Mineralienatlas - Fossilienatlas

Arbeitsmittel / Means for work => Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing => Thema gestartet von: Steinschlichter am 21 Oct 12, 15:09

Titel: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 21 Oct 12, 15:09
Hallo Forum,

ich schleife und poliere bisher Steine aus Flüssen von Hand.
Nun möchte ich mich aber auch an andere Steine und Mineralien heranwagen.
Ohne sie zu zersägen komme ich aber nicht weiter, wie ich gemerkt habe (zerteilen mittels Geologenhammer bringt nicht das gewünschte Ergebnis).

Ich habe bereits einiges im Internet und hier im Forum über Steinsägen gelesen aber mir sind ein paar Dinge noch nicht klar, hoffentlich könnt Ihr mir helfen (wahrscheinlich gähnt jeder altgediente Sammler und Schleifer beim Threadbetreff "Steinsäge").

GANZ WICHTIG: ich werde die Maschine in einer Mietwohnung betreiben!
Meine Wunschmaschine wäre also leise und sauber.
So ganz wird das natürlich nicht klappen. jedoch habe ich darauf zwangsweise immer ein Augenmerk. Ein sehr lauter oder sehr schmutziger Sägevorgang ist also für mich ausgeschlossen.

Hier mein Wissensstand (der vielleicht falsch ist) und meine Fragen:

1. FLIESENSÄGE
Es wird Anfängern immer wieder eine Fliesensäge (Baumarkt) empfohlen.
Schlecht daran scheint in erster Linie das breite Blatt zu sein = viel Materialverlust.
Gibt es sonst keinen Nachteil? Läuft sie schneller, als eigentlich erwünscht?

2. TRENNSCHLEIFER, Flex
 Anscheinend haben manche auch schon mit einer Flex gearbeitet. Da kommt dann wohl nur eine mit Drehzahlregelung in Frage. Allerdings müsste ich ja auch kühlen mit Wasser, also bräuchte man wohl einen dafür ausgelegten Trennschleifer? Drehzahlgeregelte gibt es ab ca. 80Euro. Da bin ich wohl mit der Fliesensäge besser dran?

3. DREMEL, Minischleifer
Ich habe in einem Video auf Youtube gesehen, wie jemand mit einer montierten Dremel o. Ähnl. Recht flott einen Halbedelstein zerteilt hat.
Das schien mir recht elegant, weil die Maschine preisgünstig ist, wenig Platz weg nimmt und nicht so laut ist, wie eine große Maschine.
Allerdings wurde ohne Kühlung gesägt. Das staubt doch dann ohne Ende?
Ich hätte mir vorgestellt, ein großes Plastikfaß als „Arbeitskabine“ zu verwenden. Ich würde also den Trennprozess in dem Faß machen, z.B. mittels großem Loch vorne und zwei seitlichen Eingriffslöchern. Am Faß würde ich einen Anschluß anbringen für einen Haushaltsstaubsauger.
Vielleicht auch eine Einrichtung, die Wasser auf die Scheibe tröpfelt- aber ob eine Dremel sowas mitmacht?

4. „Richtige“ Steinsäge
Z. B. http://www.steinschleifmaschinen.at/index.php?pagenr=2
„Hersteller INLAND
Modell  Swap Top Steinsäge 

Bachsteineschneiden,Mineralienschneiden,Edelsteinschneiden,
Keramikschneiden,Fosilienschneiden,Glasschneiden
Auch zweckmäßig als Zweitsäge für kleinere Trimmarbeiten bzw. für den Schmuckschleifer, der keine großen Schnittiefen benötigt.
Preis 236 Euro.“
Frage: ist so eine Säge sehr laut?

5.  ALGE Edelsteinbearbeitungszentrum
Kürzlich wurde hier im Forum ein ALGE Edelsteinbearbeitungszentrum verkauft- etwas in der Art wäre wohl meine Traummaschine gewesen.
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,29970.msg231229.html#msg231229

Mir scheint, dass die DREMEL-Lösung die realistischste wäre (abgesehen von einem ALGE-Glückskauf).
Ich könnte mit dem Dremel ja auch noch Schleifarbeiten ausführen.
Oder sehe ich das zu optimistisch?

Vielen Dank im Vorraus für Antworten!
Gruß
Richard


Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 23 Oct 12, 09:24
Hallo Forum,
hier noch ein paar Zusatzinfos:

Ich möchte nicht nur Flußsteine bearbeiten, sondern habe mir auch Rohhalbedelsteine gekauft (unter anderem Jaspis und Tigerauge).
Diese Brocken sind z.T. so groß, wie eine Männerfaust.

