Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Einstein am 08 May 14, 15:36
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Hallo Leute,
auf der einen oder anderen Börse sind mir die Dinger ab und an mal aufgefallen, nun hatte ich die Gelegenheit zwei Stücke zu tauschen :o
Der Verkäufer meinte es wären Vulkanbomben aus Mockzig bei Altenburg. Der Fundort stimmt 100%. Aber handelt es sich wirklich um Vulkanbomben?
Wenn ja, sind diese verkieselt oder wie kommen die jaspisartigen Farben und Formen zustande? Die beiden Stücke sind poliert aber nicht auf Hochglanz, was ggf. am Material liegen könnte.
Wäre super wenn mir jemand was Genaueres dazu sagen könnte.
Beste Grüße
Robert
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1419360708.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1419360708.jpg)
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Hallo,
vielleicht ist dieser Thread für Dich interessant: http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,14594.msg131459.html#msg131459
BG
Fritzi
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Hallo Fritzi,
ich danke dir für den Link. Naja, so ganz eindeutig ist ja nun nicht. Aber ich könnte mich mit den "Lapilli" anfreunden.
Beste Grüße
Robert
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Sehen interessant aus die Dinger -
der Thread hat meine Neugierde geweckt (schon als er noch "frisch" war) und ich würde auch gerne mehr darüber zu erfahren.
Das gibts doch wohl kaum, dass hier niemand detailliertere Informationen dazu hat ? ;)
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Hallo,
Mockzig ist mir zumindest aus der Literatur als Fundort für Mikroachate bekannt. Da gab es in den 90er Jahren einmal einen Sammler der solche Achate in Walnussschalen einbaute und sie dann in einer Ausstellung (zusammen mit meinen Schöngleinamikroachaten) präsentierte. Zum Beispiel im Museum Gera damals Mitte der 90er (ich glaube auch in Altenburg und Zwickau noch). Den Fundort bei Mokzig kenne ich aber selbst nicht. Muss noch einmal dazu recherchieren.
Gruß Conny
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Hallo Bombenfreunde,
ja Oliver, ich bin auch ganz heiß auf Informationen!
Hallo Conny, stimmt, Achate aus der Gegend dort sind bekannt, wenn es wohl auch nie so viel Material gab (soweit ich weiß). Aber ich denke die „Vulkanbomben“ sind anderen Ursprungs oder zumindest von einer anderen Fundstelle.
Ich greife hier nochmal die Infos aus dem alten Thread auf:
Bernd G. hatte damals geschrieben, dass seine Stücke von Nobitz sind. Da frag ich mich ob es nicht auch in der Kiesgrube dort was gibt oder ob alle Funde sowohl Mockzig als auch Nobitz Feldfunde sind? Bzw. kann noch jemand die Fundstelle Nobitz bestätigen? Mir ist nur bekannt, dass die „Vulkanbomben“ von Äcker um Mockzig kommen.
Eddi R. schrieb damals: „Silicatreiche Lapilli oder Bomben sollten auch
Blasenholräume aufweisen“. Diese Hohlräume könnten sich ja dennoch im Nachhinein mit SiO2 gefüllt haben und demnach sind diese jaspisartigen Gebilde entstanden? (ist nur eine meiner Theorien)
Psaronius schieb dazu: „Übrigens heißt "Lapilli" (ital.) eigentlich nur "Steinchen" und gilt als Bezeichnung für bei einer Gasexplosion eines Vulkanes herausgeschleuderte Auswürflinge... PS: Meines Wissens müssen Lapilli nicht unbedingt Blasenhohlräume aufweisen und nicht unbedingt aus der Schmelze stammen, kann auch losgebrochenes, festes Gestein sein... Bei den Altenburger Material, kann ich mir aber nicht so recht die Struktur erklären....“
Dann kam noch der Hinweis, dass es sich um eine Brekzie handeln könnte. Was ich aber anhand meiner beiden Stücke ausschließen würde, da sie doch eher Homogen sind. Interessant sind auch die angesprochenen achatigen Strukturen, was wieder eher für Jaspis sprechen würde.
