Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => erledigte Bestimmungen / completed determinations => Thema gestartet von: Amberimage am 29 Nov 12, 16:28
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einen wunderschönen,
um welches Mineral genau handelt es sich hierbei ???
Fundort ist: Afghanistan Region Badjachschan
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Hallo,
ein paar mehr Angaben wären sehr hilfreich,
und Afghanistan ist gross.
Gruss Sebastian
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Ich könnte mir vorstellen, dass es sich um einen Glimmer handelt, z.B. Phlogopit, Muskovit oder Lepidolith. Aber ich schließe mich Sebastian an, wir brauchen mehr Infos. Was ist die Härte des Minerals, welche Strichfarbe hat es?
Gruß
Tobi
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Ich wage mal einen Schuss vor den Bug:
Calcit
teste doch mit einem kleinen tropfen Säure an einer Bruchstelle.....
Gruss
Christian
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Klar, kann man machen. Aber dennoch bleibe ich bei meinem Tipp, die Kristalle weisen die typische Struktur von Glimmer auf, wirken wie aus einzelnen Schichten aufgetürmt.
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Ich hätte jetzt auch auf Lepidolith oder ein anderes Glimmermineral getipt.
Es sieht so aus als wäre das scheibchenweise aufgebaut.
Gruß Stefan
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Und wieder geht das typische Ratespiel los.
Warum haben wir eigentlich die Hilfeseite zur Mineralienbestimmung, wo man Mindesterfordernisse angeführt findet.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
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Hmmm...ich mach dann wohl Morgen einfach bessere Fotos bei Tageslicht.
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Nee, lieber einen Härte- und einen Strichfarbentest!
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und Salzsäuretest. ;D
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Hallo,
das ist Calcit, ist doch wohl kar!!!!!!!!!!!!!!!!!! :o Macht doch nen Säuretest.
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Unnötig zu diskutieren.
Wir haben viel zu wenig Angaben über das Stück,
ein Tropfen HCl oder Essig reicht auch aus und wir können
mehr sagen, aber jetzt schon von "ist doch klar" zu reden ist überhastet.
Gruss Sebastian
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so, hoffe jetzt ist einiges mehr sichtbar ;)
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Und wieder geht das typische Ratespiel los.
Warum haben wir eigentlich die Hilfeseite zur Mineralienbestimmung, wo man Mindesterfordernisse angeführt findet.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
Nee, lieber einen Härte- und einen Strichfarbentest!
teste doch mit einem kleinen tropfen Säure an einer Bruchstelle.....
Gruss Sebastian
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Glimmer :-*
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Glimmer :-*
Danke Carsten - endlich erkennt es noch jemand :)
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Hallo,
Auf den ersten Blick würde ich es auch für einen Glimmer (Phlogopit?) halten, aber in der Ecke gibt es auch Karbonate der Seltenen Erden, die ebenfalls in braunen, hexagonalen Kristallen erscheinen. Es sind dies meines Wissens Bastnäsit und Parisit. Von dem Foto kann man die auch nicht ausschließen.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo Leute,
ich muß mich entschuldigen. Habe wahrscheinlich auf einem Auge Blindheit gehabt. ::) Das ist echt kein Calcit. Sorry, mein Fehler. Tut mir leid. Es sieht wirklich wie Glimmer aus. :)
Glück Auf
Thilo
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Hallöchen habe mir nochmals genau das Foto mit dem Fundort angeschaut und Smoeller
Auf den ersten Blick würde ich es auch für einen Glimmer (Phlogopit?) halten, aber in der Ecke gibt es auch Karbonate der Seltenen Erden, die ebenfalls in braunen, hexagonalen Kristallen erscheinen. Es sind dies meines Wissens Bastnäsit und Parisit. Von dem Foto kann man die auch nicht ausschließen.
in der tat steht auf der Rückseite ganz dünn mit Bleistift und nur unter gutem Tageslicht zu sehen rare Perit was vielleicht aber Parisit bedeuten soll ???
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Oder Unobtanium. Oder Kryptonit. Oder beides als Epitaxie auf einander, daher die Zonarfärbung ???
