Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Kathl und Kevin am 21 Jul 13, 14:13
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Hallo,
südöstlich von Leipzig, ehemaliger Kohletagebau 'Störmthaler See', Fundort unter Wasser (zufällig beim Baden draufgetreten) - Fundort lag noch vor etwa 1 Jahr oberhalb des Wasserspiegels. Gehe davon aus dass der Stein an dieser Stelle nicht natürlichen Ursprunges ist.
Volumen etwa 50 ml, Gewicht schätzungsweise 100gr. Nicht magnetisch.
Kanten sehen alle künstlich gebrochen aus. Quarz ist sehr klar, kleinere Lufteinschlüsse erkennbar. Großer Einschluss im Quarz - erinnert uns an ausgeglühte Kohle - sehr 'schichtig' - sprödes Aussehen - silbriger Schimmer.
Ein wunderbarer Kristall und wir brennen auf seine Geschichte... :)
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anbei noch 4 Bilder bei direktem Sonneneinfall.
Wer hat eine Ahnung was das genau ist?
Kann es sein dass das jemand bearbeitet und dann im See 'versenkt' hat?
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ja, ich denke, der Kristall wurde nachgeschliffen. Woher er stammt, läßt sich für mich nicht erkennen, ebensowenig die Einschlüsse.
Gruß und viel Spaß damit
Doc Diether
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Hallo,
Ich schließe mich Diether an.
Die Einschlüsse dürften Chlorit oder Aktinolith sein. Wenn ich mal alpine Fundstellen außer Acht lasse (da schleift wohl kaum einer derart große Stücke zurecht), käme als ursprünglicher Fundort v.a. Brasilien oder Madagaskar in Frage.
Glück Auf!
Sebastian
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Hallo,
da passt einiges nicht zusammen:
"Gross" - 50 ml, 100 g
Rechnet man das ganze zurück, dann muss das Stück etwa 5 x 4 x 3 cm gross sein. Und solche Quarze gibt es an tausenden Fundstellen. Und ob nun nachgeschliffen oder nicht trau ich mich anhand der Bilder nicht zu beurteilen.
Ob solche Stücke im Bereich des Kohlenbergbaus vorkamen, keine Ahnung. Das wäre aber aus meiner Sicht die entscheidende Frage.
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Hallo,
wenn ich den so sehe denke ich auch an nachgeschliffen...
LG
Frank
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Und ob nun nachgeschliffen oder nicht trau ich mich anhand der Bilder nicht zu beurteilen.
Schau nur mal genauer auf die Flächen! Viele davon gibts bei Quarz in der Natur nicht!
Da wird wohl jemand etwas "endgelagert" haben...
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Wer schmeißt da einfach nen Kristall rein? Vieleicht gibts da nochg mehr? ;D (tauchen)
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...Schau nur mal genauer auf die Flächen! Viele davon gibts bei Quarz in der Natur nicht!...
Volle Zustimmung, 100% bearbeitet !
Gruß
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Danke für Eure Antworten.
Nun wissen wir also dass der Kristall vermutlich aus Brasilien oder Madagaskar kommt und wahrscheinlich bearbeitet wurde.
Da kommen nunmehr neue Fragen auf. Wozu wird ein solcher Kristall verwendet? Wer sollte solch einen Kristall bearbeiten und wozu? Und warum schmeißt ihn jemand in ein Tagebaurestloch?
Und ja, wir finden ihn recht groß in Anbetracht dessen - dass wir niemals vergleichbares irgendwo gefunden haben...
Kann man in etwa eingrenzen ob der Quarz einen materiellen Wert hat?
Danke für die Antworten
Kathl und Kevin
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Wozu wird ein solcher Kristall verwendet?
Z.B. als Talisman. In einschlägigen Kreisen werden Bergkristallen die tollsten Wunderdinge nachgesagt.
Wer sollte solch einen Kristall bearbeiten und wozu?
Vielleicht, damit er sich besser anfühlt, vielleicht aber auch schlicht und ergreifend, um aus einem unförmigen Bruchstück einen "Kristall" zu basteln, denn nur Kristalle haben besagte Wunderwirkungen. Und wer? Nun, irgend jemand (vermutlich) in Brasilien.
Und warum schmeißt ihn jemand in ein Tagebaurestloch?
Verloren? In irgendeinem Ritual versenkt?
Kann man in etwa eingrenzen ob der Quarz einen materiellen Wert hat?
Für den Mineraliensammler ist das wertloser Schotter, für einen hartgesottenen Esoteriker mag das anders aussehen.
Gruß,
Klaus
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son "werlosen Schotter" würde ich aber auch nicht liegen lassen ! Klaus
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Das was Klaus hinsichtlich eines Rituals sagt ist vielleicht nicht so weit her geholt. Esotheriker ticken ohnehin etwas quer. Irgend einer hat sicherlich damit die Gefahren (Hangabbruch, Grundwasserverunreinigung) abwenden wollen. Nun hat jemand den Glücksbringer entfernt, ei, ei ei. ;D
Uwe
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So, jetzt habe ich mir das Bild nochmals auf einem großen Bildschirm angesehen. Eindeutig bearbeitet.
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Ja, wenn man den Kristall live sieht (ich konnte wegen Upload nur VGA Bilder machen) sieht man an der Unterseite einen umlaufenden Grat - das wächst so nicht einfach.
Was hat es mit dem Einschluss auf sich? smoeller schrieb etwas von Chlorit oder Aktinolith . Unter Chlorit kann ich mir als alter Betonbauer noch etwas vorstellen, aber was ist Aktinolith?
Also ist die Esogeschichte nicht sooo abwägig, da werden wir es jetzt wohl noch einmal in einem anderen Forum versuchen müssen, um die Geschichte hinter dem Kistall zu erfahren.
Danke Leute
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Bleibt doch lieber hier , hier gibts nur beweisbare Fakten ! ;)
Zumindest geben wir uns hier Mühe nur solche zu posten , meistens klappts .