Was ist übrigens von einem "normalen" Schleifbock aus dem Baumarkt zu halten? Sind die Schleifscheiben für Gestein geeignet oder nur für Stahl?

Danke
Gruß
Richard
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Jörg am 23 Oct 12, 10:18
Hallo Richard,

das mit einem "lauten und schmutzigen Sägevorgang" wird sich kaum vermeiden lassen.

- Flex staubt wie hulle, und wird sich schlecht mit Wasserstrahl kühlen lassen (Ablenkung), es sei denn, Du bastelst ein Tauchbad. Doch dann müsste die Flex fest monitert werden. Wäre nicht ganz ungefährlich.
- Dann eher eine Fliesensäge. Doch die ist auch sehr laut, und das Wasser spritzt Dir heftig entgegen.
- Dremel bei Faußtgröße halte ich für zu klein. Das Sägeblatt sollte in der Schnitthöhe schon Steingröße haben.

Innerhalb der Wohnung wäre eine ALGE und Co. schon das Richtige (Lautstärke etwas moderater, Wasserrücklauf mittels Plexiglasabdeckung kein Problem).

Zitat
"normalen" Schleifbock aus dem Baumarkt
Nicht verkehrt. Du kannst ja mal bei einem Steinmetz anfragen, ob sie Dir alte gebrauchte Korundscheiben überlassen. Die sind an dem schmalen Ende meist recht gut erhalten, da sie oft mit der flachen Seite Flächen schleifen. Problem hier, Du musst Dir eine Aufnahme (Hülse?) für die Aufnahme basteln, da die Dinger mit einer kleinen Flex betrieben werden.

Alternative: Kannst Du nicht bei einem Freund mit Außengelände sägen? Dann würde auch eine große Flex ausreichen, wenn Du nur Stücke zum Schleifen absägen möchtest. Sägeblatt für Granit drauf, dann kannst Du sie mit hoher Drehzahl und ungekühlt laufen lassen. Die Steine mit einer Zwinge befestigen.
Aber Vorsicht, ist nicht ganz ungefährlich. Ab und zu fliegt einem schon mal was um die Ohren.
Doch für das Sägen mit wenig Schnittverlust kommt wohl nur was professionelles in Farge.

Glück Auf!
jörg
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Krizu am 23 Oct 12, 10:19
Hallo,

da sich keiner der Fachleute meldet, meine Meinung als Laie:
- Das Sägen kannst du in der Wohnung meiner Meinung nach wege ndes Wassernebels mit Schleifstaub und den Spritzern knicken.
- Einfaches Flexen geht, aber verbrennt den Stein und geht garantiert nicht in der Wohnung. Wenn ich Steine (Beton) flexe parke ich sogar das Auto um.
- Dremel ist bis zu welchem Scheibendurchmesser zu verwenden? eher im 1"-Bereich also 2cm Schnitttiefe ohne verkanten. Es gibt auch weiche Steine ;-)

Du musst Dir darüber klar sein: Das Schnittvolumen gelangt als Staub in den Raum oder ins Wasser. Ein Staubsauger wird auch nicht die feinen Partikel immer zurückhalten.

Also meine Meinung: Lass es im Auftrag machen.

MfG

Frank

Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Lausitz am 23 Oct 12, 11:11
Hallo Steinschlichter
Zitat
1. FLIESENSÄGE
Es wird Anfängern immer wieder eine Fliesensäge (Baumarkt) empfohlen.
Schlecht daran scheint in erster Linie das breite Blatt zu sein = viel Materialverlust.
Gibt es sonst keinen Nachteil? Läuft sie schneller, als eigentlich erwünscht?
ein breites Blatt ist gegen ein schmaleres austauschbar,dazu braucht es eine entsprechende Blattaufnahme für die Welle. Für eine Schlosserei in deiner Nähe kein Problem wenn du es selbst nicht bewerkstelligen kannst.
Allerdings braucht es einer ständigen Kühlung des Schnittgutes sowie Blatt, keine Ahnung ob es Fliesenschneider in solchen Ausführungen gibt.

Zitat
TRENNSCHLEIFER, Flex
 Anscheinend haben manche auch schon mit einer Flex gearbeitet. Da kommt dann wohl nur eine mit Drehzahlregelung in Frage. Allerdings müsste ich ja auch kühlen mit Wasser, also bräuchte man wohl einen dafür ausgelegten Trennschleifer? Drehzahlgeregelte gibt es ab ca. 80Euro. Da bin ich wohl mit der Fliesensäge besser dran?

mit ner Flex nen Stein zersägen kommt Selbstverstümmelung gleich, laß das besser. Für den Dremel gilt das selbe.

