Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Thema gestartet von: Günter Blaß am 04 Feb 15, 14:33
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fraglicher Fundort!!
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1395729775.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1395729775.jpg)
Auch dieses Bild gehört nicht unter den Fundort In den Dellen. Insbesondere auch wegen des Pseudobrookits, welcher bisher nur ein einziges Mal aus einem Auswürfling bekannt wurde und dann auch nicht zusammen mit Mullit.
MfG u. GA
Günter Blaß
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Das Mineral wurde von einem Sammler der es selbst gefunden hat an Uli übergeben. Einen Grund für Zweifel gab es daher nicht. Uli wird den Sammler aber nochmal befragen ob er den Fundort nochmal genau definieren kann.
Gruß Stefan
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Es gibt allen Grund daran zu zweifeln - der Fundort dieses Mullit ist nicht nur fraglich sondern schlichtweg falsch.
Das Stück stammt nicht aus den Auswürflingen des Laacher See Vulkan sondern aus einem Toneinschluss im
Lavastrom (sehr wahrscheinlich vom Rothenberg).
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Hallo,
ich habe die Zuordnungen zur Fundstelle und zum Mineral vorläufig entfernt.
Beste Grüße
Stefan
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gleiches gilt für:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1395729855.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1395729855.jpg)
nicht: In den Dellen - wobei dieser nicht zuzuordnen ist (Rothenberg / Bellerberg / N. Weinberg / N. Sattel )
Danke Stefan und viele Grüße Gerhard
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ich habe die Zuordnungen zur Fundstelle und zum Mineral vorläufig entfernt.
Die Zuordnung zum Mineral steht eigentlich nicht in Frage, das sieht schon sehr nach Mullit aus. Der Fund stammt aber sicherlich aus einem Toneinschluss aus einem der umliegenden Basaltströme (Sattelberg, Rothenberg, etc.) Bei dem ersten Bild stellt sich aber auch die Frage, ob es qualitativ für das Lexikon ausreichend ist. Die Kristalle sind dort doch deutlich schlechter zu erkennen als auf dem zweiten Foto. Das zweite Foto sollte nach Fundstellenkorrektur im Lexikon bleiben, für das erste lohnt sich m. E. der Aufwand nicht.
Günter
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Kann man auch einen Haken hinter setzen.
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Hallo,
meiner Meinung nach kann auch eine Fundstellenkorrektur nicht den wahren Fundort angeben, außer, dass das Mineral aus einem Tonxenolithen in der "basaltischen Lava" stammt. Fundorte könnten in der Vulkaneifel Bellerberg, Emmelberg, Herchenberg, Nickenicher Sattel, Nickenicher Weinberg, Niveligsberg, Rothenberg, Wannenköpfe, Wingertsberg (Lavaschlackenabbau), Löhley, Rother Kopf, Auf`m Kopp u. Tönchesberg sein.
Mendig "In den Dellen" sollte auszuschließen sein.
Die naheliegendste Möglichkeit wäre der Wingertsberg (Schlackenabbau), der in direkter Nähe liegt, jedoch eine total anderes vulkanische Genese (auch Lavaströme) aufweist als der Laacher See-Vulkan. Er ist jedoch von einer viele Meter dicken Schicht mit Auswurfsmaterial des Laacher See-Vulkans überdeckt und könnte deshalb mit den Dellen verwechselt worden sein.
MfG u. GA
Günter Blaß