Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Andre66 am 15 Jun 14, 12:01
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Hallo,
ich habe letzte Woche an der Küste diesen "Stein" gefunden.
Aufgrund seiner Form und des relativ hohen Gewichtes nahm ich ihn mit nachhause.
Mit meinen bescheidenen Mitteln konnte ich die Dichte auf ca. 3,1-3,3 g/cm3 ermitteln,
nach vergleichen der Dichte und Struktur könnte es Basalt sein, aber die Form und der Fundort geben Rätsel auf!
Nichtmagnetisch, Gewicht 790g
Vieleicht kann jemand das Rätsel klären?
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Hallo André,
hmmm...hast Du schonmal in Richtung Schlacke gedacht?
Das ist meine erste Vermutung zu Deinem Fundstück.
Was den Fundort angeht:
Schlacken wurden viel zum Wegebau und zum Küstenschutz genutzt.
Gruß
Silvio
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Hallo,
ich tippe auf ne Markasitknolle/-konkretion.
Die werden relativ häufig an der Ostsee gefunden.
GA
Raik
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Hallo,
ja, es dürfte sich um eine Markasitknolle handeln.
Hast Du das Stück an einer Küste mit aufgeschlossener Kreide gefunden?
Dort sind die Markasitknollen besonders häufig (z.B. Stubbenkammer/Rügen).
Grüße
Marian
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Hallo,
das wäre aber eine ziemlich untypische Markasitknolle, oder ?!
Auch die angegebene Dichte würde nicht passen.
Angaben zu Härte, Strich, Tenazität wären sicher nicht verkehrt.
Gruß
edit: zeigt der frische Bruch tatsächlich Metallglanz, oder sieht das vlt. nur auf dem Bild so aus ?
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Hallo,
Eher Schlacke als Markasitknolle (die übrigens meist eher Pyrite sind). Es fehlt mir die für Pyritknollen typische radialstrahlige Struktur.
Glück Auf!
Sebastian