Berthold W. meinte wiederum: „Lapilli bestehen normalerweise nicht (nie ?) aus SiO2.“ Dann wäre die Bezeichnung auf jeden Fall falsch. Oder kann man vielleicht auch sagen: „verkieselte Lapilli“?
Ich würde mich gerne bei Gelegenheit auf den Äckern bei Mockzig umschauen. Vielleicht findet man ja noch einige Stücke oder auch Hinweise auf dessen Herkunft.
Ich kann es mir auch schlecht vorstellen wie die „Vulkanbomben“ (wenn es denn welche sind) alle nur bei Mockzig gelandet sein sollen? Ggf. kommen die Teile ja doch aus dem Festgestein? Denn verkieselt können die Dinger ja nicht schon aus dem Vulkan geschleudert wurden sein, oder? Also muss eine Verkieselung später passiert sein. Ich weiß auch nicht ob sogar verkieselte vulkanische Aschen was damit zu tun haben könnten?
Also ich traue dem Ganzen noch nicht so richtig :-\ Zumal alles was man im WWW über Lapilli findet irgendwie was ganz anderes ist als diese Stücke von Mockzig. Also, noch immer ganz viele Fragezeichen...
Beste Grüße
Robert
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hallo Einstein,
im Lexikon gibts zu Mockzig garnix ... :(
ich könnte den FO mal anlegen, wenn du die Bilder beisteuerst
diese interessanten Was-Auch-Immer-Gebilde würden einen Eintrag jedenfalls rechtfertigen ......
p.s.:
agelegt - http://www.mineralienatlas.de/?l=36494
jetzt müssen wir nur noch klären was das wirklich ist ..... ;D
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Hallo,
ich denke die Bilder zeigen Schnitte von Rhyolithkugeln.
Wer vor Weihnachten und vor schwerem Essen noch schwere Kost lesen will,
http://www.porphyrkugel.de/media//DIR_43515/3d1d869cd9d2e2ccffff80faffffffef.pdf (http://www.porphyrkugel.de/media//DIR_43515/3d1d869cd9d2e2ccffff80faffffffef.pdf)
Auf Seite 24 ist Mockzig erwähnt.
Schöne Festtage und
Glück Auf
Reinhold
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Hallo
Ich denke ,wie Reinhold,das es sich um Stücke von Ryolithkugeln handelt und möchte zu den vorausgegangenen
Berichten noch etwas hinzufügen.
!988 wurde durch Heinz Geidel aus Mockritz in einem alten Porphyritsteinbruch in der Nähe des Ortes Porphyrit-
stücke geborgen die zig- hunderte spindelförmiger Miniachate zeigten.Die Minimandeln hatten alle Achatformen
die man so kennt, und die Farben reichten von braun bis rot-weiß bis blau und gelb.
Ich denke,die gezeigten Belegstücke zeigen grünlichen Calzedon,den man dort auch finden kann.
Aber bei Mockzig ist auch ein kleines Vorkommen-etwa 100x100 m von dazitischen Glas aufgeschlossen. Man findet
sie als Lesesteine. In den Laziten kam es auch zur Ausbildung von Ryolithkugeln, die gefüllte Hohlräume mit Quarzmineralien haben. Auch im Gelände um den Steinbruch befand -befindet sich eine Fundstelle mit Amethyst,
Quarz und Calcedon
In der Kiesgrube -Nobitz- wurden die gleichen Funde gemacht.
Noch etwas zur Geologie: In der Umgebung von Altenberg befinden sich 3 Vulkanitkörper(teilweise in glasiger
Ausbildung).Es gab also 3 Eruptionsausbrüche und umfasst das Gebiet
-das Gebiet von Kohren und Stünzhainmit anschließender Ascheabdeckung
-der zweite Ausbruch schuf den Rochlitzer Quarzporphyr im Gebiet Rensa/Pöppschen
- der dritte Ausbruch mit Porphyrit bedeckte den Raum Lehnitz- Modelwitz- Mockzig
Vielleicht hilft das geschriebene zur Aufklärung
Gruß Gerhard
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Hallo Reinhold,
danke für den Link zur PDF-Datei. Sehr interessant. Aber ich denke nicht, dass es sich um Ryolithkugeln dabei handelt, zumindest nicht in der gängigen Form wie ich sie kenne mit äußerer Matrix und den inneren Kern aus Quarz/Achat/Jaspis.
