Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Bestimmungen allg. => Thema gestartet von: bonny0307 am 16 Aug 12, 10:49
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Hallo,
ich bin neu hier im Forum, heiße Marco und bin 36 Jahre alt.
Ich habe den Stein, den ich hier zeigen möchte, vor ein paar Jahren im Schotter eines Waldweges gefunden. Daher kann ich leider nicht sagen woher er stammt. Er ist etwa handtellergroß und es ist etwas eingeschlossen, das merkwürdig aussieht. Ich weiß nicht ob es tierischen oder pflanzlichen Ursprungs ist, ich dachte zuerst an eine große Muschelschale, doch dafür sind die wellenförmigen Linien zu unregelmäßig, oder? Es wäre schön wenn ihr mir da weiterhelfen könntet.
Viele Grüße, Marco
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Könnten Aragonitsinter sein....
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Hallo,
könnte auch eine gefältelte Quarzlage sein, die aus einem bröselig verwitterten Gneis o.ä. heraustritt. Das kann man dann ja relativ leicht mit einer Härteprobe auseinanderhalten.
Gruß
Andreas
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Hallo,
danke für die Antworten!
Also kein Fossil,... schade! Naja gut dann weiß ich Bescheid und danke euch nochmal für eure Einschätzung!
Viele Grüße, Marco
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Hallo Marco!
Etwas verspätet - aber für mich ist das eine fossile Austernschale in Sandstein aus der Kreidezeit (Cenoman).
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Das ist ein Laune der Natur, nix fossiles, denke ich zumindest.
Mache doch mal einen Säuretest mit Essigessenz 25% oder noch besser Salzsäure.
Eine Auster seh ich nirgends
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mir scheint das auch eher was fossiles zu sein.
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Hallo, ich denke auch, daß das eine fossile Auster ist.
Grüße
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Hallo,
das ist eine normale Sinterbildung, ähnlich der Entstehung von Tropfsteinen.
Stammt aus einem rel. vertikalen Wandbereich, oder auch einer Kluft, durch Fällung von mineralienreichem Wasser.
Wird auch als Speläothem bezeichnet.
Hat Walpurgin schon richtig erkannt.
Glück Auf!
Jörg
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Hallo!
Ich beteilige mich zwar nur ungern an solchen "heiteren Rätselratereien" (ohne weitere Informationen wie FO, Härte,etc.), aber in diesem Fall muss ich Raritätenjäger recht geben. Das ist eine fein gefältelte Quarzlage in einem stark verwitterten Glimmerschiefer/Gneis (?), die nur durch die Verwitterung so weit vorsteht. Man erkennt stellenweise noch die schifrige Natur des Gesteins. Kein Aragonitsinter, kein Fossil.
Volkmar
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Hallo aus Mittelfranken
Ich schließe mich der "fossilen Auster" oder auch etwas genereller "fossile Muschelschale" Theorie an
Für Sinter ist die Wellung zu regelmässig und glatt abgeschnitten
Glück Auf
Thomas
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Hallo!
Warum das Kopfzerbrechen?
Das Mitglied war am 17August zum letzten Mal hier.Irgendwie hat er sich mit der Antwort kein Fossil zufriedengegeben.
Erwartet also lieber mal keine Antwort.
Warum ich jetzt hier schreibe?
Weil ich vorhin über eine Zahnplatte eines Knochenfisches gestolpert bin,welche auch so wellige Strukturen hat.
Es scheint also genügend Möglichkeiten zu geben,aber ohne die Mitarbeit des Frageerstellers wird das Thema sinnlos und kann in den unergründlichen Weiten des Lexikons versenkt werden.
Gruß Jens