Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Thema gestartet von: Lexikon am 22 Nov 14, 08:18
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Bilder Diskussion - Image Discussion
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(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1416160533.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1416160533.jpg)
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Hallo Leute,
kann hier Jemand ein wenig Hilfestellung geben?
Ist das Anhand optischer Bestimmung möglich?
Unter dem Fundort (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen-Anhalt/Harz%2C%20Landkreis/Wernigerode/Hasserode/Grube%20Das%20Aufgekl%E4rte%20Gl%FCck) sind noch weiter neue Bilder.
Vielleicht gibt es ja zu dem Einen oder Anderem Ergänzungen/Bestätigungen oder sonstige Hinweise, soweit das per Bildbetrachtung möglich ist.
Danke und Gruß
Silvio
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Hallo,
fehlende (hellblaue) Fluoreszens unter KW-UV könnte man zumindest als ein starkes Indiz gegen Hydrozinkit interpretieren - soweit mir bekannt. Ansonsten dürften die beiden rein optisch kaum zu unterscheiden sein. Die angegebene Paragenese scheint mir aber auch eher für Brianyoungit zu sprechen.
Gruß
edit: Brianyoungit soll unter KW-UV (angeblich) gelbe Fluoreszens zeigen - vlt. kann das ja mal jemand der analysierten in seiner Sammlung hat überprüfen ?
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Siehe Lapis 5/94 S. 24-28, G. Schnorrer und T Witzke.
Schnorrer: H. porzellanartige Krusten oder zwiebelartige schalen.
B. sehr kleinen frei ausgebildeten Kristallen. (inzwischen H. auch in kleine nadelige Kristallen).
Mit Säuren kurzzeitig eine gallertartige Masse.
Witzke: Dünnblättrige Kristalle und seidiger Glanz können ein Hinweis sein auf B.
B. und H. kommen oft eng miteinander verwachsen vor.
Identifizierung nur röntgenografisch möglich.
M.f.G.
Milo
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Positiver Sulfatnachweis (z.B. mit BaCl2) kann ein Hinweis auf Brianyoungit sein.
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Hallo Uwe,
danke für den Hinweis. Mit BaCl2 kann ich nicht umgehen.
Eine Frage noch, kann eine Raman-Analyse klarheit schaffen.
Gruß Manfred
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Hallo Manfred,
ich habe mal die Referenz-Spektren aus der Rruff-DB für die beiden Minerale in ein Diagramm geplottet. Prinzipiell sollten die also unterscheidbar sein, der Sulfatanteil sollte deutlich erkennbar, aber nicht quantifizierbar sein. In der Praxis befürchte ich allerdings mindestens beim Hydrozinkit Probleme durch Fluoreszenz-Überlagerung. Andererseits sind Carbonat- und Sulfat-Banden meist recht stark ausgebildet und können trotz leichter Fluoreszenzen manchmal noch erkannt werden. Die kleinen Banden wären dann aber sicher kaum erkennbar.
bis denn
Günter
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Warum ein Zinkmineral? Anhand der Paragenese würde mir zunächst ein Calciumarsenat einfallen, selbst Aragonit wäre gut möglich.