Übrigens, der im ersten Bild gezeigte (braune) ist 10 cm groß, der zweite 3 cm.
Bernd G. hatte eine der klassischen Ryolithkugel aus der Gegend dort bereits hier gepostet: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=7214.0
Und bekam auch gute Infos vom geologischen Verein Thüringen.
Dennoch würde ich immer noch behaupten, dass die "Vulkanbomben" nichts bzw. nicht viel mit den Achaten von Modelwitz zu tun hat.
Bernd G. schrieb noch: "es soll in der gegend mal steinbrüche gegeben haben ,wo material teilweise auf felder verkippt worde."
So könnte es ja ggf. sein, dass auch diese "Vulkanbomben" von irgendeinem Tuff-Pechstein-Steinbruch stammen und dort nur verkippt wurden.
Auch an Gerhard besten Dank für die Infos. Grünlicher Calzedon? Nur die bisherigen "Vulkanbomben" haben ein breiteres Spektrum an Farben.
Beste Grüße
Robert
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Hallo,
noch am Rande zu Herrn Geidel sei bemerkt: mit einer Sammlung von über 6.000 Stück Mikro-Achaten hat er es bis ins "Guiness-Buch der Rekorde" geschafft.
BG
Claudia
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Hallo,
Dennoch würde ich immer noch behaupten, dass die "Vulkanbomben" nichts bzw. nicht viel mit den Achaten von Modelwitz zu tun hat.
So sehe ich das auch. Ich wohne zwar weit entfernt, aber da wird wohl teilweise Mockzig mit Modelwitz verwechselt.
Glück Auf
Reinhold
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kann ich das so verstehen, dass der Eintrag Achat (Mikroachat), den ich aus der Forumsdiskussion für Mockzig übernommen habe, falsch ist, und die NUR zu Modelwitz gehören ?
(dass die Achate was mit den "Bomben" zu tun haben, hatte ich ohnehin nicht angenommen)
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Glück auf alle miteinander
nun wirds doch mal wieder intressant .
das sind schon " Vulkanbomben " auch wenn ich mit dieser bezeichnung etwas probleme hab.
jedenfalls hat das mit " Rhyolithkugel "nix zu tun
Im Grunde genommen ist das ein kleines Stück aus einer eruptivgeschichte , welche man anhand diese Einzelteils eher schlecht zuordnen kann .
nun paar Fakten
es ist kein Achat im Spiel , m.M. nach ein Tuff , welcher schon leicht verkieselt sein kann .
die Farben kommen vom Eisen Oxiden . typische begleiter von Vulkanischen Aktivitäten
es handelt sich schon um "eruptivprodukt" welches eine Blasen oder Hohlraumbildung hat, Ähnlich dem Stichwort Bimsstein.
selbes material Trägt die Mikroachte in Modelwitz ,welches aber eben durch einfluss von SiO2 verkieselt ist
in der gegend gibt es viele alte Steinbrüche . auch Mini Brüche aus alter zeit , anstehend vorherrschendes Gestein Porphyr und Porphyrtuffe .
die Fundstücke lassen aber Rückschlüße auf andere gleichartige Vorkommen ziehen ..
so z.B. St.egidien .
bei umfangreichen Baumaßnahmen 2010 war dort der Porphyr-Tuff -Ignimbrit Körper auf abschnittsweise ca 150 meter aufgeschlossen .
da könnte die gesammte Abfolge herrlich beobachtet werden also Rhyolith -Tuff abfolgen und auch eine angrenzende Schichtung von genau diesen Material .
Intressanterweise gab und gibt es in dieser Schichtung wiederum die Bildung von Kugel-Mandel-Linsenförmigen Körpern, welche gesägt und poliert fast Identisch ,mit den hier gezeigten sind .
