Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: geomueller am 24 Nov 03, 22:23
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Hallo wer kann helfen?
Im Juni 2002 fand ich im Pegmatitaufschluß am Behngelände Wolkenburg (Granulitgebirge/Sa.) dieses Mineral. Es handelt sich um ein 13 mm langen und bis 3 mm starken über die Längsachse gestauchten Kristall. Farbe rötlich durchscheinend. Die Kristallflächen sind mit hellem Glimmer belegt. Es scheint sich aber nicht um den von dort bekannten Rubellit zu handeln, der sieht anders aus.
Viel Spaß, Jürjen
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Hier noch ein weiteres Bild dazu.
MfG Jürgen
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und gleich noch eins, hier sieht man den Kristall in seinem Querschnitt.
Jürgen
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hallo
überprüfe mal, ob es sich um andalusit handelt
mfgf uwe p.
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Hallo an alle,
Andalusit ist mir jetzt auch spontan eingefallen. Die Farbe, die Belegung mit Glimmer, der viereckige Querschnitt, das spricht alles dafür. Ich weiss natürlich nicht, ob es den dort gibt. Aber eigentlich kanns gar nix anderes sein!
Servus und Glück auf
Wolfi
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Hallo Uwe, Wolfi und alle anderen,
Andalusit ist leider von diesem Fundpunkt nicht bekannt und passt auch nicht zum Pegmatit, obwohl Kristallform und Farbe passen würden. Das gefundene Stück befand sich mitten im Pegmatitgang. Ich hab heute nochmal in Büchern nachgesehen, aus Wolkenburg ist z.B. Elbait (Turmalin) bekannt. Was haltet Ihr davon? Farbe u.a. rosa, Härte ca. 7-8, Kristallform würden passen! Elbait erhält seine Farbe vom Lithium. Der helle Glimmer auf den Kristallflächen könnte Lepidolith sein der aus Wolkenburg bekannt ist und ebenfalls Lithium enthält. Beides muß aber nicht unbedingt im Zusammenhang stehen. Was haltet Ihr davon??
Gruß Jürgen ;)
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Hallo Jürgen,
genau dieses Mineral kenne ich auch gut von Wolkenburg. Ich hatte es auch immer für stark in Lithiumglimmer umgewandelten Rubellit gehalten. Da ich es aber nicht für mitnahmenswert ansah und die roten Turmaline von dort ja wirklich etwas anders aussehen, habe ich heute kein Stück mehr davon in der Sammlung. Es kann sich aber auch um Andalusit handeln, der zwar von dort meines Wissens und wie Du ja auch sagst, nicht beschrieben ist.
So genau hat sich sicher dieses Mineral noch keiner angesehen. Möglich wäre es aber schon. Sonst käme nur noch in Frage: Lithionit (Glimmer), Amblygonit (?), Apatit.
Herzliche Grüße
Der Conny
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Hallo Conny,
Apatit und Amblygonit scheiden wegen ihrer geringen Härte leider aus. Das was ich gefunden habe hat Härte 7 bis 8 (nachweislich). Ich tippe weiter auf Elbait. Von der Erscheinungsform her kann es auch Andalusit sein aber meines wissens kommt der nicht im Pegmatit vor, viel zu sauer bei der Bildung. Andalusit ist ein typisches Mineral der Kontakt- bzw. Regionalmetamorphose vorzugsweise in Schiefern welches bei der Umwandlung von Tonmineralen entsteht, aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren ;) . Du scheinst ja schon öfter in Wolkenburg gewesen zu sein, auch dieses Jahr schon? Gibt es noch Fundmöglichkeiten? Ich will eigentlich dieses Jahr nochmal hin. Weist Du ob man über die Hängebrücke laufen kann oder hat die beim Hochwasser 2002 was abbekommen? und ist die Bahnlinie eigentlich noch aktiv? Als Dank für eine Antwort hier noch ein Rubellit in radialstrahliger Form, Bildausschnitt 12 x 12 mm, von meinem Besuch in Wolkenburg 2002.