Zitat
Was ist übrigens von einem "normalen" Schleifbock aus dem Baumarkt zu halten? Sind die Schleifscheiben für Gestein geeignet oder nur für Stahl?

Schleifscheiben aus Korund sind nicht hart genug für deine angedachten Jaspise, evtl. Chalzedone oder andere Quarze.
Siliziumkarbid eignet sich da besser, sind aber nicht billig. Soweit ich weiß hat ein  handelsüblicher Baumarktschleifbock keine Wasserkühlung, nur ist diese zum Staubbinden unerläßlich, sonst ist deine Wohnungseinrichtung bald mit einer weißen Steinstaubschicht überzogen. Von den gesundheitlichen Bedenken ganz zu schweigen.

Zitat
nnerhalb der Wohnung wäre eine ALGE und Co. schon das Richtige (Lautstärke etwas moderater, Wasserrücklauf mittels Plexiglasabdeckung kein Problem).
ist vieleicht ne gute Lösung, aber bedenke das es für deine Mietwohnung auch einen Vermieter gibt und ob dem gefällt das seine Wohnung als Steinbearbeitungswerkstatt herhalten muß??

Zitat
Also meine Meinung: Lass es im Auftrag machen.

ist in deinen Fall die beste Lösung.

Besten Gruß





Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 23 Oct 12, 12:30
Hallo an die Antwortenden,

danke für Eure Tipps!

Jetzt habe ich ja schonmal einiges zum Nachdenken auf den Weg bekommen, wenn auch die Aussagen z.T. widersprüchlich sind aber das ist in Foren ja meist so (wie im richtigen Leben). Jeder hat seine eigene Meinung und ich muß mir am Ende das rauspicken, was mir entspricht.

Die Flex bei einem Freund auf Aussengelände wäre eine Möglichkeit, obwohl ja ein anderer sagte, es sei zu gefährlich. Aber mit entsprechender Schutzausrüstung müsste es ja gehen (mir ist mal eine Flexscheibe um die Ohren geflogen und an die Hand geknallt und die dicken Lederhandschuhe haben's gut gemeistert- allerdings waren es nicht die für 99Cent mit mehr Stoff, als Leder, sondern etwas teurere komplett aus Leder).

Zu bedenken, das die Schnittbreite bestimmt, wieviel Staub anfällt ist auch ein guter Hinweis. Bisher war mir die Breite egal, weil mich der Materialverlust nicht störte. Aber der Staub schon......

Dass die Dremel keine so große Schnitttiefe hat, stimmt natürlich. Ich hatte gehofft, vielleicht von beiden Seiten je einen Schnitt zu setzen, so dass sie sich dann in der Mitte treffen. Vielleicht stelle ich mir das ja zu einfach vor?
Ich muß dazu sagen, dass ich bisher eher mit Holz und Stahl "gearbeitet" habe. Allerdings nie im großen Stil.

Als Auftragsarbeit möchte ich es nicht gern erledigen lassen, da geht mir dann das Gefühl dafür verloren, es komplett selber gemacht zu haben.

Beim Schleifbock auf Siliziumkarbid anstatt Korund zu achten: stimmt, hatte ich nicht bedacht (obwohl ich ja schon diffus ahnte, dass man für Stein etwas anderes nimmt, als für Stahl), auch ein guter Hinweis.

Da ich einen Billig-Minischleifer besitze, werde ich vielleicht doch erst mal eine Minidiamantscheibe kaufen und testen, wie gut das geht, um mal ein besseres Gefühl für die Sache zu kriegen (Lärm, Staub).
Sollte es halbwegs gut gehen, könnte ich in Erwägung ziehen, die Steine jeweils doch zu zerkleinern (wegen der Schnitttiefe) und würde mir dann eine Dremel zulegen.
Oder dann die Dremel für kleinere Arbeiten und die großen Steine bei einer Freundin (Bauernhof) mittels Flex in Scheiben schneiden.

Ich sehe, Ihr habt mich ein ganzes Stück weiter gebracht, vielen Dank!

