Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Frauensteiner am 30 Dec 13, 10:28
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Hallo zusammen.
Ich habe eine Frage, die vielleicht dumm erscheinen mag:
Ein Pyrrhotin, der magnetisch ist, verliert doch seinen Magnetismus, wenn er pseudomorph durch z.B. Pyrit ersetzt wird?
Danke und GA,
Maik
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Hallo,
tut er;). Allerdings gibt´s Übergänge.
Gruß
Andreas
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Hallo, bei Vollstädt in den"Einheimischen Mineralen"werden zwei Arten von Pyrrhotin beschrieben.Er beschreibt dort(was ich selbst bestätigen kann),dass hexagonaler Pyrrhotin unmagnetisch ist.Ich besitze von Ehrenfriedersdorf zwei Stufen mit größeren XX.Einmal pyritisiert und einmal nicht pyritisiert.(beide im Atlas unter Edorf/Sauberg zu finden)Die XX sind ganz typisch hexagonal ausgebildet.Beide sind unmagnetisch.
MfG Tonik
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Bei mir isses ein Pyrrhotin von Freiberg, der relativ stark magnetisch ist, weshalb ich davon ausgehe, dass es dann auch keine Pseudomorphose ist.
Maik
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Hallo,
wenn er magnetisch ist, muss zumindest irgendwo noch ein Teil Pyrrhotin übrig sein ;)
Günter
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Hallo,
ich hatte da auch mal einen Kandidaten, da war es nicht ganz ersichtlich, ob noch Pyrrhotin, oder nicht. Meist ist ein Farbunterschied zu erkennen. Es kommt auf den Grad der Pseudomorphose an, aber ist Pyrrhotin nicht magnetisch, ist eine Pseudomorphose von Pyrit am ehesten der Fall (es gibt auch Galenit- und Arsenopyritpsm., die sehen aber farblich deutlich anders aus).
Gruß Philip
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Hi
Es gibt vom Pyrrhotin ein ganzes Bündel von Polytypen (4M, 5H u.v.m.), hängt der Magnetismus vielleicht mit diesen Polytypen zusammen (abgesehen von evtl. Pseudomorphosen) ? Die Polytypen sind sicherlich nicht so ohne weiteres mit einfachen Mitteln zu unterscheiden, wäre also eine vielversprechende These.