Mineralienatlas - Fossilienatlas

Arbeitsmittel / Means for work => Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto => Thema gestartet von: Roadrunner am 04 Jan 14, 20:23

Titel: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 04 Jan 14, 20:23
Hallo Leute,

ich hab nun doch eine Methode gefunden Bilder über mehrere Ebenen zu machen (Kompaktkamera überm Okular des Bino befestigt) und den lästigen Autofocus ausgetrixt.

Ich denke für den Anfang können sich die Bilder sehen lassen.
Was sagt Ihr dazu?

Der Chalkopyrit besteht aus 8 Einzelaufnahmen, der Fluorit aus 11.

Bis dann
Roadrunner
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 04 Jan 14, 20:33
Und hier noch 3.

Der Illit besteht aus 5, der und der Synchisit aus 5 Einzelaufnahmen.

Hinweis:
Der Illit ist natürlich keine Pseudomorphose nach Petersberg, ich hab nur das ? vergessen, Petersberg ist natürlich der Fundort.

Bis dann und Glück auf!

Roadrunner
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Sebastian am 04 Jan 14, 20:44
Na dann lass mal die Mikroskopkamera schön bleiben^^.
Die Ergebnisse werden eher schlechter ausfallen.
Klasse Bilder!!!
Gruß Sebastian
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Manfred Früchtl am 04 Jan 14, 22:12
Hallo Sebastian
Das schaut schon sehr gut aus.
Ein Hinweis falls Du das noch nicht weißt. Beim Abspeichern der Bilder mit Combine kannst Du zwei Schalter drücken.
1 den mit dem Doppelpfeil und dem Rechteck und dann noch den Save Schalter, dann bekommst Du zwei Bilder.
Das zweite Bild heißt rectangel New.Out 99999 und ist ein Bild ohne Spiegelrand.
Der ist bei Deinen Bilder noch zu sehen. Ich würde auch noch einige Ebenen mehr machen, z.B. Fluorit, damit auch der untere Kristall scharf wird.
Die Schärfe scheint mit Deiner Kamera besser zu werden als mit einer Digicam.
Viel Freude beim Fotographieren
Manfred
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: smoeller am 05 Jan 14, 10:49
Hallo,

Die Bilder sind sehr gut geworden.

Mit einem frei verfügbaren jpg-Reader wie IrfanView kannst du die Ränder wegschneiden, wenn sie allzu doll stören.

Glück Auf!
Sebastian
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Florian am 05 Jan 14, 13:31
Hallo,
schöne Bilder, finde ich nicht schlecht für diese "einfachen" Mittel.  Mach weiter so....

Gruß

Flo
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: guefz am 05 Jan 14, 18:25
Hallo,

sieht für die ersten Versuche gut aus, du brauchst erstmal keine andere Kamera. Der Rest kommt mit der Übung.

Günter
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 05 Jan 14, 20:13
Hallo Leute,

wow, soviel positiven Kommentare hab ich ja garnicht erwartet. Danke sehr. ;D
Leider ist es mit meiner Kamera immer ein Glücksspiel, da der AF bei dieser Kamera nicht abschaltbar ist :'(. Ich kann nur immer bei einer Ebene die Kamera neu scharf stellen und dann wieder mit gedrückten Auslöser tiefer gehen, ist aber immer ein Glücksspiel das die Kamera nicht selbständig eine Ebene höher scharf stellt :o. Wenn der AF abschaltbar wäre, dann wär's fast perfekt ;). Vom PC aus steuerbar, wäre auch nett, aber man kann nicht alles haben ::).
Ihr habt mich überzeugt, eine Okularkamera fällt erst mal aus. Ich wer'd dann mal mein Budget nehmen und nach einer Kompakten mit abschaltbarem AF suchen. Mal sehen was dabei herauskommt.

Bis dann und Glück auf!