Ohne Bestimmungsmerkmale ist da wirklich wenig zu machen, Härte, Spaltbarkeit und Verhalten in Säure kann man an einer kleinen, rückseitigen Stelle prüfen. Damit könnte man schon mehr sagen.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
(manche opfern ihre Zeit und schreiben solche Artikel, um es anderen leichter zu machen, man sollte es zumindest würdigen, indem man es mal überfliegt...)
Gruß Daniel
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http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
(manche opfern ihre Zeit und schreiben solche Artikel, um es anderen leichter zu machen, man sollte es zumindest würdigen, indem man es mal überfliegt...)
überfolgen und gewürdigt, würde aber momentan ungerne das Mineral mit Säuretests ect. bearbeiten wenn man es vorab vielleicht visuell zuordnen kann.
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Für mich ist das auch Phlogopit aus Afghanistan. Aus der genannten Provinz kommt einiges an Phlogopit.
Die "Tönnchenform" passt, diese (dann pseudo-)hexagonale Endfläche mit der Zonierung wäre für Glimmer auch keine Neuheit. Ich kenne zwar eher diese durchscheinender Exemplare aus der Ecke, doch dein Exemplar kommt schon ganz gut ran.
Gebe mal ein wenig Salzsäure auf die weiße Matrix. Wenn das anfängt zu brausen, hast du wahrscheinlich Calcit/Marmor und der Phlogopit wäre meiner Ansicht nach sicher.
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Hallo,
überfolgen und gewürdigt, würde aber momentan ungerne das Mineral mit Säuretests ect. bearbeiten wenn man es vorab vielleicht visuell zuordnen kann.
1. kann man es anscheinend nicht 100% ig zuordnen.
2. was ist an einem tropfen hcl an der ruecckseite so verkehrt?
??? ??? ???
Fragende Gruesse Sebastian
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Hallo,
überfolgen und gewürdigt, würde aber momentan ungerne das Mineral mit Säuretests ect. bearbeiten wenn man es vorab vielleicht visuell zuordnen kann.
1. kann man es anscheinend nicht 100% ig zuordnen.
2. was ist an einem tropfen hcl an der ruecckseite so verkehrt?
??? ??? ???
Fragende Gruesse Sebastian
Warum sollte man Säure draufgeben? Mir z.B. fiele nicht ein, dass die SEE-Carbonate aus der Gegend in irgendeiner Form zoniert sind und zudem noch sechseckige Endflächen bei diesen "Tonnen" bilden. Ich würde auch nicht rein aus Prinzip HCl auf Mineralien geben, das habe ich an der Uni auch noch nie gesehen. Bei Gesteinen ist das ein anderer Schuh. Das soll die Ignoranz der Mineralbestimmungshilfsseite nicht untergraben.
Ich behaupte, die weiße Matrix reagiert auf HCl und die vermeintlichen Phlogopite ritzen Calcit nicht.
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Wie das Testergebniss ausfaellt ist ja auch egal,
man hat aber was um damit zu arbeiten.
so haben wir die Information Afghanistan und das wars
irgendwo muss man ja anfangen. So raten wir alle nur,
und selbst wenn das richtige dabei waere koennen wir
es nicht mit gewissheit sagen. Also: mehr infos egal was
Gruss Sebastian
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Noch mal die Frage: Was spricht gegen einen grundsätzlichen Härtetest, also einfach mal mit einer Nadel an der Rückseite. Oder besser, mal die Bruchflächen genauer anschauen. Gerade Glimmermineralien würden sich nun wirklich eindeutig bemerkbar machen ;)
Nur durch die Endflächen würde ich da auch nichts ausschließen wollen.
Gruß Daniel
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aargh! ...die ganze Diskussion wegen nem stinknormalen, äh entschuldigung, wunderschönem Schichtsilikat/Glimmer....
Ein REE -Min. kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen.
..es grüne die Tanne, es wachse das Erz, Gott schenke uns allen ein fröhliches Herz!
Ä guets Nächtli
Carsten
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http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
(manche opfern ihre Zeit und schreiben solche Artikel, um es anderen leichter zu machen, man sollte es zumindest würdigen, indem man es mal überfliegt...)