Grüße
Richard
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Stephkling am 23 Oct 12, 15:31
Hallo Richard,
wo wohnst Du denn?
Das sägen bzw. schneiden der Steine geht ja relativ schnell, wäre also die Möglichkeit die Steine sägen zu lassen bei einem Schleifer oder auch vielleicht bei einem Mineralienverein mit Ausrüstung.
Eine günstige und relativ 'ruhige' Methode ist dann das schleifen mit Hand bzw. auch das Trommeln. Man braucht halt Zeit dazu, bekommt aber ein sehr gutes Gefühl fürs schleifen.
Bevor Du etwas anschaffst, was Dich dann später ärgert, schau Dir lieber das eine oder andere mal live an!
Grüße aus dem Schwarzwald
Stephan
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 24 Oct 12, 12:13
Hallo Stephan,
ich wohne an der schönen Donau :-)

Die Idee mit dem Minaralienverein ist gut, ich werde mal schauen, ob es sowas bei uns gibt.

Von Hand habe ich bereits geschliffen, das maucht mir viel Freude. Ich möchte aber künftig mein Tätigkeitsfeld etwas ausdehnen.
Einen Tumbler möchte ich nicht einsetzen, denn ich will keine rundlichen Steine erzeugen, sondern möchte die natürliche Form bei Bedarf erhalten können. Im Einsatz habe ich einen billigen Spirator, der aber erstaunlich gute Dienste leistet.

Jedenfalls habe ich mir gestern eine Diemant-Trennscheibe mit Durchmesser 45mm bestellt und Mini-Siliziumcarbidschleifscheiben. Das werde ich beides mit meinem Miniwerkzeug (ähnlich Dremel) ausprobieren.
Wenn das mehr oder weniger gut geht, werde ich mir eine Dremel 3000 oder 4000 zulegen (mein Werkzeug hat nämlich nur 18Watt). Das Billiggerät nervt mich sowieso etwas, wegen der geringen Leistung.
Wie ich dann weiter verfahre, sehe ich ja dann.

Selbstbau wäre zwar reizvoll aber dafür fehlt mir glaube ich der Nerv.

Grüße
Richard
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Lausitz am 24 Oct 12, 12:30
Zitat
Ich möchte nicht nur Flußsteine bearbeiten, sondern habe mir auch Rohhalbedelsteine gekauft (unter anderem Jaspis und Tigerauge).
Diese Brocken sind z.T. so groß, wie eine Männerfaust.

Zitat
Jedenfalls habe ich mir gestern eine Diemant-Trennscheibe mit Durchmesser 45mm bestellt und Mini-Siliziumcarbidschleifscheiben

na, da wirst du aber nicht weit kommen mit den kleinen Scheiben

Gruß aus der Lausitz
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 25 Oct 12, 07:16
na, da wirst du aber nicht weit kommen mit den kleinen Scheiben
Hallo,
ja, das kann schon sein. Kostet mich aber nicht viel der Versuch und ich sehe dann mal ein wenig, wo ich eigentlich stehe.
Das scheint mir jetzt einfach die preisgünstigste Variante zu sein, um etwas Erfahrung zu sammeln.

Und wenn die Erkenntnis dann ist: Dremel geht gar nicht (so wie Du es ja sagtest), dann habe ich mittels Ausschlußverfahren immerhin schonmal EINE Möglichkeit ausgeklammert......
Oder es funktioniert super aber halt nur mit kleineren Steinen und ich mache vielleicht dann erst mal so weiter, bis mir wieder eine gebrauchte ALGE über den Weg läuft ;-)
Grüße
Richard
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 27 Oct 12, 06:53
Hallo Leute,
ich berichte mal, wie es gerade steht. Schliesslich können andere Sägeanfänger ja auch davon profitieren.
Inzwischen habe ich Tigerauge bearbeitet mit Mini-Siliziumcarbid -Schleifscheibe und mit Diamanttrennscheibe. Werkzeug ist ein Miniwerkzeug (ähnlich Dremel).

TRENNSCHEIBE:
Die Trennscheibe ist verblüffend laut und die Schmierung und Kühlung sind so schwierig, wie ich es erwartet hatte, da das Wasser sofort abgeworfen wird.
Also werde ich mir einen Tröpfelmechanismus basteln.
Mit der Schneidleistung an sich käme ich klar, schließlich will ich keine Großfertigung ;-)
Vorher dachte ich ja noch, ich bräuchte mehr Watt, jedoch merke ich jetzt, dass das Hauptproblem nicht die geringe Leistung der Maschine ist, sondern die geringe Leistungsabgabe des Werkzeugs an das Werkstück. Ich kann ja sowieso nicht stark aufdrücken. Also werde ich vorerst mit meinem billigen schwachen Gerät weiter experimentieren.