Roadrunner

P.S. @ Manfred
Ich hab den Fluorit nochmal mit mehr Ebenen (weiß nicht mehr genau wieviel) und Deinem Hinweis zum Abspeichern bearbeitet. Ich denke es wird besser oder?
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Manfred Früchtl am 05 Jan 14, 21:25
Hallo Mark
Es ist schon erstaunlich, dass Du mit so einer Handarbeit, so gute Bilder machst.
Das Bild ist wirklich gut. Bleib dabei, ich glaube Du hast ein gute Hand fürs Mineralienfotographieren.
Gruß Manfred
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 05 Jan 14, 23:09
Hallo Manfred,

dank Deiner Hinweise werden die Ergebnisse auch langsam besser. Vielen Dank auch an Kupperdroll, welcher mich auf das Programm Combine Z aufmerksam gemacht hat. Nun muss ich nur noch das Problem mit dem blöden AF hinbekommen, dann wird es sicher einfacher, auch mit einfachen Mitteln akzeptable Bilder zu machen. Dank dem Erfahrungsaustausch über dieses Forum kann man auch nur dazulernen.

P.S. den Adapter für's befesteigen einer digitalen Kompaktkamera an ein Bino hab ich für ca. 15€ inkl. Versand bei E-Bay gekauft. Die Kamera ist  auch mittlerweile auch bereits 6 Jahre alt.

Bis dann und Glück auf!
Roadrunner
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Embarak am 06 Jan 14, 00:39
Hallo,

Zitat
...Das Bild ist wirklich gut. Bleib dabei, ich glaube Du hast ein gute Hand fürs Mineralienfotographieren...

Sehe ich auch so !  :)
Bei der FinePix F480 ist nix mit manuellem Modus zu machen. Ein Wechsel wäre sinnvoll.
Sie hat allerdings wie alle Kompakten gegenüber den DSLR den Vorteil der größeren Tiefenschärfe wegen des kleineren Chips.
Wenn Du in der Kompakt-Klasse bleiben willst, gibt es genügend Alternativen, wenn auch viele nur in den high-end-Versionen der Kompakten.
Tips gibt es auf den Datenblättern von Digitalkamera.de
die Zeile "Scharfstellung - Autofokus und manueller Fokus" dürfte dann interessant sein.
Habe ein bisserl in den Panasonic Lumix und Canon Powershot-Reihen gestöbert. Gibt es alles auch in der Bucht.
Nur ein paar Beispiele:
http://www.digitalkamera.de/Kamera/Canon/PowerShot_SX200_IS.aspx
http://www.digitalkamera.de/Kamera/Canon/PowerShot_S100.aspx
http://www.digitalkamera.de/Kamera/Fujifilm/FinePix_S200EXR.aspx
http://www.digitalkamera.de/Kamera/Canon/PowerShot_G11.aspx
http://www.digitalkamera.de/Kamera/Panasonic/Lumix_DMC-FZ50.aspx

Zurück zu Combine. Welche Algorithmen hast Du eigentlich benutzt? Habe bei Combine mit "all method" die
besten Ergebnisse erzielt, allerdings brauchte dieser Weg auch immer die meiste Zeit.  :(
(Benutze mittlerweile Zerene Stacker. Ist schneller, aber keine freeware.)

Viel Spaß beim Stacken
Norbert

P.S.: Habe gesehen, daß Du den Marienberg-Fluorit auch ins Lexikon geladen hast.
        Du hättest das Bild von dort über "Bild ins Forum" direkt in den Forumbeitrag verlinken können,
        statt ihn erneut ins Forum hochzuladen.
        Links aus dem Lexikon unterliegen auch keinen Größen- und Anzahlbeschränkungen.

 




Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: guefz am 06 Jan 14, 01:31
Hallo Norbert,

wenn du bei CombineZ "all methods" auswählst, werden alle vordefinierten Macros durchgerechnet, was normalerweise 4 oder 6 Stück sind. Dann ist es auch kein Wunder, dass es vier- bis sechs mal so lange dauert wie die Berechnung einer Methode. Such dir die Methode aus, die dir das beste Ergebnis liefert und nimm die allein, dann geht es auch schneller. "Do Stack" liefert bei mir meist das beste Ergebnis, manchmal auch "Pyramid Do Stack", die anderen haben bei mir noch nie ein besseres Ergebnis erzielt. Manchmal hilft es auch, die Stack-Reihenfolge umzukehren.