überfolgen und gewürdigt, würde aber momentan ungerne das Mineral mit Säuretests ect. bearbeiten wenn man es vorab vielleicht visuell zuordnen kann.
Ich kann es auch nicht verstehen. Das Einzige was Du damit erreichst, dass Du die Bitten um mehr Information ignorierst, ist das die Mitglieder die Dein Mineral einwandfrei bestimmen können sich diesen Thread nicht mehr anschauen.
Glück auf Hammerfaust
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Das sehe ich genau so. So ein wenig Mitarbeit ist schon erforderlich.
Was spricht z.B. dagegen auf der Rückseite kurz ein Wattestäbchen mit HCI dran zu halten, um zu sehen ob es braust oder nicht?
Kann man ja sofort wieder mit Wasser abwaschen. Dadurch nimmt das Stück ja keinen Schaden.
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Hallo.
Jetzt geb ich auch mal meinen Senf dazu !
Wenn der Fragesteller nicht bereit ist nur ein bißchen mitzuarbeiten und auch noch beratungsresistent ist, dann einfach nicht mehr drauf antworten !
Es hat doch keinerlei Sinn hier ohne Fakten allerlei mögliches und unmögliches ewig durchzukauen >:(
Für mich ist das Glimmer und sonst nix !
Loismin
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Wenn man keine Säure ranschmieren will kann man vielleicht auch´n kleines Krümel abbrechen . . . .
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einen wunderschönen,
ich sehe schon, ich sollte die Frage hier anders stellen:
um welches Mineral genau handelt es sich hierbei eurer Meinung nach Visuell ohne Bestimmung durch irgendwelche Bestimmungstests ???
Deswegen poste ich qualitativ weitere Fotos bei Tagslicht in der Hoffnung, einen besseren Einblick zu erhalten.
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Ja gut, nu aber endgültig:
PHLOGOPIT - absolut typisches Material für Badachschan.
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mit Baryt?
Gruss Sebastian
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Weiß ich nicht, aber eher nicht. Meistens sitzen diese Phlogopite auf Calcit, könnte ich mir auch in dem Fall gut vorstellen.
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Könnte auch Wegwerfit sein?
Unglaublich wie beratungsresistent mache sind.
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Hallo,
OK, die neuen Bilder zeigen es eindeutig. Es ist Glimmer, der zusammen mit Albit (weiß) und farblosen Topas-Kristallen vorkommt. Das ganze erinnert mich dann allerdings eher an Pakistan. Leider ist es in der Gegend üblich, dass die Fundortangaben nicht stimmen. Manche der Vorkommen sind auch nur von Afghanistan aus erreichbar, obwohl sie in Pakistan liegen oder umgekehrt.
Glück Auf!
Smoeller
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...Es ist Glimmer, der zusammen mit Albit (weiß) und farblosen Topas-Kristallen vorkommt. ...Leider ist es in der Gegend üblich, dass die Fundortangaben nicht stimmen...
Dem schließe ich mich vorbehaltlos an.
Gruß
Stefan
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Aber welcher Glimmer ??? Klaus
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Das ganze erinnert mich dann allerdings eher an Pakistan.
Wie du schon sagst, sind Fundortangaben vom Dach der Welt immer so eine Sache, man kann sich nur selten genau auf etwas verlassen. Aber ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass mich die Stufe eben nicht an Pakistan, sondern an Afghanistan erinnert. Und zwar genau genommen an Stufen aus dem Kokscha-Tal (dort, wo auch die weltberühmten Lasurite herstammen). Da diese Gegend in der Provinz Badachschan liegt, die auch hier als Fundortangabe der Stufe genannt war, halte ich die Angabe für durchaus glaubhaft. Wie gesagt, eine gewisse Unsicherheit gibt es immer mal, gerade bei dieser Region der Welt, aber es gibt genau solche Stufen (Phlogopit auf weißem Calcit[?]/Feldspat[?]) aus der afghanischen Provinz Badachschan.
Gruß
Tobi