Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Walpurgin am 26 Dec 12, 18:45
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Ich hab hier ein sehr schönes Erzstück auf welchen sich dieser stark gestreifte Kristall befindet. Ich würde es ,ohne mit der Wimper zu zucken, für Freieslebenit halten aber evtl. hat ja jemand noch eine andere Idee.
1. Bild des Kristalls
2. Bild, gesamtes Erz mit Paragenese
Fundpunkt: Freiberg (vermutlich Himmelsfürst)
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Nochmal ein größeres Format.
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Hallo Micha,
ohne die Himmelsfürster Freieslebenite zu kennen werfe ich noch die Andorite mit als mögliche Kandidaten in die Runde. Ein mutmaßlicher Freieslebnit von der NHG stellte entpuppte sich letztlich als solcher.
Glück Auf!
Micha
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Andorit war mir eigentlich nur von Bräunsdorf bekannt, was natürlich nicht heißen soll das es diesen auch in Brand gegeben haben könnte.
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Hallo,
auf Grund des zweiten Bildes und der typischen Dreiecksstreifung würde ich spontan Pearceit bzw. Polybasit sagen, wenn die Matrix Argentit (Akanthit) ist wäre dies um so wahrscheinlicher.
Andorit möchte ich ausschließen.
Gruß Jürgen
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Hallo Jürgen,
Das Bild mit dem Polybasit ist klar, es sollte nur ein anschauliches Bild für die Paragenese sein.
Der gestreifte Kristall hängt an dem Stück auf den anderen Seite...und ist farblich etwas anders als die Polybasite auf der vorderen Seite.
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Hallo, ich habe in meiner Literatur noch mal geblättert. Da steht, das Diaphorit sehr leicht mit Freieslebenit verwechselt werden kann.
Aber ich denke auch,Freieslebenit ist sehr wahrscheinlich.
Gruß Torsten
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Klingt ja doof, aber für mich schaut das aus wie Bournonit... Freieslebenit mit gelblichen Anlauffarben habe ich auch noch nicht gesehen, wenn, dann war das so ein stahlviolett wie bei der Stufe aus dem Wiener Museum. Merkwürdiges Teil.
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Hi
Ich sehe das so wie Andreas und würde den Kristall ebenfalls aus Bournonit ansprechen. Ich kenne Freieslebenit bisher nur als graue (!) nadelige bis stengelige Kristalle und nicht so blockig, fast isometrisch.
Einen "Freieslebenit" von Freiberg habe ich auch mal als Miargyrit analysiert, die genau Grube weiss ich allerdings so aus dem Kopf nicht mehr, da es auch die Stufe von einem befreundeten Sammler war.
Im Zweifelsfall schreibe ich in meine Sammlungsdatenbank immer das häufigere Mineral, das wäre in dem Falle als Bournonit. Falls es doch Freieslebenit ist, kann man sich auch noch nach der Analyse freuen ;)
Bei dem anderen Stück kommen mehrere Minerale in Frage: Polybasit, Pearceit, Antimonpolybasit etc. Ohne Analyse kann man auch gleich Lotto spielen...
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Hallo zusammen,
dann will ich mich auch mal kurz äußern, betrachte mich aber als "befangen",da ich der ehemalige Vorbesitzer bin... ;)
Ich habe den gestreiften Kristall nur als dickes Paket von Polybasiten seitlich gesehen. Ich glaube mich zu erinnern an tiefrote Innenreflexe bei starker Beleuchtung unterm Mikroskop. Ansonsten wird wohl nur eine apparative Analyse für Klarheit sorgen, alles andere ist Wunschdenken oder Spekulation.
Glückauf. Uwe
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Na dann ab zur Analyse.... :)
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gibts da schon ein Analyse-Ergebnis ?
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Nein....Thread kann gelöscht werden.
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hallo Micha,
danke für die Info -
Bestimmungsthreads werden aber eigentlich prinzipiell nicht gelöscht.
Wandert halt im Lauf der Zeit wieder ganz nach hinten .... ;)
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Ohne jemandem weh tuen zu wollen, möchte ich euch sagen dass ich das gleiche bruch bei einem Eisen-Arsen-Pyrit gesehen habe.
Besser gesagt ich habe welche dieser art.
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Also das ist weder geologisch noch sonst wie verständlich. Tut mir leid.
Gruß Sebastian