SCHLEIFSCHEIBE:
Das Schleifen geht viel besser, als ich gehofft hatte.
Probeweise habe ich unterhalb des Dunstabzugs am Herd gearbeitet, das funktioniert schonmal prima: der feine Staub wird abgesaugt und gelangt nach draußen. Allerdings wird bestimmt irgendwann an der Hauswand der Staub eine Verfärbung der Wand verursachen. Das behalte ich einfach mal im Auge und sehe ja dann, ob eine Reinigung gut möglich ist (wovon ich durchaus ausgehe, schließlich ist es nur Staub).
Ob dieser feine Staub wohl in einem Filtervlies hängen bleiben würde? Ich bekam per persönlicher Nachricht den Tipp, eine Dunstabzugshaube zu verwenden. Ich werde bei Gelegenheit ein Vlies in die Haube einlegen und eines vor dem Luftauslass an der Außenwand befestigen. Wenn dann das erste Vlies verdreckt und das Außenvlies nicht, dann werde ich mir einen Bastelarbeitsplatz mit Umluftabzugshaube einrichten.
Was aber ziemlich stört ist die starke Vibration der Maschine. Bereits nach wenigen Minuten waren meine Finger leicht betäubt. Also Gummiummantelung und Handschuhe verwenden. Vielleicht muß ich aus dem Grund dann doch mal eine Dremel kaufen, die z.T. Angeblich gut gedämpft sind. Hat da jemand Erfahrung gemacht?

Unterm Strich bin ich auf jeden Fall schonmal zufrieden mit meinem Erfahrungszuwachs :-)
Grüße
Richard
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Jörg am 27 Oct 12, 10:10
Hallo,

Zitat
Also werde ich mir einen Tröpfelmechanismus basteln.
Habe ich auch schon mit rum experimentiert. Wasser von oben auf das Blatt.
Bileb allerdings ohne Erfolg, da das Wasser sofort von Luftzug der drehenden Scheibe zu den Seiten abgelenkt wurde.
Bin mal gespannt, ob Dir eine Lösung einfällt.

Glück Auf!
Jörg
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: fassi am 28 Oct 12, 14:46
Wenn ich das hier lese dann wird mir  echt Angst das sowas auch andre  "Säge und Schleif Neulinge " versuchen  >:(

Ihr müsst ja unendlich Zeit haben für solche Abenteuerlichen Experimente
Aber jeder ist seines Glückes eigner Schmied  ;) ;)
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 28 Oct 12, 22:51
Wenn ich das hier lese dann wird mir  echt Angst das sowas auch andre  "Säge und Schleif Neulinge " versuchen  >:(

Ihr müsst ja unendlich Zeit haben für solche Abenteuerlichen Experimente
Klingt ja geheimnisvoll......
Hast Du das denn schon selber ausprobiert? Wenn ja: welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?
Wenn nein: warum machst Du dann so eine Aussage?
Klar: Konformisten sind natürlich grundsätzich nicht so experimentierfreudig und lehnen ab, was sie nicht kennen.........
Klar, ich könnte einfach das kaufen, was die Industrie für den gewünschten Zweck anbietet. Das würde mir aber nicht reichen. Auf die Art lerne ich nämlich wenig.

Übrigens: "unendlich viel Zeit"... Was mag das wohl bedeuten?
"Hobby" bedeutet für mich: Tätigkeit, die mir Spaß macht, die ich meiner freien Zeit ausübe. Wenn ich da dann sage würde: "keine Zeit für Experimente", dann wäre das doch eine traurige Sache- oder?

Viel Spaß noch,
Gruß
Richard
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 28 Oct 12, 23:09
Hallo Jörg,
danke für's "Glück auf"

Wasser von oben auf das Blatt.
Blieb allerdings ohne Erfolg, da das Wasser sofort von Luftzug der drehenden Scheibe zu den Seiten abgelenkt wurde.
Bin mal gespannt, ob Dir eine Lösung einfällt.
Ja, das ging mir heute so ähnlich. Zwar nicht mit Wasserzufuhr, sondern stehendem Wasser....... (Stein lag im Wasser und Scheibe sollte Wasser mit in den Schneidspalt ziehen).
Ich denke, die Lösung müsste so aussehen, dass die Wasserzufuhr die Steinoberfläche benetzt. Die drehende Scheibe würde dann das Wasser in den Spalt ziehen.
Das ganze ist jedoch mit derart viel Wassernebel verbunden... Gefährlich ist es zwar nicht, da die Maschine mit nur 18V betrieben wird, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass es der Lebensdauer der Maschine gut tut.....
Vielleicht würde da eine biegsame Welle Abhilfe schaffen.

