Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Rose am 26 Feb 13, 09:34
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Hallo Leute,
Mineralien und Fossilien haben mich schon immer interessiert, dieses Interesse habe ich wohl an meinem Sohn jetzt 12 Ja. Weiter gegeben. Ich habe absolut keine Ahnung davon, finde ich einfach nur schön, mein Sohn kauft ständig kleine Steinchen und möchte auch selber welche finden, hebt alles auf ob's Mineralien sind??? Würde gerne mit ihm (vielleicht kommt mein Mann auch mit) mal im Raum Maria Laach und Umgebung nach Mineralien/ Fossilien suchen, aber wie, worauf muss man achten, kann mir jemand helfen bzw. Tipps geben?
LG Anne
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Der Sohn macht es schon richtig: " ... hebt alles auf ..." Damit hat er gezeigt, daß er ein Sammlergen besitzt. Dazu Ihm zum Geburtstag mal ein einfaches Mineralienbuch mit Bestimmungsteil schenken. Ansonsten Augen auf in der Natur - aufgelassene Steinbrüche, alte Bergbauhalden, Lesesteinhaufen an Feldrändern und natürlich entsprechende Urlaubsziele - so haben die meisten von uns auch mal angefangen.
Uwe
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Hallo,
Maria Laach ist für kleine Glitzer-Steine ein Paradies!
Mfg
Frank
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Danke schon mal, nur ich sehe das Problem darin, dass das Schöne was so ein Mineral an sich hat, in einer Unscheinbaren Hülle liegt, oder bin ich auf einem Irrweg, wie erkenne ich wo vielleicht etwas drin ist?
Anne
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Hallo,
ein Experte sagte mal: "Wenn der Stein bein dritten Schlag nicht zerbricht, ist er taub." Das glatt für die Gruben um Mendig...
LG
Frank
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Danke nochmals, werde das demnächst ausprobieren, also wenn ich es richtig verstehe, heißt Taub, uninterresant!
Anne
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Hallo,
"taub" heißt im Bergbau ursprünglich, dass das Gestein für den eigentlichen Erzabbauprozess keine oder nur behindernde Bedeutung hat.
Bei privaten Sammlern legt wohl jeder für sich fest, was für ihn taub ist und was nicht. Ich nehme mir auf Exkursionen auch von jedem Aufschluss Gesteine mit, die die meisten Sammler wohl als taub und nutzlos bezeichnen würden.
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Naja, ich denke, dass wir es einfach mal probiere werden, jetzt nur noch auf wärmeres Wetter warten.
LG Anne
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Hallo Anne
Was im Raum Maria Laach und Umgebung zu finden ist, habe ich keine Ahnung. Aber generell sollte der Einstieg ins Mineralien Sammeln mit etwas Literatur (vgl. 1. Antwort) und unter kundiger Führung erfolgen. Viele Mineralienvereine, Steinzirkel und andere bieten Exkursionen an. Es ist für die Freude und das Interesse deines Sohns sicher jetzt an der Zeit, sich diesbezüglich umzusehen und Anschluss zu suchen. Damit ist das übrige geschriebene hier nicht in Frage gestellt, das eine Tun und das Andere nicht lassen.
Gruss
Christian
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Danke für die ehrliche Antwort, Bücher haben wir auch schon, doch da steht nicht drin wie man beim Sammeln vor gehen muss bzw. Auf was man achten muss, dort sind die verschiedensten Mineralien erklärt. Habe schon gedacht beim Südkamp - Exkursionen anzurufen, und etwas zu buchen, hatte nur die Idee, vielleicht mir das Geld dafür sparen zu können, doch ich glaube jetzt, auf eigener Faust loszugehen, werden wir zu schnell die Lust verlieren.
LG Anne
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Hallo Anne
Die richtige Literatur zu finden ist auch nicht immer einfach. Für das Alpine suchen gibt es einen kleinen einfachen Führer "Mineralien Sammels auf der Website des SVSMF www.svsmf.ch (http://www.svsmf.ch), aber der hilft in Deutschland kaum weiter. Vielleicht meldet sich hier bitte jemand, der sich in der deutschen Vereinsstruktur auskennt und dir einen Hinweis gibt, wo du dich melden kannst. Dort kann dir dann sicher auch jemand über geeignete Literatur Auskunft gegeben.
Gruss
Christian
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Hallo,
es gibt hier ein Lexikon (blauen Bücher oben rechts). Dort steht unter Mendig z.B.:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Rheinland-Pfalz/Mayen-Koblenz-Kreis/Laacher%20See/Mendig
Ich weiss nicht wie es derzeit aussieht, da es schon Unfälle gab.
