Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Dies und Das / this and that => Thema gestartet von: Tobi am 07 Aug 12, 17:45
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Für alle, die es interessiert: Der bekannte US-Sammler John S. White hat jetzt Teile seiner Mineralien- und Edelsteinsammlungen als PDF-Bildband zur Verfügung gestellt, kann man hier anschauen/runterladen: http://www.mineral-forum.com/message-board/gen_imag/JohnSWhite/JOHN-WHITE-MINERAL-COLLECTIONS.pdf
Habe es gerade angeschaut. Es sind weder ausnahmslos High-End-Topstufen noch gestochen scharfe Superbilder a la Jeff Scovil - aber genau das macht es irgendwie auch wieder sympathisch ;)
Gruß
Tobi
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Hallo,
das ist eben noch einer von den richtigen, guten alten Mineraliensammlern.
Gruß
Andreas
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das ist eben noch einer von den richtigen, guten alten Mineraliensammlern.
:o
es gibt sicherlich schlechte Sammler und auch junge Sammler, nur was ist ein "falscher" Sammler?
GA
Kluftknacker
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Mhm...ich könnt mir vorstellen das der Andreas einen typischen "Buntit Sammler" meint, der eigentlich nur nach Ästhetik sammelt und sich mit Mineralien,Lagerstätten,Geologie und Mineralogie nicht wirklich beschäftigt.
Halt jemand dem der äussere Schein wichtiger ist als die wissenschaftliche oder historische Geschichte zu dem Stück.
Es gibt halt solche und solche Sammler....! :D
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Liebe Freunde,
ich oute mich. Ich bin ein Sammler der Ästhetik !
Bodo
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Ich fand die Bildersammlung mit Ausnahme weniger Stufen recht langweilig, muss ich sagen.
Mein erstes Sammlerjahr (also 2011 - Anfang 2012) habe ich auch Alles quer durch die Bank mitgenommen. Hauptsache bunt.
Nun sammle ich neben absoluten Klassikern fast nur Schwermetall- und Arsenmineralien; Mineralien wie Fluorit gehen vollkommen an mir vorbei. Ich habe nur aus der Sammlungsauflösung, die hier vor ein paar Wochen war, einen Dalnegorsker Fluorit. Ich finde das Zeug sonst einfach sterbenslangweilig, sei es noch so varianten- und farbenreich.
Aus den Minen der typischen Uranmineralien aus dem Kongo wurde das Material für das Manhattan Project gewonnen, die Uranmineralien aus Wismutproduktion haben wohl maßgeblich am Kalten Krieg mitgewirkt und was für "Potential" eine kiloschwere Arsenstufe hat - so eine Geschichte kann kein Quarz der Welt erzählen.
Sicherlich mag meine Faszination grenzwertig sein, aber ist das nicht eben das Schöne an unserem Hobby, dass wir uns alle für Verschiedenes begeistern?
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Nettes PDF, danke für den Link.
Es hat mir Spaß gemacht mir das anzusehen.
Gruß
René
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Hallo
Mhm...ich könnt mir vorstellen das der Andreas einen typischen "Buntit Sammler" meint, der eigentlich nur nach Ästhetik sammelt und sich mit Mineralien,Lagerstätten,Geologie und Mineralogie nicht wirklich beschäftigt.
Halt jemand dem der äussere Schein wichtiger ist als die wissenschaftliche oder historische Geschichte zu dem Stück.
Es gibt halt solche und solche Sammler....! :D
Sinn für Ästhetik und Fachwissen schließen sich doch nicht aus.
Es gibt halt solche und solche Sammler, insbesondere solche, die nach längerer sammlerischer Evolution mit ihrer Art des Sammelns
die einzig richtige Art des Sammelns entdeckt zu haben glauben.
Bei einer globalen Wissenschaft mit fast unendlicher Vielfalt wird sich jeder früher oder später spezialisieren müssen, auch die Museen.
Dann legt sich eben manch einer auf eine bestimmte Mineralienauswahl weltweit fest, ein anderer sammelt regional egal ob ästhetisch oder nicht, Hauptsache viel Geschichte usw.
Ich maße mir jedenfalls nicht an, festzulegen, welche Art des Sammelns richtig oder falsch ist.
Diese Diskussionen werden mit der Zeit etwas dröge.