Diese ich sag mal " Bomben" waren immer in der umgebenden masse eingeschlossen aber härter und ließen sich sozusagen recht leicht aus der Grundmasse herausarbeiten..
Würde diese Schicht also auf einen Acker ausbeissen , könnten solche Bildungen dort gefunden werden.
Woher diese "Bomben " nun kommen wird schwierig zu klären sein , dazu braucht es lange geländeerkundungen , viele viele meter Fußmarsch und genaue kenntnissse geologie des gebietes , .
Deckenergüsse oder Pyroklastische Ablagerungen lassen sich nicht Überall oberflächlich verfolgen , sondern stecken oftmals unter der oberfläche , sind quasi ohne umfangreiche Schürfarbeiten nicht Lokalisierbar .
am Beispiel St.Egidien sei erwähnt das besagte baumaßnahme durch die weite erstreckung der Tiefbauarbeiten quasi einen Schnitt durch die gesammten schichtungen gezeigt hat.
und dadurch auch neue erkenntnisse gewonnen werden konnten .
dazu wird es in Naher zukunpft wohl auch eine veröffentlichung geben.
Bei Umfangreichen Schürfarbeiten 2013 an einen anderen Vorkommen von porphyrkugelbildungen konnten derartige Schichtungen nicht aufgeschlossen werden .
Lange rede kurzer Sinn , wenn Du die Herkunpft Der Fundstücke klären willst , wirst Du viel und weit graben müssen
kann ich das so verstehen, dass der Eintrag Achat (Mikroachat), den ich aus der Forumsdiskussion für Mockzig übernommen habe, falsch ist, und die NUR zu Modelwitz gehören ?
Im Falle der gezeigten Stücke sind es definitiv keine Achate ..sind lediglich verkieselte AscheTuffe
Aber warum sollte es dort keine geben ?? Die gegend ist nahezu prädestiniert dafür Überraschungen auf feldern zu finden .
Nur wird sicher nicht jeder hier oder anderswo seine fundstücke zeigen oder Sammlerische Infos verbreiten .
Ohne genaue Geländeerkundung sollte man Achate ( mikroachte) nicht auschließen .
GA Mario
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Aber warum sollte es dort keine geben ??
zumindest "normale" Achate gibts, hab ich gerade herausgefunden: http://www.achat-almanach.de/html/mockzig.html
edit 2023: die website gibts leider nimmer
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Richtig ..
aber wo es die nun genau gibt weis nur der Finder dieser Stücke , und davon entfernt vieleicht nur wenige Meter kann es möglicherweise solche Bildungen wie hier zu Disskusion gezeigt geben .
es handelt sich ja im grunde genommen um eine gesammte Ignimbrit abfolge.
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Danke Mario für deinen ausführlichen Beitrag! Also könnten wir die "Vulkanbomben" als verkieselte Asche-Tuffe einordnen. Ich hatte auch die Kugeln von St. Egidien im Kopf, welche die grünlich/rötlichen Füllungen (ehemaliges Aschematerial) haben.
Sehr spannend.
Intressanterweise gab und gibt es in dieser Schichtung wiederum die Bildung von Kugel-Mandel-Linsenförmigen Körpern, welche gesägt und poliert fast Identisch ,mit den hier gezeigten sind .
Diese ich sag mal " Bomben" waren immer in der umgebenden masse eingeschlossen aber härter und ließen sich sozusagen recht leicht aus der Grundmasse herausarbeiten..
Würde diese Schicht also auf einen Acker ausbeissen , könnten solche Bildungen dort gefunden werden
Na dann gibt es mal wieder was zu erkunden! Mir kribbelts schon in den Fingern :-)
Könnte man dann sagen, dass diese "Bomben" (ggf. bimssteinartig) aus den Vulkan geschleudert wurden und in den Tuffen gelandet sind wo wiederum die verkieselung eingetreten ist?
Grüße
Robert
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Hallo,
@Mario
es handelt sich ja im grunde genommen um eine gesammte Ignimbrit abfolge.
Dazu aus Kristallin.de folgendes:
Der ursprüngliche Ignimbrit geht dann nach und nach in einen metamorphen Vulkanit über.