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,9084.msg92256.html#msg92256
Einige Zeit wurde das Sammeln geduldet, es sind keine spektakulären Kristalle - aber schön sind die schon :-)
LG
Frank
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schon mal danke werde mich Morgen weiter mit dem Thema befassen.
LG Anne
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Hallo, habe mal nach Exkursionen nachgefragt, die nächsten finden erst wieder im Juli statt, glaube nicht dass ich solange warten möchte, habe mir auch mal die empfohlenen Links angesehen sehr interessant, also sobald das Wetter es zulässt werde ich einfach mal suchen gehen und später dann vielleicht eine mit machen. Nun habe ich doch noch eine Frage, wenn ich in einen Steinbruch gehe, woran sehe ich ob ich dort suchen darf, will keinen Ärger, oder wo hole ich mir dann die Erlaubnisse, kostet das Geld, brauche ich wirklich einen Helm, reicht dann auch ein Fahrradhelm, sieht doch recht albern aus, ich weiß das Sicherheit nicht albern ist.
LG Anne
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Hallo,
absolut verständlich, dass man nicht bis Juli warten möchte. Daher meine ich, dass es Sinn macht, in der Umgebung des Wohnortes nach Mineralien-Sammler-Vereinen mit aktiven Mitgliedern Ausschau zu halten. Dort gibt es immer Leute, die die Verhältnisse im Umland und die aktuellen Bestimmungen und Fundmöglichkeiten kennen. Vielleicht nimmt Euch so jemand dann noch an die Hand und macht Euch mit Erkennung und Interpretation der Anzeichen im Fundgebiet und besonnenem, zielführendem Einsatz von Gerätschaften vertraut - nur so lernt man es wirklich. Gute Bücher können natürlich trotzdem grundlegende Kenntnisse in Mineralogie und ggf. Ideen, welches Fundgebiet man aufsuchen möchte, vermitteln.
Viel Freude und Erfolg beim Suchen!
Robert
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Habe schon mal gegooled, doch bin ich jedesmal hier beim Mineralienatlas gelandet bzw. Die Vereine waren zu weit weg, weiß vielleicht jemand wo so ein Verein im Kreis Aw / Myk zu finden ist.
LG Anne
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Hallo,
ich denke, der Fragestellerin geht es um das Suchen und nicht um das Sammeln. Da helfen Hinweise auf Bücher kaum weiter, denn die behandeln schwerpunktmäßig den 2. Schritt (=Sammeln).
Kluftknacker
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Ja, so ist es, denn zum sammeln muss man ja erst einmal etwas finden, und zum finden muss man suchen, also wie schon gesagt, ich bin absolut Ahnungslos, und voll der Anfänger!
Anne
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Hallo,
wenn das Wetter wieder etwas sinnvoller ist, kann ich dich mal mitnehmen in die Eifel.
bis denn
Günter
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Hallo Anne,
habe den Thread mal gelesen und mich bei deiner Erklärung über die Leidenschaften Deines Sohnes selbst in meiner Kindheit wieder entdeckt. Das mit dem Sammeln ist das eine, das andere sind die Fundstelleninfos. Aber bis dahin ist es noch ein Stück Weg und keiner hat hier geschrieben, das eine genaue Fundstellenangabe zwar recht hilfreich ist, aber doch nicht viel nützt, wenn man nicht weiß was man suchen soll. Jetzt bin ich kein Alpin-Spezi, sondern eher im Mittelgebirge zu Hause (Thüringer Wald). Hatte damals das Glück in der Schule an einer AG Geologie eintreten zu können, und habe somit dadurch die ersten, auch praktische Erfahrungen gemacht. Jetzt weiß ich nicht, ob es so etwas bei euch gibt, ist ja jetzt auch eine andere Zeit als damals. Aber ich habe z.B. noch heute ein belangenlos aussehendes Stück Quarz in meiner Sammlung - eigentlich völlig wertlos - aber es erinnert mich an meine Anfänge und geht deshalb auch nicht raus! Was ich damit sagen will: es ist doch erst mal völlig egal ob ihr eine genau beschriebene und vielleicht noch viel besuchte Fundstelle besucht, oder ob ihr beim Spaziergang einfach mal auf herumliegende Gesteinsbrocken achtet. Die meisten bekannten Fundstellen sind schon so durchwühlt, dass spektakuläre Kristallfunde fast unmöglich sind. Das ist aber auch im Moment nicht weiter tragisch. Wenn ich richtig gelesen habe, habt ihr Beide(du und dein Mann) keine Ahnung von Mineralien - auch da entdecke ich meine Eltern wieder, als ich so alt war wie dein Sohn. Aber ihr habt schon ein Bestimmungsbuch. Das einfach mal auf Spaziergängen mit genommen und versuchen die Gesteine beim Spaziergang (nicht unbedingt die vom Schotterweg - du weist bestimmt, wie ich es meine) zu bestimmen. Das macht erstens Spaß, weils lustig ist - jeder hat da so seine eigene Meinung, und es übt ungemein. Alpin sagtest du, also grob gesagt Quarz, Glimmerschiefer und Kalk als Hauptgesteine. Auch da kann man beim Wandern an Geröllhalden schon mal suchen.