Momentan sieht es jedenfalls so aus, dass mir die Schleiferei irre Spaß macht :-) Allerdings merke ich bereits, dass 5 Euro für 10 Schleifscheiben nicht mehr ganz so billig erscheint, wenn ich sehe, wie der Durchmesser der Scheibe abnimmt ^^
Der Dunstabzug, der den Staub direkt nach draussen führt, scheint mir inzwischen so genial, dass ich in Erwägung ziehe, die Schleifarbeit ganz einfach am Herd zu erledigen. Da kann ich zwar nicht sitzen aber bis jetzt ist es okay so (schliesslich schleife ich nicht jeden Tag stundenlang).

Heute habe ich versucht, eine dünne Schicht vom Tigerauge abzutrenenn mittels Hammer und Meissel (meines Erachtens Muttergestein), jedoch hatte ich am Ende nur einen Haufen kleiner Tigeraugen vor mir liegen. Das macht aber nichts, dieses Herantasten an ein Thema macht mir Freude.
Das interessante ist, dass ich selber noch nicht weiss, wo mich der Weg lang führt und wie ich das am Ende dann betreiben werde.

Ich habe gesehen, dass es eine Art elektrischen Minimeissel gibt, der eigentlich von Archäologen verwendet wird, um Fossilien frei zu legen. Vielleicht wäre das eine bessere Möglichkeit, um die Steine vom Muttergestein zu befreien.

Gerade dieses Muttergestein ist wohl der Grund, für den relativ günstigen Preis, den ich bezahlt habe.

Danke für die Tipps,
schönen Abend noch,
Richard
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: fassi am 29 Oct 12, 21:42
Hallo .
Ich bin bestimmt kein Dauer -Ja -sager  ;)

Habe meine Säge und Schleifmaschienen  bis auf einen gerade erworbenen Rüttler  allesamt selbst gebaut  ;)
Dabei halte ich mich leider nicht an Normen - wie z.B. Drehzahlen welche von herstellern angegeben werden , oder z.B. die Kühlmethode und Flüssigkeit .-

Demnach bin ich in der Lage Gesteine bis zu 25 x20 cm  zu trennen mit einen geraden Schnitt ,
und Gesteine bis ca 40 cm zu schleifen und Polieren .
Somit fällt die Dremel Methode für mich leider Durch  8)
Natürlich kann jeder machen was er will und auch probieren bis es irgentwann funktioniert .

GA MARIO
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 30 Oct 12, 08:53
Hallo Mario,
okay, ich hatte Deine Antwort wohl in den falschen Hals gekriegt.....

Die Dimensionen, die Du noch bearbeiten kannst, sind natürlich recht groß, da kann ich nur vor Neid erblassen.
Allerdings habe ich ja bereits im Eröffnungspost betont, dass das ganze Thema bei mir unter der Überschrift "Mietwohung" steht, also Lärm und Dreck möglichst gering.
Da sind Selbstbaumaschinen für 40cm Brocken für mich also der falsche Weg.

Ich vermute mal schwer, dass Du nicht in einer Mietswohung wohnst.
Wenn ich in anderen Platzverhältnissen leben würde, käme eine Dremel für mich auch nicht in Frage, warum auch.
Ursache und Wirkung sind hier also mal so, mal so, je nach dem ;-)

Du siehst aber, von wegen "viel Zeit haben für solche Experimente": die Umstände sind oft entscheidend.
Stell Dir vor, ich würde zu Deinen Maschinen sagen: "So ein Quatsch, die sind viel zu groß und zu laut und machen viel zu viel Dreck. Sowas ist Quatsch." Diese Aussage wäre lediglich aus meiner Sicht betrachtet richtig, wenn ich unterstellen würde, dass alle so leben, wie ich ;-)

Jedoch bin ich es gewohnt, mit Kompromissen zu leben und dementsprechende Wege gehen zu müssen.
Es sind auch viele überrascht, wenn sie hören, dass ich auf meinem Balkon einen Teich mit Bach habe.
Ein Gartenbesitzer bezeichnete meinen Teich mal abfällig als "Pfütze". Tja, was soll man da sagen...

Ich betreibe ein Hobby lieber im kleinen Stil, als gar nicht.

Jedoch habe ich inzwischen herausgefunden, dass es einen Mineralienverein in meiner Stadt gibt, mit dem werde ich Kontakt aufnehmen- vielleicht hat er ja entsprechende Maschinen für mitglieder (allerdings habe ich den Eindruck, dass es dort eher um Mineralogie, Erdgeschichte etc. geht, als um das Schleifen und Polieren).

