Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Lebewesen / Life forms => Trilobiten / Trilobites => Thema gestartet von: Hermelin am 08 Jan 13, 19:22
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Guten Abend!
Ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Kathrin, bin 26 Jahre alt und aus dem Norden Berlins (Stadtrand zum Barnim hin). Für Fossilien (und in etwas geringerem Umfang auch Mineralien) interessiere ich mich seit meiner Kindheit, ich war auch schon in Brüchen in Holzmaden, Idar-Oberstein und Eichstätt. Allerdings beschränkte sich das bisher eher auf "touristisch erschlossene" Orte, wie man sieht. Gerne würde ich das ändern. Dazu werde ich noch eine ganze Menge dazulernen müssen, aber ich denke, in diesem Forum wird das gelingen. :)
Besonders fasziniert sind mein Partner und ich von Trilobiten, weshalb wir uns wahnsinnig darüber freuen würden, mal selbst einen zu bergen. Die Fundort-Liste auf dieser Website kenne ich. Aber wo ist es denn wirklich wahrscheinlich, als Neuling in Deutschland einen Trilobiten zu finden? Welcher Ort oder welche Region eignet sich da für Anfänger und was für Werkzeug benötigt man dort? Praktisch wäre natürlich eine Fundstelle im Nordosten Deutschlands (Ostseeküste?), aber auch andere Tipps wären toll. Denn da ließe sich ja sicher mal ein Kurzurlaub einplanen. ;)
Vielen Dank schon einmal!
Liebe Grüße,
das Hermelin
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Hallo Kathrin,
willkommen im Forum! Trilobiten kann man im Prinzip auch schon in Deiner Umgebung im Geschiebe finden. Da gibt es spezielle Kalksteine, die das Eis aus dem skandinavischen Raum oder aus dem Ostseegebiet weit bis fast in die Mitte Deutschlands transportiert hatten. Da musst Du besonders die Endmoränengebiete um Berlin herum auf Lesesteine absuchen (Sandgruben, etc.). Leider bin ich da aber nicht der spezielle Ansprechpartner für Fossilien, speziell Trilobiten und die bei Dir vorkommenden Lokalitäten. Da gibt es hier schon Sammler mit spezielleren Kenntnissen. Oder auch Infos aus anderen Foren können hilfreich sein (zum Bsp. Steinkern). Ansonsten empfehle ich die Eifel oder das Gebiet südlich von Prag für Trilobiten aus dem anstehenden Gestein. Bei uns in Thüringen gibt es zwar auch welche. Die sind aber sehr selten (speziell aus dem Schiefergebirge/Frankenwald). Hier mal ein Bsp. für einen kleinen Geschiebefund aus dem pol. Ostseegebiet von Misdroy aus einer alten Sammlung. Vielleicht gibt es hier einen, der etwas über diesen kleinen eingerollten Trilo sagen kann. Der ist aber schon vergeben, falls hier jemand Interesse bekundet. Ich sammele nämlich nicht mehr zielgerichtet Fossilien und schon gar keine Geschiebefossilien. Also Augen auf und die Lesesteine angeschaut. Das vierte Bild ist ein Eigenfund aus Pelzkuhl knapp an der Grenze zu Brandenburg (ist schon vergeben und nicht mehr in meiner Sammlung siehe http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,24912.msg214374.html#msg214374 )
Vorher sollte man sich aber einmal spezieller informieren. Das ist hier schon ein guter Anfang im Mineralien/Fossilienatlas.
Gruß Conny
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Hallo Butzze,
Danke für den netten Hinweis auf das Steinkern-Forum! Dort werde ich mich auch demnächst genauer umschauen. :)
Hallo Conny,
Auch Dir vielen Dank für den nützlichen Beitrag! Tolle Fotos, übrigens.
Hier nahe Berlin-Buch gibt es meines Wissens vier Sandgruben, die stillgelegt wurden, wobei die alle mittlerweile begrünt bzw. eine auch geflutet worden sind. Ich werde mich in das Thema einlesen und kann dann ja mal demnächst einen kleinen Spaziergang dorthin machen. Ich werde die Augen offen halten.
Liebe Grüße,
das Hermelin
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Hallo Kathrin,
frag doch mal Andreas Gerstenberg alias Raritätenjäger auch aus Berlin. Sammelt zwar auch mehr Mineralien, kennt dort aber jede (oder fast) jede Stelle mit potentiellen Funden. Zumindest die Fundorte kann er Dir sicher verraten. Wir sind regelmässig 1 x im Jahr gemeinsam dort unterwegs. Siehe:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,2216.msg235086.html#msg235086
Gruß Conny
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Hallo,
Dankeschön für den Tipp! :) Ich werde ihn gleich mal kontaktieren.