Das Betreten von Steinbrüchen ist glaube ich noch verfrüht. Erstens ist das meisten verboten, und selbst wenn man zur Betriebszeit kommt, mit Kindern sehr ungern gesehen. Das Zutrittsverbot steht meistens auch schon am Zugangstor dran. Das Mitführen eines Helmes, und ich meine da keinen Fahrradhelm - der hilft in der Regel nicht viel - und vor allem festes Schuhwerk, keine Turnschuhe, knöchelhohe Wanderschuhe dürften reichen. Und dann noch einige Überredungskunst und das Herz einen Steinbruchbesitzers läßt sich vielleicht erweichen, und wenn ihr großes Glück habt, zeigt er euch vielleicht den Bruch. Aber so einfach selber rein, davon würde ich abraten. Zu gefährlich!
Ich habe hier auch gelesen, ihr sollt nach einem Verein Ausschau halten - das muß nicht unbedingt sein. Ich bin auch in keinem Verein. Wenn dein Sohn das ernst meint mit dem Mineraliensuchen und bei der Sache bleibt, lernt er bei späteren eigenen Touren automatisch Sammler kennen und macht somit auch gemeinsame Touren. So wars bei mir auch. So lernt man Schritt für Schritt die eigenen Gegend kennen und durch das Internet kann man sich heute so schön informieren, was mal für Bergbau in der Gegend war, doch Vorsicht, nicht jeder Beitrag stimmt! Ich wünschte, ich hätte damals die Möglichkeiten gehabt wie heute.
Also einfach loslaufen und Augen auf beim Spaziergang, es sei denn ihr wollt wirklich explizit auf eine bekannte Fundstelle, nur dann besteht die Gefahr, das die Erwartungen bei weitem nicht getroffen werden und die Enttäuschung dann so groß ist, dass dein Sohn die Lust verlieren könnte. Aber das will hier bestimmt niemand.
Glück Auf - wie man bei uns sagt
Thilo
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Hallo Anne
ggf. hilft das ein wenig:
http://bertholdstein.jimdo.com/mineralien/anleitung-f%C3%BCr-j%C3%BCngere-sammler/
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Danke für die netten und hilfreichen Beiträge / Links. habe nochmals mir die Seine rausgesucht die mein Sohn hier in der Gegend und bei unserem letzten Urlaub in Österreich an der Limbergsperre gefunden hat, zudem holte ich mein altes Buch, der Kosmos Steinführer von 1974 und den Bestimmungsblock meines Sohnes, in der Natur unterwegs Mineralien und Gesteine entdecken und bestimmen. Habe versucht die Steine zu bestimmen, bin Gänzlich überfordert gewesen. Die Steine sind so wie er sie gefunden hat, also nicht aufgeschlagen oder sonst bearbeitet, jemand der sich dafür nicht Interessiert würde sagen, sind halt Steine, mein Buch ist sehr kompakt mit vielen Bilder und Erläuterungen wo ich selbst Schwierigkeiten hatte alles zu verstehen, der Block meines Sohnes ist zu einfach, Abbildungen wenige und die Steine werden im bearbeitetem Zustand gezeigt.Meine Frage, kann mir jemand Literatur empfehlen vielleicht auch welche die man gut beim Wandern mitführen kann,Mineralien die man rund um Mendig / Maria Laach finden kann vielleicht auch Mineralien die man in Österreich am Dachstein finden kann. dann noch eine Frage, müssen die Steine irgendwie aufgeschlagen oder bearbeitet werden, oder bleiben sie so wie man sie gefunden hat, dann würde ich mich nur Fragen wofür man Hammer und Meißel braucht, bitte lacht nicht zu sehr über meine Fragen, wie schon gesagt bin ich absoluter Anfänger der sich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen will, um das Interesse meines Sohnes zu fördern, wäre schön wenn er daraus ein Hobby machen könnte.
LG Anne
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Hallo Anne,
warum sollen wir über dich lachen? Jeder, der hier in diesem Thread antwortet sollte daran denken, dass er genauso auch einmal angefangen hat! Und da gibt es kein mildes Belächeln, sondern von mir eher viel Beifall und Hochachtung, dass du dich, um die Leidenschaft deines Sohnes willen in dieses zugegebenermaßen nicht ganz leichte Thema reinfuchsen willst. Und das auch noch ganz ohne eine Hilfe vor Ort. :)
Wie gesagt, ich bin kein Alpensammler und zu Fundstellenbüchern über Österreich kann ich auch nicht viel sagen. Weiß aber, dass es so etwas geben soll. Einfach mal bei EBay oder Google "Fundstellenbücher, oder -beschreibungen Österreich" eingeben und schauen was da kommt. Aber hier im Atlas gibt es ja genug Sammler von diesem Gebiet - also gleich Aufruf an Alle: wer solche Bücher hat, melden! ;) Danke!