Viel Spaß noch!
Grüße
Richard
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 30 Oct 12, 13:34
Hallo Leute,
ich habe mir während des Schleifens von Hand gerade Gedanken gemacht, vielleicht angeregt durch Marios Beitrag:
vielleicht sollte ich mir doch einfach selber eine Maschine konstruieren.
Sägen, schleifen, polieren, im Nassverfahren.

Immerhin habe ich bereits mit dem Gedanken des Kaufs einer Steinsäge für rund 230Euro gespielt, und mit dieser Summe könnte ich ich in der Eigenkonstruktion bereits einiges anfangen.

Eigentlich logisch: die genau für mich passende Maschine ist natürlich am ehesten durch mich selbst konstruierbar- denn die Maschinen dieser Art sind i. allg. nunmal nicht für den Gebrauch in einer Wohung gedacht. Ich wäre sogar eigentlich schön blöd, wenn ich meine berufsbedingten technischen Fähigkeiten nicht dazu nutzen würde.
Also werde ich mir ein Pflichtenheft erstellen, einen finanziellen Rahmen abstecken und dann mal sehen, was ich mir dabei konstruieren werde.

Alles in einem Gehäuse oder doch eher getrennt aber mit umbaubarem Antrieb, stapelbar,... was auch immer.
Ich bin selber schonmal gespant, was am Ende dabei rauskommt ;-)
Grüße
Richard
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Lausitz am 30 Oct 12, 16:13
Sag mal Steinschlichter gibt es denn keinen Keller zu deiner Mietwohnung?
Oder miete doch eine Garage, so hab ich z.b. angefangen zu sägen  zu schleifen und polieren.
Gruß
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: fassi am 30 Oct 12, 20:01
-Naja das Umfeld in dem man lebt macht auc h aus wie groß man arbeiten will .
da gibts z.B. für Anfänger recht günstige Diamantsägeblätter für unter 10 Euro  mit Drm 150 mm
 und wenn Du Technische Fähigkeiten hast dann ist es sicherlich kein Problem eine kleine Säge zu bauen , die macht wenig  Lärm ,
ein Bekannter hat auch sowas kleines und sägt bei sich im Bad . alles ist gut gebaut und mit wenigen Handgriffen zusammengepackt in ner Kiste und ab in den Abstellraum . schleifen  Tut er  mit nen 30-ziger Rüttler  ( auch im Bad )  dieser ist unter der Wane in der  Reperaturöffnung versteckt und macht nur leise Brummgeräusche - Gummibänder verhindern das nervige Klappern und zugleich den Kantenabrieb .
alles fast Lautlos .

Vorallem sollte man beim Schneiden immer gerade und Planebene Schnitte erzielen - ansonsten wird der schliff zum Höllentrip
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Jörg am 31 Oct 12, 20:36
Hallo Richard,

meine Säge habe ich mir auch selber zusammen gebastelt, so entspricht sie am ehesten meinen Bedürfnissen.
Mit einem Granit-Sägeblatt von einer Flex (schnelle Drehzahl), wobei es nicht auf Schnittverlust ankommt, großes dünnes Sägeblatt (langsame Drehzahl) für wenig Schnittverlust und größere Steine.
Ist allerdings noch nicht ganz fertig.
Bis auf die Sägeblätter hat sie mich bislang nichts gekostet. Wurde rein aus Schrottresten und Autoteilen (Motor von einem alten Hauswasserwerk, Rollenlager, Keilriemen nebst Scheiben ...) zusammen geschustert.

Glück Auf!
Jörg
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Kluftknacker am 31 Oct 12, 21:07
Sag mal Steinschlichter gibt es denn keinen Keller zu deiner Mietwohnung?
Oder miete doch eine Garage, so hab ich z.b. angefangen zu sägen  zu schleifen und polieren.

Meines Erachtens reicht es schon aus, ein langes Verlängerungskabel aus dem Mietwohnungsfenster zu schmeißen und vor dem Haus zu (den üblichen Arbeitszeiten) zu werkeln (Ruhezeiten beachten). Dagegen kann keiner etwas haben! Manche schrauben und schleifen doch ihre Blechkutschen auf dem Parkplatz nicht gerade leise zusammen, warum nicht auch eine Säge unter freiem Himmel aufstellen?

Schon der Staub würde mich in der Wohnung stören ...

Kluftknacker
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Steinschlichter am 03 Nov 12, 08:11
Hallo Leute,
danke für Eure vielen Tipps!!!
Und das, obwohl ich ständig meine Richtung ändere.... aber ich stehe halt noch am Anfang und alles ist offen.