Glückauf Jürgen 8)
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Hier noch ein Rubellit-Einzelkristall auf Quarz von Wolkenburg, allerdings habe ich den schon vor ca. 20 Jahtren.
Bin gespannt auf weitere Antworten ;D
Jürgen
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Hallo Jürgen,
wie Du richtig vermutest war Wolkenburg früher (bis 1988)
fast meine Lieblingsfundstelle. Relativ nah und auch noch ohne Auto in früheren Jahren gut zu erreichen (Bahn). Wir zelteten so um 1979 sogar mal im dahintergelegenen Steinbruch und 1978 oberhalb des Ganges im Wald! In den damaligen Zeiten wurde das Verwitterungsmaterial des Ganges in Eimern über die Gleise bis zum Bach an der Bahnbrücke getragen und per Sieb durchgewaschen. So waren fast immer kleine rosa Turmaline zu finden gewesen. Nur ganz selten war auch mal ein Größerer dabei. Mein Sammelkollege fand auch mal eine schöne Stufe mit Rubellit/Apatit im drusigen Pegmatit. Mein bester Fund war ein ca. 1,5 cm mal 0,5 cm großer Rubellit in einem Quarz xx eingewachsen. Weitere Stücke waren kleiner, aber als Mikro recht hübsch anzuschauen. Von den anderen Mineralien der Fundstelle habe ich Belege von Apatit, diverse rosa Glimmer (auch als XX), grüne Turmaline, auch war mal ein bläulicher Stumpf dabei. Rote Turmaline mit grünem Kern (leider nur die "Stümpfe") zählen auch noch zu den Raritäten von damals (alles vor 1986). Natürlich möchte ich den Schörl, Muskovit/ Biotitglimmer und Schriftgranit von der Fundstelle nicht vergessen. Den Schörl und den vermutl. Andalusit haben wir nicht als sammelswert betrachtet. Gute Kristalle sind aber wohl nicht gefunden wurden (Schörl). Zu erwähnen wären noch winzige Cyanit (Disten) Kristalle aus dem total verwachsenen Steinbruch hinter dem Gang. Wir hatten damals auch die ganze Umgebung nach möglichen weiteren Pegmatitgängen abgeklappert. Bis nach Thierbach (Epidot) sind wir gelaufen. Von Waldenburg über den Ullersberg etc., Amerika u.s.w. (s. meine Beiträge im Forum)
Wie sieht es heute aus:
-Die Hängebrücke ist wohl dem Hochwasser zum Opfer
gefallen (habe ich gehört).
- Der Bahnbetrieb wurde nach dem Hochwasser eingestellt
(Zerstörungen) Schade!
- Den letzten Turmalin habe ich vor 1990 gefunden, da ich
später auch nur immer noch kurz dort war (letztmalig 2000)
So das wären erst mal auf die Schnelle ein paar Informationen zu Wolkenburg etc.
Herzliche Grüße
Conny
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Andalusit kommt schon im Pegmatit vor. Ich füge mal ein Bild bei, welches eine Stufe aus dem Steinbruch am Elzing zeigt.
Man ist bei der Fundstelle, die ja so ziemlich mit der klassischen Fundstelle übereinstimmt, geneigt. Den Kristall als Rubellit anzusprechen. Meines Wissens kommt Rubellit aber immer mit klaren, glänzenden Flächen vor. Mit Glimmer besetzter Rubellit ist mir aus dem sächsischen Granulitgebrige nicht bekannt (will aber nichts besagen). Dafür sind größere Andalusitkristalle meist mit Glimmer besetzt, so das die Flächen oft typisch silbrig schimmern. Andalusit erreicht auch die Härte 7.
Ich tippe auf Andalusit. Transparenter Andalusit ist aber selten und somit ist die Stufen schon ein recht ordentlicher Fund - Glückwunsch.