Vielleicht aber mal einen kleinen Crash-Kurs in Puncto Sammeln von mir. Du hast geschrieben, dass du ein Gesteinsbestimmungsbuch hast. Darin sind, so glaube ich, keine Mineralien abgebildet, sondern nur Gesteine. Ist auch erst mal ok, da ihr ja zu Hause nur Gesteine zu haben scheint. Vielleicht mal was allgemeines zu Gestein: Gesteine sind große feste Massen (z.B. Gebirge), welche aus mehreren Mineralien zusammengesetzt sind. Und jetzt geht es schon los. Ein Gesteinsbestimmungsbuch ist kein Mineralienbestimmungsbuch. In deinem Buch sind nur die auf der Erde vorkommenden Gesteine zu finden. Nur ist das mit Sicherheit nicht leicht als Laie die auseinander zu halten. Beim Granit ist noch relativ einfach - Feldspat, Quarz, Glimmer - die vergess ich nimmer - alter Geologenspruch! Siehe auch die Pflastersteine - meist Granit. Glimmerschiefer, auch in den Alpen sehr häufig glänzt so silbrig schuppig und spaltet beim Zerschlagen in einzelne Schichten. Die anderen Gesteine sind schon schwer auseinander zu halten.
Aber vielleicht ein Tipp: mach doch mal mit dem Handy - Macroaufnahme ein paar Bilder und wir können dir sagen um welches Gestein es sich handelt. Und dann kannst du mit dem Buch schon mal etwas üben. Das könnt ihr doch zusammen machen. Nur als Vorschlag. ;)
Mit den Mineralien ist das was anderes. Die kommen in ganz bestimmten Kristallgefügen vor und sind dann das, was man so auf Börsen oder in Museen bestaunt, wegen ihrer Farbenpracht und dem Aussehen. Und die sind es auch, wenn ich dich richtig verstanden habe, welche ihr auf Fundstellen bei euch suchen wollt. Aber bis dahin ist es noch ein Stück Weg. Alles der Reihe nach.
Den Hammer und den Meißel braucht ihr, um große Gesteinsbrocken zu formatieren - sprich zerkleinern. Manchmal sind in großen Brocken kleinere Hohlräume - sprich Drusen, und in denen hatten die Mineralien manchmal die Möglichkeit sich frei zu entwickeln und Kristalle zu bilden. Die sind das, was wir z.B. sammeln - Kristalle, also ich. Und wenn ihr beim Spaziergang mal solche Brocken finden solltet, einfach mal aufschlagen. Eine gute Wanderkarte ist wichtig. Ich bevorzuge die alten topografischen Karten 1:25000 , die sind auch meistens heute noch genauer als die neuen. Aber eine neue Karte machts für den Anfang auch erst einmal. Eine Lupe ist auch wichtig. Da gibt es solche kleinen Klapplupen, die man so einklappen kann, Vergrößerung 6x oder 12x oder mehr - gibts auch bei EBay billiger als im Fachhandel, oder vielleicht hat hier ja jemand eine übrig und kann sie abgeben - also 2. Aufruf ----- Lupe - wer hat eine übrig?
Ich hoffe, ich habe erst einmal etwas weiter helfen können. Der Rest kommt Schritt für Schritt. No Panic - jeder von uns hat so angefangen!
Glück Auf
Thilo
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Hallo danke für die Beiträge, einwenig weiß ich jetzt den Unterschied zwischen Gestein und Mineralien, ein Gestein konnte ich mit Hilfe des letzten Schreiber bestimmen, es ist ein Glimmerschiefer, ich versuchte Bilder hochzuladen, hat leider nicht funktioniert, kam mit dem Komprimieren nicht zurecht,übrigens in Österreich machen wir nur Urlaub, unser Wohnort liegt in der Vordereifel.
LG Anne
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Der Dachstein ist nicht unbedingt bekannt für Mineralienfunde. Außer kleinen Calciten - und die auch nicht oft - ist mir nichts bekannt.
Ein Fundgebiet - besonders auch für Kinder geeignet - ist Donnersbachwald. In allen Bächen findet man Granate. Am bekanntesten ist der Bach, der neben dem Weg zur Mörsbachhütte herunterkommt. Etwa 10 min oberhalb des Parkplatzes in den Bach steigen und dann klopfen oder auch wenn man Lust hat aus dem Sand auswaschen.
