Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto => Thema gestartet von: Stänlsucher am 25 Jan 13, 09:42
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Glück Auf,
Versuch!!!! Bitte um Meinungen!Mit den Reflexen von den Hämatit,komme ich überhaupt nicht klar!Somit habe ich versucht nur den Pikropharmakolit auf das Bild zu zaubern ???
2.Bild ist die Gesamtansicht von der mini Druse!
Glück Auf
Lutz
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eventuell doch besser nach "Fototechnik" verschieben ? ? ?
Ja, das wäre nett !
Ich finde es allgemein sinnvoll, für ein spezifisches Thema auch einen eigenen thread mit einem themenbezogenen Titel zu eröffnen.
Hängt man die Sache einfach nur an einen alten Titel an, geht das Thema entweder leicht wieder unter oder sprengt den vorigen thread.
Wie wär's in der Rubrik "Fototechnik" mit einem Titel, der auch gleich neugierig macht, z.B. : " schwer fotografierbare Mineralien "
Auch wenn ich im Umgang mit Photoshop nicht mehr ganz unbedarft bin, ist es mir nicht gelungen, aus den beiden Vorlagen
brauchbare Fotos zu machen. Die EXIF-Daten gaben zu wenig Infos her. Ich wäre zumindest bei ISO 100 geblieben.
Ich hätte außerdem hier das RAW-Format gewählt, weil es hier deutlich mehr Spielraum zur Nachbearbeitung gelassen hätte.
Ich vermute aber in erster Linie ein Beleuchtungsproblem.
@Lutz. Beschreib doch bitte mal genau den Aufbau mit Lichtquellen und Kameraeinstellungen.
Ich bin sicher, daß dann noch ein paar neue Ideen kommen.
Hier noch mal die beiden vorgestellten Bilder mit ihren auffälligen Histogrammen.
Norbert
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Hallo,
hier mal ein Pentagonit von der bekannten Fundstelle in Indien.
Durchmesse des Kristallbüschels 1cm. Irgend wie bin ich aber damit nicht zufrieden.
Futzi
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Grauer Stilbit statt weiß. ??? Eine Lösung heißt Tonwertkorrektur (https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,27150.msg211104).
Norbert
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Die Poonastufen sind gern so unschön verfärbt.
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Hallo,
ich würds mit einem anderen Bildausschnitt versuchen, also die Kristallgruppe besser freistellen.
Gruß Daniel
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So hier noch ein Versuch, leider habe ich das Gefühl das ich die Schärfe nicht hinbekomme.
Würde ich mit einem Balgenauszugsgerät näher kommen???
Gruß Futzi
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Hallo,
Es ging in erster Linie um den grauen Stilbit, weniger um den Pentagonit.
Diese Stufen sind nicht einfach zu fotografieren. Bin mal über das gleiche Problem gestolpert.
Man sieht den Grauschleier auf vielen Bildern.
Es ist nicht viel Aufwand, sich mal das Histogramm anzusehen.
Übrigens trägt ein schwarzer Hintergrund auch zu dem Grauton der Begleitminerale bei.
Es geht auch anders.
http://www.mindat.org/photo-503363.html
Norbert
P.S.: Eigentlich sollte dieser thread den Bildern vorbehalten sein und weniger den Kommentaren.
Vielleicht kann ein Moderator die-Pentagonit-Geschichte verschieben nach z.B. schwer fotografierbare Mineralien (https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,31746.0.html) oder Schwarzer oder weißer Hintergrund (https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,34012.0.html)
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Hallo,
wiedergefunden! Liebe Admins, eine kleine Info über das Verschieben wäre hilfreich.
Also der graue Untergrund ist leider auch in Realität so grau, da scheint das Untergestein durch. Leider bin ich da nicht versiert genug das
für das Bild zu korrigieren.
Aber ich brauche noch einen Tipp, ob ich mit einem Balgengerät das Detail noch größer fotografieren kann.
Ich kann das nur mit der Kamera, leider nicht mit einem Binokular.
Futzi
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...Aber ich brauche noch einen Tipp, ob ich mit einem Balgengerät das Detail noch größer fotografieren kann.
Ich kann das nur mit der Kamera, leider nicht mit einem Binokular...
Hallo,
größer nicht, aber schärfer ;) Indem du ne Bilderserie mit zu-, oder abnehmender Entfernung, so dass du etwa für jede Schärfenebene ein Bild hast schießt und sie dann zusammenrechnen läßt.