Glück Auf
Uwe
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Hallo Ihr da draußen
nachdem ich nun das Foto von Uwe gesehen habe lasse ich mich nun überzeugen, daß es sich bei meinem Mineral wahrscheinlich doch um Andalusit handelt. Andalusit im Pegmatit, wieder was dazu gelernt, na wunderbar.
Gruß Jürgen
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Hallo Jürgen,
das mit dem Andalusit wäre für mich auch ein neues Mineral von dieser Fundstelle. Da sieht man mal, wie uninteressant doch damals solche Minerale waren. Es konzentrierte sich alles fast nur auf den Rubellit. Leider sind meine Digiaufnahmen nicht gut gelungen, so dass ich nachfolgend mal zwei Rubellitfunde gescannt habe.
Das erste der Rubellit mit den grünen Kernen auf pegm. Schriftgranit Größe 3 cm x2 cm (ca.).....
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... und ein paar Kristalle aus einer damaligen Waschaktion.
Der links abgebildete größere Kristall war aber damals schon eher die Ausnahme.
Herz. Grüße
Der Conny
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Hallo Conny,
ja das sind typische Rubellite aus Wolkenburg wie ich sie damals auch gefunden habe. An so einer Waschaktion war ich auch mal beteiligt, muß so 1979 gewesen sein. Ich glaube ich werd doch dieses Jahr noch mal vorbei schauen in Wolkenburg, wenn es die Zeit erlaubt.
Gruß Jürgen :)
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Servus Jungs,
kenne Wolkenburg wie erwähnt nur vom Hörensagen. Jedenfalls allen herzlichen Glückwunsch zu den fotografierten Rubelliten. Die sind ja echt stark!
Servus + Glück auf
Wolfi
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Hallo geomüller (Jürgen), u.a...
..ich habe nur das 1. Bild betrachtet und wusste sofort: kann nur ANDALUSIT sein!.. und was noch nicht gefunden wurde, kann immer noch gefunden werden..typisches Granulit/Pegmatit.-Mineral.. ;)..habe selbst ein ähnliches Stück..
Gruß Peter
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Hallo Peter und andere,
nun bin ich überzeugt das es Andalusit ist, mittlerweile habe ich in der Literatur auch bestätigt bekommen das er auch im Pegmatit vorkommen kann "Im Unterschied zu Sillimanit und Cyanit kann Andalusit auch in sauren, niedrig temperierten Restmagmen (was ja Pegmatit ist) gebildet werden." (Lehrbuch der Mineralogie, Rösler) Also wieder was gelernt. Aber wie Conny schon sagt hat damals jeder nur auf Rubellit geachtet und andere Mineralien sind untergegangen.
Gruß Jürgen
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..möglicherweise kommt von Deiner Fundstelle auch noch Staurolith vor (Kreuzstein)..??.. ;)..
Gruß Peter
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Hallo Peter,
Staurolith passt nun wirklich nicht zum Pegmatit und kommt definitiv nicht an der Fundstelle in Wolkenburg vor. Staurolith ist zwar aus dem Granulitgebirge Sachsen bekannt aber dann nur aus dem Glimmerschiefer der den Granulit wie eine Hülle umschließt. Und in den Glimmerschiefer bzw. Gneis gehört er auch von seinen Bildungsbedingungen her.
Glück Auf
Jürgen
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Hallo Peter,
das Granulitgebirge ist von einem Glimmerschiefermantel umgeben. Dort soll es auch mikroskopisch kleinen Staurolith geben. Ich habe mal Proben von Waldenburg untersucht. Negativ!
Hier aber noch ein paar andere Turmaline von Wolkenburg:
selten gab es auch mal Grüne in der "Seife" zu finden! Es war immer spannend, was wohl im nächsten Eimer voll Dreck enthalten war (1977/78).