Solche graduellen Veränderungen sind für einen Laien kaum sicher zu erkennen, da man in der Regel keine Dünnschliffe anfertigt. Daher sollte man sich bei der Benennung "Ignimbrit" auf die wirklich eindeutigen und sicheren Fälle beschränken.
Wenn Sie zu keinem klaren Ergebnis kommen, belassen Sie es bei "Porphyr" oder "Rhyolith".
Damit sind Sie auf der sicheren Seite. Mit der Benennung „Ignimbrit“ dagegen machen Sie eine sehr präzise Aussage über eine spezielle, vulkanische Entstehung.
Glück Auf
Reinhold
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Hallo,
hier die Literatur:
Im Guinness-Buch 1994: Helmut Zyprian (+) "Mikroachate aus Ost-Thüringen", Mineralien-Welt 3/94, S. 44-46
Dort ist von einem "Streifenporphyrit" die Rede, der den hier gezeigten Stücken sehr ähnelt (Bild ist leider nur in s/w). In diesem fanden sich die Achate von Mockzig bei Altenburg. Literaturhinweise gab es nicht, außer einem Verweis auf die Fundgrube von 1/92) mit Mikroachaten aus Schöngleina im Text. Damals (1994) gab es Ausstellungen in Gera, Zwickau und Altenburg. Leider war auch damals ein Stück aus meiner Sammlung nach der Übergabe von der letzten Ausstellung verloren gegangen (hatte wohl auf Grund der geringen Größe einer eingesteckt ?). Ich besitze aber noch das Gegenstück (zweites Bild) und habe ein schlechtes Foto meines Achates von der Ausstellung erstes Bild leider nur halb abgebildet). Vielleicht taucht dieses Stück in irgend einer Sammlung mal wieder auf 8).
(Bildanhang ist nur zum Vergleich, sind vom Fundort Schöngleina, Fund 1986)
Gruß Conny
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dass diese "Bomben" (ggf. bimssteinartig) aus den Vulkan geschleudert wurden und in den Tuffen gelandet sind
nein . das sind keine Auswürfe einer eruption.
Vulkanbomben sind im Grunde genommen was ganz anderes .
siehe wikipedia. somit handelt es sich um Trümmer welche vom schlotstopfen oder lavadom stammen und welche bei einer explosionsartigen Druckentladung (beginnender Ausbruch) in die Luft geschleudert werden .
derartige teile sind oftmals mehrheitlich bedeutend größer.
mit vulkanbomben haben die Dinger also nichts zu tun , genauso wie porphyrkugeln nichts mit Vulkanbomben zu tun haben .
Solltest Du robert nächstes Jahr wieder in Hormersdorf zur Achatbörse sein so können wir dort gern bissl ausführlicher reden .
bei Intresse kannst Du die gelisteten vergleichsstücke in meiner Sammlung ansehen .
soviel von Mir ( einen Laien ) , der aber in St.Egidien wohnt und schon weit und Tief unter die Erde schauen Durfte ..
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Wer noch ein wenig lesen will,da habe ich noch was in meinen Unterlagen gefunden von dem Porphyr der Umgebung
von Altenburg
-Mitteilungen aus dem Osterlande Band 3
Ab Seite 164 wird der Porphyr beschrieben,
Und an Mario einen persönlichen Weihnachtsgruß von
Gerhard
p.s.:
Habe Anfragen zum Buch erhalten
Ganz einfach entweder bei Google Books eingeben :Porphyr Mockzig
oder bei Google :Porphyr Mockzig
Gruß Gerhard
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Hallo,
das Thema ist zwar schon etwas älter, ich hoffe aber, dass ihr damals Beteiligten euch dieses hier:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,46584.0.html einmal anseht. Das passt doch ganz gut, oder?
Viele Grüße
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Hallo Leute,
um das eigentliche Thema des Fadens wieder etwas zu beleben hier mal ein Bild von einem Neufund aus Mockzig.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1680086848.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1680086848.jpg)
Gibt es eigentlich neuere bzw. genauere Erkenntnisse, was diese "Vulkanbomben" tatsächlich sind bzw. wie diese möglichst genau anzusprechen wären? Ist Literatur über den Entstehungsprozess bekannt?