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HALLO :)! In alten Steinbrüchen brechen im Winter auch öfters größere Stücke ab, die das Eis absprengt, manschmal lohnt es sich dieses neue Material (Abbrüche) zu durch suchen, und wenn es nur kleine Stufen mit Ouarzkristallen sind.
Hier gibt es auf der Startseite, rechts unten eine Liste stattfindender Mineralienbörsen, dort kann man auch Kontackte finden, sicher ist mal eine in deiner nähe. Googel mal bei Lapis da stehen auch für jeden Monat die
Börsen drin. Alles Gute u. Freude beim sammeln :)!! Klaus aus Sachsen
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Hallo,
die Vordereifel ist doch ein El Dorado!
An deiner Stelle würde ich das Angebot von Guefz sofort annehmen :-)
LG
Frank
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Hier ist das Maria Laach in der Eifel gemeint...
Günter
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Wieso die Kritik? Ist doch alles gesagt worden. Denkt doch mal nach, wie die meisten von uns angefangen haben. Erst mal alles aufheben und mitnehmen was einem so gefällt. Außerdem mit einem Hammer eifrig Steine zerschlagen. Auch dabei lernt man.
Wenn man in der Nähe der Eifel wohnt und im Urlaub nach Österreich fährt sind das ja schon die besten Voraussetzungen für einen angehenden Mineraliensammler. In Österreich sollte man aber schon die Zentralalpen wählen.
Uwe
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Günter hat das Angebot gemacht, die zwei mitzunehmen, wenn das Wetter wieder passt. Ich weis nicht wie es bei euch aussieht, aber bei mir in der Ecke dauert es noch mindestens 2 - 3 Wochen, bis man in niedrigeren Lagen wieder sammeln kann, in den Bergen teilweise noch Monate.
Maria Laach liegt wenn ich mich nicht irre direkt in der Eifel. Dazu gibt es im Atlas eine Menge Fundortbeschreibungen. Und Idar-Oberstein z. B. ist auch nicht so weit weg.
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Hallo Anne,
bevor ich groß aushole, lass mich nur kurz einen Kommentar zu einem Posting eines von mir sehr geschätzten Sammlerkollegen abgeben:
"Wenn man in der Nähe der Eifel wohnt und im Urlaub nach Österreich fährt sind das ja schon die besten Voraussetzungen für einen angehenden Mineraliensammler. In Österreich sollte man aber schon die Zentralalpen wählen."
Naja, ein 12jähriger mit einer ahnungslosen Mutter kommt wohl kaum in die Steinbrüche der Eifel. Und obertägige Fundtsellen sind auch dort rar geworden. In den Zentraalpne sieht das anders aus, da liegen die Bergkristalle nur so rum....echt, der Bub ist 12 Jahre alt und seine Mutter kann Kiesel von Grobkiesel kaum unterscheiden....
Und dann Sprüche wie (von anderen gekommen): "wir haben alle so angefangen..." ... vor 30 Jahren, als noch alles auf den Halden rumlag und sich keine Sau darum gestört hat. Dafür lernt man heutzutage eben die Förster und Jagdaufseher bestens kennen, vor allem Letztere sind wahre Freuden der Natur...
So Anne, Du ahnst sicher schon wo die Reise hingeht. Das ist mit dem Mineraliensammeln leider nicht so einfach wie es früher einmal war. Es hängt unheimlich viel davon ab, wie "zäh" dein Bursche ist und wie hart Du im Nehmen bist. Es ist nämlich heutzutage unheimlich schwer etwas Brauchbares zu finden. Und ich meine mit "brauchbar" nicht das was ich suche, sondern überhaupt etwas was kristallisiert ist und hübsch ausschaut.
Es gibt nach meiner Einschätzung zwei Punkte die darüber entscheiden, ob dein Sohnemann Mineralien als Hobby wählt oder nicht..ab ca. 14 kommt noch ein Langhaariger dazu.
1. kann man Mineralien finden
2. ist man bereit sich in die Thematik tief einzuarbeiten
Das klingt jetzt etwas barsch, aber es ist nun mal so: Wenn keine "Zuwächse" in der Sammlung kommen, erlahmt das Interesse. Und das Interesse muss wachsen, damit man bereit ist den Aufwand zu betreiben, der notwendig ist, um an schöne Mineralien zu kommen.
Fangen wir also mit dem "Finden" an. Fakt ist, ihr seid limitiert, er aufgrund seines Alters und Du aufgrund der Unerfahrenheit. Also bleiben Euch nur Fundstellen, die noch frei zugänglich sind. Diese sind aber in den letzten 30 Jahren recht intensiv abgesucht worden. Klar kann man immer was finden, aber es sind Zufälle der Besonderen Art oder Tiefbaumaßnahmen in den Halden.