Günter
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 06 Jan 14, 13:00
Hallo Leute,

@ Norbert
Danke für die Hinweise und die Empfehlungen, ich denke mein Budget lässt eine der beiden Canon zu, mal sehen ob ich diese beim örtlichen Händler (Handel und Reparatur von Kameras), welcher auch manchmal gebrauchte Kameras verkauft, bekommen kann. Die Internetseite ist ganz interressant.
Beim Stacken bin ich bisher wie folgt vorgegangen, nach Hinweisen aus diesem Forum:
Bilder machen und speichern, die Ebenen von oben nach unten.
In Combine Z einlesen aber genau andersherum, quasi von unten nach oben.
Hat den Vorteil das der Kristall quasi aus der unteren Ebene heraus scharf wird und das letzte Bild somit die oberste Ebene darstellt.
Dann hab ich mal hier im Forum gelesen das die Funktion "Align and Balance Used Frames (Thorough), was immer das auch heißt :-\, die Bilder ausrichten soll.
Dann mache ich "All Methods" da mein Englisch für alle Funktionen nicht ausreicht, und lass den Rechner arbeiten.
Manchmal ist das Ergebnis gut, dann wird zugeschnitten, abgespeichert und danach mit Adobe Photoshop
Auto Tonwertkorrektur, Auto Farbe und Auto Kontrast, ggf. manueller Tonwertkorrektur noch etwas nachbearbeitet und schon ist das Bild fertig.
Bei 10 Einzelbildern arbeitet der Rechner mit allem zusammen ca. 3-5 Min (Intel Dual Core mit 2x3Ghz, 4 Gb RAM und Win 7 64Bit)
Ich denke das geht noch, mit mehr RAM und einem Quad Core wäre es sicher noch etwas schneller aber der ist momentan nicht geplant (Budget reicht nur für eine Kamera :'().

Bis dann
Roadrunner

Ach ja den Fluorit hatte ich zuerst nur hier im Forum, deshalb hab ich Ihn nochmal hochgeladen.
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: guefz am 06 Jan 14, 14:41
Hallo,

Im wesentlichen hört sich deine Arbeitsbeschreibung ok an. Noch ein paar Bemerkungen zur Erklärung:

In Combine Z einlesen aber genau andersherum, quasi von unten nach oben.
Hat den Vorteil das der Kristall quasi aus der unteren Ebene heraus scharf wird und das letzte Bild somit die oberste Ebene darstellt.
Für den mathematischen Algorithmus dieser Berechnungen ist die Reihenfolge der Bilder eigentlich egal. Der Unterschied besteht nur darin, aus welchem Bild die Bereiche gefüllt werden, die in allen Bildern als unscharf erkannt wurden. Dazu wird nämlich nur ein Bild verwendet. Durch umdrehen der Reihenfolge der Bilder (Funktion im Menu) kann man so festlegen ob diese Füllung aus dem ersten oder dem letzten Bild des Stapels kommt.
Dann hab ich mal hier im Forum gelesen das die Funktion "Align and Balance Used Frames (Thorough), was immer das auch heißt :-\, die Bilder ausrichten soll.
Im Prinzip richtig verstanden, es gibt da zwei Versionen: thorough = gründlich und quick = schnell. Beim Schnelldurchgang wird nur durch Verschiebung und Skalierung versucht, die Fotos möglichst exakt zueinander auszurichten, bei der gründlichen Version wird dies zusätzlich noch durch Drehung der Bilder versucht. Ich habe allerdings bei meinen Bildern auch schon die Erfahrung gemacht, dass diese Drehung keine Verbesserung, sondern eher eine Verschlechterung bewirkt haben. Das ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich.
Manchmal ist das Ergebnis gut, dann wird zugeschnitten, abgespeichert und danach mit Adobe Photoshop
Auto Tonwertkorrektur, Auto Farbe und Auto Kontrast, ggf. manueller Tonwertkorrektur noch etwas nachbearbeitet und schon ist das Bild fertig.
Die automatischen Funktionen würde ich zu Gunsten der manuellen Bearbeitung weglassen. Wenn du eh die manuelle Version kennst, würde ich mich nicht auf die Automatik verlassen, nicht dass die doch über das Ziel hinaus schießt.

bis denn

Günter
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 06 Jan 14, 18:12
Hallo Leute,

danke für die Tipps, aber nun brauch ich mal richtige Hilfe.