Viele Grüße!
Jörn
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Glück Auf!
Und noch eine Anmerkungen zu dem Eingangsbeitrag dieses Diskussionsfadens: Die Farbgebung der im ersten Beitrag gezeigten Stücke lässt sich viel einfacher mit Lösungsmobilisierung entlang von Rissen erklären als durch Agglomeration.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
edit Mod:
Beiträge zum Thema Aschetuff/Kieseltorf als eigenes Thema abgetrennt: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,57815.0.html
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... eine kleine neue Spielerei hat hier Einzug gehalten, deshalb unten mal ein paar Proben ... ;).
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Hier mal wieder ein paar neue Stücke ... ich hoffe, im Oktober dann endlich gute Fotos machen zu können und dann wird im Winter hoffentlich auch mein Artikel dazu endlich mal fertig.
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na da ist ja schon einiges zusamengekommen!
Ich bin schon gespannt auf den Artikel ... :D
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na da ist ja schon einiges zusamengekommen!
Ich bin schon gespannt auf den Artikel ... :D
… in der Zwischenzeit kamen noch sehr viel mehr dazu. Ende November lasse ich gute Fotos von allen Stücken machen und das Schreiben neigt sich auch langsam dem Ende zu. Je nachdem, wo ich ihn veröffentlichen kann muß ich allerdings schauen, ob ich überhaupt vorab irgendwo etwas veröffentlichen darf.
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Um hier mal wieder etwas Leben rein zu bringen heute mal ein paar Bilder neuer Stücke. Die Zeit rennt und der Artikel wird immer umfänglicher. Ich warte momentan noch auf Untersuchungsergebnisse, um das Material dann wirklich korrekt ansprechen zu können. Ich hoffe, daß das bis zum Sommer durch ist und daß ich dann auch den Artikel endlich abschließen kann. Denn die nächsten Themen stehen schon hinten an und drängeln ...
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Um hier mal wieder etwas Leben rein zu bringen heute mal ein paar Bilder neuer Stücke.
Hallo Jörn (natürlich auch alle anderen),
kannst du bitte mal einen Blick auf dieses Thema von mir werfen und sagen, ob das in Richtung der „Vulkanbomben“ geht?
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,59789.0.html (https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,59789.0.html)
Wir rätseln hier schon seit geraumer Zeit und diese Stücke hier haben zumindest schon mal eine Ähnlichkeit, auch wenn sie meiner Meinung nach im Detail doch ziemlich unterschiedlich sind.
Viele Grüße,
Mario
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Hallo Mario, hatte es eben schon gesehen und dir dort auch schon geantwortet. LG Jörn
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Hallo an Alle,
anläßlich eines nun endlich erscheinenden ersten Artikels zum Thema im kommenden Heft des Aufschluß möchte ich euch heute mal ein besonders gut erhaltenes Exemplar der "Vulkanbomben" vorstellen.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1738171229.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1738171229.jpg)
Besonders schön und Farbenreich sind auch die mineralischen Einsprenglinge in diesem Stück, von denen ich einige hier als Anhänge zeigen will. Die Bildbreite beträgt jeweils 6 mm.
Beste Grüße!
Jörn
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... lange lange hatte ich euch diesen Artikel versprochen, der nun endlich in einer Kurzversion – als Teaser quasi – im Aufschluß erschienen ist!
https://www.joernlies.com/jl/main/dat/aufschluss_klein.pdf
Es wird "irgendwann demnächst" noch eine deutlich ausführlichere Variante geben, in der ich auch das Matrixgestein bearbeite und dokumentiere.
Momentan sind Proben vom Material bei Dr. Repstock in Freiberg, der umfangreich den Chemismus untersuchen kann. Wir erwarten tendenziell nicht unwichtige Ergebnisse für den Vulkanismus im Altenburger Land.
VG und viel Spaß beim lesen!
Jörn
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in dem Thema gehts um was Ähnliches - wenn auch von einem anderen Kontinent: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,61820.0.html