Mineralienatlas - Fossilienatlas
Gesteine / Rocks / Rocas => Geschiebe / Glacial erratic => Thema gestartet von: rene008 am 13 Feb 13, 21:43
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Hallo,
die ersten 2 Bilder zeigen wohl eine Druse
Der letzte Stein zeigt was? Sehen aus wie Kristalle?
Der andere einen Stein mit grünen Einschlüssen in einer grauen Masse.
René
edit Moderator: zu kleine Bilder entfernt, unten kommen sie nochmal größer.
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Moin,
das selbe nochmal in Grün ;D ,es sind unbedingt größere Bilder notwendig.
Bitte die maximale Bildergröße ausnützen. Danke.
Siehe: http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Hilfe%20und%20Information/BilderUploadHilfeForum
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Ich hoffe mal ist groß genug :-)
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Hier das Bild vom Stein...
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Auch Druse nur das was ohne Stein über bleibt?
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Hallo,
das ist eine Quarzdruse.
Den anderen Fund kann ich leider nicht zuordnen.
Gruss Sebastian
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Hallo Rene,
hilfreich bei der Bestimmung sind außer guten und ausreichend großen Bildern natürlich auch zusätzliche Informationen zum Gestein. Um das Gestein, das nicht die Quarzdruse enthält, überhaupt nur anhand der Bilder zu bestimmen, bitte ich dich um Detailaufnahmen. Außerdem kannst du ja einmal versuchen, weitere Überlegungen anzustellen: Welche Minerale kannst du unter Umständen feststellen - enthält das Gestein z.B. Kalkspat (Säuretest) usw.?
Viele Grüße
Sprotte (Nordwestmecklenburg)
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Zum Gestein kann ich dir nicht wirklich viel sagen, es lässt sich polieren ist aber teilweise sehr brüchig.
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Das erste Bild jetzt hier ist eine Stelle oben auf dem Stein zwischen den grünen Stellen, sieht aus wie Granit?
Was kann ich alles mit Säure testen?
Danke
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Hallo,
der Stein mit dem grünen Einschluss ist ein Porphyr. Das grüne Mineral könnte dann evtl. Augit sein.
Bei dem anderen Stein (Bild 3617) empfiehlt sich ein Säure- und Härtetest.
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Nach den Aufnahmen denke ich eher nicht, dass das Gestein mit den grünen und roten Einschlüssen ein magmatisches Gestein ist (wie Porphyr im weitesten Sinne). Ich vermute eher ein Gestein metamorphen Ursprungs (Granat wäre dann unter Umständen möglich).
Viele Grüße
Sprotte
PS: Rene: Der Säuretest z.B. mit Essigsäure (oder verdünnter Salzsäure) gibt - wie schon gesagt - Ausschluss darüber, ob das Gestein höchstwahrscheinlich Kalzit enthält (Aufschäumen bzw. Bläschenbildung) oder nicht. Für eine halbwegs fundierte Gesteinsbestimmung (d.h. zur Bestimmung der einzelnen Minerale) ist auch die Abschätzung der Härte der makroskopisch erkennbaren Minerale nach der Mohs'schen Härteskala notwendig (siehe z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4rte) - dafür braucht man keinerlei aufwendige Labortechnik.