Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: TKMineral am 07 Feb 05, 18:05
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Hallo!
Habe hier 2 MM von den Wannenköpfen bei Ochtendung in der Vulkaneifel , wo ich echt nicht mehr weiterweiß. Es handelt sich um Eigenfunde von 2000 in der Zone mit den Toneinschlüssen , wo Jeremejewit , Topas , Mullit , u.a. auftraten.
Bei dem ersten MM hätte ich eine Vermutung , das es sich event. um Hämatitnadeln handelt , die von Cristobalit überwachsen sind.
Bei dem anderen MM steh ich auf dem Schlauch. Es handelt sich um giftgrüne Nadeln in einem Toneinschluß neben gelblichen Pyroxen xx. Diese Farbe ist mir zu abartig für Pyroxen , es könnte was mit Cu sein , aber kein Malachit , der sieht 1. anders aus und ist 2. in den Vulkanischen Laven der Eifel eher nur als Sphärolithe ausgebildet , aber keine xx.
Danke
Gruß
TK
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"Anomal" grüne Klinopyroxene gibt es in den Eifelxenolithen. Als Ursache könnten Gehalte von V und/oder Cu in Frage kommen. Wie ist der Querschnitt der grünen XX und wie sehen ihre Kopfflächen aus?
Könnten die gelben XX auch ein Amphibol sein? Oder ein Orthopyroxen?
Uwe Kolitsch
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Kann das erste sellait sein? Dass findet mann auch an diese Fundstelle
http://www.mindat.org/gallery.php?min=3614
Ich zweifel jedoch wegen die Kurve im unteren Kristall. :-\
Gruss
Jos
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Hallo!
Hab heute mal in der Mineralienwelt rumgeblättert und einen Wannenkopf-Beitrag gefunden. Also ersters können auch event. Hämatit xx sein, die mit Cristobalit überkrustet sind.
@Uwe Kolitsch:
Muß mir die xx mal unter starker Vergrößerung ansehen , dann kann ich mehr zu den Kristallflächen sagen. Wow, das mit den V / Cu Gehalten in Pyroxen war mir bislang noch net bekannt. ist aber sehr interessant.. Pyroxen kommt ja schließlich in der Eifel in vielen Farben vor..
Gruß
TK
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Hallo TKMineral
Das erste könte noch ein Zirkon-Bäumchen sein.
Irgendwo hab ich doch mal sowas gesehen...Hmm...Ach ja ich habs.
Bei strahlen.org hats Bilder von sowas ähnlichem dringehabt.
Ich bin mir nur nicht sicher ob es auch wirklich Zirkon gewesen ist. :-\
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Hallo Wegwerfit,
Du meinst sicher dieses Foto z.B.. ;)
http://www.mindat.org/picshow.php?id=18118
..nur wenn ich mir das Foto ganz oben betrachte, dann 'hängen' die xx eher für sich getrennt nach unten..also ich kenne z.B. Sellait, der so ausschaut (allerdings vom Emmelberg..)..oder es könnte sich auch um Pyroxen handeln, der allerdings von anderen Mineralien überkrustet sein könnte.. ;)
Gruß Peter
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Hy habe mir Eure Problemkinder einmal angesehen.
Kenne ähnliches vom Emmelberg was das erste ? angeht. Da sind es eindeutig von Cristobalit überkrustete Hämatitnadeln. Aber bei dem vorliegenden Foto bin ich dann doch lieber etwas vorsichtig.
Das zweite sieht mir auf dem Foto wie grüne Pyroxenkristalle aus die es in gleicher Farbe von hier gibt.
Gruß Willi
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...aaach, wie komme ich denn jetzt auf Sellait.. ???...habe nochnmal genauer hingeguckt.. :)...Sellait sieht ja auch nicht so gekrümmt bzw. gebogen aus, sondern ist stets gerade gewachsen..also Hämatit mit Cristobalit-Überzug will ich auch nicht ausschließen..Dr. Hentschel in Sinzig wüsst das jetzt genau.. ;)
Gruß Peter
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Hallo!
Jau...bei der Durchsicht meiner Eifel-MM ist mir ein identisch grüner Pyroxen vom Nickenicher Sattel in die Finger gefallen.......
Gruß
TK
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Hallo TK,
also beim ersten Foto lässt sich beim besten Willen nur etwas vermuten. Es könnten Hämatit oder Pseudobrookitnadeln sein, die mir Cristobalit überkrustet sind. Brech mal eine ab und schau Dir die Bruchfläche an. Es kann aber ebenso gut irgendeine Pseudomorphose sein oder gar Dolomit. Der wurde nämlich auch so wurmförmig gefunden und analysiert. Ist aber eher cremefarben.
Die grünen xx sind sicher Pyroxen. Er kommt so meist im Randbereich silikatischer Einschlüsse vor.
Gruß
Ralf