Starte mal einen Versuch: Die Halden der Grube Friedrichssegen im gleichnamigen Ort nahe Lahnstein an der Ems (Ca. 20km von Koblenz) liegt direkt an der Strasse die in das Tal bei Friedrichssegen führt. Dort kann dein Spross ruhig in den Steinen rumwühlen und wird sicher das eine oder andere bunte Steinchen finden.
Als Ausrüstung: Ab zum nächsten Optiker und eine kleine Einschlaglupe kaufen. Nicht Plastik, sondern aus Metall mit echtem Glas. Die sind zwar etwas teurer (z.B. von Eschenbach), aber wer nichts sieht findet auch nichts. Und ab in den Baumarkt und einen Zimmermannshammer kaufen (das sind die, mit denen man Nägel herausziehen kann). Kostet kaum 10 Euro und ist anfänglich genug. Mit Meißeln kann der Bub noch nichts anfangen.
BITTE BITTE, kaufe ihm auch eine Schutzbrille, denn der angehende Bergmann hat noch keine Ahnung von herumfliegenden Splittern und ihrer Wirkung.
Wenn er sich dann nur mit Androhung einfacher körperlicher Gewalt von der Halde entfernen lässt, kann man den zweiten Schritt wagen.
Gehe mit ihm mal auf eine Mineralienbörse. Die Termine stehen unter www.lapis.de.
Dort seht ihr, wo die Mineraliengeigen wirklich hängen...und dummerweise was sie kosten. Das ist aber egal, denn bei solchen besuchen wächst oft der Wunsch soetwas auch mal zu besitzen. Und nimm etwas Geld mit. Hier gilt es am ANfang, das sich dein Knappe eine oder zwei kleinere Stüfchen aussuchen darf. Hör nicht auf das was die Händler sagen, denn was die sagen, bzw. was ich dazu sagen würde darf ich hier nicht schreiben...so wegen Beleidigung und so. Kauft Euch 1-2 Stücke, nicht größer als ein Ei aber mit schönen Kristallen drauf. Bunt ist nett, aber bunt und schöne Kristalle ist teuer. Achtet darauf, das die Kristalle unbeschädigt sind. Das ist wie am Auto: Ein Kratzer und der Wert ist dahin.
Und am Besitzinstinkt hängt nun mal das Hobby.
Nun wird es Zeit sich mit der Thematik tiefer zu befassen. Z.B. indem man sich regelmäßig unter www.mindat.org die neu geposteten Bilder anschaut. Dabei dann die Fundorte mal selber via dem angegeben Link aufsuchen und wenn irgendmöglich auch mal die Fundstellenfotos anschauen. Das ganze dient dazu einen Eindruck davon zu gewinnen, was mineralienmäßig auf der Welt los ist.
Und weil eben nichts über Kontakte geht, schaut auch mal bei www.vfmg.de vorbei. Vielleicht schaffen es die Schnarchnasen ja mal ihre Bezirksgruppen aufzulisten. Die VfMG (Verein für Freudne der Geologie und Mineralogie) hat soweit ich weis irgenwo in der Eifel auch eine Bezirksgruppe. Dahin mal zu den monatlichen Abenden fahren.
Jetzt kommt der schwierigere Teil. In den Vereinen ist das Durchschnittsalter oft jenseits der Pensionsgrenze, unser Hobby stirbt halt langsam aus. Aber sehr häufig sind einige Leute in den Gruppe richtig tolle Typen, die sich rührig um deinen Sohn kümmern werden. In Kombination mit diesen Leuten wird dein Sohn dann rasche Fortschritte machen.
Alternativ kannst Du ihn ja mal in eine Bibliothek führen und bei den Mineralienbüchern schmökern lassen. Die kann er ausleihen und weiter darin "arbeiten" Empfehlen kann ich: Werner Lieber: Der Mineraliensammler oder Alex Kipfler: Kleinmineralien oder Vollstädt: oops da weis ich den Titel nicht.
Bücher die Hochglanzfotos mit Supermineralien zeigen können zwei Wirkungen haben: "Echt, sowas finde ich doch nie! Ist wohl ein Hobby für Reiche" oder " Na wenn nicht 10 cm groß, dann eben 10mm, aber irgendwann bekomme ich sowas Schönes auch mal".
Fällt der letzter Ausruf, dann wird es Zeit sich mal einem anderen Thema zu widmen.
Micromounting
Viele der schönen Bilder zeigen Mineralbrocken..wir nennen das Stufen...mit großen perfekten Kristallen. Heute fast unerschwinglich und zu finden..vergiss es. Aber reduziert man die Größe mal um den Faktor 10 oder 100, kommt man auf Stüfchen, die wenige cm groß sind und Kristalle im mm-Bereich tragen. Soetwas ist grob gesagt ein Micromount. Der Begriff kommt daher, das man diese (und winzigere Stücke) in einem Plastikschächtelchen mit Kitt oder Kleber montiert (mounting) um sie vor Staub zu schützen und damit nichts abbrechen kann.