Woran kann es liegen wenn ich so eine Art Reflexionen im Bild habe, die Einzelbilder haben das nicht, nach dem Ausrichten kann ich auch in keinem der Bilder etwas in der Art erkennen, aber wenn ich Stacke sind diese da, siehe Bild unter dem Arsenkies der kleine Siederit  etwas unterhalb der Mitte. Bei dem Bild geht es noch, aber ich hatte auch schon welche wo das ganze Bild irgendwie verschoben aussah. Fast so als sei Farbe drübergelaufen.
Ein Wechsel der Reihenfolge brachte auch nix. Ist der Stapel mist oder gibt es irgendeine Funktion im Programm dafür?
Bis dann
Roadrunner
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: guefz am 06 Jan 14, 19:06
Hallo,

kannst du mal eines der Einzelbilder zum Vergleich posten?

Günter
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 06 Jan 14, 19:19
Ja hier eines vom Arsenkies und dann noch einen Fluorit bei welchem man das noch viel deutlicher sehen kann.

Bis dann

Roadrunner

Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: guefz am 06 Jan 14, 19:33
Hallo,

meinst du die Schattenränder an den Kristallkanten? Das sind Artefakte des Algorithmus wenn die Ausgangsbilder nicht so ganz perfekt scharf sind oder der Kontrast an den Kanten nicht groß genug ist. Das müsste man von Hand retouchieren wenn einen das stört oder halt versuchen, Bilder mit mehr Kontrast zu machen. Letzteres geht leider nicht immer und ersteres ist recht mühsam...

Günter
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: EdgarM am 01 Feb 14, 09:31
Woran kann es liegen wenn ich so eine Art Reflexionen im Bild habe, die Einzelbilder haben das nicht, nach dem Ausrichten kann ich auch in keinem der Bilder etwas in der Art erkennen, aber wenn ich Stacke sind diese da, siehe Bild unter dem Arsenkies der kleine Siederit  etwas unterhalb der Mitte. Bei dem Bild geht es noch, aber ich hatte auch schon welche wo das ganze Bild irgendwie verschoben aussah. Fast so als sei Farbe drübergelaufen.

Hi Roadrunner. Klasse Aufnahmen!
Wie gross sind denn die Offset-Unterschiede bei Combine?
Ich hatte auch sowas. Offset liegt jetzt maximal bei 2 (y/x).

LG, Edgar
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Manfred Früchtl am 01 Feb 14, 13:26
Hallo Mark
Ich sehe unter der Spitze des Arsenkieskristalls noch einen anderen Kristall. Da er weit in der Tiefe liegt wird er nur als unscharfer Schatten angezeigt. Schau mal unterm Mikroskop nach ob das so ist wie ich vermute. Wenn das so ist kannst auch mit größerer Schrittweite schneller nach unten gehen und der Untergrund wird dann auch scharf, wenns nicht zu dunkel wird.
Gruß Manfred
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Harzsammler am 01 Feb 14, 18:16
Hallo Mark,

ich habe den Verdacht, dass die Spiegelungen dann entstehen, wenn die einzelnen Ebenen zu viel horizontalen Versatz zueinander haben. Wenn z.B. die Kamera oder das Objekt nicht exakt in Position bleibt.
Klick mal die Reihe der Einzelaufnahmen schnell nacheinander auf dem Bildschirm durch, dann siehst Du den Versatz.

Hier mal ein extremes Beispiel aus meinen Anfängen:

Grüße,
Michael
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 01 Feb 14, 18:53
Hallo Leute,
Danke für Eure Hinweise.
@ Edgar
Was meinst Du eigentlich genau?
"Wie gross sind denn die Offset-Unterschiede bei Combine?
Ich hatte auch sowas. Offset liegt jetzt maximal bei 2 (y/x)." ?????

@Harzsammler
Ja den Versatz habe ich, man kann Ihn bei der Serie der Einzelbilder gut beobachten, ich kann Ihn aber aktuell leider nicht ganz verhindern, da ich die Ebenen mit dem Bino verstelle. Da die Kamera immer noch den aktiven AF hat, regelt diese leider immer etwas nach, was auch zu unterschiedlichen Aufnahmen führt. Mal sehen ob es sich mit einer anderen Kamera ( ist in Arbeit ;D), beser macht. Ich glaube allerdings das ich den Versatz nie ganz abstellen kann mit meiner Methode ohne Kreuztisch.