Die Halden am Kesselsee schauen aber auch wirklich nicht schlecht aus. ;)
Liebe Grüße,
Kathrin
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Hallo, ich bins noch einmal,
Falls Andreas Gerstenberg das liest - ich kann leider keine Nachricht an ihn senden, da dann eine Fehlermeldung auftaucht. Laut einem Thema im Support-Forum hier scheint wohl sein Postfach voll zu sein.
Liebe Grüße,
Kathrin
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jupp - sein Postfach ist voll :-)
Frank
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Hallo,
Man kann auch Trilobiten an der Ostseeküste auf der Insel Rügen finden.
In den sogenannten Orthocerenkalken, das sind vorwiegend graue und rotbraune Kalksteine die als Geschiebe bei uns gelandet sind.
Sie stammen ursprünglich aus Skandinavien. Der Kalkstein ist sehr feinkörnig und hat immer eine fahle Farbe, nie leuchtende Farben, und lässt sich mit einem Messer ritzen.
In den Kalksteinen findet man als Leitfossilien häufig die Orthoceren, das sind Kopffüßer mit einem langgestecktem Gehäuse.
Und eben auch Trilobiten von rund 5cm Größe. Diese Kalksteine sind bestimmt aber auch in den Endmoränen rund um Berlin zu finden.
Anbei noch ein Foto eines Orthoceras im roten Kalk. Den Trilobit hatte ich jetzt nicht gefunden.
Gruß Steinfried
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Um Trilo`s im Geschiebe zu finden benötigt man einen ordentlichen Hammer (Fäustel) zum Knacken der Steine.
Da hat jeder so seinen eigen Vorstellung vom Hammer. Die einen sagen, es muß ein Geohammer/Fäustel sein, die anderen sind mit einem Hammer aus dem Baumarkt zufrieden. Ich benutze beide.
Im Geschiebe hab ich einen 4kg Schlosserhammer (400 mm Stiel) und einen 2kg Fäustel mit denen ich Problemlos sämtliche Steine knacken kann.
Allerdings, um einen Trilo zu finden muß man durchaus viele,viele Steine knacken. Stellt euch das nicht ganz so einfach vor.
Ich bin erst seit knapp über 2 Jahren vermehrt im Geschiebe und auf Trilo Jagd in "meinen " Kiesgruben und habe schon einige Tonnen Steine geknackt, ohne einen einzigen Trilo ins Auge zu schauen. :'( Ich bin aber ziemlich zuversichtlich, es kann sich nur noch um ein paar weitere Tonnen handeln, bis der erste sich zeigt ;D
Es gibt allerdings auch Sammler (z.B. an der Küste) die durchaus jedes Wochenende mindestens einen Trilo aus den Steinen pulen. Da kann man dann vieleicht den ein oder anderen ertauschen.
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Hallo,
sogar in vulkanischen Ablagerungen, wie z.B. am Rockeskyller Kopf, lassen sich Trilobiten finden ;)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1357743254.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1357743254.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1357743270.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1357743270.jpg)
Natürlich handelt es sich hierbei um (durch die vulkanische Aktivität) gefritteten Kalkstein in Form von Xenolithen, nicht um primäres magmatisches Material.
Grüße
Stefan
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Hallo,
aber sie sind mit etwas Glück auch in den Schiefern der Lahn-Dill-Mulde nahe der Ortschaft Gutenacker zu finden ,hier mal ein Eigenfund : Chotecops sollei ,Größe : ca. 28 x 30 mm. Bestimmung erfolgte in Mainz durch Herrn H.-G. Mittmeyer
und tschüß
Ulrich
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Was für schöne Funde! :)
Hallo steinfried,
Rügen ist natürlich wirklich toll, da von hier aus sehr gut zu erreichen und allgemein ein schönes Urlaubsziel.
Du schreibst, Orthocerenkalk ließe sich mit einem Messer anritzen. Heißt das, dieser ist allgemein eher leicht zu zerteilen? Was wäre denn das ideale Werkzeug, oder welches Gewicht müsste ein Hammer haben, um dieses Material ordentlich aufspalten zu können?
Hallo Butzze,
Ich nehme mal an, Du beziehst Dich mit der Angabe von notwendigen 2 bzw 4 kg Hammergewicht auf Geschiebe-Gesteine allgemein, nicht nur auf den oben schon genannten Orthocerenkalk.