@Bernd:
Zum Anmieten einer Garage:
das ist mir zu teuer. Ich wohne in der Stadt, da sind die Preise üppig. Und wenn ich mal eine zeitlang nichts daran arbeite, ist das Geld umsonst ausgegeben (wegen persönlicher Verhältnisse könnte ich nicht oft zu der Garage fahren).
Einen Keller habe ich schon, jedoch nur als Verschlag. Wenn ich da staube,dann geht das in alle anderen Verschläge mit hinein- da freuen sich die Nachbarn :-)

@Peter:
Verlängerungskabel:
Stimmt, das wäre theoretisch möglich., daran habe ich noch gar nicht gedacht. Aber ich habe bisher eine gutes Verhältnis zu meinen Nachbarn ;-) Wenn ich da dann aber auch noch stauben würde, wäre Schluß mit lustig, da ebenerdig Terassengärten sind. der Staub in der Wohnung ist natürlich Thema bei mir, daher auch meine Überlegungen mit Naßschleifen, Dunstabzugshaube etc.

@Mario:
Ja, das Bad hatte ich auch schon im Auge, da lasse ich bisher auch meinen Spirator laufen (von Y-Tong Steinen umgeben). Noch dazu wäre da ein Abzug vorhanden. Allerdings ist der natürlich schwach und ich weiss nicht, ob sich der Steinstaub dort irgendwo absetzt, anstatt ins Freie transportiert zu werden. Aber jedenfalls würde sich der Staub nicht in der Wohnung verteilen, da ja eine Unterdruck im Bad wäre. Hmmmmm. Und wenn ich den groben Staub mittels Abzugshaube auffange und der ganz feine Staub im Abzug verschwindet...... Und da ich ja sowieso klein bauen will und schnell auf/abbaubar. Also das mit dem Bad werde ich im Auge behalten.
Ach ja, die Duschecke mit Vorhang wäre dann die Arbeitskabine, der Abzug ist darüber an der Wand. Hmmmmm. Gefällt mir gerade immer besser......

@Jörg:
Deine Säge gefällt mir gut! Für mich wäre sie natürlich zu groß. Ich nehme lieber in Kauf, Teile kaufen zu müssen und dafür klein zu bauen, anstatt Teile vom Schrott sehr billig, dafür aber groß. Daher werde auf jeden Fall erst mal am CAD konstruieren.
Noch dazu kann ich vielleicht beim Stauhlbaulieferant meines Arbeitgebers relativ günstig etwas bauen lassen (ich habe Möglichkeit, am 3D-CAD zu konstruieren und dann mit Zeichnung, Stückliste etc. zu bestellen).
Als Herzstück habe ich bislang vor, einen günstigen Schleifbock als Antrieb zu verwenden, dessen eine Scheibe ich zum Polieren, dessen anderen Wellenstummel ich für Keilriemenantrieb verwenden würde.

Gestern habe ich mal versucht ein größere Fläche eines Jaspis mittels Minischleifer so zu glätten, damit ich ihn danach von Hand schleifen und polieren kann. Aber keine Chance. An einem großen, flachen Naturstein ging das noch eher, dauert aber lange (also Jaspis am Naturstein abschleifen). Wieder ein Argument gegen Minischleifer und pro größere Maschine.

So wie ich das sehe, brauche ich mindestens vier Scheiben:
-Säge (Diamant)
-Schleifscheibe
-Planschleifscheibe
-Polierscheibe

So richtig "mini" wird das ja nicht. Aber ich gebe mich mit "klein" zufrieden.

Danke nochmals an alle!
Titel: Re: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-
Beitrag von: Breker am 03 Nov 12, 10:14
Hallo Richard,

also wenn ich mich richtig an meine Diplomandenzeit erinnere brauchten wir, auch für sehr quarzhaltige Gesteine ein Diamantblatt (inkl. einer ruhigen Hand), eine Glasscheibe, Schleif- und Polierpulver und etwas Ausdauer. Das Schöne war, dass man bei relativ geringem Lärmpegel abends vor dem Fernseher schleifen konnte.
Frag doch einfach mal hier im Forum nach ob es jemand gibt, der eine Säge hat, in deiner weiteren Umgebung wohnt und mit dir einen ganzen Tag sägt. Dann hast du für Wochen zum schleifen und polieren und für die Nutzung der Maschine kann man ja einen Obulus oder ein "Dankeschön" ausmachen.

Glück Auf!

A.B.