Betrachtet werden diese kleinen Mineralproben mit einer Lupe oder mit einem Stereomikroskop. Diese Sterolupen (es sind Lupen und keine Mikroskope) vergrößern das Objekt etwa 10-40 fach und lassen ein räumliches Sehen zu. Eine tote Fliege ist da schon ein Monster und höchstinteressant, genauso wie eine Blume etc.. Diese Geräte kosten so am 150 Euro aufwärts.
Damit tut sich aber eine ganz neue Welt auf. Der Kiesel im Garten kann genauso Kristalle beherbergen, wie irgendwelcher Schotter oder eben die Kristalle auf den Halden.
Und wenn er dort angekommen ist, dann würde ich einen Besen fressen, wenn er da nicht bleibt, denn: Funde sind immer und überall möglich, Material ist preiswert zu bekommen (z.B. geben viele Pensionäre Kellermaterial ab, das man dann aufknacken kann um schöne Mineralien zu finden). Zudem nimmt eine Micromount-Sammlung kaum Platz in der Wohung ein, es sei denn man hat wie unsereiner mehrere Tausend davon.
Och nöö, das geht fix. 10 Jahre sammeln und der erste 1000er ist geschafft. Ich sammel nun schon fast 35 Jahre, und hätte ich nicht zigtausende verschenkt oder abgegeben, wäre meine Sammlung heute zu groß.
Die Rechnung 35/10 *1000 = 3500 ist leider mathemathischer Unfug, mineraligisch gesehen. Das wäre eine Exponentialfunktion, denn je länger man dabei ist, desto schneller füllen sich die ohnehin schon zu vollen Schubladenschränke. Denn je mehr man weis, desto mehr interssante Dinge gibt es zu besammeln.
Googel mal nach "Micromount" und "Blog". Da hat ein Norddeutscher eine ganz schöne Seite aufgebaut. D alohnt es sich drin zu lesen und zu stöbern.
Du siehst, es liegt an Dir deinem Junior-Obersteiger in die richtige Bahn zu lenken. Und so leid es mir tut, aber das kostet Mühen und Geld. Aber es entlohnt mit wunderschönen Ausflügen, spannenden Mineralienabenden und einem Kind, das etwas mehr als "McDonalds" und "Null bock" kennt.
So, zwei Finger sind schon wund, mit den anderen klappt das Getippe nicht so gut, also mach ich Schluß.
Glück auf, sagt der bergmann zum Gruße
Ulrich
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Gut gechrieben... :)!! Da ich selber nicht so viel Ahnung habe... :) Klaus :)
Leider scheint sich die Frau nicht mehr zu melden, Schade
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Hallo Leute,
echt super geschrieben und es trifft den Nagel auf den Punkt. Bei mir war es ähnlich, wenn einen das Virus gepackt hat oder man den "Genfehler" einmal richtig hat, lässt er einen nicht mehr los. Die Faszination dieser Materie begann bei mir als Kleinkind. Ich hatte alle möglichen bunten Kiesel mitgenommen und wollte irgendwann genauer wissen was das für Schätze waren. Meine Erzeuger hatten dann den "Fehler" gemacht mir Vollstädt's "Einheimische Minerale" zu schenken und dann war alles zu spät. Ich hatte sie solange gequängelt bis sie mit mir auf die alten Haldem im Harz gingen und ich etwas "wühlen" konnte. Es war ne schöne Zeit damals in den späten 70ern und frühen 80ern. Leider gab es damals noch kein Internet und somit auch für mich keinerlei Kontakte zu Gleichgesinnten, das ist heutzutage zum Glück einfacher, dafür sind aber auch die Fundstellen wirklich abgesucht oder erloschen. Aber es gibt immer noch Möglichkeiten diesem schönen Hobby nachzugehen. Man sollte aber seinen Sprößlingen den Respekt vor der Natur beibringen. Ich hab leider schon Hinterlassenschaften gewisser "Sammlerkollegen" sehen müssen wie Müllberge, tiefe Krater auf diversen Halden, unterhöhlte Bäume und dergleichen. Da braucht man sich leider nicht wundern wenn wir bei eingen Leuten unbeliebt sind. Die meisten von uns sind sicher anders und verlassen die Fundstelle so wie man sie vorgefunden hat, aber es gibt wie überall auch diese Ausnahmen. Es geht schließlich um die Schönheit der Natur und nicht um rücksichslose Schatzsuche!
bis dann und Glück auf!