Conny
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Im Sommer 1990 gab es dann noch einmalige Funde von Mohrenköpfen mit schwarz-blauen Endfächen in der Nähe von Wolkenburg bei Limbach-Oberfrohna. Leider konnte das Material dort nicht durchgewaschen werden, so dass nur wenige Einzelkristalle vom Feld aufgelesen werden konnten.
Nachfolgend meine Einzelkristalle vom Sommer 1990.
Herzl. Grüße und einen schönen 1. Advent
Der Conny
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Servus Conny,
die Mohrenköpfe sind ja klasse! Echt genial gut, gratuliere herzlichst!
Servus + Glück auf
Wolfi
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..ja danke für die Info an alle und auch sehr schöne Turmaline sind das.. :)
..auch einen schönen 1. Advent wünsch ich Euch! ;)
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Und einer der Morenköpfe noch mal etwas vergrößert (Größe ca. 8 mm). Es gibt an der ehemaligen Fundstelle aber definitiv keine Funde mehr. Es wurde zwar behauptet, dass weitere Turmalinpegmatite mit farbigen Elbaiten auch noch in der Umgebung des erloschenen Fundortes zu suchen seien. Ich habe aber in der Umgebung nur noch einzelne Schörlkristalle gefunden, aber niemals wieder einen Rubellit! Ca. 1km vom Fundort nach Westen zu entfernt hatte ich allerdings mal grünliche Apatitkristalle ? (klein) finden können.
(s. auch Elbait: LAPIS 1993/VII,VIII )
Der Conny
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Der Conny hat leider Recht. Die berühmte Fundstelle bei Limbach-Oberfrona ist heute aufgeforstet worden. Der Besitzer war aber bereits zu DDR-Zeiten nicht gerade sammlerfreundlich.
Ich habe aber mal gehört, das die Fundstelle auf dem besagten Feld eigenlich ein überackerter Feldweg ist, der mit dem Abraum beim Bau der Bahnlinie von der Fundstelle an der Bahnlinie aufgeschottert wurde.
Das bedeutet allerdings nicht, daß nicht irgendwo im sächsischen Granulitgebrige bei Bauarbeiten einmal eine neue Elbaitlinse angeschnitten wird.
Ich hoffe inständig, daß die Bürgerinitiative gegen den geplanten neuen Steinbruch am Windberg bei Mühla keinen Erfolg hat. Dort gehen nämlich Turmalingänge durch.
Glück-Auf
Uwe
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Hallo Uwe,
das mit dem überackerten Feldweg mit Schotter aus einem Bahnaufschluss war mir auch ganz neu. Welcher Aufschluss sollte das gewesen sein? Wolkenburg? Das Wolkenburg-material sieht aber doch anders aus. Laut Aussage des Besitzers hatten Sammler zum Teil metertiefe Löcher an der betreffenden Stelle gegraben und müssen offenbar den Pegmatit anstehend angetroffen haben!
Bis 1990 war offenbar die Stelle nur wenigen einheimischen Sammlern bekannt und wurde auch geheim gehalten! Leider bin ich erst viel zu spät den in Vollstädt "Einh. Minerale 1. Aufl." zu findenden spärlichen Hinweisen über die Fundstelle nachgegangen. Dort fanden sich schon Hinweise auf farbige Turmaline von NESTLER, der in der Nähe wohnte (Bräunsdorf)
beschrieben. Als auf Börsen das Material dann auftauchte, haben wir zielgerichtet die Fundstelle mitten auf dem damals noch Feld gesucht.
Conny
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Das mit dem Wegschotter habe ich auch erst von Sammlern gehört. Es soll das Material gewesen sein, welches bei der Anlage der Eisenbahnlinie an der bekannten Fundstelle (Vollsädt) angefallen ist. Aber wie gesagt, es kann auch ein Gerücht sein.
Natürlich gehen einige Sammler auch mal ordentlich in die Tiefe, wenn es irgendwo Lesefunde gibt. Es ist aber bei den erwähnten Schurflöchern offensichtlich nichts gefunden worden, sonst hätte sich das unter den lokalen Sammlern herumgesprochen. Auch auf den Börsen ist bisher meines Wissens nichts aufgetaucht.