Für mich zählt als Ergebnis unserer verschiedenen Arten zu Sammeln in erster Linie das LEXIKON als Gemeinschaftsprodukt.
Ich habe in der John-White-Sammlung durchaus eine Menge interessanter Stufen gefunden.
Nur der Frosch aus Serpentin käme mir nicht ins Haus... 8)
Gruß
Norbert
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Hallo
Mhm...ich könnt mir vorstellen das der Andreas einen typischen "Buntit Sammler" meint, der eigentlich nur nach Ästhetik sammelt und sich mit Mineralien,Lagerstätten,Geologie und Mineralogie nicht wirklich beschäftigt.
Halt jemand dem der äussere Schein wichtiger ist als die wissenschaftliche oder historische Geschichte zu dem Stück.
Es gibt halt solche und solche Sammler....! :D
Sinn für Ästhetik und Fachwissen schließen sich doch nicht aus.
Es gibt halt solche und solche Sammler, insbesondere solche, die nach längerer sammlerischer Evolution mit ihrer Art des Sammelns
die einzig richtige Art des Sammelns entdeckt zu haben glauben.
Bei einer globalen Wissenschaft mit fast unendlicher Vielfalt wird sich jeder früher oder später spezialisieren müssen, auch die Museen.
Dann legt sich eben manch einer auf eine bestimmte Mineralienauswahl weltweit fest, ein anderer sammelt regional egal ob ästhetisch oder nicht, Hauptsache viel Geschichte usw.
Ich maße mir jedenfalls nicht an, festzulegen, welche Art des Sammelns richtig oder falsch ist.
Diese Diskussionen werden mit der Zeit etwas dröge.
Für mich zählt als Ergebnis unserer verschiedenen Arten zu Sammeln in erster Linie das LEXIKON als Gemeinschaftsprodukt.
Ich habe in der John-White-Sammlung durchaus eine Menge interessanter Stufen gefunden.
Nur der Frosch aus Serpentin käme mir nicht ins Haus... 8)
Gruß
Norbert
So sehe ich das auch, ich war nur zu müde, das alles mal wieder zu schreiben. :P
Gruß
René
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@Bodo: Ich muß Dir aber widersprechen. Schließlich hast Du mit Deinem Fund in Johann-Georgenstadt doch einiges für die lokale Mineralogie geleistet. Ein Ästhetiksammler hätte die gelbgrünen Krusten liegen gelassen.
Gruß
Uwe
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Mhm...ich könnt mir vorstellen das der Andreas einen typischen "Buntit Sammler" meint, der eigentlich nur nach Ästhetik sammelt und sich mit Mineralien,Lagerstätten,Geologie und Mineralogie nicht wirklich beschäftigt.
Es geht auch beides miteinander kombiniert :) Und ich denke, John S. White ist auch so einer ...
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Meine Aussage sollte niemanden beleidigen....ich hoffe das hat auch keiner so aufgefasst.
Uwe hat mit seiner Aussage den Nagel auf den Kopf getroffen.
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Oh je, da hat Andi ja wieder was angerichtet :D. Gott bewahre, jeder sammle nach seiner Fasson. Aber es gibt gewisse Arten des Sammelns, denen ich mehr Achtung und Verständnis entgegen bringe als andere. Drück ich´s mal so aus. Ganz subjektive Meinung meinerseits, mehr nicht.
Gruß
Andreas
P.S.: den Frosch hätte ich auch nicht genommen ;D
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Hi,
als bekennender "Nicht-Quarz-Sammler" finde speziell die Quarzsammlung wirklich nicht schlecht, zeigt ganz gut den Facettenreichtum von Quarz, sind vor allem hübsche Kabinettstüfchen, die oft wirklich auf das Wesentliche beschränkt sind
Grüßle und Glück Auf!
GEOMAXX
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Ich sehe es so, dass diese Auswahl von John ein gutes Beispiel dafür ist, wie unglaublich verschieden Sammelvorlieben sein können. Ich finde viele seiner Stufen unglaublich toll, während ich andere total langweilig finde. Ich würde z.B. keinen Smaragd wollen, der zu einem Ei verschliffen, auch wenn es ein Smaragd ist. Dafür finde ich wiederum viele seiner US-Mineralien echt klasse, manche Fundorte kannte ich vorher nicht einmal. Er hat mit diesem PDF echt eine gute Idee gehabt, sollte jeder Sammler als "Visitenkarte" machen ;D