@Manfred Früchtl
Vielen Dank für den Hinweis. Ich werde mit der neuen Kamera (die hat dann auch manuellen AF) noch einmal Aufnahmen vom Arsenkies machen und Deinen Tipp beherzigen. Mal sehen was dabei herauskommt.

bis dann und Glück auf!
Roadrunner
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: EdgarM am 01 Feb 14, 19:25
Das hier
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 01 Feb 14, 19:35
Hallo Edgar,

Äh, ja ???
Keine Ahnung, kann ich das irgendwo einstellen und was genau bedeuten Deine Angaben?
Mein Englisch reicht gerade mal so zum bedienen der Software, aber was Dein Ausdruck genau bedeutet hab ich leider keine Ahnung. :'(
Warum nur muss alles in Englisch sein???
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: EdgarM am 01 Feb 14, 19:43
Bei Offset dürften bei dir Werte größer Null stehen. Ob x oder y.
Der Versatz, den Erik auch schon angesprochen hat - und das ist das Offset - könnte bei dir vielleicht durch Erschütterungen kommen.
Worauf steht dein Aufbau?

Ich hab hier nur Holzboden. Bei den ersten Versuchen hatte sogar mein Atem Einfluss auf den Versatz der Aufnahmen zueinander :-X
Und tiiiief Luft holen....21,22,23
Hab jetzt alles an die Wand gedübelt. Guck einfach mal.
Kamera fest montiert. Erschütterungen vermeiden.

EDIT: meine natürlich Günther statt Erik
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 01 Feb 14, 21:31
Sind die Offsetwerte in Combine festgeschrieben, hängen von den Bildern ab oder kann man dort etwas einstellen?
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: guefz am 01 Feb 14, 21:36
Hallo,

CombineZ vergleicht die Bilder und berechnet daraus den Offset, also die Anzahl der Pixel, die das eine Bild gegen das andere verschoben werden muss, um beide direkt übereinander zu legen. Das Programm orientiert sich dabei an in beiden Bildern vorhandenen markanten Punkten.

Günter
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: Roadrunner am 01 Feb 14, 21:41
Wenn ich das richtig verstehe bedeuten niedrige Werte einen kleinen Versatz und dies ist anzustreben und man kann nix im Programm einstellen, richtig?
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: EdgarM am 01 Feb 14, 21:52
RISCHTISCH ;D

Du musst einfach gucken, woher dein (höchst wahrscheinlich) hoher Versatz herkommt. Erschütterungen oder deine Kamera bewegt sich zwischen den Aufnahmen von selbst. Also wäre sie nicht fest genug montiert.

Mach mal Fotos von deiner "Anlage" und zeig die hier mal!
Da lässt sich bestimmt mehr sagen.
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: guefz am 01 Feb 14, 22:14
Hallo,

wenn man durch ein Stereo-Mikroskop fotografiert, hat man zwangsweise diesen seitlichen Versatz, da die Kamera immer nur durch einen der beiden Strahlengänge schaut und dieser eben ein wenig schräg steht.

Günter
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: EdgarM am 01 Feb 14, 22:24
Und wie wird der umgangen, bzw. das Problem gelöst?
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: guefz am 01 Feb 14, 22:46
Hallo,

einerseits kann man die Schrittweite zwischen den Aufnahmen verkleinern, um den Versatz damit auch zu verkleinern. Andererseits ist der Versatz an sich nicht das Hauptproblem. Das sind nicht ganz scharfe Kanten, Farbsäume durch Optik, die an ihrer Grenze betrieben wird und ähnliches. Wenn man sehr kleine Objekte fotografieren will, lässt sich das nicht immer vermeiden. Abhilfe bringt da nur hochwertige Optik.

Günter
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: EdgarM am 01 Feb 14, 22:53
Also fotografieren durchs Bino nicht so dolle? Aber bis zu einer bestimmten Vergrösserung sollte es doch gehen. Hast du da einen Erfahrungswert?
Titel: Re: Meine ersten Versuche mit Combine Z
Beitrag von: guefz am 01 Feb 14, 23:07
Das hängt halt alles von der Qualität der Optik ab. Wenn die Kristalle genug Kontrast hergeben, kann ich mit meinem Bino auch bis 1,9mm Fotos machen und manchmal reicht es auch für eine Ausschnitts-Vergrößerung auf 1mm. Letzteres ist aber in der Regel schon grenzwertig. Wenn kaum Kontrast vorhanden ist, können auch Fotos bei 3mm oder mehr Bildbreite noch in die Hose gehen. Klare Kristalle vor anderen klaren Kristallen ist halt etwas schwierig...

Günter