Den Hund des Besitzers kenne ich auch. Wir ware damals aber in der Überzahl und deshalb war der Besitzer realtiv zivilisiert. Das war aber noch zu DDR-Zeiten.
Mein Belegstück von dieser Fundstelle ist ein Lesefund. Siehe Anlage.
Gruß und Glück-Auf
Uwe
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Hallo Jürgen!
ich war vorgestern in Wolkenburg am Pegmatitgang und hab genau das gleiche Material (wie Dein 1. Bild)
finden können.
Jedoch bin ich mir sicher dass es sich dabei doch um Turmalin handelt.
Habe nämlich einige Kristalle herausgelöst und manche sind im Durchlicht tatsächlich unterschiedlich farbig! :D
ich setz mich jetz mal ans Mikro und versuch ein paar Bilder zu machen.
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Hallo Tobias,
schau mal hier nach www.mineralienatlas.de/yabbse/index.php?board=9;action=display;threadid=665 wenn Du es nicht schon getan hast, ich war nämlich vor kurzem auch wieder mal dort. Andalusit habe ich auch wieder gefunden, aber nicht mitgenommen. Wenn man den Andalusit gegens Licht hält ist er blass rot durchscheinend. Typisch für Andalusit ist, daß er immer mit hellem Glimmer belegt ist. Der Rubellit von Wolkenburg hat immer stark glänzende Kristallflächen.
bin auf Deine Bilder sehr gespannt. ;)
Gruß Jürgen
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klar hab ich Deinen Beitrag gelesen, hat mich ja dazu bewegt vorbeizuschauen um zumindest etwas Schörl zu bergen!
hier ein Stüfchen mit Kristallen
kommt Deinem schon sehr nahe oder?
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hier ein typ. Kristall mit schiefem Parallelogramm im Querschnitt
und deutlicher Farbgebung:
farblos,
rosa,
grün
:) :D ;D
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hier nochmal derselbe Kristall und ein weiterer - grüner -
(siehe das Spiegelbild unter den Kristallen)
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Hallo Tobias,
ja die kommen meinen sehr nahe und sind eindeutig Andalusit.
Hast Du das Stück in den Brocken die unten neben den Gleisen liegen gefunden? Dort habe ich nämlich das detzte mal auch den Andalusit gesehen.
Jürgen
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exakt darin!
man bemerke aber dass die Farbe der beiden Kristalle (auf der stufe) zwischen rot und dunkel-grünlich schwankt!
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Hallo Tobias,
ja wie gesagt die Brocken hab ich auch gesehen. Übrigens das schiefe Parallelogramm des Kristallquerschnittes ist typisch für Andalusit. Ich glaube Rubellit ist dort schon seit Jahren nicht mehr gefunden worden, jedenfalls ist mir davon nichts bekannt, auch auf Tauschtagen ist nichts mehr aufgetaucht.
Jürgen
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Ich hab meinen Andalusit von Wolkenburg gerade noch mal gegen starkes Licht angesehen, der hat auch grüne Pratien.
Wenn man in Wolkenburg noch Rubellit finden will müßte man das alte herunter gerieselte Hangschuttmaterial freilegen und noch mal durchwaschen, vielleich hat na da noch mal Glück.
Jürgen
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aber zumindest hierbei handelt es sich um Rubellit
da bin ich mir absolut sicher.
sieht genauso aus wie "Rubellit.jpg" auf Seite 1.
(zartrosa bis 3mm typisch büschelig auf Feldspat)
ich bekomm leider kein besseres Bild hin.
das Stück hab ich nach 3 Minuten Suche gefunden.
Das Stück lag aber nicht direkt an der Fundstelle,
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Hallo Tobial, das scheint wirklich Rubellit zu sein :o, Glückwunsch ;D, ein schönes Belegstück. Versuch mal das Stück einzuscannen mit der größten Vergrößerung, hab ich mit Rubellit.jpg auch so gemacht. Hast Du noch mehr gefunden?
