , ich leg es erstmal beiseite .

In den nächsten Tagen werde ich wohl mal Bilder von anderen Stücken einstellen bei denen es dann hauptsächlich um den Fundort gehen wird - machen wir dann erst mal damit weiter :

Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 21 Nov 12, 17:59
So hier habe ich mal noch zwei Stücke aus dem besagten Konvolut (Sammlung komplett ohne Zettel aufgekauft)  wo ich gerne den Fundort wüsste ,vielleicht kann ja jemand helfen :

Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: limestone am 21 Nov 12, 19:05
Hallo,
ich habe ähnliche Stücke mit Siderit auf Diabas vom Hohen Hut in Bösenbrunn.
Glück Auf
Ralf
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 21 Nov 12, 22:01
Danke ,kann das jemand bestätigen ?
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: Rockhounder am 22 Nov 12, 00:05
Hallo,

ja, in Bösenbrunn gibt es solches Material.Aber auch in anderen Diabas-Brüchen in der Gegend,
auch auf der bayerischen Seite im Frankenwald.Besonders im Steinbruch Hadermannsgrün bei
Berg gab es solche Siderit-Stufen.Da wird aber im Gegensatz zu Bösenbrunn nicht mehr abgebaut.

Gruß Norbert
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: Glück auf am 22 Nov 12, 00:17
Hallo !!  War interessant die letzten Seiten mal anzuschauen. Da merke ich das ich eben doch ein echter Leihe bin ::), hätte dir da kaum helfen können. Am schönsten fand ich den Chryso. (vom Juni) hast du zufällig noch was gleiches?   Gruß Klaus :)
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 22 Nov 12, 00:33
Nee du da ist nur einer auf Lager und der ist relativ untauschbar . . .
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: Glück auf am 22 Nov 12, 08:26
Alles klar !  Danke dir!  Übrigens habe es geändert...  Gruß Klaus
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 22 Nov 12, 09:26
Danke , das haste ganz fein gemacht ! :)
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: wolfi am 23 Nov 12, 18:58
Servus,
ich glaube, dass die Siderite nicht von Hadermannsgrün stammen- dort kann man übrigens zur Zeit wieder hingehen. Das Wasser ist zurückgegangen bis knapp unter die Sohle. Mein erster Gedanke war die Grauwacke von Förtschendorf nördlich Kronach. Eine Detailaufnahme vom Gestein wäre hier aber hilfreich!
Servus + Glück auf
Wolfi
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: raritätenjäger am 24 Nov 12, 15:00
Hallo,

das wirst du vergessen können mit der Fundortbestimmung ;). Das Material, was auf der Birnbaumer Halde in Neudorf liegt, sieht so aus. Ebenfalls z.B. Stücke von der Grube Castor bei Loope im Bergischen Land. Man müsste erstmal rausfinden, was das Grundgestein ist. Grauwacke oder doch eher die schiefrige Richtung?

Gruß
Andreas
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 24 Nov 12, 16:52
Also nach Schiefer siehts nicht so direkt aus , denke es wird Grauwacke sein . . .

Ich krieg aber auch kein besseres Bild hin .
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: Rockhounder am 25 Nov 12, 17:24
Hallo,

bei Förtschendorf sollte dann aber kein Siderit,sondern Dolomit vorliegen.
Das auf den Bildern schaut mir aber schon nach Siderit aus.

Gruß Norbert

Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: pseudonym am 25 Nov 12, 19:30
Ist es sicher ,nach dem Glühen wirds schwarz und magnetisch .
Titel: Re: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym
Beitrag von: wolfi am 25 Nov 12, 20:52
Servus,
Rockhounder, du hast natürlich Recht! Klar, das ist Dolomit von dort! Kleiner Blackout meinerseits.
Servus + Glück auf
Wolfi