Gruß
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Habe ich ja gemacht mit CombineZP.
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Ich denke die Tiefenschäfe ist hier nicht das Problem. Ich nehme an, die Kamera hat ein Problem mit zu viel Helligkeit und dem damit verbundenen flauen Kontrast. Ich würde es mal mit Blende 8 und einer kürzeren Zeit als die Automatik vorschlägt versuchen. Dann wird das Bild zwar dunkel, aber das sollte man mit GIMP korrigieren können.
Uwe
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Mal ins Forum gefragt:
hat jemand ein gutes Konzept um Mikros mit reflektierenden Kristallen abzulichten?
Das Problem ist, dass beim Stacking immer unschöne Bereiche erhält, egal ob man das Objekt oder die Kamera bewegt.
Difuses Licht bringt ebenso wenig, da man ja ausreichend Helligkeit benötigt, damit die Aufnahmen überhaupt was werden.
Im Anhang sind zwei Bilder:
Auf dem ersten geht es mir um den angebrochenen Kupferkies. Wie schon gesagt stören mich diese fiesen, ineinander gerechneten
Reflexionen. Bei anderen Mikros ist das noch schlimmer, dass einem beim Betrachten fast schlecht wird ;D
Das zweite (Pyromorphit) ist als Vergleich gedacht, da Beleuchtung, Bildbreite und Objektiv gleich sind. Wäre toll, wenn man das erste Stüfchen auch so hinbekommen könnte.
Bin Euch für alle Vorschläge dankbar!
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Hallo,
das Foto mit dem Chalkopyrit sieht überbelichtet aus, damit werden solche Reflexionen noch verstärkt. Versuch es mal mit leicht unterbelichteten Einzelaufnahmen, Wenn der Stack fertig gerechnet ist kann man ja immer noch nachträglich aufhellen. Aufhellen geht immer, nachträglich dunkler machen geht nie.
Günter
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das Foto mit dem Chalkopyrit sieht überbelichtet aus, damit werden solche Reflexionen noch verstärkt. Versuch es mal mit leicht unterbelichteten Einzelaufnahmen, Wenn der Stack fertig gerechnet ist kann man ja immer noch nachträglich aufhellen. Aufhellen geht immer, nachträglich dunkler machen geht nie.
Diese Empfehlung ist erstmal gut, allerdings trifft die letzte Bemerkung über nachträgliches Abdunkeln nur zu, wenn man jpg aufnimmt.
Mehr Spielraum beim Aufhellen und Abdunkeln hat man im RAW-Format. Man kann über Adobe Bridge ganze Bildserien in Camera Raw öffnen und dort dann gleichzeitig bearbeiten, die Endergebnisse als neue jpg's speichern und diese dann mit der jeweiligen software stacken.
Mit dem Histogramm und Tonwertkorrektur kann man danach am zusammengesetzten stack immer noch rumspielen.
@Lithos: Wie machst Du Deine stacking-Serien genau? Kann man die Kamera über den PC steuern?
Welche software verwendest Du?
Ich bin mittlerweile von CombineZP auf Zerene Stacker umgestiegen. Dazu hatte Harald S. gute Tips im thread
Artefakte bei der Bildverarbeitung und Schwingungsdämpfung - Theorie und Praxis (https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,32202.msg247938.html) gegeben: Die Bilder nach 2 Algorithmen berechnen, anschließend in Photoshop
übereineinderlegen und die Vorteile der beiden Methoden Dmap und Pmax über Masken vereinen.
Du findest darin auch Tips, verschiedene Combine-Algorithmen über Masken miteinander zu kombinieren.
Das ist jetzt nur grob beschrieben.
Ich müsste hier zu viele Zitate einbauen, deshalb empfehle ich, den thread mal in Ruhe zu lesen ! Lohnt sich !
Gruß
Norbert
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@Embarak
Die Aufnahmen mache ich mit meiner Canon Eos 450d . Mit Balgengerät und verschiedenen Lupenobjektiven.
Die beiden Aufnahmen sind allerdings mit einem 4x Mikroskopobjektiv entstanden, da es meiner Meinung nach in diesem Vergrößerungsbereich in Sachen Schärfe und Farbtreue den älteren Lupenobjektiven überlegen ist.
Die Höhenverstellung geschieht mit einem Mikroskop-Hubtisch, mit 0,005 mm als kleinsten möglichen Schritt.