Jürgen
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danach bin ich dann auf den erwähnten Brocken gestoßen und hab den bearbeitet.
also nich weiter im Dreck gesucht.
ich will baldmöglich wieder hin und vielleicht auch mal was auswaschen.
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Hallo Tobias,
das muß Andalusit sein. Wie Jürgen schon sagte, findet man schon seit Jahren keinen Rubellit mehr so an der Oberfläche herumliegen. Auch eine scheinbare Zweifarbigkeit muß nicht für Turmalin sprechen. Die Kristallflächen sind mir auch nicht glatt, glänzend genug- absolut untytisch für den dort vorkommenden Turmalin.
Der Conny
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Hallo Conny,
glaub ich inzwischen auch (nach Studium vom Atlas der krtistallformen.)
das Die kristalle nicht den histor. Funden entsprechen war mir klar, aber es kann ja immer mal was neues geben.
aber ist doch auch mal was: farbiger Andalusit von Wolkenburg.
und noch nicht mal in der literatur aufgeführt...
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Das andere-ich sehe gerade die neuen Beiträge- scheint tatsächlich Rubellit zu sein. Glückwunsch- denn seit Jahren wieder mal ein Fund. Der Quarz sollte typisch "rauh und fettglänzend" sein (und natürlich Feldspat) auf dem der Rubellit vorkommt. So ähnliche Stücke konnte man früher hin und wieder finden (aber auch insgesamt selten). Hat vielleicht einer mal vergessen mitzunehmen.
Conny
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Hallo Leute!
mich würde mal interessiern:
Wie habt ihr dort früher gewaschen?
mit Sieben (wenn ja welche Maschenweite)
würd mich freuen wenn Ihr mir Tips gebt.
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Hallo Tobias,
also mit der Beschaffung von Material, auch von guten Sieben, war das in der DDR so eine Sache, das Einzige was es in der DDR ausreichend gab war der Mangel an allem ;D ;D. Also wurde improvisiert. Die meisten haben damals Fliegengase genommen. Die hatte eine Maschenweite von etwa 1 mm. Die wurde so genommen wie sie war oder auf einem Holzrahmen aufgezogen. Ich hab mir vor kurzem ein Sieb gebaut aus Messinggase mit einer Maschenweite von 2 mm. Größer sollten die Maschen aber nicht sein.
Jürgen
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Danke, Jürgen.
ich hab genug verschiedene Messingsiebe, werde 1mm nehmen.
Werd am Samstag in Wolkenburg nochmal (waschn) kloppen.
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Hallo Tobias,
na dann viel Erfolg beim Waschen. Ich hatte damals ein sogenanntes "Mehlsieb" mit recht kleinen Löchern verwendet. Das ging recht gut. Du kannst ja auch mal versuchen das Material von der anderen Seite der Bahngleise-direkt schräg gegenüber dem Gang -zu waschen. Auch aus dem Hang vor dem Pegmatitgang (in Richtung Bach) hatten wir damals die Erde genommen. Oberhalb des Ganges war auch früher kaum etwas zu finden gewesen. Ich bin schon gespannt auf Deine Ergebnisse. Wenn ich morgen fahren könnte, würde ich dorthin kommen. Es geht aber leider nicht.
Der Conny
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Conny, ich werd sehen was sich machen lässt.
aber schräg gegenüber vom Gang ist mir auch das letzte mal nur Brombeergestrüpp aufgefallen-ich versuchs aber mal.
;)
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Zur Identität des "Rubellits" von Wolkenbruch siehe auch
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,8998.0.html
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Ein Altfund von 1991:
Mohrenkopfrubellite auf Quarz und Lepidolith
Kristallgröße ca. 2 cm
Der Conny
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Gibt es denn nun neue Erkenntnisse über die identität des Rubellites ???
wäre ja mal Intressant