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Hallo ihr Alle, natürlich melde ich mich, nur leider bin ich dieses Wochenende nur im Dienst und muss arbeiten, kam daher nicht dazu auf alles genauer einzugehen, genauso möchte ich auch noch auf die PN noch antworten die ich so bekommen habe, vielleicht klappt es heute Nachmittag wenn all meine Patienten Besuch haben, ansonsten spätestens am Montag Vormittag , bis bald und liebe Grüße Anne :D
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Ja so fängt das an , ich hatte nen Verwandten gehabt bei dem bunte Kristalle rum lagen , von dem hab ich dann für 10 Jahre ´´Einheimische Mineralen ´´ ausgeborgt ;D , das lässt einen dann nie mehr los .
Die nächste Generation sammelt auch schon , mal sehen ob das dann im ´´schwierigen Alter´´ aufhört , oder ob sie dabei bleibt.
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Hallo, ich wollte Allen die sich hier einbringen danken, man konnte mir schon viel Helfen, und mich auf den Boden der Tatsachen bringen. wir waren einmal in einer Tropfsteinhöhle dort durfte Peter mein Sohn sich einen sehr schönen roten Kristall aussuchen und mit nehmen, oder die Großeltern hatten aus dem letzten Italienurlaub einen Schwefelstein mitgebracht und ein paar kleine Schwarze Dinger die sehr glänzten.Er selbst kauft sich immerwieder auf Flohmärkte oder in Edelsteingeschäfte ein. Und wenn wir so unterwegs sind und an irgendwelche Steinhaufen (zB. Durch Bergrutsche)müssen wir immer wieder sagen das wir weiter wollen. Also die Phase des Interesse wecken haben wir schon lange, es ist jetzt nur die Frage ob ich es schaffe das Interesse zu fördern, das der geweckt wird. Daher werde ich dass Angebot annehmen mit jemanden Erfahrenen suchen zu gehen, habe jetzt ein paar Angebote bekommen. Denn die Chance etwas zu finden, wird wahrscheinlich größer wenn er Anleitung hat.Eine Frage noch, Peter hat ein gutes Mikroskop nicht so ein billig Ding, er kann dieses sogar an den Computer anschließen, kann er damit die Steine betrachten? Und ein guter Tipp: Beim nächsten Besuch der Großeltern werden wir einen Abstecher nach Friedrichssegen machen liegt direkt auf dem Weg, ist nur die Frage, wo muss ich lang, wenn ich über die Brücke gefahren bin?
LG Anne :)
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Na das klingt doch gut , und die Sache mit dem Mikroskop ist auch günstig , damit kann man sich auch an sehr kleinen Stücken erfreuen - wie klein ist bei dem Mikroskop die kleinste Vergößerung ?
Ideal wär für Mineralien so 5 - vielleicht 40-fach .
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Hallo, das wird - x40sein, muss das Ding nochmal raussuchen.
LG Anne
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Na das wär als kleinste schon bissel viel , aber wenn es ein teures Model war gibts bestimmt kleinere Okulare .
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Hallo, ich bin nicht so der Techniker, habe meinen Sohn selbs gefragt, er sagt x 4 - x10 -x40 Okular 5+16
LG Anne
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Hallo,
hört sich brauchbar an, damit sind jedenfalls die technischen Vorraussetzungen zum Betrachten von Mineralien aus der Vulkaneifel vorhanden.
Günter
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Jo das klingt wirklich gut .
Übrigens :Es ist auf dem Weg ! ;)
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Vielen Dank :D aber dazu später mehr!
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Hallo Freunde, gestern hatte Sohnemann ein paar sehr schöne Stücke von einem von Euch geschickt bekommen, ihr glaubt nicht wie groß die Freude war, ich wusste ja vorher schon das er sich sehr für Mineralien und Gesteine Interessiert, doch hätte selbst ich nicht diese Faszination, die er damit hatte, erwartet, ich hatte ihn kaum ins Bett bekommen, jetzt will ich ihm doch ein vernünftiges Buch anschaffen, wo er nicht soviel Fachwissen für braucht um dieses dann auch zu verstehen, hatte schon mal gesucht, bin da auf Lapis gestoßen, was haltet ihr davon, oder hat jemand einen Anderen Tipp? Jetzt kann Peter kaum abwarten bis wir das erstemal suchen gehen, ich hoffe dass der Termin den ich schon ausmachte nicht platzt. Mal sehen, da wir am Sonntag seinen 12. Geburtstag nachfeiern und sein Onkel fragte was man ihm schenken könnte, bin ich gespannt ob er seine Lupe bekommt, die er dann auch bald verwenden könnte.
LG Anne :) :D :o :D
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Würde mich mal interessieren, ob er jetzt mit 20 immer noch das Interesse hat oder es veschüttet gegangen ist. Sowas ist immer spannend.