Bei den Aufnahmen waren allerdings 0,01 mm ausreichend.
Die Kamera wird mit der Canon Software "Eos Utility" gesteuert. Damit lassen sich alle Parameter einstellen und der Auslöser per Mausklich bedienen.
Habe die vorletzte PS Version. Muss mich noch reinfuchsen wie ich dan RAW-Dateien Stapelweise entwickle.
Da ich sowieso nie in den Profifoto Olymp aufsteigen werde, wollte ich nur nach ein paar Tips zur Belichtung fragen. Anderen, die bereits länger fotografieren, müsste das Problem ja bekannt sein und vielleicht hat jemand gute Lösungsansäzte.
Im Anhang ist ein weiteres Bild, welches das Problem besser verdeutlicht. BB ist 6mm. Als Objektiv habe ich das Canon "EF 60mm f 2.8 macro usm" am Balgegerät verwendet. Trotz der 0,020 mm Schritte der Aufnahmen ist das Ergebnis nach dem stacken schrecklich.
Andere Belichtungszeiten und Algorythmen hatten keine wirkliche Verbesserung zur Folge.
Beste Grüße
Lithos
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Hätte nicht gedacht, dass das Canon 60mm so schlecht ist. Ich sehe da ein rigoroses Problem mit chromatischer Aberration - die Farbsäume um die überstrahlten Stellen. Sowas kenne ich nur von Stereomikroskopen (auch von den teuren). Mit der Schrittweite hat das nichts zu tun. Ein D-Map Algorithmus müsste aber trotzdem ein besseres Ergebnis bringen.
Übrigens hast du weiter oben geschrieben, dass diffuses Licht nichts bringt u.a. auch weil die Lichtausbeute zu gering ist. Leider hilft dir nur genau dieses - das Licht gehört besser gestreut. Musst halt dann länger belichten und auch den Kamera-internen Kontrast senken.
RAW-Dateien kann man nicht stacken. Du musst die Bilder zuerst entwickeln (geht für viele Bilder einfach mittels Stapelverarbeitung) und da kannst du aus einer RAW-Datei wesentlich mehr herausholen. Bei hoffnungslos überbelichteten Stellen (RGB readout - 3x 255) nützt dir auch eine RAW-Datei herzlich wenig.
lg
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Hätte nicht gedacht, dass das Canon 60mm so schlecht ist. Ich sehe da ein rigoroses Problem mit chromatischer Aberration - die Farbsäume um die überstrahlten Stellen....
Das EF-S 60 makro ist schon sehr gut - jedenfalls meins ! ;D .
Das Problem muss woanders liegen. Habe aber im Moment auch keine Erklärung für die Artefakte.
RAW-Dateien kann man nicht stacken. Du musst die Bilder zuerst mittels Stapelverarbeitung entwickeln
Das hatte ich oben auch so geschrieben.
...Habe die vorletzte PS Version. Muss mich noch reinfuchsen wie ich dann RAW-Dateien Stapelweise entwickle.
Das ist gut beschrieben in den Videos 1.2/1.3/1.6 aus einem kommerziellen Videotutorial (https://www.video2brain.com/de/videotraining/photoshop-praxis-fuer-fotografen-camera-raw).
@Lithos: Du hast gleich eine PM dazu. ;D
Wieviel Aufnahmen hatte der stack eigentlich ?
Norbert
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@ Emabarak & Harald
Vielen Dank schonmal für die Tips.
Da ich CombineZP verwende, ist es sowieso nicht möglich RAW zu verarbeiten. Es ging nur darum eine komplette Bildfolge in PS zeitsparend zu optimieren. Embarak hat mir da schon geholfen.
Das Hauptanliegen ist die Beleuchtung. Was verwendet Ihr als Diffusor bei Mikroaufnahmen? Hatte bei anderen Posts Basteleien mit Löschpapier und ähnliches gesehen.
Das EF-60 Makro ist auch gut. Bei BB bis 2cm liefert es teilweise super Ergebnisse. Zudem ist es sehr lichtstark. Auch einige Aufnahmen mit dem Balgengerät können sich sehen lassen (wie der Millerit im Anhang). Bei 6 mm BB ist dann halt aber schluss.
Wenn ich etwas mehr Zeit finde, werde ich die Tips umzusetzten zu versuchen. Und dann die gleichen Stüfchen nochmals ablichten und natürlich posten.