Da wäre meine Frage: Sind 2 kg Gewicht des Hammers das absolute Minimum für diesen Zweck? Und muss der Hammer zwingend einen rechteckigen Kopf haben, oder ginge auch eine andere Form? Wobei ich mich sowieso noch einmal in den Baumarkt begeben müsste. Habe aktuell noch keine besonderen Anschaffungen gemacht und daher nur einen "gewöhnlichen" ziemlich leichten Hammer, wie man ihn eben im Haushalt zum Nägeleinschlagen benutzt, und ein ca 1 kg Gipserbeil.
Liebe Grüße,
Kathrin
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Sorry, ich muß mich korrigieren, ich meinte 2kg Schlosserhammer und 2kg Fäustel. Habe mich geirrt. Meinte zusammen sind es 4 kg. Den Schlosserhammer setzte ich als Meissel an und mit dem Fäustel schlag ich zu. Nicht immer, aber oft.
Du kannst selbstverständlich mit so einem kleinen Hammer losziehen. ;D
Du wirst allerdings ein kleines Weilchen auf ( auch auf dem Orthocerenkalk, wenn du diesen denn als Laie schon als solchen erkennen solltest) den Stein deiner Wahl rum pinkern müssen, ehe er sich bereitwillig zeigt, und zerbricht. Mit geschätzten 10-20 Schlägen pro Doppelfaust großem Stein wirst du wohl rechnen müssen. Nach 10 Steinen, fällt dir als ungeübter, die Hand und der Arm ab.
Ich benötige mit dem 2 kg Hammer 1- 2 Schläge und der Stein ergibt sich bereitwillig und zerfällt in mehrere Teile.
So etwas ist sicher auch reine Erfahrungssache. Ich denke die meisten sind mit einem 2 kg Fäustel unterwegs.
Wenn du im Steinkern-Forum in der Suche: Hammer eingibst und nur unter "Einsteigertipps" suchen lässt kommen schon 119 Treffer. Das Thema ist dort schon mehrfach durchgekaut worden. einfach mal schauen da gibt es etliche Tipps.
Eine kleine Auswahl von Geschiebe-Arten: http://www.budstone.de/geschiebe/geschiebe.htm
Und heir noch paar zur Abendlektüre: http://www.strandsteine.de/Gesteinsliste.html
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Sorry, ich muß mich korrigieren, ich meinte 2kg Schlosserhammer und 2kg Fäustel. Habe mich geirrt. Meinte zusammen sind es 4 kg. Den Schlosserhammer setzte ich als Meissel an und mit dem Fäustel schlag ich zu. Nicht immer, aber oft.
Hallo,
das kann gut gehen, muss aber je nach Stahl nicht. Mein Vater hat durch Hammer auf Hammer ein Auge verloren.
MfG
Frank
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Hallo!
Hab vor einigen Jahren mal ne Sammlung aus der Gegend von Saalfeld/Thüringen in Händen gehabt.
Das waren aber nicht Stücke, wie ihr sie sucht. ;)
Die Sammlung ist, eher, von wissenschaftlichem Wert gewesen.
Ansonsten, allgemein gesagt, im Geschiebe...
VG
Raik
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Sorry, ich muß mich korrigieren, ich meinte 2kg Schlosserhammer und 2kg Fäustel. Habe mich geirrt. Meinte zusammen sind es 4 kg. Den Schlosserhammer setzte ich als Meissel an und mit dem Fäustel schlag ich zu. Nicht immer, aber oft.
Hallo,
das kann gut gehen, muss aber je nach Stahl nicht. Mein Vater hat durch Hammer auf Hammer ein Auge verloren.
Ich habe natürlich vergessen zu sagen, das man oder frau möglichst immer eine Schutzbrille tragen sollte. Egal ob Hammer auf Stein oder Hammer auf Hammer oder Hammer auf Meissel.
Wer sich einmal einen Orthocerenkalksplitter aus dem Auge hat fräsen lassen müssen, der wird seine Schutzbrille schon im Auto, auf dem Weg in die Grube aufsetzten und erst zu Hause wieder abnehmen. Auch Handschuhe sind von Vorteil. Die abspringenden stein oder Stahlsplitter gehen auch mal schnell in und durch die Haut.
Also, Sicherheit sollte natürlich an erster Stelle stehen.
Danke Frank für deinen wichtigen Hinweis.
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Hier auch mal nen Trilobit, allerdings nicht aus Deutschland.Die Stücke könnt ihr in Kongsberg / Norwegen finden.
