Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Florian am 22 Sep 13, 09:19
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Hallo zusammen,
diese ausbildung von Galenit kenn ich nicht - besonders nicht von der Hermine.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1379789201.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1379789201.jpg)
Was denkt Ihr.
Gruß
Flo
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Da die XX einen hexagonalen Querschnitt zu haben scheinen, könnte es eine Pseudomorphose nach Pyromorphit sein (ähnlich dem Blaubleierz).
Gruß Erzsucher
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Bei solchen Kristallen denkt man an Bleiglanz zuletzt. Aber wenn's von den Mikromountern München ist, wird es schon korrekt sein. Es wäre aber trotzdem schön, wenn hier jemand von dieser Truppe bestätigen könnte, daß die Kristalle analysiert wurden.
Gruß
Uwe
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Hallo,
hmm, nein, so einen Galenit habe ich noch nie gesehen. Von der Hermine schon zweimal nicht.
Gruß
Berthold
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Pseudomorphose könnte theoretisch sein, aber grundsätzlich zweifle ich an diesem "Galenit".
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Hallo
Das gezeigte Stück ist ungewöhnlich und schön, aber wir wissen auch nicht was es ist, durch seine optische Erscheinung haben wir es als Galenit aufgenommen.
Analysiert ist es nicht. Es ist sehr leicht zu ritzen, bröselt aber bei Berührung mit einer Nadel und ist typisch bleigrau und an den gebrochenen Nadeln kann man secheckigen Querschnitt erkennen.
Wir stellen solche Stufen hier ein in der Hoffnung, dass sich jemand meldet, der auch ein solches Mineral gefunden hat.
Gruß Manfred
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Hallo
Ich habe den Bildtext jetzt erst mal angepasst, wir bleiben dran am Thema.
Gruß Manfred
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Hallo
Bin nochmal da. Da ich in meiner eigenen Sammlung Pyrolusit habe, kommt mir die Idee, das Mineral auf dem Bild könnte Pyrolustit sein.
Härte, Farbe und Habitus würde gut dazu passen.
Da ich das Stück vorher noch nicht gesehen hatte, kann ich es erst jetzt vergleichen. Ich habe beide Stufen vor mir liegen.
Es ist das gleiche Mineral. Ein Bild von mir dazu, gibt es bei der Grube Hermine.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1364837000.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1364837000.jpg)
Ich warte noch Eure Meinungen ab und werden dann die Bildbeschreibung ändern.
Danke
Manfred
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"secheckiger Querschnitt" könnte auch auf Zinckenit hindeuten.
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Hallo,
auf der Hermine lag oft auch Fremdmaterial (China, Afrika, aber auch deutsche Gruben), teilweise schwer vom heimischen Spat zu unterscheiden.
Mit dem Gedanken Pyrolusit könnte ich mich anfreunden - nicht jedoch dass der tatsächlich aus der Hermine kommt. Mir ist kein ähnlicher Fund aus dem gesamten Revier berkannt.
Gruß
Berthold
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Hi,
Die Hohlformen im Inneren vieler der grauen spießigen xx aus Bild 1 lassen mich schon an eine Pseudomorphose denken. Weiß man denn etwas über die im Fluorit eingeschlossenen nadeligen xx mit Metallglanz aus Bild 1? Vlt lässt sich hieraus ein geochemischer Zusammenhang herstellen.
Grüßle
GEOMAXX
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Guten morgen Berthold,
auf der Hermine lag oft auch Fremdmaterial (China, Afrika, aber auch deutsche Gruben), teilweise schwer vom heimischen Spat zu unterscheiden.
Chinesischer und Afrikanischer Spat wurden zur Zentralaufbereitung der Grube Erna angeliefert, nicht zur Grube Hermine. Der Spat aus Afrika liegt "vermutlich" immer noch da, überdeckt, weil man den nicht verarbeiten konnte. Der ist so hässlich das der auf Anhieb gar nicht als Spat zu erkennen ist.
Gruss Micha
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Hallo,
ist zwar etwas OT aber:
Chinesischer und Afrikanischer Spat wurden zur Zentralaufbereitung der Grube Erna angeliefert.
Richtig, auch. Auf der Erna wurde ausgelesen und was nicht für die HF-Produktion geeignet war wurde als Versatz zur Hermine gekarrt. Teilweise wurde aber auch -rein aus Platzgründen- fremdländischer Spat auf verschiedenen Gruben (nicht nur Hermine, auch Cäcilia) zwischengelagert. Ich habe das selbst erlebt und auch mal den Dipl.-Ing. Weiss gefragt wo denn der Spat herkommt (ich hatte gehofft Max, war aber China...). Hintergrund für eine notwendige Zwischenlagerung war z.B. ein zu hoher As-Gehalt, diesen Spat musste man mit heimischen vermischen, konnte ihn also nicht als Partie verarbeiten.
Afrikanischer Spat wurde (und wird übrignes immer noch ! ) von der VAW in Stulln verarbeitet.
Gruß
Berthold