Im Urlaub ein sehr netter Zeitvertreib.Hab auch noch ne ganze Kiste von dem Material übrig.
Grüsse
Matze
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Hallo Kathrin,
in der Regel reicht Fäustel von 1 kg zu. Und natürlich auch ein Meisel, spalten ist besser, als einfach drauf zu schlagen. Das kommt natürlich immer auch auf die Größe der Stücke an.
Und natürlich auch auf deine Armkraft, vielleicht auch nur 750gramm. Ganz einfach mal im Baumarkt die verschiedenen Größen probieren.
Gruß Steinfried
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Hallo,
Die erste von Butzze verlinkte Seite über Gesteinsarten im Geschiebe habe ich jetzt durch. Sicher bleibt nicht alles hängen, aber es ist zumindest ein Anfang. Ich denke, es ist eine Art Gewohnheits- und Übungssache. Gerade vom Orthocerenkalk habe ich mir jetzt so viele unterschiedliche Bilder angesehen. Ob ich real sicher einen erkennen würde, weiß ich nicht, denn Fotos täuschen manchmal. Aber einen Versuch ist es wert. ;)
Wenn das mit Hammer-auf-Hammer so gefährlich ist, werde ich mir wohl doch eher einen Meißel zulegen - oder kann da auch was von absplittern, wenn man einen zu schweren Hammer nimmt?
Dass Handschuhe und Schutzbrille wichtig sind, ist klar. Auch, wenn ich einen Laden, der Handschuhe für meine kleinen Hände anbietet, erst noch finden muss (oder gibt es sowas auch für größere Kinder? das würde vielleicht größenmäßig passen :o).
Was die Schutzbrille betrifft, da hatte ich schon einmal im Baumarkt nachgefragt, explizit nach solchen, die gegen Gesteinssplitter helfen. Man führte mich zu diesen rundum abschirmenden aus Plastik. Allerdings stand da nur "Staubschutzbrille" auf der Packung. Man versicherte jedoch, die wären auch gegen Splitter. Stimmt das? Oder woran kann man erkennen, dass die Brille wirklich sicher gegen Splitter ist?
Liebe Grüße,
Kathrin
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Wenn das mit Hammer-auf-Hammer so gefährlich ist, werde ich mir wohl doch eher einen Meißel zulegen - oder kann da auch was von absplittern, wenn man einen zu schweren Hammer nimmt?
Was die Schutzbrille betrifft, da hatte ich schon einmal im Baumarkt nachgefragt, explizit nach solchen, die gegen Gesteinssplitter helfen. Man führte mich zu diesen rundum abschirmenden aus Plastik. Allerdings stand da nur "Staubschutzbrille" auf der Packung. Man versicherte jedoch, die wären auch gegen Splitter. Stimmt das? Oder woran kann man erkennen, dass die Brille wirklich sicher gegen Splitter ist?
Natürlich kann dir bei einem Meißel auch etwas absplittern, also: Schutzbrille in jedem Fall!
Wichtig: auch an der Seite geschlossen, nicht offen wie bei normalen Brillen! Hat die Baumarkt-Brille das
kannst du das auch kaufen.
Bei Hämmern und Meißeln wäre ich beim Baumarkt vorsichtiger. Tip: lege lieber ein paar Euro
mehr an, vor allem wenn du gedenkst das Hobby etwas ernsthafter zu betreiben.
http://www.mineral-bosse.de/ (http://www.mineral-bosse.de/) Hier findest du alles zu fairen Preisen.
Geo-Hämmer von Estwing, Picard und größere Fäustel. Für dich als Frau eine 1Kg Variante,
oder wenn du meinst du kannst das ab, dann 2Kg. Weiß ja nicht was für eine Statur du hast ;)
Spare nicht am falschen Ende. Es ist ärgerlich wenn man ständig Werkzeug nachkaufen muß
weil der Baumarktm.... mal wieder an einem Granit verreckt ist! ;D
Gruß Dirk
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Schutzbrille würde ich nur wenn es dringend ist, im Baumarkt kaufen. Ansonsten ist das WWW das Bestens ausgerüstet.
Es muß heute auch nicht mehr dieses klobige Schutzbrillen-Design aus dem letzten Jahrtausend sein. Es gibt richtig schicke Sachen.
Ich schwöre auf diese hier (http://www.amazon.de/Uvex-Pheos-Schutzbrille-klar-beschlagfrei/dp/B0052LG7BS/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1357790986&sr=8-3) . Die ist absolut Beschlagfrei, äußerst Bequem und hält ne Menge aus.
Wenn du bei Amazon "Schutzbrille" eingibst, kommen da 6000 Angebote. Also einfach mal stöbern.
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Hallo,
Der Unterschied liegt in der Härtung und dem Material. Der Meißelkopf ist weicher als die Schneide. Daher "pilzt" der Kopf auf und die Grate werden regelmässig abgeschliffen. Der Hammer soll nicht "pilzen" und ist extrem gehärtet. Bei zwei harten Stoffen unte Belastung gibt einer schlagartig nach.
Beispiel: Ich hatte einen Spitzmeißel für den Bohrhammer. Der Aufnahme-Schaft brach ab (eigentlich erstes Warnsignal). Also oben glatt geschliffen und als Meißel für den Steinbruch eingesetzt. Beim fünften Schlag kam der erste leichte "sssst" des Splitters und beim nächsten ging es richtig los.
Daher bitte nur Werkzeuge in der vorgesehenen Art verwenden!
Auch ist nicht nur die Masse des Hammers entscheidend, auch der Stiel :-) Mit einem lagne Stiel und kleiner Masse kannst du teilweise besser schlagen als mit einem schweren Fäustel, der vielleicht noch doof in der Hand liegt.
MfG
Frank
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Hallo,
An Amazon hätte ich eigentlich auch früher denken können. Wobei ich doch glaube, eine rundum geschlossene Brille käme mir sicherer vor. Auch, wenn sie von innen beschlägt (was zugegeben lästig ist - kenne ich noch gut aus dem Chemieunterricht vor etlichen Jahren).
Was die Hämmer betrifft, werde ich wohl doch erst einmal in den Baumarkt gehen, einfach, um mal zu testen, was für ein Gewicht, was für eine Form, Länge, usw. für mich besser wäre. Muss man wohl einfach mal austesten. Online bestellen kann man ja danach, wenn man weiß, was man genau haben will, immernoch.
Liebe Grüße,
Kathrin
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Wobei ich doch glaube, eine rundum geschlossene Brille käme mir sicherer vor.
Auch wenn es nicht so aussieht. Diese Brille ist rundrum geschlossen. Ich war im vorigen Jahr bei einem großen Lack-Hersteller in der chemischen Industrie, da war diese Brille Standard und Pflicht für jeden Angestellten und Besucher.
Die ist genauso sicher wie diese (http://www.ebay.de/itm/Sicherheits-Schutzbrille-Gummizug-Labor-beluftet-Neu-/250818002690?pt=Arbeitsschutz&hash=item3a65eaff02#ht_6516wt_1141) hier, nur diese ist nach 1 Minute so beschlagen, das du mit Sicherheit auf dem Daumen haust, und die Brille aus Frust nach 10 Minuten wieder absetzt und wegschmeist.
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Hallo
Warum fahrt ihr so große Geschütze auf ( Hämmer aller Größe und Gewichtsklassen ) ???
Alle von mir im südlichen Brandenburg ( Rekuflächen der Tgb. Klettwitz / Klettwitz-Nord , Kleinleipisch / Schlabendorf sowie hier in vielen zugänglichen Kiesgruben ) gefundenen Trilobiten und andere Geschiebefossilien habe ich nur mit bloßen Auge und etwas Erfahrung und natürlich Ausdauer gefunden.
Speziell die silurischen Kalke zeigen nach Anwitterung bzw. Behandlung mit leichten Säuren, oder Anschliffe die schönsten Fossilien. Nach meiner Meinung ist der Hammer häufig fehl am Platz!
Anbei ein Stinkkalk aus dem Kambrium voller Trilobitenresten. Gefunden im Süden Brandenburgs.
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Mal noch ein Lehrfilm / Tutorial zum professionellen präparieren von Trilobiten:
http://www.youtube.com/watch?v=ubigBTAMKaw&lr=1
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Hallo zusammen,
auch wenn die Fahrstrecke etwas größer ist lassen sich Trilobiten bei mir in der Eifel meist ohne großen Aufwand finden. Zu dem ist die Eifel ein prima Urlaubsgebiet wo es auch eine Menge anderer Fossilien und Mineralien zu finden gibt.
Gruss
Helge
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Hallo Sargentodoxa,
Sehr schöner Fund! :) Sind das Agnostida? Leider erkenne ich das auf dem Bild nicht so genau.
Liebe Grüße,
Kathrin
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Hallo Kathrin
Der Stinkkalk ist voller Kopfschilder von Olenus. Grüsse Werner